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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schmerzen rechter Oberbauch
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 Betreff des Beitrags: Schmerzen rechter Oberbauch
BeitragVerfasst: 30.09.17, 10:54 
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Registriert: 09.06.06, 16:11
Beiträge: 1222
Hallo,

seit einigen Tagen plagen mich drückende Schmerzen rechts unter der letzten Rippe, etwa Mittig der Rippe bis zur Seite. Oft in den Rücken bis zur Wirbelsäule ausstrahlend. Aber immer von vorn kommend. Es ist, als hätte ich dort einen großen Backstein der drückt und schmerzt.
Manchmal sind die Schmerzen nur dumpf, meist aber doch stark.

Ich fühle mich kaputt, abgeschlagen und fertig. Da ich aber nach mehrmaligen Erkältungen und zweimaliger eitriger Angina in den letzten Wochen sowieso noch zu tun habe, habe ich das, unter den Umständen, als "normal" angesehen.

Als Vorerkrankungen bestehen Mastozytose, Knochenerkrankung noch in der Abklärung, deutlich zu hoher FGF23 Spiegel, oft starke Hypophosphatämie, AP bei Small vessel Disease und Koronarspasmen, Bluthochdruck, virale Herzmuskelerkrankung, monoklonale Gammopathie, exokrine Pankreasinsuffizienz.

Medikamente, Dronedaron, Fexofenadinhydrochlorid , Ranitidinhydrochlorid, Valsartan, Vitamin D, Pankreas Pulver, Clopidogrel, Molsidomin, Isosorbiddinitrat, seit über 2 Jahren, mit Unterbrechung, Immunsuppression mit 150 mg Azathioprin tgl.

Ich habe immer gehört, die Leber, die ja ungefähr an der schmerzenden Stelle liegen müsste, könne nicht schmerzen. Aber gibt es denn noch etwas, was mir dort solche Probleme bereiten kann.
Kann Azathioprin auf Dauer diese Nebenwirkung haben?
Die Gallenblase habe ich seit über 10 Jahren nicht mehr.

Ich werde am Montag zum Hausarzt gehen, vielleicht kann mir aber trotzdem bitte jemand mit einem Rat weiter helfen.
Gestern Abend war ich schon drauf und dran zum Bereitschaftsdienst zu fahren.

Vielen Dank!

Viele Grüße
Lilly

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmerzen rechter Oberbauch
BeitragVerfasst: 08.10.17, 00:45 
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Registriert: 07.09.14, 21:15
Beiträge: 304
Hallo,

ich denke, der beste Weg ist es, das direkt vom Hausarzt abklären zu lassen.

Was die Leber betrifft: Die Leber selbst hat keine Schmerzrezeptoren. Wenn dort etwas schmerzt, dann sind es die Schmerzrezeptoren der Leberkapsel, was z.B. bei einer Lebervergrößerung der Fall sein kann. Bei der vorliegenden MG würde man meines Wissens ohnehin regelmäßige hämatologische Kontrollen machen, eine Bildgebung der Leber könnte sicherlich auch nicht schaden.

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Viele Grüße,

Parasympathikus


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmerzen rechter Oberbauch
BeitragVerfasst: 10.10.17, 13:46 
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Registriert: 09.06.06, 16:11
Beiträge: 1222
Hallo Parasympatikus,

danke für die Antwort.

Ich werde nächste Woche zum Hausarzt gehen. Bisher hatte er noch Urlaub.
Vielleicht kann er einen Ultraschall machen.
Mit MG ist die monoklonale Gammopathie gemeint oder? Die wurde schon länger nicht kontrolliert. Zuletzt vor etwa einem Jahr.

Gestern bin ich, wegen meiner Knochenerkrankung und dem zu hohen FGF-23 Wert zum Pet-CT gewesen. Kann man etwaige Probleme mit der Leber wie Vergrößerung z.B. auch dort sehen, oder "nur" bösartige Veränderungen?


Viele Grüße
Lilly

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmerzen rechter Oberbauch
BeitragVerfasst: 10.10.17, 18:55 
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Registriert: 04.11.06, 11:35
Beiträge: 676
Hallo Lilly291199,
nach einem PET-CT wird ein Gespräch mit dem Patienten geführt. Wenn nicht, bekommt der behandelnde Arzt eine CD.
Mit diesem könne Sie besprechen, was zu sehen ist. Etwaige bösartige Veränderungen sind zusätzlich durch die Gabe einer
schwach radioaktiven Substanz sichtbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmerzen rechter Oberbauch
BeitragVerfasst: 10.10.17, 20:37 
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Registriert: 09.06.06, 16:11
Beiträge: 1222
Hallo heidu,

danke für Deine Antwort.

Ich hatte gestern ein Dotatoc-PET-CT in Würzburg, bekam das Kontrastmittel während der Untersuchung und musste vorher auch welches trinken.
Ich hatte gestern nur die Untersuchung. Danach konnte ich sofort gehen. Ein Arztgespräch fand nicht statt. Überwiesen hat mich der mich betreuende, nach der Knochenerkrankung forschende, Orthopäde. Dieser praktiziert in einer anderen Abteilung der Uni am anderen Ende der Stadt. So habe ich ihn gestern gar nicht bei der Untersuchung gesehen.
Nun mache ich mir, 300 km entfernt, doch etwas Sorge.

Die Auswertung wird in 3-4 Wochen sein, zum nächsten Termin denke ich. Allerdings denke ich, das man mich bei Auffälligkeiten hoffentlich eher informieren würde und das ich ein Schweigen bis zum Termin als positives Zeichen werten kann.

Vielle Grüße
Lilly

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 Betreff des Beitrags: Re: Schmerzen rechter Oberbauch
BeitragVerfasst: 11.10.17, 10:09 
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Registriert: 04.11.06, 11:35
Beiträge: 676
Hallo Lilly 291199,
Die sogenannte Dotatoc-PET-CT dient der Information zu Stoffwechselfunktionen, kann Störungen den
entsprechenden Geweben räumlich genau zuordnen.
Nach Zerfall der radioaktiven Markierungen wird die geringe Strahlung mit speziellen Geräten genau gemessen
und in ein Bild umgesetzt.
Weichgewebsarten wie z.B. die Oberbauchregion mit Bauchspeicheldrüse, Leber oder das Becken mit Darm werden noch genauer dargestellt.

Dem Orthopäden wird nur das Ergebnis der Knochenerkrankung interessieren.

Daher ist Ihr Hausarzt mehr für die Oberbauchregion zuständig, wird sich bestimmt das Untersuchungsergebnis der PET-CT anfordern
und mit Ihnen weiteres Vorgehen besprechen.

Wäre auffälliges entdeckt worden hätte man Sie sicher sofort informiert.
Also sorgen Sie sich nicht unnötig, denken Sie positiv.

Viele Grüße heidu


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