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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Bitte EKG beurteilen
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 Betreff des Beitrags: Bitte EKG beurteilen
BeitragVerfasst: 02.07.15, 10:21 
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Beiträge: 3
Hallo zusammen,

ich hatte neulich wieder einen schweren "Brustschmerz-Anfall" und im RTW wurden folgende Ruhe-EKG's geschrieben:

http://www.bilder-upload.eu/show.php?fi ... 828455.jpg
http://www.bilder-upload.eu/show.php?fi ... 828556.jpg

Im Krankenhaus wurde ich trotz der Beschwerden und leicht erhöhtem CKMB (31 U/l), Trop. negativ (0.000) als Hypochonder bezeichnet und ohne Befund heim geschickt. Hatte das Gefühl nicht ernst genommen zu werden, da ich vital, jung und sportlich wirke. Habe morgen immerhin ein Stress-MRT, was ich auf eigene Faust veranlasst habe und selbst zahlen werde. Vielleicht hat ja jemand noch einen Tipp für mich und kann das EKG beurteilen? Ich erwarte hier keine Fernbehandlung, sondern Tipps was ich jetzt sonst noch machen/veranlassen könnte. Mein Hausarzt sieht das auch alles nicht so eng, EKG wäre ja jetzt wieder normal :?

Vielen Dank und schöne Grüße
Taupa


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte EKG beurteilen
BeitragVerfasst: 02.07.15, 11:43 
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Beiträge: 183
Hallo,

ein EKG-Bewerten kann ich nicht, da ich kein Arzt bin. Brustschmerzen können aber sowohl orthopädischer Natur, als auch vom Magen kommen (Reflux). Wieso zahlen Sie das Stress-MRT nicht selbst? Was sagt Ihr Hausarzt dazu? Wieso sieht er keine weiteren Untersuchungen für nötig?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte EKG beurteilen
BeitragVerfasst: 02.07.15, 12:08 
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Registriert: 09.05.15, 19:41
Beiträge: 3
Hallo onkelandi,

danke für Ihre Antwort. Ich kann auch kein EKG bewerten, bin aber sehr verunsichert aufgrund der Beschwerden (Luftnot, Herzenge), die plötzlich über mehrere Minuten an- und wieder abschwellen und den EKG-Veränderungen (T-Negativierungen in mehreren Ableitungen; ST-Hebung in V1, die nur im Anfall da sind). Beschwerden sind ja auch nicht ständig da, sondern kommen nur 1-2 mal im Monat, in letzter Zeit häufiger. Das Stress-MRT zahle ich selbst, habe ich doch oben geschrieben. Mein Hausarzt meinte weitere Untersuchungen hält er nicht für erforderlich, da ich vor einigen Wochen (hatte ich auch schon hier gepostet) kardiologisch untersucht worden bin. Können denn BWS-Syndrome und/oder Magenprobleme plötzliche Herzenge und Todesangst verursachen?

Viele Grüße
Taupa


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 Betreff des Beitrags: Re: Bitte EKG beurteilen
BeitragVerfasst: 02.07.15, 14:27 
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Registriert: 20.01.14, 18:41
Beiträge: 183
Hi,

sorry, ich hatte mich verschrieben, ich meinte natürlich "warum zahlen Sie das MRT selbst?" und nicht, wieso nicht.

Ich habe Ihren alten Post nochmal gelesen

Zitat:
ein Patient, 34 Jahre jung, männlich, bekanntes BWS-Syndrom, Nicht-Raucher, Blutdruck und -werte ok, schlank, gesunde Ernährung, viel Stress, kein Sport (bis Ende 20 viel Sport), unauffällige Familienanamnese, bekommt während der Autofahrt (in Ruhe) plötzliche Brustschmerzen ausstrahlend in beide Arme.


Sie haben schonmal mindestens 2 Faktoren drin, die solche Beschwerden auslösen könnten. Einerseitz das Ihnen bekannte BWS-Syndrom, welches ebenfalls durch einklemmen von Nerven beispielsweise ein Engegefühl und Atemnot auslösen kann, sowie viel Stress, weshalb sich Ihre Beschwerden auch wunderbar durch Panikattacken erklären lassen würden (gerade im Auto ist ein beliebter Startpunkt für sowas). Ich sage jedoch ausdrücklich kann, nicht muss. Im MRT wird ja vermutlich auch ein Kalk-Score ermittelt, selbiger gibt aufschluss, ob es sich dabei um Angina Pectorisanfälle handeln könnte oder nicht. Wenn Ihr Wert gegen 0 geht, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass es vom Herz kommt.

Wenn Ihnen die Untersuchung Sicherheit gibt, sollten Sie sie machen. Danach sollten Sie allerdings daran glauben, dass es nicht vom Herz kommt. T-Negativierungen kommen auch bei jüngeren Herzgesunden häufig vor (bspw. bei mir in Ableitung 3).

Falls Sie häufig Probleme mit Sodbrennen haben, würde ich eher mal eine Magenspiegelung machen lassen, um zu sehen, ob nicht evtl. ein Reflux vorliegt, welcher wiederum Schmerzen in der Brustregion auslösen kann und je nach "verbrennungsstatus" der Speiseröhre auch durchaus zu Heiserkeit oder Luftnot führen kann. Interessant wäre in so einem Anfall auch einmal die Sauerstoffsättigung zu messen, um das Ganze einmal zu objektivieren.

VG
Andreas


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