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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?
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BeitragVerfasst: 24.04.17, 10:21 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

ich habe mal eine Frage bzgl. einer Proteinurie. Als ich beim Rheumatologen war, hatte ich eine Proteinurie von 615 mg/g Kreatinin.

Bis vor kurzem wurde ich von meiner damaligen Nephrologin fast 20 Jahre einbestellt und kontrolliert. Zuletzt halbjährlich. Nun habe ich das Problem seit dem sie nicht mehr da ist, dass ich ständig hin und her geschickt werde zwischen Rheumatologe und Nephrologe.

Der Nephrologe, wo ich jetzt war hat gesagt, dass ich in 1 Jahr wieder kommen soll zur Kontrolle. Mein Frage ist jetzt: Ist die Proteinurie von 615 mg jetzt bedenklich, dass ich bis nächstes Jahr im Frühjahr warten kann? Von den 615 mg Eiweiß im Urin weiss der Nephro nichts, das hat ja nun ein Rheumatologe gemacht.
Ich fühle mich aufgrund der Situation verunsichert.

Kann das so lange bleiben und kann ich da meine Nieren schädigen?


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BeitragVerfasst: 24.04.17, 10:36 
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Guten Tag,
"
Kann das so lange bleiben und kann ich da meine Nieren schädigen?"- ich weiß zwar zwischenzeitlich einiges über Ihre Erkrankungen, aber mit dieser Frage bin ich überfordert-sorry.
Liegt die Ursache in einer Systemerkrankung mit glomerulärer Beteiligung, Autoimmunerkrankung, dann ist ein Nephrologe zuständig.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 25.04.17, 04:07 
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Guten Tag,

hier nochmal die Schwester mit Hashimoto mit einer Frage zum MRT:

Ich habe eine Pinealiszyste (Zirbeldrüsenzyste). Es steht nun bald wieder ein MRT an. Ist eine Kontrastmittelgabe unbedingt erforderlich, um "nichts zu übersehen"?
In 2011 bekam ich Kontrastmittel. Da hatte ich die Zyste aber noch nicht und auch der Hashimoto war noch nicht diagnostiziert. 2016 war die Zyste da (ca. 1 cm groß). Ich hatte das Kontrastmittel (da jodhaltig) wegen dem Hashimoto abgelehnt. Wegen dem Jod würde ich jetzt natürlich wieder das Kontrastmittel verweigern. Allerdings habe ich Angst, dass man vielleicht nicht alles sieht (weitere Zysten usw.)?
Sind Zysten und Tumore auch ohne Kontrastmittel zu erkennen?


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BeitragVerfasst: 25.04.17, 07:39 
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Guten Tag,
"Sind Zysten und Tumore auch ohne Kontrastmittel zu erkennen?"- meist ja. Ob in Ihrem Fall eine Kontrastmittelanreicherung erforderlich ist, könnten Sie ja dort erfragen.

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 09.05.17, 14:56 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

heute mal wieder die Schwester mit der Glomerulonephritis. Es geht nochmal um die Schilddrüse. Eigentlich hatte meine Mutter einen Termin beim Nuklearmediziner wegen der Knoten in ihrer SD. Beim Auswertungsgespräch wollte meine Mutter, dass ich dabei bin. So dass wir mit dem Arzt ins Gespräch gekommen sind bzgl. der ganzen Hashimoto-Sache in der Familie.

Ich sprach ihn darauf an, welche Größen für die SD normal wären. Er meinte, dass eine 4 ml SD bei mir ja nur noch eine Restschilddrüse wäre und eigentlich müsste man das immer behandeln. Die Größe konnte er nicht so richtig glauben und sagte dann, dass er nur mal schnell gucken möchte mit Ultraschall, ob sie wirklich so klein ist. Er sagte dann, dass er rechts allein schon 4,5 ml misst. Mehr nachgeschaut hat er nicht, da ich ja auch eigentlich gar nicht dran war, sondern meine Mutter. Ich soll in einem Jahr mit meiner Mutter mit vorbei kommen, dann überprüft er es nochmal. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass sie vielleicht auf der anderen Seite auch 4 ml hat,dann hätte ich ja 8,5. Wie können solche Unterschiede gemessen werden. Die Spanne geht jetzt von 4 ml, 5 ml, 6,5 ml und 8 ml. Und insgesamt wäre sie ja immer die ganzen Jahre so bei diesen Größen geblieben und ist über 20 Jahre nicht geschrumpft. Aber auch nicht merklich gewachsen. Was sagen sie dazu?

Gesagt hat er nichts, ob irgendwas nach Hashimoto aussieht. Das hätte er mit Sicherheit getan. Nun habe ich für nächsten Freitag nochmal eine Bestimmung von Tsh und freie Hormone. Diesmal früh morgens und nicht mittags. Danach werde ich wohl nochmal mit der Endokrinologin sprechen, ob ich nochmals einen Versuch mit Euthyrox starten sollte.

Es ist ja immer noch die Frage, ob meine Beschwerden von der SD kommen (allerdings, warum hatte ich diese dann vorher nicht, wenn die SD schon immer so einen Größe hatte) oder doch mit der Glomerulonephritis zu tun haben. Ich hatte nochmal mit der forschenden Uniklinik Kontakt. Also es wird vermutet, dass es neben den Ak gg. THSD7A und PLA2 (die bei mir ja negativ waren) noch andere Antikörper gibt, die man noch nicht kennt. Auch wird vermutet, dass es noch andere sekundäre Ursachen, die zu einer membran. GN führen können, gibt die man eben auch noch nicht kennt bzw. festgestellt hat. Also tappe ich da auch noch im Dunkeln, weil ich ja nun ausgerechnet zu dieser Personengruppe zähle.


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BeitragVerfasst: 10.05.17, 08:06 
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Guten Tag,
"Was sagen sie dazu?"- bin sehr erstaunt, Messfehler können vorkommen, aber bei einer derartigen Diskrepanz muß der Fehler sehr eklatant sein. Schade, dass er sich nicht noch die Zeit für den anderen SD-Lappen genommen hat, das wären wenige MInuten gewesen. Auch die Kontrolle in 1 Jahr ist mir schon unverständlich, zwar liegt kein Notfall vor, aber eine Überprüfung in 6 Monaten wäre eher angebracht , wobei im Idealfall dann auch er wiederum messen sollte.

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BeitragVerfasst: 10.05.17, 11:51 
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Guten Tag Herr Dr. Fischer,

jetzt wieder die Schwester mit Hashimoto. Allerdings geht es nicht um mich selbst. Ich habe eine Frage zur SD-Unterfunktion und diesen Werten:

14.10.2016

TSH 3,37 (0,30 - 4,5)
fT4 0,88 (0,9 - 1,70)

Es erfolgte die Einnahme von Jodid 200. Meine persönlich Meinung dazu: Ich hielt das für einen Fehler, da in der Familie ein Hashimoto-Fall (Schwester) vorkommt. Derjenige vertraute dem Arzt mit dem Resultat:

05.12.2016

TSH 4,69 (0,3 - 4,5)
fT4 0,79 (0,9 - 1,70)

Daraufhin ging es mit Euthyrox 25 los.

24.01.2017

TSH 3,67 ( 0,3 - 3,18)
fT4 11,45 (13,1 - 21,3)
fT3 4,96 (4,09 - 6,65)

Es wurde auf Euthyrox 50 erhöht.

28.02.2017

TSH 1,70 (0,3 - 3,18)
fT4 10,82 (13,1 - 21,3)
fT3 4,46 (4,09 - 6,65)

Die Dosis sollte erstmal belassen werden und eine neue BE erfolgte:

05.04.2017

TSH 2,76 (0,30 - 3,18)
fT4 11,8 (13,1 - 21,3)
fT3 5,01 (4,09 - 6,65)

Es soll weiterhin bei Euthyrox 50 bleiben, was ich nicht verstehe, denn der TSH ist ja offensichtlich am Steigen. Was ist da los? Warum bleibt der fT4 unterhalb der Norm?

TPO wurden schon gemacht. Negativ. SD-Ultraschall "angeblich" (vom Hausarzt gemacht) auch normal. Was noch auffiel ist ein sehr niedriges (unter der Norm befindliches Ferritin 17,1 (30- 400).

Ich habe demjenigen empfohlen einen Endokrinologen aufzusuchen. Es liegen ja Autoimmunkrankheiten in der Familie (Hashimoto und Typ I-Diabetes) vor.

Welche Ursachen gibt es, warum fT4 "im Keller" bleibt?


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BeitragVerfasst: 11.05.17, 07:58 
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Guten Tag,
"Welche Ursachen gibt es, warum fT4 "im Keller" bleibt?"- einige, das würde aber zu weit in die Endokrinologie des SD-Hormonhaushaltes eingreifen. Wichtiger ist der zu fT3 konvertierte Wert. Ich bin auch der Meinung, man kann die Dosis so belassen und sollte keine Laborkosmetik betreiben. Lediglich Substitution von Eisen über 8 Wochen wäre indiziert.

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BeitragVerfasst: 02.06.17, 10:25 
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Guten Tag Herr Dr. Fischer,

eine kleine Rückmeldung noch zu dem fT4-Problem. Die betroffene Person war jetzt beim Endokrinologen. Die Dosis wurde auch bei LT 50 belassen. Zum ersten Mal seit einem halben Jahr liegt derjenige im Referenzbereich (fT4) - zwar nur ganz weit unten, aber drin. Alle Blutwerte waren in Ordnung. Das Ferritin war wieder ganz knapp im Referenzbereich. Und es zeigte sich ein Vitamin D-Mangel. Der jetzt substituiert werden soll. Man sagt zwar, man soll schön in die Sonne gehen, aber das bringt ja anscheinend nicht immer was.

Jetzt zu mir (Schwester mit Hashimoto):
Mein Vitamin D-Wert ist weiter gesunken und soll weiterhin substituiert werden. Ich bin jeden Tag draußen und substituiere schon seit September 2016. Wahrscheinlich sind dann 1000 iE zu wenig? Ich traue mich nicht, mehr zu nehmen. Vitamin D3 kann man ja überdosieren?

Und noch eine Frage: ich wurde jetzt schon mehrfach angesprochen, dass ich kreidebleich bin. Nach Belastung ist es wohl am deutlichsten. Ich bin in letzter Zeit extrem müde und gehe ca. 19.30 Uhr schlafen. An der SD kann es nicht liegen (laut Endo eingestellt (Termin war Mitte Mai). Labor war alles im Ref.Bereich außer: Vitamin D und Phosphat war erniedrigt.

Sämtliche Werte (Hämatologie) waren in der Norm.

Eisen i. S. 17,2 (4,1 - 24,0)
Transferrin i. S. 3,13 (2,0 - 3,60)
Transferrinsättigung 21,9 (16,0 - 45,0)
Ferritin 45,8 (15 - 150)

Seit 2011 bekomme ich aller 4 Wochen Vitamin B12 als Spritze. Diese Werte wurden auch abgenommen. [b]Anmerkung:[b][Die Spritze bekam ich 7 Tage vor der Blutabnahme:

Vitamin B12 i. S. 416 (187 - 883)
Holo-TC i. S. 96 (40 - 119)
Folsäure i.S. 7,5 (3,1 - 20,5)

Vielleicht reicht das Vit. B12 nicht für 4 Wochen. Ich liege ja nach einer Woche schon nur mittig?

Eine Echokardiografie hatte ich auch schon:

Herzhöhlen regelrecht dimensioniert; unauffällige LV-Global- und Regionalfunktion bei normaler Wandstärke ohne diast. Störung, geringe AI und MI, übrige Klappen morphologisch und funktionell unauffällig. Aorta asc., Aa. pulmonales und V. cava inf. sowie Mediastinum im einsehbaren Bereich unauffällig, keine intrakavitären Fremdechos, kein Perikarderguß

Ist eine geringe AI und MI in meinem Alter (36) normal? 2016 hatte ich schon einmal eine Echokardiografie: da hatte ich eine geringe TI.

Mein Blutdruck ist eingestellt. Haben Sie noch eine Idee, woher die Blässe noch kommen kann?


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BeitragVerfasst: 02.06.17, 11:45 
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Guten Tag,
eine Klappeninsuffizienz in Ihrem Alter ist zwar nicht üblich, kommt aber durchaus vor und bedarf zunächst keiner weiteren Therapie. Für die Blässe habe ich keine Erklärung, evtl. ein niedriger Blutdruck?

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BeitragVerfasst: 06.06.17, 12:14 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

nun bin ich es wieder, die Zwillingsschwester ohne Hashimoto aber mit einer membranösen Glomerulonephritis. Bei der letzten Untersuchung beim Nephrologen wurden meine Schilddrüsenwerte mitbestimmt. Diese waren wie folgt:

Tsh basal 1,70 mIU/l (0,3-4,2)
at
ft4 13,9 pmol/l (11,5-22,7).

Ft3 wurde nicht mitbestimmt. Dieser Wert ist morgens abgenommen worden. Ich hatte auch schon mal Tsh-Werte von 3,2. Allerdings wurden diese gegen Mittag abgenommen. Aufgrund der Werte von 3,2 sollte ich LT 25 ausprobieren. Davon hatte ich allerdings Herzflattern bekommen. Und ich habe es abgesetzt.

Der Nephrologe meinte zu den neuen Werten ( Tsh 1,7), dass ich es nicht mehr probieren soll. Der Wert ist vollkommen in Ordnung. Kann es sein, dass sich das mit der Schilddrüse beruhigt hat und sie doch allein ganz gut funktioniert? Hashimoto konnte ja schon in etlichen Untersuchungen nicht bestätigt werden.

Ich habe Ende des Monats nochmal einen Ultraschalltermin. Da die Endokrinologin ja im vergangenen Jahr eine 4 ml SD gemessen hatte und der NUK meiner Mutter sich "aus Spaß" (ich hatte ja eigentlich keinen Termin) meine SD kurz angesehen hat und aber nur auf einer Seite 4,5 ml gesehen haben will. Jetzt will ich wirklich wissen, wie groß sie tatsächlich ist.


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BeitragVerfasst: 06.06.17, 12:31 
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Hallo,
" Kann es sein, dass sich das mit der Schilddrüse beruhigt hat und sie doch allein ganz gut funktioniert"- ja, das kommt vor, z.B. bei meiner Ehefrau ist es ebenso gewesen.

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BeitragVerfasst: 16.06.17, 10:28 
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Sehr geehrter Dr. Fischer,

bei meinem Vater ist der Blutdruck erniedrigt. Er hatte jetzt Werte von systolischen zwischen 92-105 und diastolisch zwischen 64-70. Das Blutdruckmessgerät (Oberarm) zeigt öfter Herzrhythmusstörungen an.

Ich hatte ihm Kaliumtabletten gegeben,da es ja damals auch half.aber diesmal bringt es nichts. Die Hausärztin meinte dass wir den Betablocker absetzen sollten und vom ace-hemmer nur noch ne halbe nehmen.aber es bleibt so niedrig. Ansonsten nimmt er eine halbe Wassertablette,Ass und Allopurinol.

Müssen wir uns jetzt Sorgen machen? Woran könnte das liegen?


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BeitragVerfasst: 16.06.17, 11:03 
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Guten Tag,
dieser BLutdruck ist zu niedrig- trotz der umstrittenen aktuellen SPRINT-Studie aus Amerika, die sehr niedrige Werte anstrebt. Die Änderung der Medikation war richtig, hat aber nichts gebracht. Man darf nicht vergessen, dass auch ein Diuretikum( Wassertablette) oft bei Hypertonikern eingesetzt wird ( gern in Kombination mit einem ACE-Hemmer). Evtl. wäre eine Vorstellung bei einem Kardiologen angebracht, da nach Absetzen der obigen Medikamente eigentlich ein RR-Anstieg auftreten sollte.

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BeitragVerfasst: 23.06.17, 04:58 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

wir haben jetzt nochmal eine paar Tage abgewartet. Nun ist der Blutdruck von meinem Vater systolisch zwischen 120-140 und diastolisch zwischen 70-97. Aber nun haben wir wieder das Problem, dass sein Puls bei 37-42 liegt. Das Blutdruckmessgerät zeigt teilweise Rhythmusstörungen an, also ist anzunehmen, dass der Puls in echt höher ist (wenn man ein Ekg machen würde), aber eben der Sinusrhythmus kommt nicht hin.

Ich verstehe nicht, dass es ständig hin und her geht. Ist der Blutdruck nicht zu niedrig, stimmt der Puls nicht. Irgendwo muss die Ursache doch liegen. Kalium hatte ich gestern nochmal eine gegeben, allerdings hatte es diesmal nicht geholfen.

Die Ärztin, die die Medikamente eingestellt hatte, ist plötzlich verstorben. Der Nachfolger fand es alles nicht so schlimm - was ich eher kritisch sehe -. Der Kardiologe meinte keine invasive Diagnostik mit Herzkatheter notwendig, er gehe auch von Störungen im Kaliumhaushalt aus. Aber mehr als ab und an eine Kaliumtablette "nach Gefühl" geben kann ich nicht. Zuviel Kalium kann auch Folgen haben. Und wenn ich die Werte nur aller 3 Monate bekomme, kann ja niemand zwischendurch den Kaliumwert wissen.

Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass vielleicht noch mehr vorliegt, als eine Störung des Kaliumhaushalts. Was ich auch verwunderlich finde ist, dass seine Thrombozyten ständig erniedrigt sind und das aber deutlich. Er nimmt eine Tablette ASS am Tag, die Ärzte meinen immer, dass es davon kommt, wenn ich frage. Aber könnte dahinter auch mehr stecken?

Ich spiele mit dem Gedanken, dass ich ihn in einer kardiologischen Ambulanz - am besten in der Uniklinik - anmelde. Ich habe das Gefühl, dass wir hier irgendwie nicht weiterkommen. Was halten Sie davon? Sollte man doch nochmal Untersuchungen laufen lassen?


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