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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Herzklopfen, Beinschmerzen, Erschöpfung
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BeitragVerfasst: 04.12.17, 22:07 
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Interessierter

Registriert: 17.02.11, 20:49
Beiträge: 8
Hallo zusammen,

ich leider seit etwa zwei Wochen an beunruhigende Symptomen. Ich möchte aber ganz von vorne anfangen, da ich mir vorstellen könnte, dass etwas zurück liegende Ereignisse damit in Verbindung stehen, auch wenn die Probleme dir mich nun hierher führen erst seit 2 Wochen bestehen.

Im Juni diesen Jahres bin ich ein Tag vor meinem zwei Wöchentlich Italien Urlaub krank geworden. Augenschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Gliederschmerzen... Das volle Programm. Also eine waschechte Grippe oder zumindest eine heftige Erkältung. Urlaub war bezahlt. Daher sind wir gefahren. Dort so gut wie möglich geschont. Nicht viel gemacht. Aber eben auch nicht nur im Bett gelegen. Die zwei Wochen waren irgendwann vorbei. Gegen Ende hat sich langsam Besserung eingestellt. Anschließend bin ich wieder arbeiten gegangen. Es hat aber weitere 6 Wochen gedauert bis ich mich wieder richtig fit gefühlt habe und mich wieder getraut habe Sport zu machen.

Anfang Oktober hat es mich dann wieder erwischt. Langes Wochenende an der Nordsee. Dort ins Meer gegangen. Am nächsten Tag krank. Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, wieder total krank. Anschließend krank wieder arbeiten gegangen. Ende Oktober dann nochmal 10 Tage Urlaub gehabt. Den ganzen Urlaub zuhause auf der Couch verbracht um mich so gut es geht zu erholen. Dennoch seit Anfang Oktober nicht mehr richtig fit gewesen. Immer mal wieder Halskratzen, Schmerzen hinter den Augen, Gliederschmerzen. Trotzdem arbeiten gegangen. Hin und wieder vorsichtig Sport gemacht, wenn ich mich fit gefühlt habe.

Nun habe ich am Samstag vor 14 Tagen plötzlich sehr starkes Herzklopfen bekommen. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Habe es auf den schwarzen Tee geschoben. (Zusätzlich ist noch zu erwähnen, dass ich Freitag Abend eine 25mg quetiapin Tablette genommen habe. Diese habe ich vor etwa 2 Jahren von einem Psychiater verschrieben bekommen wegen Depressionen und Schlafstörungen in Verbindung mit Duloxetin. Depression ist aktuell eigentlich kein großes Thema, dennoch habe ich die quetiapin genommen, da ich in letzter Zeit das Gefühl hatte ich bräuchte mehr Schlaf, und gerne am Samstag mal ein wenig länger geschlafen hätte. Früher hat quetiapin da gut geholfen.)

Ich habe das Herzklopfen am Sonntag immernoch gehabt, habe aber gedacht "wird schon wieder weg gehen". Im Laufe der Woche habe ich jedoch gemerkt, dass ich zunehmend sehr schnell erschöpft war. Habe schnell Atemnot bekommen, allein vom Treppen steigen. Mir haben nach 5 Stockwerken die Beine weh getan als wäre ich einen Marathon gelaufen und ich war kraftlos. Ende der Woche kamen dann noch Brustschmerzen und Rückenschmerzen dazu. Am Wochenende ging es mir dann zunächst etwas besser. Sonntags hatte ich aber wieder starkes Herzklopfen. Also habe ich mich auf gemacht ins Krankenhaus. Dort wurde ich dann bis Dienstag durch gecheckt.
EKG unauffällig.
Blutdruck und Puls etwas hoch, aber okay.
Blutwerte sprechen gegen Herzinfarkt. Kein abgestorbenes Herzgewebe.
Ultraschall vom Herz unauffällig. Herzklappen okay. Blutwerte für Herzmuskel Entzündung auch okay.
Dienstag dann heim geschickt... Ich hätte wohl einen Virus und solle mich zwei Wochen ausruhen.
Nun bin ich seit einer Woche zuhause und mache wirklich nichts.
Das Herzklopfen ist immernoch da. Manchmal ist es für kurze Zeit besser. Morgens und abends ist es aber immer stark da.
Atemnot habe ich keine, aber leichten Hustenreiz und generell das Bedürfnis tief einatmen zu müssen. Zu alledem kommt dass ich seit einigen Tagen starke Schmerzen in den Beinen habe. Diese werden etwas besser wenn ich die Beine bewege.
Allgemein fühle ich mich sehr schwach, habe Kopfschmerzen, Schmerzen hinter den Augen, manchmal Herzschmerzen (es schlägt ja auch ständig wie dolle), Nackenschmerzen, Nervosität.

Und zu allerletzt, was ich im Text vergessen habe, aber mir auch sehr wichtig erscheint. Ich habe seit Anfang Oktober, dem Nordsee Urlaub ein starkes Jucken bzw Neurodermitis auf der Kopfhaut und im Gesicht. An manchen Tagen auch im Schritt. An wenigen Tagen war es seit Anfang Oktober mal besser. An manchen Tagen extrem und an den meisten Tagen war es einfach ein unangenehmer Juckreiz mit Ekzemen. Ebenfalls seit Anfang Oktober starkes Jucken in den Augen.

All das macht mich sehr besorgt. Mein Hausarzt weiß auch nicht weiter. Kann mir hier jemand helfen?

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 20.12.17, 18:14 
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Interessierter

Registriert: 17.02.11, 20:49
Beiträge: 8
Hallo zusammen,

da es mir weiterhin schlecht geht, wollte ich die Sache hier nochmal aufnehmen.

Ich war zwischenzeitlich beim Lungenarzt. Ohne wesentlichen Befund. Mykoplasmen, Legionellen und Clamydien wurden getestet. Mykoplasmen und Legionellen waren minimal erhöht. Laut Lungenarzt kein Anzeichen auf Infektion.

Der Lungenfunktionstest hat allerdings laut Lungenarzt auf leichte Entzündungen in der Lunge hingewiesen. Aufgrund der fehlenden Bakterien wurde ich allerdings wieder zurück zum Hausarzt geschickt. Der soll weiter untersuchen.

Kann es denn sein, dass man eine eine der o.g. Baterieninfektionen hat, ohne dass die igG und igM Antikörper ansteigen? Wenn der Körper vielleicht keine Antikörper bildet?

Schilddrüse wurde vom HA auch schon getestet. TSH Wert ist okay. Borreliose und Eppstein Barr wurde auch bereits ausgeschlossen.

Meine Hauptbeschwerden sind nach wie vor:

-Muskelschwäche
-Muskelschmerzen
-schnelle Erschöpfung (schnell außer Atem, Muskeln "übersäuern" früh)
-Wadenschmerzen
-Muskelkater
-Husten
-Schmerzen in Brustkorb
-Kurzatmigkeit (muss immer mal wieder tief einatmen, weil ich das Gefühl hab mir fehlt Luft)
-Zeitweise stark juckendes Gesicht und Kopfhaut
-Kopfschmerzen & Schmerzen hinter den Augen


Vielleicht hat ja doch jemand ne Idee, wonach im meine Ärzte noch fragen kann.

Kann man das Herz sicher ausschließen, wenn EKG, Ultraschall und Blutwerte (Herzmuskeluntergang, Herzmuskelschwäche) unauffällig sind?


Bin seit 4 Wochen krank geschrieben, es geht mir beschissen und ich bin langsam aber sicher ziemlich verzweifelt.
Vielen Dank


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