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 Betreff des Beitrags: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 01.10.14, 20:55 
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Guten Abend,

bisher habe ich nur mitgelesen, plötzlich betrifft es uns selber.
Mein Partner ist ungebremst vom Fahrrad gefallen, evtl. wegen bekannter Durchblutungsstörungen. Jedenfalls hat er nun eine Kalottenfraktur ohne Ventrikeleinbruch. Hatte kurz ne Chance, in den PC zu gucken, als die Ärztin weg war. Außerdem hat er ein Blutgerinnsel und weil er Blutverdünner nimmt, könne das weiterbluten. Hirndruck hat er keinen. Neurologiebefund ist "normal", BD auch in einem guten Bereich. Bei einer Verschlechterung werden wir angerufen.

Gruß Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 03.10.14, 05:00 
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Nun ist es so, daß es weitergeblutet hat, aber uns wurde gesagt, daß sich das verkapselt und er sollte heute auf die Neurologie verlegt werden.
Allerdings hat er heute Nacht einen massiven Krampfanfall bekommen und wurde nun ins künstliche Koma gelegt. Der Arzt ist jedoch mit der Beatmung nicht zufrieden oder mit der Sauerstoffzufuhr. Die Sättigung liegt bei 91%. Sie haben noch die Lunge geröntgt, aber der Befund war noch nicht da als wir heute Nacht dort waren. Auch sei der Kreislauf nicht zufriedenstellend. Er bezeichnete nun den Patienten (70) als "black box" und man könne nichts über den Ausgang sagen.
Wenn die Sauerstoffsättigung nicht zufriedenstellend ist, gibt das dann nicht einen Hirnschaden?
Da auch Durchblutungsstörungen und Stents da sind, meinte der Arzt auch, man müsse mit einem Hirnschlag rechnen.
Der Arzt war sehr nett und hat sich auch Zeit genommen, aber ich wusste nicht wirklich, was ich gezielt fragen sollte. Es ist jetzt natürlich alles erstmal verwirrend.

@Muppet: es ist ein absolutes Drama. Töchterchen ist nun in einer Art Starre, weil sie sich schuldig fühlt und aber nach wie vor jegliche Hilfsangebote verweigert. Aber ich denke, sie wird wohl bald als Notfall eingewiesen werden müssen. Der Arzt gestern hatte ihren Zustand erkannt, sprach dann aber auch nur von "Selbst- oder Fremdgefährdung".
Und ich bin mittendrin, packe es aber (noch) ganz gut.

Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 03.10.14, 09:41 
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Sie hat es ja ganz schoen gebeutelt, daya. Ich hoffe, dass ihr Partner das ganze gut uebersteht und wieder "der Alte" wird.

Passen Sie auf sich auf. Auch wenn Sie sich derzeit noch ganz gut fuehlen, kann sich das schlagartig aendern. Vielleicht organisieren Sie sich jetzt bereits, waehrend Sie noch die Kraft dazu haben, Hilfe und Unterstuetzung. Gibt es in ihrer Gemeinde oder bei der VHS Gespraechsangebote? Vergessen Sie auch nicht, sich selbst etwas gutes zu tun, Besuch beim Frisoer, Kaffeeklatsch mit einer Freundin, heisses Bad am Abend. Sie brauchen solche Auszeit, um ihre Batterien wieder zu laden, also nehmen Sie sich die Zeit und zwar ohne Schuldgefuehle.

Aus eigener Erfahrung kann ich ihnen sagen, dass Schmutz auf den Fenstern und Staub auf Regalen sehr geduldig ist. Der wartet ohne zu murren, bis Sie Zeit fuer ihn haben. Konzentrieren Sie sich daher auf die Dinge, die jetzt wichtig sind und lassen Sie den Rest ohne schlechtes Gewissen liegen.

Viel Glueck!
B. Goretzky

_________________
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 03.10.14, 13:11 
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Beiträge: 4216
Hallo Daya,
was für eine Blutung ist es? Es gibt welche im Gehirngewebe selbst und dann gibt es Subdurale Haematoma - das sind venöse Blutungen unter der Dura (sogenannte SDH).
Subarachnoidal lasse ich weg - arterielle Blutungen die schlagartig gehen (SAB), oft innerhalb Minuten tödlich. Werden sofort operiert egal was sonst los ist.

Wenn er Glück hat - SDH, da Symptomen nehmen langsam zu, sind verkapselt richten daher wenig Schaden an. Überlebenschancen ohne große bleibende Schaden sind sehr gut. Bluten eher langsam nach. Werden sie zu groß , geht Entlastung relativ einfach, da man das Gehirn an sich nicht beruht.

Im Gehirngewebe - hängt davon ab wo und wie groß, ob Schwellung/Hydrozephalus vorhanden ist (heiß durch Schwellung Ventrikelabfluss blockiert -> Erweiterung Ventrikeln - 4. Ventrikel blockiert/verengt, Hirndruck steigt.


Sauerstoffsättigung: wenn am Finger gemessen, ist 91% zwar nicht ganz optimal, richtet jedoch keine Hirnschaden an. Entspricht Asthma Anfall bei mir. Sättigung ist auch altersabhängig. Ist etwas niedriger bei ältere Menschen, sollte jedoch mit Sauerstoff bei 98-100% liegen.

Krampfanfall - bei Herzproblem gefährlich, da Puls und Blutdruck blitzartig hochschießen. Daher vermutlich auch künstliche Koma. Narkosemitteln haben eine antiepileptische Wirkung.

Bzgl. Hirninfarkt: es kann, aber muss nicht passieren (kann bei jede Kopfverletzung passieren).

Sinnvoller Fragen:

Wie sieht es mit der Herzerkrankung aus. Kreislauf im Griff zu kriegen?

Um was für eine Blutung handelt es sich?

Wo ist die Blutung und wie groß ist es?

Was für ein Krampfanfall war es? Epileptisch oder Entgleisung von Kreislauf/Elektrolyten?

Wie sieht es mit Hirndruck aus?

Schwellung vorhanden?

Wie sieht die weitere Behandlungsplan aus (hier kann man oft nur grob sagen- kann jederzeit ändern).

Prognose: in so eine Konstellation kann man erst in ein paar Wochen fragen, nach ein Verlauf erkennbar ist. Kann alles katastrophal aussehen, geht aber doch gut aus, oder es kann andersrum sein. Alles sieht super aus, kippt aber dann plötzlich.

Sonst wie Frau Goretsky und ich dir mehrfach gesagt haben - konzentrieren an das wichtigsten. Gerade ist das am ersten Stelle dir selbst. Dein Freund braucht dich erst richtig, wenn er wieder wach ist. Er ist gerade gut versorgt. Braucht aber dann jemand die fit ist.

Auch wenn 0 bleibende Schaden - kann von Erfahrung reden -man braucht die erste paar Wochen etwas Hilfe. Ist kognitiv etwas angeschlagen - vergesslich, desorientiert. Man wird sehr schnell müde, frustriert und kann durchaus Stimmungsschwankungen haben (laut meine Eltern war ich sehr schnell über Kleinigkeiten extrem genervt- erste paar Wochen wohl ein Albtraum).

Daher nutze diese Zeit für dich. Du kannst nicht die Welt retten und für alle gleichzeitig da sein. Du bist seit langem unter Stress. Bei beratungsresistenz (deine Tochter), muss man manchmal laufen lassen und Leute tief stürzen lassen, bis sie Einsicht erlangen. Sie ist ein erwachsener, entscheidungsfähiger Mensch. Ihr Leben, ihre Entscheidung.

Haben wir bei eine Freundin gemacht - ihre eigene Bruder (Freund von mir) und ich. Habe uns getroffen und diskutiert. Schwere Entscheidung getroffen. Situation hat uns einfach zu lange die Kräfte ausgesaugt.
Wir ließen sie fallen. Sie hat aber erst so die Kurve gekriegt. Vorher wusste ja, dass sie machen könnte, was sie wollte (in diesem Fall Drögen - in große Mengen, psychisch sehr auffällig- schon vorher) und wir ihr immer wieder auffangen wurden.
Wir haben vorläufig (2 Jahren) die Kontakt abgebrochen und so die Sicherheitsnetz weggezogen.
Harte Entscheidung aber effektiv. Sie ist zuerst richtig! tief gestürzt aber .... Dann lernte sie alleine das Verantwortung zu übernehmen. Veränderte ihr Leben, hat ihr Leben sehr gut im Griff gekriegt.
Wäre vermutlich sonst nicht passiert.
Wir reden hier von ein 18 jährige (ihr Bruder und ich waren damals 19).

Du hast dein eigenes Leben. Kriege den Eindruck, du vergisst das.

Viele Grüße
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 03.10.14, 16:14 
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Vielen Dank fürs gut Zureden! Das mit dem Staub liegenlassen krieg ich hin, mir selbst der Nächste zu sein, habe ich noch nie praktiziert, ist aber vielleicht nur Übungssache?

Danke, Muppet, für den Fragenkatalog. Ich komme soeben von der Klinik und das ist der Stand der Dinge:

Beatmung geht schwer und der Sauerstoffbedarf ist immens. Sättigung wird am Finger gemessen, hab ich gesehen. Sie haben eine Lungenspiegelung gemacht, Verschleimung sei im Rahmen.

Er hat eine Lungenentzündung und Sepsis.

Obwohl er Hypertoniker ist, braucht er jetzt kreislaufunterstützende Mittel. Ohne die würde gar nix gehen.

Die Schwester gestern Abend hatte gesagt, die Blutung würde sich verkapseln, trotzdem ist sie größer geworden. Hirndruck ist normal. Der Neurologe kommt aber anscheinend noch.

Zustand insgesamt ist kritisch

Und jetzt muss ich schnell meine Abend-Medis nehmen, bin Hypertoniker ;)

Grüßle Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 05.10.14, 09:39 
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Guten Morgen,

habe vorhin mit dem Arzt telefoniert. Die Atmung muss völlig ersetzt werden und sie drehen ihn heute auf den Bauch. Er hat eine schwere Lungenentzündung und der Zustand allgemein ist hochkritisch. Entzündungsparameter steigen. Es werden noch CTs vom Schädel und der Lunge gemacht.

Tochter ist in einem elenden Zustand. Fühlt sich schuldig und bedauert, daß Papa sie nicht mehr gesund gesehen hat.

Gruß Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 07.10.14, 16:22 
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Ich bin confused. War heute im KH und der Arzt war da. um nach der Lunge zu gucken. Sie sind sehr unzufrieden damit. Die Lungenentzündung heilt nicht, ausserdem ist er ja sehr starker Raucher. Der Arzt sagte, wenn er jetzt den Schlauch ziehen würde, wäre er tot und es kann sowieso tödlich ausgehen.

Sie geben ihm aber alle Medikamente, die er braucht, sodaß die Lunge "unter Umständen" ausheilen kann.

Was heißt das denn nun? Ich habe soeben nochmal auf Station angerufen, um klarer zu sehen, aber sie waren wieder sehr schwammig. Klar. Die Schwester sagte, man muss jetzt einfach Geduld haben. Ich habe gefragt, ob denn dann "Abschalten" ein Thema werden würde, aber sie hat sich nur so drumrum gewunden.

Was ist denn nun?

Gruß Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 07.10.14, 18:09 
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Hallo Daya,
es heißt quasi, dass sein Zustand extrem kritisch ist, aber sie können gerade keine Prognose stellen.

Vermutlich wollen sie erstmal sehen, ob eine Verbesserung durch die Medikamente eintritt und ob seine Zustand sich so etwas stabilisiert.
Die Medikamente brauchen Zeit bis man weißt, ob sie anschlagen oder nicht. Erst dann kann ggf. eine Prognose gestellt werden.
Über Sache wie Abschalten oder weitere Behandlungsmaßnahmen können/dürfen die Schwestern keine Auskunft geben - sie wissen es auch oft nicht, da Stationsbesprechungen/Fallkonferenzen, wo solche Sachen entschieden werden, finden normalerweise ohne die Krankenpfleger statt.
Sie wissen nur das was an sie weitergeleitet wird.
Viele Grüße
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 07.10.14, 18:36 
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Ok, danke, Muppet. Ich bin einfach sehr durcheinander. Die Neurologin ist scheinbar zufrieden mit ihm. Aber wirklich viel kann man dazu im Moment ja nicht sagen. Jedenfalls reagiert er auf seinen Namen und versucht, die Augen zu öffnen. Und das ist so traurig anzusehen. Allerdings haben sie ihn danach gleich weiter sediert, weil er gegen die Beatmung kämpfte. Sie reden immer davon, ihn auf den Bauch zu drehen und tun es dann doch nicht. So wie heute Abend hatten sie das vor, aber noch nicht getan. Jedenfalls würde ihm nicht gefallen, was mit ihm momentan geschieht. :(
Gruß Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 08.10.14, 09:29 
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Guten Tag!
Zitat:
sie wissen es auch oft nicht, da Stationsbesprechungen/Fallkonferenzen, wo solche Sachen entschieden werden, finden normalerweise ohne die Krankenpfleger statt.

Das ist definitiv falsch.
Auf einer gut geführten Intensivstation ist die gemeinsame Teambesprechung die Regel. Gerade bei kritischen Fällen.
Es gibt aber sicherlich Kliniken, wo das nicht so gemacht wird. "Normalerweise" sollte es aber so sein, wie ich es dargestellt habe.

Zur Sache selbst:
Die Bauchlage ist ein sehr gutes Mittel, um überflüssigen Schleim in der Lunge zu mobilisieren und damit eine Lungenentzündung sinnvoll zu therapieren.
Allerdings muß man täglich neu entscheiden, was sinnvoll ist.
Grundsätzlich ist eine langfristige BE-Atmung mittels Maschine schlechter, als die eigene Atmung.

Die Entwöhnung von der Maschine nennt man "Weaning" und das geht in der Regel nicht in Bauchlage, weil dafür die Schlafmitteldosis erhöht werden muß. Eine ständige Vertiefung des Schlafes wirft einen aber beim Weaning zurück...also muß man einen gesunden Mittelweg finden und sich täglich neu beraten.

Daher ist es sinnvoll, sich im Gespräch mit den Ärzten die Gründe für das Vorgehen schildern zu lassen. Dann sind solche Maßnahmen oft besser verständlich.

In der Regel sollte ein tägliches Gespräch zwischen Arzt und Angehörigen auf einer Intensivstation etabliert sein. Im Zweifel muß es eingefordert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 08.10.14, 15:20 
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Hallo Dr. Flaccus,

Gespräche auf der Station sind überhaupt kein Problem. Und sie finden auch so statt, daß man sie als Laie versteht. Ich komme soeben zurück von meinem täglichen Besuch und der Pfleger war gleich auf mich zugekommen. Sie haben ihn gestern Nacht auf den Bauch gedreht und er hat davon profitiert, deshalb wollen sie es heute wieder tun. Der Pfleger sagte, ohne dies würde er es nicht schaffen. Er hat mir das auch so erklärt wie Sie, also denke ich schon, daß die wissen, was sie tun :oops:
So wie ich das auf dem Monitor erkannt habe, hat er 50% Sauerstoff und 18 freqency Atemzüge oder so. Peek ist 8, ich entsinne mich, daß das mal in einem anderen Thread gefragt wurde. Arterieller BD liegt bei 120 : 33 durchschnittlich.

Danke und Gruß
Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 08.10.14, 15:26 
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Hallo,
Zitat:
So wie ich das auf dem Monitor erkannt habe, hat er 50% Sauerstoff und 18 freqency Atemzüge oder so. Peek ist 8, ich entsinne mich, daß das mal in einem anderen Thread gefragt wurde. Arterieller BD liegt bei 120 : 33 durchschnittlich.

Das sind doch prima Werte.

Ein PEEP von 8 zeigt, genauso wie ein Sauerstoffbedarf von 50%, das die Lunge auf einem guten Weg ist. Ich hatte nach Ihren Schildferungen schlimmere Werte erwartet.

Fein, das auch die Kommunikation stimmt. :) Das ist viel Wert!

Liebe Grüße

Dr. A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 08.10.14, 16:41 
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Das Problem ist, daß meine Schilderungen das wiedergeben, was mir dort gesagt wird. Und heute hat der Pfleger trotz dieser Werte gesagt, daß er es ohne diese Bauchlage nicht schaffen würde. Sie werden aber alles für einen guten Ausgang tun und gehen von Wochen aus, nicht Tagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 09.10.14, 17:08 
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Heute wurde mir mitgeteilt, daß morgen ein Luftröhrenschnitt gemacht werden soll. Ich fragte, ob er es denn überhaupt "da raus schaffen" würde. Da meinte der Arzt, sie würden sonst diesen Aufwand nicht betreiben, denn sie machen keine lebenserhaltende Medizin.

Gruß Daya


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 Betreff des Beitrags: Re: Schädelbruch
BeitragVerfasst: 09.10.14, 19:49 
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Es gab hier ein Kommunikationsproblem. Der Arzt war der Meinung, er hätte mich beim Erstgespräch nach einer Vollmacht gefragt, hatte er aber nicht. Jedenfalls hat er nun heute beim Richter die Genehmigung für den Luftröhrenschnitt eingeholt und deshalb mit mir gar nicht mehr groß darüber gesprochen. Ich habe aber Vollmacht.

Nun haben Tochter und ich folgende Fragen:

Wieso funktioniert die Atmung dann plötzlich besser mit dem Schnitt? Was ist, wenn es dann nicht besser geht? Ist das dann für immer? Der Arzt sagte allerdings, das heile wieder zu. Dann kann er ja nicht mehr sprechen? Er will nicht so sein.
Die Diagnose für die Lunge ist: Pneumonie, Obstruktion und Raucherlunge.

Danke und Gruß Daya


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