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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Meine Story an alle die an Herzrhythmusstörungen leiden.
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BeitragVerfasst: 16.01.11, 23:34 
Hey an alle, mein Name ist Savas E. aus Berlin und bin jetzt 22 Jahre alt und wurde nach 4 Jahren geheilt.

Ich möchte Euch eine wichtige Geschichte erzählen und hoffe Ihr macht nicht denselben Fehler. Und empfehle dies alles durchzulegen die
Unerklärliche Herzrhythmusstörungen haben .

Mein Problem war so groß das ich am Ende in der Psychiatrie gelandet bin im Neuköllner Krankenhaus Berlin.

Es hat angefangen vor 4 Jahren, damals hatte ich überhaupt keine Beschwerden gehabt, ich wusste dass ich ein Herz habe aber hätte nie gedacht, dass ich mal Herzprobleme kriegen werde.
Ich habe so gelebt als hätte ich kein Herz, nie Puls gemessen, nie den Blutdruck gemessen Garnichts.

Ich war 18 Jahre alt ... eines Tages um 23 Uhr liege ich in meinem Bett und versuche einzuschlafen, schlägt mein Herz ganz kräftig und Stolperig und bekam einen Schreck gleich danach noch einmal das Stolper Gefühl, danach wurde mir schwarz vor meinen Augen ... ich dachte ich kriege einen Herzinfarkt und habe den Notarzt gerufen.
Gelandet im DRK Klinikum Berlin Wedding - Drontheimer Str.
Zitat: Arzt hört mir nicht zu, es war alles in Ordnung. Schimpft mit mir wie ich mir nur einbilden kann, dass ich einen Herzinfarkt bekommen habe.
Daraufhin antwortete ich: ,, ich habe solche Herzaktionen noch nie in meinem Leben verspürt gehabt und wollte frühgenug handeln bevor es vllt. zu spät ist“
Seine Antwort: Sie haben nix am Herzen! Und hat mich nach Hause geschickt.
Einige Tage später zu Hause nach der Arbeit telefonierte ich im Stehen zu Hause und habe dabei eine Mandarine gegessen, dann kam die nächste Attacke!
Merke wieder wie einmal kräftig mein Herz schlägt/stolpert (ich dachte mir dabei Garnichts und hab es ignoriert) 4 Sekunden später kriege ich extreme Bauchschmerzen, es wird wieder schwarz vor mein Augen, ich spüre meinen Herz das er alle 2 Sekunden ganz kräftig schlägt. Auf einmal habe ich keine Schläge mehr verspürt meine Lippen, Finger kribbelten, bin auf dem Boden gefallen...
Ich habe nach meiner Mutter ganz laut gerufen.
2 Sekunden später verspüre ich einen SEHR Kräftigen Herzschlag dabei habe ich Automatisch ein seltsames Ton von mir gegeben meine Mutter guckte mich dabei komisch an, 2 Sekunden danach bekam ich wieder Regelmäßig Luft und spürte wieder regelmäßig aber sehr kräftig und langsam meinen Herzschlag. Ich hatte praktisch das Gefühl, das mein Herz für 3 – 4 Sekunden stehen geblieben ist.
Meine Mutter hat den Notarzt gerufen
Dieses Mal wurde ich ins Jüdische Krankenhaus in Wedding eingeliefert.

Ärztin behauptet: Es ist nix am Herz, es war die Mandarine. , Wenn man Telefoniert und dabei essen tut und das noch beim Stehen, erhält das Gehirn zu wenig Sauerstoff.“
Ich habs ihr geglaubt und war froh, dass es nicht am Herz gelegen hat.
Ich ging dann zum Allgemein Mediziner Dr. Giesecke in der Badstr. Berlin.
Er hat mich zum Kardiologin Frau Dr. Böhm in der Badstr. geschickt.
Die Frau Dr. Böhm, eine sehr alte Kardiologin, geschätzt 70 ist SUPER UNFREUNDLICH gewesen, Sie hat erst gar nicht angefangen oder versucht mir meine Probleme sich anzuhören und meinte
, SIE SIND EIN JUNGER MENSCH, WARUM BILDEN SIE SICH ES DENN NUR EIN DAS SIE HERZUNGESUND SIND" ... daraufhin habe ich geantwortet: ,,Ich bilde es mir nicht ein ich war schon 3x im Krankenhaus und nicht aus Langeweile. Und sie hat mir einen Langzeit EKG gegeben. „Ergebnis : Alles OK . Festgestellt wurde nur eine Tachykardie (Herzrasen), sie meinte: ich soll abnehmen und mit dem Rauchen aufhören!
In der Zwischenzeit ist 6 Monate vergangen ich habe 25 Kilo abgenommen und war 80 Kilo bei 183 cm Körpergröße, mit dem Rauchen aufgehört.
Meine Probleme wurden schlimmer in der Zwischenzeit mehrmals Krankenhäuser und verschiedene Ärzte besucht.
Nach dem Abnehmen ging ich wieder zu Fr. Dr. Böhm (Kardiologin) weil ich immer noch dieselben Probleme hatte, Sie hat ein 2 Minuten ECHO Check und 24 Std. EKG gemacht und einen Bericht an meinen Allgemein Mediziner Dr. Giesecke geschickt.
Allgemein Mediziner Dr. Giesecke: Schickt mich zum Neurologen.
2 Monate auf einen Termin gewartet. Der Neurologe hat mir Citalopram verschieben (Anti Depressiver) weil ich Schlafstörungen hatte, ich meinen Job verloren habe aufgrund von Herzattacken/Stolpern/Rhythmus-störungen.
1 Woche nach Citalopram Einnahme bin ich TOTAL verrückt geworden ... mir war überall kalt, es kribbelte überall im Körper, meine Haut an meinen Armen und Beinen haben gebrannt...
Irgendwann konnte die die Treppen nicht mehr steigen zur Wohnung, habe Luftnot bekommen und in der 3. Etage habe ich wieder eine Herzattacke bekommen, keine Luft... mein Herz hat verrückt geschlagen... Ich ging die Treppen runter, die Feuerwehr war auch schon da. Die haben mich nicht mitgenommen und gesagt ich soll mit dem Bus dahin fahren. Weil ich laufen kann.
Ich bin sauer gewesen und meinte: ,, Ich habe ein Sporadisch auftretendes Symptom, bitte bringen sie mich zum Krankenhaus“ … er bestand darauf, das ich mit dem Taxi oder Bus fahre.
Ich wollte mit dem Bus fahren zum Krankenhaus und habe wieder extreme Herzrasen bekommen.
Die Feuerwehr kam nochmal und hat meine Tabletten Citalopram gesehen und hat mich direkt zur Psychiatrie in Neukölln verwiesen. Die Psychiaterin fragte mich was los sei.
Ich habe angefangen: Mein Herz.... (sie hat mich unterbrochen) Herr Savas E. sie HABEN NIX am Herzen , die ganzen berichte von Dr. Böhm Kardiologin etc. habe ich alles gesehen im Computer, sie sind 20 Jahre , sie sind Top Gesund ! Sie haben nix, ich möchte Sie zur Psychosomatischen Medizin verweisen!

Sie meinte ich soll die Citalopram sofort absetzen und zur Psychosomatischen Medizin gehen.
Nach 3 Monate Terminwartezeit hatte ich 8 Sitzungen worüber ich mich mit dem Arzt nur darüber unterhalten habe wie es sein kann, dass ich mir das alles einbilde. Am Ende wollte mich der Arzt zur Therapie schicken was ich aber verweigert habe.
1 Jahr lang habe ich weiter mit Rhythmusstörungen, Krankenhausbesuchen, Arztbesuchen, Schlafstörungen, Herzstolpern und Neurologen gelebt bis ich 21 Jahre wurde.
Ich hatte keine Angst mehr vor Herzattacken. Ich habs Ignoriert doch trotzdem war es sehr unangenehm und manchmal auch schmerzhaft im Brustkorb-bereich. Ich habe es aber Ignorieren können, es hat mir keine Angst mehr gemacht. Mein leben war aber zu 75% eingeschränckt.
Zwischenstand: es wurden binnen 3 Jahren über 30 EKGs Tests gemacht, nie was festgestellt. Über 10 Echos , Über 20 Ergos. 10 verschiedene Ärzte. 4 verschiedene Kardiologen . 1 Neurologe .
Keine Hilfe.
Ich war am Ende. Jeden Abend habe ich immer weinen müssen weil ich nicht schlafen konnte weil mein Herz immer kräftig geschlagen hatte und Rhythmusstörung verspürte.
Ich dachte ans Selbstmord. Ich kann nicht mehr so weiter leben. Ich dachte ich bin Verrückt und fragte mich immer wieder, WIE kann ich denn auf die Dauer Herzrhythmusstörungen auslösen.
mit 21 1/2 Jahren ist es mit meinem Herzen NOCH schlimmer geworden, noch mehr Attacken, noch mehr rasen.
Ich dachte, es liegt an der Wohnung (Aberglaube) und bin umgezogen. Dachte nach einem Umzug geht’s mir wieder gut. In dem Haus wo ich hingezogen bin gab es eine Praxis
Dr. Masmouh Amiri in Britzer Damm Berlin Britz ! Eine Ausländische Ärztin , sie hat in Freiburg studiert!
Ich wollte nicht von vorne anfangen und habe erstmals Ihr zugestanden, dass Sie schon vllt. die 51. Ärztin ist die ich besuche! ...
Sie hat mir trotzdem von vorne bis hinten zugehört und war sich sehr sicher, dass es NICHT Psychisch bedingt ist!
Sie hat im EKG gesehen, dass meine Herzmuskel zu Dick sind… sie hat über ein Stethoskop meinen Herz angehört und gesagt ich soll mal tief einatmen und wieder ausatmen.
Sie hat mein Bauch abgetastet.
Nach 2 Minuten Überlegung : SIE HABEN EVENTUELL EXTRA BAHNEN IM HERZEN.
Sie schickt mich gleich ins Krankenhaus Urban.
Dr. Professor Andresen im Urban Klinikum hat sich auch nochmal meine Probleme angehört.
Meine neue Hausärztin Dr. Amiri hatte vorher den Professor in Urban Klinikum angerufen gehabt, er wusste schon über mich Bescheid.
Er hat auch nochmal bestätigt ohne ein EKG ohne ein ERGO ohne ein ECHO Test, dass es ein WPW Syndrom ist. (Wolff-Parkinson-White Syndrom) und zu 98% Heilbar ist.
Herzmuskelverdickung kam davon weil mein Herz 3 Jahre lang sich rumgequält hatte!
- Sofort Termin zur EPU Ablation vereinbart.
- 1 Woche später war es soweit, ich werde Operiert via Katheter!
Ich war mir unsicher, vllt. ist es doch eine Einbildung gewesen und muss Psychisch behandelt werden, vllt. vermuten die völlig was falschen und mein Herz wird durch die Ablation komplett beschädigt. Hatte Angst, dass mein Problem noch schlimmer wird.
Mir war es egal, die Quälerei in den letzten 3 Jahren waren so schlimm, dass ich mich entschlossen habe die Katheter Ablation durchzuführen mit 21 Jahren.
Der Chefarzt in der Kardiologie vom Urban Krankenhaus hat mich behandelt und Operiert.
Der OP Raum war Hochmodern! Über 10 Monitore, ein extra Raum voller Computer, Röntgengeräte die sich 180Grad bewegen konnten. Entspannungsmusik. Ich liege am hochmodernen OP Tisch.
Meine Leiste wird rasiert, die Pfleger Reden mit mir und erzählen mir, das was ich habe, haben viele junge Menschen, diese jungen Menschen haben genau das durchgezogen, was sie durchgezogen habe.
Als ich das gehört hatte, hatte ich so ein erleichterndes Gefühl und dachte, es kann nichts mehr schief gehen! Es ist schon schlimm genug, kann alles nur besser werden!
Dann wurde die EPU Untersuchung gemacht, die haben mehrere künstliche Herzrhythmusstörungen ausgelöst, der Computer hat mehrere extra-Bahnen gefunden!
Die haben den Hauptübeltäter verödet!
Es hat 3 Stunden gedauert. Bin nach 1 Stunde aufgestanden und durfte erstmals 4 Stunden nicht aufstehen. Ich bin alleine im Zimmer gewesen. Ich habe gleich Automatisch meinen Puls abgetastet :D … um zu gucken wie es schlägt … es schlug etwas schnell (ca. 75 – 90) . Dann kam meine Mutter ins Zimmer … und hat angefangen los zu blabbern! Ich kam ins Stress mein Herz hat über 120 Schläge geschlagen. Ich habe Sie nach Hause geschickt und war genervt, das es nicht besser geworden ist sondern irgendwie schlimmer! Nach 4 Stunden ruhe durfte ich Aufstehen. Und normalerweise nach langen Liegen und ich Aufstehe hatte ich immer Herzstolpern verspürt und enges Gefühl am Hals.
ABER NEIN es war NIX! JUPPYYYY!!!!!!!!
Ich bin die Treppen runter gegangen und gestiegen! OHNE PROBLEME. Ich bin gerannt durchs Krankenhaus … ES WAR ALLES WEG!!! Ich habe GEHEULT vor FREUDE! Die Assistent Ärztin meinte ich brauche HEUTE ruhe mein Herz schlägt heute noch schnell aufgrund der Medikamente den wir Ihnen gegeben haben. Mir war das völlig egal  es war besser als vorher! Das schnelle schlagen hat mich nicht gestört  ich habe ENDLICH nichts mehr verspürt.
Ich wurde am selben Tag entlassen und habe erst-mal meine neue Hausärztin Dr. Amiri besucht, sie war sehr gespannt gewesen und hat sich mit mir ebenfalls gefreut dass es weg war.

Es wurde Abend, ich HATTE mega Angst ins Bett zu gehen, ich hatte Angst wieder in der Ruhe meine Rhythmus-störungen zu verspüren, diesen Tag werde ich NIE vergessen. Meine Schlaftabletten liegen auf dem Tisch, ich habe KEINS genommen.
Nach 10 Minuten liegen auf dem Bett habe ich Intensiv auf meinen körper geachtet und habe nur EINMAL Rhythmus-störung verspürt! UND DAS WAR PSYCHISCH BEDINGT und habe über dieses Symptom einfach nur gelacht, weil es Harmlos war, seitdem wusste ich was die anderen 40 Ärzte meinten!!!!!!!!

Seitdem NIEWIEDER ETWAS!
Es sind 7 Monate vergangen und bis heute bin ich geheilt und hoffe es bleibt auch so
In den gesamten 4 Jahren habe ich
Über 50 verschiedene Ärzte besucht
Über 7 verschiedene Kardiologie Praxen besucht
Über 20 Notarztwagen gerufen / Krankenhaus
Über 20-mal selber ins Krankenhaus gefahren
60 Stunden Internet Google Zeit investiert
Und es hat nur eine Ärztin und ein Professor sowie ein Krankenhaus mir geholfen !
IM HAPPY!


Zuletzt geändert von Savii2011 am 17.01.11, 00:01, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.01.11, 23:46 
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Lieber Savas,

ich freue mich sehr für Dich und wünsche Dir alles Gute für die Zukunft mit sehr viel Gesundheit.

Liebe Grüße
Sabrina


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BeitragVerfasst: 10.12.15, 15:15 
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Registriert: 10.12.15, 15:09
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Mein Bericht geht ganz ähnlich, meine Erfahrungen liegen gleich gelagert. Was mir besonders am Herzen liegt ist es, dass Betroffene schnell den Weg finden zu kompetenten Ärzten, welche helfen können, damit der Leidensweg nicht so lang dauert, damit schnell wieder Lebensfreude einzieht bei den Betroffen..
Eigentlich war es damals eher eine Tortour in den Jahren von 1997 (Beginn Untersuchung Klarname entfernt im Klarname entfernt mit Kathetern, mit zig Röntgenaufnahmen wegen Lage der Katheter, nicht einmal wurde ich nach einem Röntgenpass befragt…hoffentlich wirkt sich das später nicht noch negativ aus bei mir) bis 2004 (Erlösung/Heilung der Herzrhythmusstörungen -HRS durch Ablation in Klarname entfernt). Insbesondere wünsche ich mir das recht viele Betroffen mit HRS hier bei diesen Selbsterfahrungsberichten landen, diese Tipps lesen. Deshalb müssen wohl viel Schlagwörter mit rein, damit die Suchmaschinen das hier finden.
Was war am schlimmsten bei meinem Leidensweg? Wenn ich daran denke fällt mir besonders negativ das Klarname entfernt ein. Hier fühlte ich mich sehr unwohl, fand es fast würdelos wie man sich hier den Maschinen ausgeliefert wird (Apparatemedizin), hier fühlte ich mich in einer Maschinerie, einer Fabrik, fühlte mich nur als Nummer im Getriebe der großen Klinik.
Ich war entsetzt und fassungslos als man mir hier riet, mich doch mit einem Herzschrittmacher (HSM) ausrüsten zu lassen. Einfach mal so, dachte ich….das geht doch nicht…ich bin doch viel zu jung (erst Anfang 30)!!!!
Ich fühlte, dass da was nicht passt, da für einen HSM ja das gesamte Herz totgelegt werden muss (AV Knoten wird platt gemacht) nur damit dann der HSM (HSM einsetzen ist sehr teuer, dito große Gewinnspannen) eingesetzt werden kann. Die Geschäfte mit HSM sind wohl sehr attraktiv. Ich verweise auf Berichte im TV dazu. Auch kam es vor, dass ich im Rahmen der Untersuchung nach der Ursache der HRS mal auf die Intensivstation verlegt wurde, obwohl meine HRS nicht lebensbedrohlich waren. Hier bekam ich mit was es heißt wenn der Herzschrittmacher wieder raus muss, weil ein technischer Defekt vorliegt, weil etwas eingewachsen ist usw. Da waren Patienten nah am Sterben, da hörte ich sie stöhnen und wimmern, sie koteten ein, litten enorm, weil die Schrittmacher nicht mehr rausgingen (verwachsen). Das gehört zu meinen schlimmsten Erfahrungen im Leben. Also so einen Schrittmacher wollte ich auf keinen Fall. Ich war empört, dass man mir so etwas vorschlug seitens der Ärzte. Ich will hier keine Namen nennen, kann bei Bedarf aber gern im Privaten darüber reden. Im Nachhinein hat das einen sehr unangenehmen und schlechten Eindruck bei mir hinterlassen (gab es da nicht noch mehr Skandale im Klarname entfernt)? Also das Klarname entfernt werde ich so lange wie möglich meiden, dito Klarname entfernt. Es ist einfach eine Maschinerie, es ist m.E. viel zu groß und unpersönlich. Wenn ich weiter so krame in der Vergangenheit kann ich mich auch noch an einen Arzt erinnern, der mir Pillen verschrieb (wohl auf Chinidinbasis), die bei mir zu größten Problemen führten (ich bin ohnmächtig geworden, schlug mit dem Kopf im Bad zu Hause auf die Fliesen, Schwitzanfälle, Todesangst, habe schon weißes Licht gesehen). Wenn ich in meine Akte sehe werde ich mich an die Namen erinnern können, ich lass es aber sein mit Namen hier. Diese Pillen waren sehr umstritten, dennoch wurden sie bei mir eingesetzt mit verheerender Wirkung bei mir (Herz setzte wohl aus, daher Ohnmachtsanfälle). Ich fühlte mich in der Zeit um 1998 sehr schlecht, musste sehen, dass ich vom Klarname entfernt wegkam, da es mir nicht guttat.
Mein gesunder Menschenverstand sagte, dass da an diesem ganzen Getue zu Herzschrittmachern etwas faul sein muss, warum sollten so junge Menschen wie ich so etwas gleich versuchen? Gab es denn keine anderen, weniger drastischen Maßnahmen gegen meine HRS? So begann ich intensiv zu recherchieren was mir helfen könnte. Wie ich zum Herzzentrum kam, wird sich der geneigte Leser fragen? Na durch viele Artikel in der Presse. So ging ich auf den Leim.
Viele, viele Internetstunden später kam ich auf einen Artikel, wohl im Klarname entfernt oder Klarname entfernt. Hier ging es um einen Professor Klarname entfernt im Krankenaus Klarname entfernt, welcher mit Ablationen gute Erfahrungen machen würde. Also schrieb ich ihn an und bat um einen Termin. Vorher schilderte meine Allgemeinärztin das Problem in einem Arztbrief an ihn.
Nachdem den nun folgenden Untersuchungen in Klarname entfernt reifte bei mir der Entschluss mich per Ablation (war damals noch ganz neu, fast Versuchsstadium) behandeln zu lassen. Wegen der Prozedur, den Narkosen usw. verweise ich auf das Internet.
Meine Lehre aus meinen Irrwegen mit den Ärzten bei Vorhofflimmern: wer Vorhofflimmern hat geht zu Klarname entfernt in das Klarname entfernt Krankenhaus (Patientensprechstunde), alternativ zu Klarname entfernt in Klarname entfernt, ggf. zu Klarname entfernt. Lasst Euch nicht auf Kardiologen ein, welche nur das Wohl und Wehe ihrer Praxis im Sinn haben. Kümmert euch selbst um eure Gesundheit, das Internet bietet hier eine sehr große Hilfe. Falls jemand weitere Infos benötigt, gern dann per Privat Mail.
Kurzer Abriss meiner Krankheit:

1.
um 1988 Vorhofflimmern, Herzrhythmusstörungen selber bemerkt, nichts weiter drauf gegeben, vor Angehörigen und Freunden verschwiegen, Anfälle rund ein bis 2 Stunden
2.
von 1992-1995 relativ wenige Episoden, meist nach Ruhe/im Liegen, manchmal nach dem Wochenende, nach einer Feier, Dauer bis zu 2 Tagen
3.
um 1997 massive HRS, halten nun über Stunden und Tage an, beim Allgemeinmediziner aufgezeichnet mittels EKG, ich geriet in Panik, fühlte mich sehr elend
4.
wegen massiver HRS bin ich selber ins Klarname entfernt gegangen um 1998, da ich dachte, dass hier die kompetentesten Ärzte beschäftigt sind, wurde so durch die Presse vermittelt
5.
1998-und bis um 2001 Odyssee wegen HRS, es hilft nichts, keine Medikamente, es wird mir vorgeschlagen einen HRS einzusetzen, mehrere Male werde ich ins Klarname entfernt eingeliefert, mehrere Male werde ich mit Stromstößen wieder in den Sinus Rhythmus gebracht, liege tagelang im Bett im Klarname entfernt
6.
2001-2004: meine parallelen, stundenlangen Recherchen ergeben, dass es vielleicht doch etwas gibt, was mir helfen könnte (Ablation, entweder bei den Ärzten im Klarname entfernt..hier war ich auch stationär mal aufgenommen….Sinusrhythmus durch Stromstoß, hier ist Klarname entfernt führend, 2. Variante wäre in Klarname entfernt bei Klarname entfernt und seinem Team, führend in Deutschland………..das Klarname entfernt machte einen etwas düstrigen Eindruck auf mich, Klarname entfernt wirkte sehr kompetent, hätte mich gern behandelt…ich war zur Patientensprechstunde bei ihm, jedoch entschied ich mich für Klarname entfernt, da hier das Krankenhaus hell und freundlich war )
7.
Parallel erhielt ich von Klarname entfernt Adressen (so um die 8 Stück), wo Patienten geholfen wurde, diese rief ich an und fragte nach Erfahrungen zwecks Ablation…Ergebnis war durchweg nur gute Erfahrungsberichte, welche ich am Telefon erhalten habe, somit reifte bei mir auch der Entschluss mich behandeln zu lassen
8.
mit meiner Krankenkasse klärte ich ab, dass alle Kosten fürKlarname entfernt (eigentlich müsste ich das nächst liegende Krankenhaus aufsuchen) übernommen werden
9.
im April 2004 wurde ich in Klarname entfernt stationär aufgenommen, Ablation wurde nach nochmaligen langen Untersuchung für gut befunden durch die Ärzte und mich, die Operation erfolgte dann (Prozedere siehe Internet, z.B. auf Webseite Klarname entfernt jedenfalls kommt man auf den OP Tisch, alles voller Monitore, dann Schlafmittel, nach rd. 6 h wacht man auf mit Einstichen in den Leisten usw., dann ab ins Patientenzimmer, abwarten und Tee trinken, man erhält blutverdünnende Medikamente, man nimmt ASS ein…soweit - sogut)
10.
Entlassung nach rd. 3-4 Tagen, man horcht dauernd in sich rein, ob nicht doch noch was kommt mit HRS, VHF, jedoch kam nichts mehr, nur ganz, ganz selten einmal (vielleicht einmal in 2 Monaten über rd. 20 Minuten, was aber aushaltbar ist)
11.
Nachbehandlung dann inKlarname entferntbei Klarname entfernt in Klarname entfernt
Fazit:
Seit nunmehr rd. 11 Jahren habe ich Freude am Leben, kann mein Leben genießen, auch unter großen seelischen Anspannung funktioniert mein Herz wunderbar (tolle Maschine), auch beim Sport (Fußball) funktioniert es prächtig.
Ich kann nur dazu raten bei ähnlich gelagert Fällen sich nicht länger zu quälen mit Vorhofflimmern, immer wieder Tabletten zu schlucken, welche oft nicht einmal helfen, eher schaden. Macht euch schlau bei Klarname entfernt im Klarname entfernt, bei Klarname entfernt im Klarname entfernt, bei Klarname entfernt (Adresse s. Internet). Übernehmt Verantwortung für euren Körper, lasst euch nicht alles erzählen, hinterfragt alles und mach euch schlau, es lohnt sich sehr.
H.


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BeitragVerfasst: 10.12.15, 18:26 
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