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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Künstliches Koma
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 Betreff des Beitrags: Künstliches Koma
BeitragVerfasst: 10.08.15, 11:04 
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Registriert: 10.08.15, 10:37
Beiträge: 1
Hallo ihr lieben, ich bin neu hier, vielleicht könnt ihr mir weiter helfen.

Folgendes, mein Opa wurde vor ein paar Wochen ganz still und vergesslich, darauf hin haben wir ihn in eine Psychiatrie für Demenzkranke geschafft. Dort wurde es innerhalb von ein paar Tagen immer schlimmer. Die haben ihn ans Bett gefesselt und ruhig gestellt (weil er angeblich zu aufgedreht war, obwohl er zeitlebens ein ruhiger Mann war). Von da aus kam er dann in ein Krankenhaus, wo dann verschiedenes festgestellt wurde (u. a. Lungenentzündung). Deswegen kam er dann in eine Spezialklinik, dort wurde er sofort ins künstliche Koma versetzt, bekam ein Luftröhrenschnitt und Antibiotika. Beatmet wurde er mit ca. 35%, am Anfang immer, später nur Stundenweise. Nach ein paar Tagen haben die Ärzte versucht ihn aus dem künstlichen Koma zu holen, allerdings meinten sie er regt sich zu sehr auf und deswegen war er gleich wieder im künstlichen Koma. Das ging ein paar mal so. Als wir anriefen, sagten sie er ist wach, aber als wir bei ihm waren, war er immer im Koma und hatte sogar Fieber. Das ganze hat sich innerhalb von 6 Wochen abgespielt.

Wir hätten nie gedacht, dass es einmal soweit kommen wird, dass er im künstlichen Koma liegt, denn er war wirklich nur ein bisschen verwirrt. Aber nun können wir nichts weiter machen, solange die Ärzte ihn immer wieder ins Koma legen. Hat jemand Erfahrungen damit, es kann doch nicht normal sein, das er von Anfang an immer wieder ruhig gestellt wird, und keine klare Minute hat!? schon nach ein paar Tagen wollten wir ihn eigentlich wieder mit nach Hause nehmen, aber das ging nicht, weil er nichts alleine konnte (nicht mal laufen) und wir alle berufstätig sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Künstliches Koma
BeitragVerfasst: 11.08.15, 10:50 
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DMF-Mitglied

Registriert: 09.07.06, 16:26
Beiträge: 74
Wohnort: Ettlingen/Karlsruhe
Bei älteren Menschen kann die Verwirrtheit das Anzeichen für schwere Krankheit sein. Noch bevor andere Zeichen wie Fieber auftreten. So war es wohl bei ihrem Opa.
Wie lange der Aufwachprozess dauert kann niemand vorhersagen. Das kann durchaus viele Wochen dauern.
Viel Kraft in dieser Zeit.

DocL


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