Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Blutarmut durch häufige Regelblutung möglich?
Aktuelle Zeit: 23.10.17, 07:54

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 04.09.17, 13:15 
Offline
Interessierter

Registriert: 25.05.17, 09:36
Beiträge: 13
Hallo,
ich hatte jetzt verkürzte Zyklen von 16 bis 23 Tagen. Meine Regelblutung ist aber generell nicht stark und dauert auch nur 3 Tage, jetzt eher 4.

Ich leide an idiopathischer Hypersomie, habe daher oft Phasen in denen ich sehr müde bin. Seit langer Zeit war ich jetzt aber beschwerdefrei, vor allem seitdem mein Blutzuckerspiegel nicht mehr zu niedrig ist.

Seit diese kurzen Zyklen da sind bin ich aber wieder hundemüde.

Könnte es sein, dass ich durch den Blutverlust eine Blutarmut habe?

Danke im Voraus


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 04.09.17, 14:00 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10906
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
bei Ihrer Periodenstärke und deren Dauer ist wohl kaum davon auszugehen, dass es zu einer Anämie führt.
1. Lassen Sie sich einfach vom Hausarzt das Ferritin bestimmen, sinnvoll wäre evtl auch das TSH, um eine grobe Orientierung bzgl. der Schilddrüse zu haben.
2. Verkürzte Zyklen sollte man behandeln, da fast immer ein Gelbkörpermangel vorliegt. Die Behandlung ist einfach und besteht in der Gabe von einem Gestagen, beginnend ab dem Eisprung über die Dauer von 12-14 Tagen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 04.09.17, 17:39 
Offline
Interessierter

Registriert: 25.05.17, 09:36
Beiträge: 13
Hallo,
Ferritin ist schon seit 10 Jahren zu niedrig, laut Ärzten aber nicht weiter schlimm. Die Schilddrüse wurde umfangreich untersucht und ist top in Ordnung.
Wieso sollte ich eine Gelbkörperschwäche behandeln? Mir scheinen Gestagene doch das deutlich größere Übel zu sein als ein Mangel an Gelbkörpern...
Mit freundlichen Grüßen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 05.09.17, 06:33 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10906
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
Gelbkörpermangel bedeutet, dass man eben zu wenig Gestagen ( = Progesteron) im Eierstock bildet, daher auch die kurzen Periodenabstände. Hat man dann zu häufig die Periode, kann man durchaus in eine Blutarmut kommen. Gestagengabe in Form von Tbl. sind also kein " Übel", Sie geben dem Körper nur zusätzlich das, was er nicht in der Lage ist, selbst ausreichend zu bilden. Sie können das ja mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Ferner ist es bei derart verkürztem Zyklus nicht möglich, schwanger zu werden, wenn es erwünscht ist. Spätestens dann muß man ein Gestagen nehmen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 05.09.17, 09:09 
Offline
Interessierter

Registriert: 25.05.17, 09:36
Beiträge: 13
Hallo,
danke für die Antwort, aber wäre es dann nicht langfristig gesehen besser die Eierstöcke zu entfernen als lebenslang Gestagene einzunehmen? Oder käme ich dann direkt in die Wechseljahre?
MfG


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 05.09.17, 09:25 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10906
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
warum haben Sie denn so Angst vor den Gestagenen? Diese sind wichtig für den weiblichen Hormonhaushalt. Bei einer jungen Frau entfernt man natürlich keine Eierstöcke ohne absolut zwingenden Grund- dann kommt man zwangsläufig in die Wechseljahre bzw. sogar darüber, da man ja dann keine Hormonproduktion mehr hat, was für eine junge Frau eine Katastrophe wäre.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 06.09.17, 19:31 
Offline
Interessierter

Registriert: 25.05.17, 09:36
Beiträge: 13
Ich stehe Medikamenten sehr skeptisch gegenüber. Ich habe da sehr schlechte Erfahrungen mit den anfänglichen Medikamenten-Versuchen bei meiner Narkolepsie gemacht. Im Grunde ging es mir durch falsche Medikamente jahrelang schlechter als besser.

Und jetzt reichen mir meine Medikamente die ich nehmen muss.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!