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Koma, TK, Herz, Hypoxischer Hirnschaden, Wachkoma, PEG, OP

09.09.17, 20:39

Hallo,
mein Pa liegt seit hypox. Hirnschaden im Wachkoma.
Ihm sollte eine PEG gelegt werden , aber er ist unter Narkose an Erbrochenem erstickt.
Vor 3 Wochen:
Er musste über die TK mehrmals täglich abgesaugt werden bzw er hat das Sekret ausgespukt so gut es ging, denn Schlucken konnte er nach seiner KrebsOP noch nicht. Erst haben sie nach 18 Tagen die TK geschlossen und 2 Tage danach die PEG legen wollen. Das war schon verrückt. Dann haben die Ärzte die "alte" TK Öffnung erneut geöffnet.
Nun zu heute:
Weil er epileptische Zuckungen hat, bekommt er verschiedene Medikamente.
Jetzt soll ein Aufklärungsbogen von uns unterschrieben werden, weil ein Venenzugang (am Schlüsselbein)
diese Medikamentengabe erleichtern würde. Mein Pa hat durch Reanimation vor 3 Wochen einen beschädigten Herzmuskel.
Außerdem hat er eine künstliche Herzklappe (10 Jahre). Dass diese OP nicht ohne Risiko ist hat der Arzt schon eingeräumt.
Immerhin geht der Zugang bis zur Herzvene.
Er hat immernoch die TK, atmet allein und alle anderen Werte sind stabil.
Hat irgendjemand Erfahrungswerte dazu?
Wie "gefährlich" wäre eine solche OP?
Nochmal Intensivstation mit Vollnarkose?
Wir haben so große Bedenken.

Re: Koma, TK, Herz, Hypoxischer Hirnschaden, Wachkoma, PEG,

03.12.17, 14:38

Guten Tag,

offenbar ist die Anlase eines "venösen Portsystems" geplant.
Diese Maßnahme kann durchaus in örtlicher Betäubung - ohne Narkose - durchgeführt werden. Eventuell gibt man etwas Beruhigungsmittel dazu.

In Anbetracht der Gesamtsituation scheint mit ein solchen Portsystem schon sinnvoll zu sein.

A. Flaccus
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