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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Rehabilitationsklinik trotz Abhängigkeit vom Beatmungsgerät?
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BeitragVerfasst: 08.07.15, 21:09 
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Registriert: 08.07.15, 20:35
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Hallo Liebe Forenmitglieder,

es geht um meine Mutter, die schon seit über 2 Monaten auf der Intensivstation liegt.

Sie hat eine seltene Krankheit. Diese hat nach einem Schub die Nieren stark beschädigt und scheidet dadurch viel Eiweiß aus. Sie hat nach einer Therapie, eine Lungenentzündung bekommen und ist dann auf die Intensivstation gekommen.

Dort wurde sie dann dialysiert und ins "künstliche Koma" gelegt. Dann wurde bei ihr eine Tracheostoma gemacht. Leider waren die Wochen immer ein auf und ab und es gab viele Rückschläge, u.a. eine OP am Dünndarm. Seit mehreren Wochen bekommt sie keine Schlafmittel mehr. Zwischendurch hat sie gute Tage, wo sie dann sehr wach ist und auch reagiert, spricht und uns erkennt. Aber auch da erzählt sie dann viel wirres Zeug. Sie hatte auch ständig Stimmungsschwankungen von traurig, sauer, beleidigt, lächelnd, etc. hatten wir alles feststellen können. Sie kann die Arme und die Beine bewegen, aber noch nicht ganz gut und an Tagen, wo es ihr nicht gut geht, fällt ihr dies immer sehr schwer und dann ist sie zu schwach dafür. Sie muss immer wieder an das Beatmungsgerät angeschlossen werden (CPAP), eins-zwei Tage schafft sie es komplett alleine (nachts schließt man sie jedoch wieder an) und dann widerrum eins-zwei Tage garnicht. Sie verliert immer noch viel Eiweiß, obwohl es schon besser geworden ist und sie hat auch einen Blutabfall, der allerdings sehr schwach laut den Ärzten ist. Jedoch benötigt sie zwischenzeitlich immer mal wieder Blutkonserven.

Nun erwähnen die Ärzte, dass die Überlegung für eine Reha, oder 24 Std. Betreuung zu Hause oder Pflegeheim kommen sollte. Aber da ist meine Frage, sie ist doch unter diesen Zuständen gar nicht Rehafähig? Sie muss noch beatmet werden, kann nicht alleine essen (wobei sie da jetzt eine PEG kriegt und damit ist es wohl einfacher), ist an den meisten Tage nicht fähig irgendwelche Anstrengungen mitzumachen, benötigt zwischendurch Blutkonserven und Eiweiß. Gibt es da spezielle Rehakliniken für? Die Intensivstation kann medizinisch nichts mehr tun. Und wir sind am verzweifeln.

Selbst wenn sie jetzt in die Rehaklinik kommen sollte, würde ihr Aufenthalt doch nicht länger als 6 Wochen genehmigt werden und wenn sie dann nicht aktiv an der Rehabilitation teilnehmen kann, ist das verlorene Zeit und so schnell kriegt sie dann keine neue Rehabiliationsmaßnahme. Oder gibt es auch hier Ausnahmen?

Vielen lieben Dank im voraus

Julia


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BeitragVerfasst: 08.07.15, 21:27 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo
In Rehaphase B sind Patienten oft noch beatmet. Es gibt auch ein Art Intensivstation. Das Vorteil ist, dass die Patienten langsam wieder ins Leben zurück kommen sollten und das Therapie drumherum ist viel intensiver, da alle mehr Zeit haben. (Krankengymnastik, Ergo, Neuropsychs, Rehapädagogik usw.)
Also es wird mehr in der Reha geboten als im Lrankenhaus, wo es überwiegend nur um Pflege geht.
Es gibt 3 stationäre Rehaphasen: B wie deine Mutter bis D (langsam bereit nach Hause zu gehen und Einschätzung wie viel Pflegebedarf besteht).

Gruß
Muppet


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BeitragVerfasst: 08.07.15, 22:26 
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Registriert: 08.07.15, 20:35
Beiträge: 4
Vielen Dank für deine Antwort Muppet!

Heißt es denn dann, dass meine Mama so lange in der Reha-Klinik bleiben kann, bis sie die Phase D erreicht hat?Selbst wenn es über die gängigen 6 Wochen geht? Und könnte sie auf diesen Kliniken auch mit Blutkonserven versorgt werden, wenn wieder Blutabfall ist?

Viele Grüße

Julia


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