Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Pulmonalvenenisolation - ein Erfahrungsbericht
Aktuelle Zeit: 17.08.17, 12:34

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 21 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 11.12.12, 15:30 
Offline
noch neu hier

Registriert: 11.12.12, 14:26
Beiträge: 4
Guten Tag,

ich wollte in einem Beitrag in diesem Forum meine Erfahrungen und "Wissen" über die Pulmonalvenenisolation mit euch teilen und evtl. einigen, welche diese Behandlung noch vor sich haben, mit meinen Erfahrungen informieren und vielleicht auch etwas beruhigen, weil ich persönlich vor der "OP" bis aufs Maximale angespannt war und natürlich auch im Internet geforscht und gesucht habe. Ich hatte natürlich Angst und wollte mich irgendwie beruhigen, wobei das Internet da nicht unbedingt der richtige Ort für ist...

Ich sage gleich von Anfang an, dass mein Bericht nicht unbedingt der zwangsmäßige Ablauf ist, oder das die "Nebenwirkungen" die ich hatte bei jedem Auftreten müssen, also haltet nicht zu sehr an jedem einzelnen Wort fest.

Kurz zu meiner Person:
Ich bin 20 Jahre alt und litt bis vor kurzem noch an Paroxysmalen Vorhofflimmern. Es find ungefähr vor zwei bis drei Jahren an, dass ich nach Alkoholkonsum Vorhofflimmern bekam. Die ersten Male ging es meist von alleine wieder weg. Beim dritten Mal musste ich dann in das örtliche Krankenhaus gebracht werden und mein Vorhofflimmer konnte erst wieder durch das Medikament Tambo*** in Griff bekommen werden.
Nach dem 3-4 Mal began das Vorhofflimmern auch ohne vorangegangenen Alkoholkonsum, dies zog sich nun bis Sommer 2012 so hin, wobei zwischen den Vorhofflimmerepisoden 2 Wochen bis 3 Monate lagen und sie immer mit dem Medikament Tambo*** wieder aufhörten. Ich benutzte also das Pill-in-the-Pocket-Prinzip. Als ich dieses Jahr dann mein Abitur machte, kam immer wieder die Sorge:"Was wenn ich heute Nacht (Ich bekam das Flimmern immer nur Nachts und es hielt dann bis Vormittags an) wieder Vorhofflimmern bekommen, dann verpass ich morgen meine Abiklausur"... mit diesem Druck wollte ich während meines vor kurz begangenen Studiums nicht leben und entschied mich das Vorhofflimmern endgültig zu "entfernen".

Meine Arztwahl fiel auf einen Arzt an der Kieler Uniklinik, welchen ich für den besten Arzt halte, mit dem ich über das Thema gesprochen habe und ich habe viele Kardiologen und Kliniken befragt und mich informiert. Beim Vorberreitungsgespräch, 4 Wochen vor der OP, hat er sich genügend Zeit für mich genommen (Was meiner Erfahrung nach nicht bei jedem Arzt der Fall ist) und ich konnte fürs Erste beruhigt und gefüttert mit Antworten auf alle meine Fragen nach Hause gehen (das ich vor der "OP" trotzdem Angst hatte usw. war wohl zu verstehen).

Die Behandlung fand dann im Sep. 2012 statt und ich war ein Tag vor der eigentlichen Behandlung bereits in der Klinik für das Schluckecho (trotz Beruhigungsspritze nicht sehr angenehm) und das CT (harmlos), bei dem mögliche Gerinsel im Herzen gefunden werden sollen. Über Nacht konnte ich wieder nach Hause.

Nächsten Morgen fand ich mich dann wieder in der Klinik ein und wartete auf meinem Zimmer, bis es los ging. Auf dem Weg zum OP-Raum begegnete ich bereits dem Arzt und er erkundigte sich nochmal nach seinem Wohlbefinden und strahle eine gewissen "Lockerheit" aus, die mich etwas beruhigen konnte. Ich wurde im OP-Raum auf eine Liege gelegt, verkabelt und die Leisten wurden rasiert. Als es dann "Ernst" wurde, bekam ich Beruhigungsmittel und Schmerzmittel, die in Zusammenarbeit für eine Art "Narkose" sorgten (bei der Behandlung selber ist keine Narkose notwendig und ich hätte auch wach bleiben können und mit dem Arzt schnacken können, wie er selbst vorgeschlagen hat, aber ich wollte so wenig wie möglich von der Sache mitbekommen). Ich döste also langsam weg und bekam leider noch die Einstiche an der Leiste mit, wenn auch nur sehr gering, aber besonders toll war das als Mann nicht :shock: :lol: .

Nach ca. 3 Stunden wachte ich wieder auf und war noch ziemlich benebelt. Ich habe eine Art Husten bekommen und etwas Blut gehustet, was allerdings mit dem Röhrchen im Rachen zusammenhing und nicht auf das Herz bezogen wurde. Das Husten selber hatte aber leider schon etwas mit einer leichten Komplikation zu tun gehabt, wobei sich mein Herzbeutel mit einer SEHR GERINGEN Menge Blut gefüllt hatte und auf die Lunge drückte (daher der Husten). Diese Komplikation war aber weiter nicht tragisch, da es nur eine geringe Menge Blut war und der Körper diese von alleine wieder abbauen konnte. Dr. Bonnemeier war ebenso ein "Intensivarzt" (glaube man nennt das so), der auch diese Komplikation und viel schwerere wieder in den Griff bekommen hätte.

Ich lag nun also auf meinem Zimmer mit einem Druckverband um die Leisten und durfte nur auf dem Rücken liegen, damit die Leistenvenen sich nicht wieder öffnen. In dieser Position musste ich die Nacht verbringen und ich kann euch sagen, dass dies wirklich das unangenehmste an der ganzen Sache war... unvorstellbar, wie böse pures liegen sein kann :o . Ich konnte das Bayernspiel gegen Valencia angucken und der Zimmernachbars-Opa hat mit mir den Sieg gefeiert :lol: . In der Nacht haben die Leisten noch ein wenig geblutet, aber alles in allem war auch die Zeit nach der OP relativ locker.

Den nächsten Morgen konnte ich wieder nach Hause und wurde mit Marcu***, Fleca*** und Beta-Blocker eingepackt, welche ich noch bis kurz vor Weihnachten einnehmen muss, um mögliche Gerinselbildung an den Narben im Herzen zu verhindern...meine Leisten sind gut verheilt, auch wenn Bewegung in den ersten Tagen nach der OP nicht so gut möglich ist. Nach 3 Wochen fing ich aber schon langsam wieder mit dem Sport an.

Und jetzt kommt das wichtigste!!!

Ich bin seit der OP komplett Vorhofflimmer frei!...
auch keine kleinen Episonden nach der OP, welche manchmal auf Grund der Reizung im Herzen noch vorkommen können. Meine Lebensqualität hat sich um einiges verbessert und ich kann eigentlich jedem mit den gleichen Problemen zu dieser Behandlung raten.

Und Angst vor der OP ist völlig normal, aber mich hat z.B. die Erfahrung und die Art des Arztes sehr beruhigt und der Gedanke, dass an dieser Behandlung sooo wenige Leute nur gestorben sind (und das auch nur im Anfangsstadium dieser Behandlung am meisten) und selbst bei einer Routineop kann man theoretisch sterben und natürlich auch mein junges Alter, heißt bei mir sind noch weniger Komplikationen zu erwarten gewesen.

Viele Grüße
Reckz


Zuletzt geändert von Reckz am 11.12.12, 17:42, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 11.12.12, 16:57 
Offline
Administrator

Registriert: 15.09.04, 09:49
Beiträge: 7270
Wohnort: Bad Nauheim
Sehr geehrte(r) Herr/Frau Reckz,

danke für Ihren Beitrag. Bitte beachten Sie, dass Namensnennungen / namentliche Empfehlungen im DMF generell nicht erwünscht sind. Sie haben die Möglichkeit Ihren Beitrag zu editieren. Danke.

_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
www.medizin-forum.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 11.12.12, 17:35 
Offline
noch neu hier

Registriert: 11.12.12, 14:26
Beiträge: 4
So besser`?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 11.12.12, 21:19 
Offline
Administrator

Registriert: 15.09.04, 09:49
Beiträge: 7270
Wohnort: Bad Nauheim
Danke!

_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
www.medizin-forum.de


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 12.12.12, 10:01 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 17.10.08, 15:26
Beiträge: 66
Zunächst herzlichen Glückwunsch und dem Wunsch, dass alles so bleibt.
Aber auch Fragen:
1. Wieso war der Venenzugang (Leiste) solange mit Druckverband zu behandeln, bei einem normalem Herzkatheter ist dies nicht der Fall.
2. wurde von der rechten in die linke Herzkammer DURCH das Vorhofseptum der Zugang zu den Pulmonalvenen gesucht?
3. Wenn der Abiturstress abgebaut ist, dann kann auch hierdurch das Auftreten von Vorhofflimmern unterbunden werden.
4. Vorhofflimmeranfälle sind dann kuriert, wenn über Jahre sie nicht wieder aufgetreten sind


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 12.12.12, 16:36 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 18.02.05, 18:27
Beiträge: 414
hallo,

da ich nicht sicher bin, ob reckz ihre fragen beantworten kann erlauben sie mir, dazu stellung zu nehmen:

ad 1.:
es ist aber nun mal keine "normale" (linksherz)katheteruntersuchung. es werden mehrere statt nur einem einzelnen gefäßzugang benötigt, diese sind etwas dicker und im rahmen der prozedur ist eine deutlich stärkere hemmung der blutgerinnung (häufig unzutreffend als "blutverdünnung" bezeichnet) erforderlich. also dauert es länger, bis es aufhört zu bluten und daher ist länger ein druckverband erforderlich.

ad 2.:
das vorhofseptum ist - wie der name schon sagt - zwischen rechtem und linkem vorhof, nicht zwischen rechter und linker herzkammer. und der einzige weg in den linken vorhof und zu den lungenvenen den es gibt, ist vom rechten vorhof durch das vorhofseptum (entweder durch eine bereits bestehende öffnung oder durch punktion des septums).

ad 3.:
das soll eine frage sein?
kann sein das es ohne stress weniger wird. andererseits kann es auch genau so weitergehen und durch das eintretende atriae remodeling dann schwieriger (oder unmöglich) sein da vorhofflimmern (auf welchem weg auch immer) wegzukriegen. und die tatsache, dass es bereits vor jahren angefangen hat, unterstützt nicht unbedingt die abi stress hypothese aus meiner sicht.

ad 4.:
ist irgendwie auch keine frage aber zutreffend. aus meiner erfahrung gibt jedoch ein früher erfolg durchaus grund für optimismus.

interessant, wie sie das thema weiterhin festhält obwohl sie die methode ja eigentlich ablehnen.

grüße

downcase


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 12.12.12, 16:37 
Offline
noch neu hier

Registriert: 11.12.12, 14:26
Beiträge: 4
1. Ich musste den Druckverband eine Nacht lang tragen und es war wohl relativ viel "Arbeitsmaterial", was über die Vene darein musste...und demnach war es auch eine große Schläuse, die in meine Leistenvene eingeführt werden musste... hatte da schon n ordentliches Loch

2. Ja, es wurde eine Punktion der Herzscheidewand durchgeführt, aber wie Downcase bereits erwähnte hat das NIX mit den Herzkammern zu tun...

3. Du hast mich falsch verstanden, ich hatte während der Abiturphase einfach Angst, dass es auftritt...es ist nicht aufgetreten, aber der psychische Druck war groß und die Vorhofflimmerepisoden kamen auch komplett ohne irgendwelche Nebenfaktoren auf... über mehrere Jahre hinweg... und es war einfach ein psychischer Druck, dass eine Episode während einer Klausurenphase (sowohl Uni, als auch Schule damals) auftritt und darauf hatte ich keine Lust mehr

4. Die Behandlung, die ich hab machen lassen, wird dann als erfolgreich angesehen, wenn ich 3 Monate nach der OP kein Anfall mehr hatte ;) und ich bin zuversichtlich, dass es auch die nächsten 2 Wochen zu keinem Anfall kommen wird

Gruß


Zuletzt geändert von Reckz am 12.12.12, 16:43, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 12.12.12, 16:40 
Offline
noch neu hier

Registriert: 11.12.12, 14:26
Beiträge: 4
@ Downcase

Vielen Dank für das hinzufügen einiger Faktoren, ihre Antworten waren ebenso im gesamten zutreffend...

Ich denke mit ihrem letzten Satz meinten Sie den Vorposter und nicht mich, da ich die Methode grundsätzlich unterstütze, vorallem, weil sie sich mittlerweile seit Jahren bewiesen hat...


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 12.12.12, 18:24 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 17.10.08, 15:26
Beiträge: 66
Danke für die ausführlichen Antworten auf die Einlassungen von pablo. Offensichtlich altert Pablo. Nur so ist zu erklären, dass er den Durchgang durch das Vorhofseptum als Zugang zu den Herzkammern befragt (ist ja nicht zu fassen ein derartiger Unsinn)
Wichtig für mich, der ich die Pulmanalvenen Ablation keineswegs ablehne, aber die zitierten Erfolgsquoten sehr in Frage stelle, dass weitere Details klar benannt wurden (Danke downcase), nämlich die größere Invasivität im Vergleich zu einem normalem Herzkatheter.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 24.06.16, 18:16 
Offline
noch neu hier

Registriert: 24.06.16, 17:55
Beiträge: 2
Hallo, Reckz,

ich bin gerade auf Deinen sehr ausführlichen und für mich hilfreichen Post gestoßen!

Ich bin aktuell in einer sehr ähnlichen Ausgangssituation wie Du 2012: Anfallsartiges Vorhofflimmern (Pullmonalvenen), immer nachts, läßt sich mit "Pill in the Pocket" Dosis Flecaxxxxx 200mg jeweils nach 3-8 stunden wieder in den Sinus bringen.

Ich habe das Problem schon seit vielen Jahren, lange stabil ca. 1-3x im Jahr gehabt. auch tagsüber zusätzlich viele Extrasystolen, bzw. Unregelmäßigkeiten von 10- 20 sek., die aber dann von selbst wieder in den Sinus rutschen.

Mein Herz ist nach wie vor strukturell kerngesund, ich habe keine weiteren Risikofaktoren. Deshalb auch die Aussage des behandelnden Arztes, dass keine Ablation nötig ist, solange dies so bleibt (incl. des guten Ansprechens auf das Medikament)!

Im letzten Jahr haben sich die Anfälle allerdings gehäuft (z.T. jeden Monat), es ist also eine Verschlechterung zu bemerken, obwohl ich gerade wieder seit 2 Monaten Ruhe habe. Mittlerweile belastet mich die Situation auch seelisch immer mehr.

Bin jetzt am überlegen die OP machen zu lassen, aber unsicher bzgl. des langfristigen Erfolges, (vorrausgesetzt, es geht alles gut)!

Deshalb meine Frage, wenn Du meine Zeilen aktuell noch lesen solltest: Wie geht es Dir heute in 2016? Ist Dein Zustand stabil?

Ich bin mir der Risiken eines solchen Eingriffes bewußt, und will diesen Schritt nicht leichtfertig gehen! Über eine Rückmeldung von Dir, aber auch von anderen Mitgliedern, würde ich mich sehr freuen!

Herzlichst
chrisschall


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 24.06.16, 23:13 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 24.03.15, 03:48
Beiträge: 25
Hi Chris,

Bin zwar nicht Reckz aber da du auch andere Mitglieder ansprachst würd ich gern was dazu schreiben.

Bin ebenfalls u.a VHF geplagt und bei mir ist es auch meistens Nachts der Fall wobei besagtes Medikament bei mir Dauermedikation ist aber leider nicht Wirkungsvoll ist.
Bei mir hat es übrigens auch 2012 angefangen, und das obwohl ich eig. viel zu Jung dafür bin (war damals mitte 20).

Hatte vor 2 1/2 Monaten eine Pulmonalvenenisolation und zuvor (in der gleichen OP) eine Elektrophysiologische Untersuchung. Der Eingriff ist eigentlich von den Risiken überschaubar, passieren kann immer etwas aber das ist halt sehr sehr sehr selten. Bei mir gab es zwar Komplikationen aber wie du siehst kann ich noch mit dir schreiben, alles in Ordnung.

Bzgl. der Erfolgsaussichten ist es bei der Pulmonalvenenisolation bzw. bei allen Herzkathetereingriffen so das es mit einem mal meistens nicht getan ist. Oft muss 2-3 mal rangegangen werden bis sich Erfolge abzeichnen. Aber sowohl Hausarzt als auch Karidologe als auch die Ärzte im Herzzentrum: Alle haben gesagt meist muss der Eingriff wiederholt werden.
Leider hab ich trotz PVI weiterhin Beschwerden, vorallem mit meinem Puls da ich nun seit 2 1/2 Monate einen permanenten tachykarden Puls habe. Ich würde dennoch eine erneute PVI machen lassen wenn die Ärzte es für ratsam halten denn was hat man für alternativen? Entweder machen oder Kopf in den Sand stecken, da kann aber genauso was passieren.

Hab inzwischen so 7 Herzkathetereingriffe hinter mich gebracht und ich finde man sollte die Möglichkeiten so gut wie es geht ausschöpfen und sich nicht von Risiken beängstigen lassen.
Muss aber dazu sagen dass ich nicht nur an VHF leide sondern auch an anderen Herzproblemen.

grüße


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 27.06.16, 17:57 
Offline
noch neu hier

Registriert: 24.06.16, 17:55
Beiträge: 2
Hallo Taigar,

hatte Dir schon hier geantwortet, aber diese Antwort erscheint hier nicht, also sinngemäß nochmal:

Erstmal bedauere ich, dass Du noch nicht den 100%igen Erfolg hattest! Das kann aber noch kommen, manchmal muss ja mehrmals abladiert werden. Ich bewundere Dich jedenfalls für Deine positive Einstellung, mir selbst fällt diese Haltung gerade etwas schwer! :-)

Mich würde interessieren, ob Du die Tachykardie erst seit der Ablation hast, oder diese schon vorher bestand? Und welche Grunderkrankungen Du am Herzen hast? Gerne auch per PN, wenn Dir das lieber ist!

Mein Zwiespalt besteht darin, dass ich nicht einschätzen kann, wie sich meine Situation ohne Ablation weiter entwickelt, ich also vielleicht den entscheidenen Zeitpunkt, den Eingriff machen zu lassen, verpasse. Andererseits kenne ich mittlerweile einige Leute, die aus diesem Eingriff schlechter herausgekommen sind als sie "reingegangen" sind! Das weiß man halt vorher nicht!!!

In welchem Krankenhaus warst Du?

Viele Grüße
Chris


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 27.06.16, 18:41 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

Antworten zu Kliniken / Ärzten bitte per PN.

Gruß
Die Anästhesieschwester


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 27.06.16, 22:52 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 20.01.14, 18:41
Beiträge: 183
Ich hatte zwar keine Vhf ablation, aber eine avrnt ablation die als erfolgreich gilt. Ich selbst hatte ebenfalls dauerhaft danach im stehen und aufrechter Position einen tachykarden puls bis 130. man schickte mich daraufhin mit einem betablocker nach Hause. Den sollte ich ein halbes Jahr nehmen und dann ausschleichen. Das habe ich probiert, aber die tachykardien kamen wieder und diesmal mit ohnmachtsgefühlen. Das Ende vom Lied ist, dass ich seitdem ein POTS Syndrom habe (posturales orthostaschiches tachykardy Syndrom).

Jetzt muss ich die doppelte Dosis betablocker schlucken und habe Probleme, die ich vor der ablation nicht hatte. Ich lese immer mehr und öfter, dass Leute nach ablationen dauerhaft tachykard sind und ein Zusammenhang scheint immer von den Ärzten abgeblockt oder als nicht möglich erachtet. Anscheinend bringen ablationen doch Probleme mit sich, die so nicht bekannt zu sein scheinen.

Vg


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 28.06.16, 15:56 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 24.03.15, 03:48
Beiträge: 25
@Chris
Hab dir eine PN geschrieben :)

@onkelandi
Sehr interessanter Beitrag.
Ich bekam und bekomm vor/nach der Ablation die höchste Dosis an Betablocker mit dem Ergebnis das es keine Veränderung bringt. Höchstens ist der Puls mal 5 Schläge drunter was ich aber nicht den Betablockern zuschreibe sondern Zufall.

Wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass die Ärzte offen sagen dass die permanente Tachykardie eine folge des Herzkathetereingriffs ist. Ist ja auch offensichtlich.
Versteh nich so ganz wieso Ärzte das abblocken / abstreiten.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 21 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!