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medizin-forum.de • Thema anzeigen - beginnende Endomykose?
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 Betreff des Beitrags: beginnende Endomykose?
BeitragVerfasst: 25.05.16, 16:31 
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Registriert: 25.05.16, 15:33
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Vor drei Monaten hatte ich (m, 46) eine krebsbedingte Hoden-OP (Seminom pT1). Nach der Operation wurde ich wegen hartnäckliger Wundheilungsstörungen 2 Monate lang mit verschiedenen Breitband-Antibiotika behandelt. Am Ende heilte der Op-Bereich nach Anwendung von Bädern und antimykotischen Salben ab und mir ging es 2-3 Wochen ziemlich gut.

Vor ca 3 Wochen bekam ich dann plötzlich Bauschschmerzen, Blähungen, Mundsoor (hatte ich anfang des Jahres schon mal), dazu kamen in den folgenden Tagen Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel, starkes Krankheitsgefühl (wie heftiger Infekt aber ohne Fieber). Schließlich Engegefühl in der Brust beim Atmen und (leichte) Schmerzen in der Herzgegend bei Anstrengung (z.B. langsames Treppen steigen). Außerdem manchmal glühendes Gesicht und Kribbelparesthesien in den Fingern.

Mein HA gab mir vor 2 Wochen gegen den Soor eine Nystatin-Lösung.

Inzwischen wurde ich in der Krankenhaus-Ambulanz kardiologisch untersucht (Labor: 2x Troponin ok, NT-proBNP ok, alle anderen Werte normal, nur D-Dimere grenzwertig erhöht wahrsch. OP-Folge; Herz-Echo ebenfalls o.B.) und eine anstehende Darmspiegelung wurde gleich noch um Gastroskopie erweitert (beides o.B.).

Handelt es sich hierbei vielleich um eine Endomykose? Immerhin ist in den letzten Monaten mehrfach Pilzbefall aufgetreten und nach Krebs-OP und langer Antibiose bin ich schon sehr geschwächt (war auch vor der Diagnose/OP schon sehr krankheitsanfällig).

Mein HA meinte, das mit den Pilzen sei ein von Heilpraktikern und Geschäftemachern betriebener Hype und wollte dem nicht weiter nachgehen. Wenn man sich bei google umschaut, hat er damit wohl nicht ganz unrecht. Allerdings lese ich auch in medizinisch-wissenschaftlichen Quellen (z.B. Fachbuch auf den Seiten der Deutschen Mykologischen Gesellschaft), dass generalisierte Mykosen bei geschwächten Patienten vorkommen und nach anfänglich eher unspezifischen Symptomen (die oft übersehen werden) zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können.

Die Ärzte im Krankenhaus meinten, bei einer Endomykose hätte ich hohes Fieber, wäre kaum mehr ansprechbar und die Entzündungswerte seien stark erhöht. Also hätte ich keine. Außerdem hätte ich ja (noch) keine Chemotherapie erhalten und gehörte somit nicht zur Risikogruppe.

Was kann ich tun? An wen kann ich mich wenden? Welche weiteren Untersuchungen sind sinnvoll? Ich will ja nicht warten, bis ich einen kritischen Zustand erreiche, der womöglich tödlich endet. Alle Ärzte, die ich auf meinen Verdacht anspreche, wischen das sofort vom Tisch und halten mich wohl für einen Hypochonder.

Vielen Dank für Ihre Antworten!


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