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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Verschreibung eines Medikamentes durch zwei Hausärzte mgl.?
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BeitragVerfasst: 30.08.17, 15:50 
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Registriert: 30.08.17, 14:24
Beiträge: 1
Hallo,
ich habe ein Problem und hoffe, dass ich hier in dem Forum richtig bin.

Ich bekomme seit ca. 4 Jahren ein Schmerzmittel gegen meine Kopfschmerzattacken, so wie gegen RLS.

Die Medikation sah anfangs so aus.

Für die Kopfschmerzattacken bekam ich monatlich Tilidin Retard 100/8 Tabletten.
Und für die Probleme in der Nacht mit den Unruhigen Beinen Tilidin 50/4 Tropfen.
Die Tabletten nahm ich im Schnitt so 5-6 mal monatlich. Die Tropfen im Schnitt 2-3 mal wöchtenlich vor dem Schlafen gehen.
Das hat auch alles soweit ganz gut funktioniert. Allerdings ist mein damaliger Neurologe dann in den Ruhestand gegangen und die Paraxis war dann längere Zeit ohne Neurologen. Also bin ich zu meinem Hausarzt, der mir dann weiterhin Tilidin verschrieben hat.
Allerdings nur Tabletten, da er meinte, dass er die Tropfen auf Grund der hohen Suchtgefahr an seine Patienten nicht verschreiben würde, und er von den Tropfen nix halte. Da sie seiner Meinung nach mehr Kosten verursachen würden, als sie einen Nutzen haben. Wegen anschließender Suchtbehandlung.

Also nahm ich die Retard Tabletten sowohl für die Kopfschmerz Attacken als auch für die RLS Probleme in der Nacht.
Allerdings wurde das für mich zu einem Problem. Denn im Gegensatz zu den Tropfen wirken die Tabletten noch über die Nacht hinaus, was zur Folge hatte, dass mir morgens wenn ich aufgestanden bin immer total schlecht war. Also habe ich dann angefangen noch eine Tablette zu nehmen, und die Übelkeit hörte dann auf. Das hat sich dann so eingependelt, so dass ich jetzt seit ca. 2 Jahren 2x Täglich eine Tablette nehme. Also eine Morgens und eine Abends. Das tolleriert der Arzt auch soweit. Allerdings kommt es manchmal vor, dass ich auch noch eine dritte Tablette nehme. In den letzten ca. 2 Jahren kam es 3x vor, dass Aufgrund dessen, die Packung schneller leer war als sie sein sollte. Beim ersten mal bin ich zum Arzt und er hat mir ein neues Rezept verweigert und meinte, ich müsse dann die zwei Wochen warten, dann könne er mir wieder eine Packung verschreiben. Darauf hin bin ich dann wieder Nachhause und nach einigen Stunden machte sich langsam der Entzug bemerkbar. Übelkeit, Magenprobleme. Am zweiten Tag ging es dann richtig los. Meine Hände und Füße haben gejuckt wie verrückt (nicht die Haut sondern es hat sich angefühlt als ob das Jucken von den Gelenken her kommt also zwischen den Fingerknochen), ich hatte ständig einen Druck im Kopf. Das ganze hat sich dann bis zum 4ten Tag so gesteigert, dass ich das Gefühl hatte mir würde Lava durch die Adern fließen. Meine Haut hat gebrannt wie Feuer, ein gefühl als wenn man sich an einer Herdplatte verbrennt. Und am 5 ten Tag war der Spuk vorbei. die Folgetage trat dieses Jucken noch ein paar mal auf aber dann war es geschafft. Ich bin dann zwei Wochen später auch nicht wieder zum Arzt und habe mir neue Tabletten geholt sondern habe mir gedacht, dann versuche ich es halt ganz ohne. 5 Wochen habe ich dann keine mehr genommen. Ich habe allerdings gemerkt, dass alles wieder wie vorher war. die Kopfschmerz Attacken und die Schlafprobleme, so dass ich Termine verschlafen habe, weil ich die Nacht nicht zur Ruhe gekommen bin. Also habe ich mir wieder ein Rezept geholt.
Ca. 8 Monate später wieder das selbe Problem. Packung wieder ca. 2 Wochen zu früh leer. Also wieder zum Arzt hin. Da ich wusste was mir bevorsteht, und ich mir schon dachte, dass ich wieder warten müsse, wollte ich wenigstens nach einer Krankmeldung für eine Woche fragen bis das gröbste Vorbei ist. Allerdings wollte der Arzt mir keine geben. Dann habe ich ihn darum gebeten ob er mir nicht ausnahmsweise mal eine kleine Flasche von den Tropfen auf privatrezept verschreiben könnte. Ich würde sie auch bezahlen. So hätte ich wenigstens die Möglichkeit durch gezieltes runterdosieren, den Körper schonend zu entwöhnen und auszuschleichen.
Er hat mir allerdings wieder gesagt, dass er von den Tropfen nichts halte und er sie daher auch nicht verschreiben würde. Egal ob ich das jetzt selbst bezahlen würde oder die Krankenkasse. Was wir allerdings machen könnten, wäre dass er mich in eine Klinik überweist und die mich dann ausschleichen. Und wir dann schauen wie wir anschließend weiter verfahren um die Probleme in der Zukunft zu behandeln. Ich habe ihn gebeten mir bitte eine Überweisung zum Neurologen ausszustellen, damit der Neurologe mich weiter behandeln kann. Er meinte aber ich soll erstmal zum ausschleichen in die Klinik und dann schauen wir mal weiter.
Das war für mich nicht akzeptabel, da ich es mir auch nicht leisten kann eventuell mehrere Wochen in eine Klinik zu gehen. Deswegen hab ich gesagt ich überlege es mir und bin dann gegangen. Zum Glück hatte ich jemanden in der Verwandschaft, der noch zwei Blister von den 50er Tilidin hatte, die er nach einer Operation erhielt. So dass ich was zur Überbrückung hatte.

Nun ist das dritte mal, dass die Tabletten zu früh leer sind. Und ich habe keine Lust wieder zum Arzt zu gehen, da ich denke dass er diesmal auf einen Entzug in einer Klinik pochen würde. Außerdem ist es kein schönes Gefühl dort zu sitzten und sich wie ein Junkie zu fühlen/ behandelt zu werden.

Deswegen bin ich am überlegen zu einem anderen Hausarzt zu gehen und ihn zu bitten mir zur Überbrückung eine Packung Schmerztabletten zu verschreiben und evtl. mir eine Überweisung für den Neurologen auszustellen, damit das langsam wieder in richtige Bahnen kommt.

Allerdings weiß ich nicht, wie das ist mit der Krankenkasse. Ich war dieses Quatal schon bei meinem Hausarzt. Und ich habe Angst, dass der das mitbekommt, dass ich zu einem anderen Arzt gegangen bin und mir das selbe Medikament nochmal verschreiben lassen habe (wenn er es überhaupt verschreibt). Und ob die Krankenkasse da Probleme macht. Ich meine, ich wäre auch mit einem Privatrezept einverstanden, das dürfte die Krankenkasse dann ja eigentlich nicht interessieren, oder?

Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.
Ich wäre sehr dankbar.


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BeitragVerfasst: 02.09.17, 00:43 
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Registriert: 31.08.17, 20:49
Beiträge: 3
Hallo,
wenn einmaligen, in ein Quartal zwei HA aufgesucht werden, wurde die KK nie was sagen. Dafür gibt es zuviel die Doktor Hopping machen, wo ganz andere zahlen zusammen kommen und sehen es als "normal" an.
Ich war damit auch mal sehr vorsichtig, hatte auch ehr die Einstellung gehabt, das man das nicht "darf". Ich hatte mal , weil ich gleichen Quartal ein weiteren HA aussuchen wollte(wollte wechseln), vorher bei der KK angerufen und gefragt ob das in Ordnung ist und auch eben, wieso. Die hatten mehr oder weniger so reagiert was ich überhaupt will, das wäre doch kein Problem.
Ich wurde Ihnen aber schon auch Empfehlen ein Termin beim Neurologen zu machen(eigentlich ist der ja ehr zuständig). Und es dauert ja auch oft sehr lange, bis man ein Termin bekommt.
Dafür braucht man eigentlich auch keine "Erlaubnis" vom HA. Ich finde es ziemlich daneben das der HA das verweigert.
Also am besten neuen HA suchen und von dem (wenn der Neurologen ein Überweisung benötig), sich von dem eine geben lassen.
Ab besten nach ein HA suchen, der auch Schmerztherapie macht. Oder extra nach ein Schmerz Arzt suchen. Der evtl. auch alterative zum Tilidin anbietet bzw. der "Entzug.
Viele Neurologen haben Schmerztherapie auch mit dabei.

MFG
CVID


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