Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wasser in der Lunge, künstliches Koma und 92
Aktuelle Zeit: 16.12.17, 12:20

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 06.09.15, 19:26 
Offline
noch neu hier

Registriert: 06.09.15, 19:16
Beiträge: 1
Hallo,

meine Oma wurde vor 3 Wochen ins Krankenhaus eingeliefert mit Wasser in der Lunge.

Im Krankenhaus ging sie direkt auf die Intensivstation und bekam eine Beatmungsmaske, da diese jedoch nicht ausreichte wurde zur Beatmung ein Schlauch durch den Mund gelegt und sie ins künstliche Koma gelegt. Vor ca. 1 Woche bekam sie dann den Luftröhrenschnitt und wird seither eben dadurch beatmet. Probleme macht den Ärzten vor allem ihr scheinbar schwaches Herz. Sie bekommt auch Antibiotikum und wirkt davon neuerdings sehr stark aufgedunsen.

Meine Frage ist eigentlich wie bei soetwas die Chancen aussehen und auch wenn es positiv verläuft mit dem danach, derzeit sagen die Ärzte ihr Leben hängt an einem seidenen Faden. Meine Oma ist jedoch auch eine starke Kämpferin.

Die Ärzte haben uns auch aufgeklärt und gefragt was gemacht werdne soll aufgrund ihres Alters und das wir in ihrem Sinne entscheiden sollen, was wir auch tun. Wir setzen uns auch ganz bewusst damit auseinander, dass es im nächsten Moment heissen kann sie ist tot, möchten ihr jedoch die Chance eröffnen das zu schaffen. Leider kommt hinzu, dass sie derzeit überhaupt nicht selbstständig atmet und irgendwie habe ich auch das Problem das man nicht versteht in welche Richtung dies derzeit alles geht. Von den Ärzten kriegt man leider nur sehr oberflächliche Informationen und soll dann aufgrund dessen auch noch entscheiden.

Was für Informationen könnten für eine Abschätzung allem hilfreuch sein?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 13.09.15, 17:47 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 13.09.15, 17:23
Beiträge: 29
Hallo Insay.

Grundsätzlich muss ich Ihnen sagen, dass sich keine Diagnosen / Prognosen per Internet stellen lassen. Dafür müsste man die ganze Patientenakte vor sich haben und genau über eventuelle Grunderkrankungen informiert sein.

Die geschilderte Situation ist - wie ich es aus der Ferne betrachten würde - etwas schwer. Grundsätzlich wird der "Luftröhrenschnitt", wie Sie es nannten häufig nur bei Patienten durchgeführt, bei denen es absehbar ist, dass Sie über eine längere Zeit beatmet werden müssen (es gibt natürlich auch noch andere Indikationen).

Sie müssen sich bewusst machen, dass man mit 92 Jahren nicht mehr das Herz eines 20-jährigen hat. Man muss jedoch immer die gesamte Situation betrachten.

Ich wünsche Ihrer Oma alles Gute!


MfG


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!