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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung mit Komplikationen
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BeitragVerfasst: 09.08.16, 09:00 
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Guten Morgen
Mein Noch-Ehemann liegt in einem Krankenhaus in Amerika und seine Mutter schickt mir regelmäßig updates über neue Schritte die unternommen werden und ich bin immer mehr überzeugt das ich mich da einmischen muss! Ich habe mir mal alles in chronologischer Reihenfolge aufgeschrieben so wie es diagnostiziert bzw. etwas unternommen wurde:
Ende Juni war er 4 Tage auf der Intensivstation und 1 Tag auf normaler Station wegen einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Am 15.7. ging er zur Kontrolle seiner Blutwerte zum Arzt und wurde sofort stationär aufgenommen unter intravenöser Gabe von Infusionen und Schmerzmitteln.
22.7. Verlegung in ein anderes Krankenhaus weil er seit den Infusionen ca. 18 Liter Wasser im Bauchraum eingelagert hatte
Vor der Verlegung wurde er intubiert und sediert
23.7 wurde der Bauchraum punktiert und es wurden 1.800 ml Flüssigkeit zum Labor geschickt
Nierenfunktion gut, Ct zeigte ein Blutgerinnsel in der Milz das durch einen Stent umgangen werden sollte (wurde bis jetzt nicht gemacht)
24.7. drainage in den Bauchraum gelegt, weitere 600 ml Flüssigkeit laufen langsam ab. Restliche Flüssigkeit verteilt sich im gesamten Körpergewebe, es wurde gemutmaßt er hätte eine Psydocyste an der Bauchspeicheldrüse die sich geöffnet hat
27.7 Fieber, Leber und Nierenfunktion schlecht
28.7 Beginn der gabe von Lasix
29.7 Beginn künstlicher Ernährung durch eine Magensonde
30.7 stop Antibiotika und Steroide (hatte sie nicht erwähnt das er die zuvor bekommen hatte)
01.8 Fieber, es wird wieder Antibiotika gegeben
5.8. künstliche Ernährung eingestellt wegen einer Blockade im Darm
Flüssigkeit drückt sich in die Lunge und Lasix wird erhöht
6.8. Bluttransfusion
8.8. Luftröhrenschnitt

Meine Fragen ignoriert sie und stellt Sie keinem Arzt weil Sie Angst hat das er dann operiert werden müsste. Die Ärzte hätten ihr gesagt die Blockade im Darm würde sich von selbst auflösen. Und das mit der Milz wäre ja auch nicht sooo schlimm. Die Sedierung ist wohl auch nicht stark genug, da er Augen öffnen und Hand drücken bzw. Füße auf Kommando bewegen kann.
Mein Mann ist 38 und in meinen Augen warten die viel zu lange und verursachen damit größere Schäden an den Organen und zu viel Stress aufs Herz. Sollte ich mich da durchsetzen damit die Milz behandelt, die Blockade im Darm entfernt und die geplatzte Zyste operiert werden? Oder ist das ein normaler Behandlunsverlauf das man einfach wartet und nichts macht? Ich habe versucht ihr klar zu machen das er nicht genug sediert ist wenn er darauf reagieren kann das er angesprochen wird. Sie sagte er könne sich da später nicht dran erinnern. Ich dachte immer ein künstliches Koma wäre dazu da das der Körper und die Organe geschont werden. Das ist doch mehr Stress als Schonung, oder liege ich da auch falsch?
Ich weiß, ich habe viele Fragen, zweifle aber mittlerweile definitiv daran das Sie die richtigen Entscheidungen trifft bzw. ihn unnötig quält
Liebe Grüße
Cktemple


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