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medizin-forum.de • Thema anzeigen - 2 Todesfälle in der Familie
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 Betreff des Beitrags: 2 Todesfälle in der Familie
BeitragVerfasst: 28.07.16, 12:45 
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DMF-Mitglied

Registriert: 23.06.05, 12:40
Beiträge: 24
Hallo liebe Forummitglieder,
ich weiß, ich bin wahrscheinlich nicht im richtigen Forum, aber mir liegen seit einigen Wochen 2 Sachen im Magen:

1. Meine Stiefmutter (gen. bedingte kardiodilatative Myophie), seit vielen Jahren Schrittmacher-abhängig (Mutter wurde erfolgreich herztransplantiert und verstarb mit Mitte 70 vor ca. 8 Jahren) war seit mehr oder weniger 1/2 Jahr in einem Herzzentrum stationär - unterbrochen von sehr kurzen Zeiten zu Hause - lagerte erheblich viel Wasser ein, was medikamentös nicht zu kontrolieren gewesen war, das Wasser wurde 2 x aus ihrer Lunge "abgesaugt". Sie war auf einem niedrigen Level aber gut mobil im Rollstuhl, geistig auch recht fit. Sie hatte die Prä-Diagnostik für eine Herztransplantation fast abgeschlossen und wartete nun quasi auf ein "neues" Herz. Eine Überwachung ihrer z. B. Herzfunktionen lehnte sie ab, da sie hierdurch starke Hauptprobleme bekam. Sie war sich sicher, aufgrund des Schrittmachers keine Gefahr einzugehen.
Ende Mai ist sie in der Nacht 56-jährig verstorben (eine "junge " Stiefmutter). Es wurde versucht, sie zu reanimieren, was nicht mehr gelang. Aufgrund der fehlenden Überwachung kann ärztlicherseits nicht klar nachvollzogen werden, was genau passiert ist. Es wurde eine Arrhythmie vermutet, die zum Tode führte. Sie hatte in letzter Zeit einen sehr tiefen Schlaf und es ist wohl auch vorgekommen, dass sie schwer erweckbar gewesen sei.
Wir sind auf der Suche, was passiert sein könnte und hoffen, dass es so war, dass sie im Tiefschlaf "eingeschlafen" ist.
Wenn dies passiert ist, wie groß sind die Chancen, dass sie dann viel mitbekommen hat (also wach geworden ist)?

2 Wochen nach ihrem Tod verstarb dann meine Tante mit Anfang 60 Jahren: Sie hatte wohl nachts erhebliche Schmerzen, hat beim Rettungsdienst angerufen. Dieser hat leider das Haus nicht schnell finden können, so dass ca. 25 Minuten bis zum Eintreffen vergingen. Meine Tante war da bereits leblos, wurde ca. 10 Minuten reanimiert und nachts erfolgte im Krhs. eine Not-OP mit 6 Stents (??) am Herzen. Leider war sie zu lange ohne Sauerstoff und es war bereits kurz nach der OP klar, dass sie nicht mehr wach werden würde (bei Einlieferung: niedrige Körpertemperatur, starre Pupillen).
Sie starb dann auch 3 Tage später.
Wir befassen uns seit Wochen mit dieser Frage, was in den 25 Min. passiert ist. Wie hoch die Chancen sind, dass sie aufgrund ihrer Symptomatik schnell bewusstlos geworden ist (was wir uns wünschen) oder ob sie lange gelitten hat.

Ich weiß, dass uns keiner diese Informationen mehr geben kann. Aber vielleicht kann ja jemand aus Erfahrungen etwas sagen.

Trotzdem ganz vielen Dank.

Gwendelly


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