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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?
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BeitragVerfasst: 01.04.17, 08:32 
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"Umwandlungsstörung verstehen - ist das richtig"- nein, es ist keine Störung sondern T4 ist die Vorstufe von T3. Deshalb ist T3 bzw. fT3 neben TSH eigentlich zur Kontrolle ausreichend. Ihre Werte sind schon okay und es bedarf keinerlei Modifikation.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 01.04.17, 09:27 
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Ich hätte jetzt die Idee, dass ich beim Hausarzt nochmal nach einer Blutabnahme in 6 - 8 Wochen frage. Mich würde es nicht wundern, wenn TSH dann noch weiter steigt und die freien Hormone wieder sinken.

Gynäkologisch spielt im Moment auch alles verrückt. Ich hatte letzte Nacht heftige Unterleibskrämpfe. Mein Mens wäre dran. Aber bisher nichts. Dafür letzte Woche 2 x Zwischenblutungen. Letzten Monat: 8 Tage lang, aber sehr wenig. Im Januar dafür 14 Tage ohne Unterbrechung. Von Regelmäßigkeit also keine Spur.

Was raten Sie mir zu diesem vibrieren in der Brust? Es ist unangenehm und nervt. Ich würde jetzt Selen probieren? Vielleicht waren die TPO ja hoch (die erfahre ich erst nächste Woche)?

Mein Blutdruck liegt zwischen: Systole 125 - 135 und Diastole 89 - 95. Der Puls zwischen 55 - 70. Laut Hausärztin mit 40 mg Sartan i. O. Dass die Diastole oft knapp über 90 ist gefiel ihr nicht zu 100 %, aber es wäre hochnormal und es langt, wenn ich Morgens die 40 mg nehme und abends nicht mehr.

Jetzt hatte ich schon gedacht, dass vielleicht die Nebennieren ein Problem haben? Vor 3 Wochen hatte ich die 40 mg Sartan am Abend abgesetzt. Nun seit 1 Woche die Probleme mit dem Vibrieren in der Brust. Ich hatte mal den ACE-Hemmer von einen Tag auf den anderen abgesetzt. Da spielten Aldosteron und Renin auch verrückt. Gibt es da einen Zusammenhang?

Was ich festgestellt habe: messe ich mit einem elektronischen Blutdruckmessgerät, ist meine Diastole immer knapp über 90. Misst die Hausärztin manuell, habe ich traumhaft gute Diastolen! Auch komisch.


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BeitragVerfasst: 07.04.17, 06:56 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

jetzt wieder die Schwester ohne Hashimoto, aber mit 4 ml Schilddrüse. Da mein Tsh wieder mal 3,2 war, habe ich jetzt LT25 ausprobiert. Ich nehme es jetzt seit 2 Tagen. Nun habe ich ganz schlimmes Herzflattern bekommen und Unruhe, fast schon Panik. So ein Herzflattern hatte ich noch sonst noch nie. Kann das normal sein? Muss sich der Körper erst wieder umstellen? Sollte ich erstmal nur mit 12,5 weitermachen? Bin verunsichert, will aber auch nicht gleich aufgeben....aber ob ich das mit dem Herzflattern nochmal durchstehe :roll: Ich weiß es nicht....

Was meinen Sie?


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BeitragVerfasst: 07.04.17, 07:40 
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Guten Morgen,
das ist die Nebenwirkung einer zu hohen Dosierung,ich denke, dass bei diesem TSH-Wert eine Erhöhung eigentlich gar nicht notwendig ist.

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BeitragVerfasst: 07.04.17, 14:05 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

ich habe erst seit 2 Tagen mit Euthyrox 25 angefangen. Am zweiten Tag hatte ich Herzflattern und eine unfassbare Unruhe bekommen. Heute habe ich dann deswegen die Dosis von 25 auf 12,5 gesenkt. 2 Stunden nach Einnahme hatte ich dann ganz wackelige Beine, ums Herz ein Beklemmungsgefühl und dann kam wieder diese Unruhe. Dann bin ich fast abgeklappt. Ich weiß nicht ob das jetzt wieder eine Kreislaufstörung war, weil ich vielleicht gar kein LT brauche? Mein Tsh-Wert war 3,2. Vielleicht so doch okay ohne Tabletten?


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BeitragVerfasst: 07.04.17, 17:27 
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Guten Abend,
"Vielleicht so doch okay ohne Tabletten?"-das kann ich jetzt nicht beantworten, da ich nicht weiß, wie vor der Einnahme die SD-Werte waren und wer Sie so eingestellt hat.

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BeitragVerfasst: 08.04.17, 06:14 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

die Werte waren wie folgt:

Tsh: 3,2 mIU/l (Norm 0,27-4,2)
ft3: 6,0 pmol/l (Norm 3,13-6,76)
ft4: 16,0 pmol/l (Norm 10,6-22,7).

Tsh sonst bei 2,18/2,94/2,88/1,65/2,02....

Die Endokrinologin meinte wegen meiner Abgeschlagenheit soll ich es mal probieren mit LT25. Wenn ich Unruhe bekomme und zittrige Hände soll ich es weglassen. Vielleicht brauch ich doch kein LT?


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BeitragVerfasst: 08.04.17, 07:41 
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Guten Tag,
wenn dies Werte ohne Thyroxineinnahme waren, wäre eine Einnahme nicht nötig gewesen.
Hatten Sie aber Beschwerden wie die geschilderte Abgeschlagenheit, war ein Versuch mit Thyroxin einen Versuch wert, scheinbar aber ist die Dosis mit 25 LT zu hoch für Sie gewesen.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
:arrow: LT ganz weglassen und mal sehen, was passiert oder
:arrow: mit 12,5 LT weitermachen.
Nicht jede Abgeschlagenheit darf man mit einer Hypothyreose in Verbindung bringen.

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BeitragVerfasst: 08.04.17, 09:28 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

ich habe heute die LT weggelassen. Es geht heute schon wieder besser. Vielleicht habe ich sie nicht wirklich gebraucht. Am vergangenen Mittwoch war ich wegen der Muskelschwäche und Abgeschlagenheit in der Muskelsprechstunde einer Uni. Dort hat man Blut abgenommen und ein EMG gemacht. Es war unauffällig. Der Arzt meinte, dass es ein Erschöpfungszustand wegen eines Immungeschehens sein wird, wenn er die Vorbefunde sieht (Ana 1:640, Mikrolalbuminurie und Glomerulonephritis).

Dann war ich bei einem Lupusspezialisten: Er meinte, dass meine Biopsie von vor 20 Jahren für ihn eine membranöse Lupusnephritis ist. Das macht er daran fest, dass man in der Immunhistologie der Biopsie intramembranöse Ablagerungen von IgG, IgA, IgM, C1q und C3 findet. Das nennt sich "Full house"-Muster und wäre typisch für Lupus. Jetzt wurden nochmals ganz viele Blutwerte bestimmt und ich muss dann nochmal hin.

Ich denke jetzt nun eher, dass meine Abgeschlagenheit nichts mit der Mini-Schilddrüse zu tun hat.


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BeitragVerfasst: 11.04.17, 05:25 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

ich habe nun seit Samstag kein LT mehr genommen. Das ganze Wochenende ging dann besser. Gestern früh hatte ich dann nochmal einen kleinen "Aussetzer". Mir wurde schwindelig, bei jeder kleinen Bewegung habe ich angefangen zu schwitzen und ich hatte wieder das Gefühl, dass ich bald absacke.

Kann das sein, dass ich durch den LT-Versuch meine 4ml - SD ein wenig verrückt gemacht habe?

Langsam bin ich wirklich mit meinem Latein am Ende. Nun habe ich es so geplant, bis Ende Mai kein LT mehr zu nehmen und die Werte werden dann nochmal bestimmt.

Kann es vielleicht auch sein, dass man lieber die Werte vergleicht die morgens abgenommen wurden? Der Wert mit 3,2 wurde mittags abgenommen, spielt das irgendwie eine Rolle? Und ich habe gehört, dass der Tsh auch ein wenig steigen kann, wenn man krank ist (z.B. Grippe). Könnte dies auch der Fall sein, wenn vielleicht wegen dem Ana-Titer irgendwas in meinem Körper vorgeht (siehe einen Eintrag zuvor von mir)?

Und wiedermal eine Frage zur Lamuna 20. Sollte wirklich irgendwas in Richtung Lupus gehen, kann man die dann noch weiter nehmen? Ich weiß manche tun das???!!! Die Gyn ist informiert, über etwaige Verdachtsmomente....sie will die Ergebnisse dann auch vom Rheumatologen 2 haben. Wir haben schon von 30 auf 20 reduziert, deshalb. Bis jetzt haben wir noch keinen eindeutigen Beweis...außer die Aussage über das Biopsie-Ergebnis. Aber soweit ich weiß muss man da ja min. 4 von 11 Kriterien erfüllen...und ob ich darauf komme...bleibt abzuwarten. Da gab es beim Rheumatologen 1 schon nicht ausreichend Beweise.


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BeitragVerfasst: 11.04.17, 07:35 
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Guten Morgen,
"Kann das sein, dass ich durch den LT-Versuch meine 4ml - SD ein wenig verrückt gemacht habe"- ja, aber das wäre weiter nicht so schlimm. TSH hat eine zirkadiane Rhythmik, also Tageszeitschwankungen, das spielt aber bei der Blutentnahme am Vormittag keine relevante Rolle.
Es war m.E. kein Fehler, es einmal ohne Thyroxin zu versuchen.
Störfaktoren bei der TSH-Bestimmung gibt es viele:
:arrow: Cushing, Anorexie, Amenorrhoe, Depressionen, chron. Niereninsuffizienz, schwere Allgemeinerkrankung, Therapie mit Steroiden, u.v.m.
Bezug zu ANA-Titer? Keine Ahnung, wäre denkbar, aber die letzten Laborwerte der SD waren ja eigentlich okay, da würde ich mir momentan keine Sorgen machen.
Bzgl. V.a. Lupus und Pille würde ich zunächst das Ergebnis abwarten.

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BeitragVerfasst: 18.04.17, 05:48 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

ich habe mal ein ganz andere Frage:....bei einem Bekannten wurde wegen Nierenkarzinom eine laparoskopische Nierenteilresektion durchgeführt. Die OP ist jetzt schon 12 Tage her und es blutet innen immer noch (Blut wird durch einen Schlauch nach außen in einen Beutel geleitet). Dadurch sind die Hämoglobinwerte schon auf 5 gesunken. Dafür bekam die Person Ferro Sanol. Aber ist das nicht nur eine reine Symptom-Behandlung? Müsste man nicht die Blutung zum Stillstand bringen? Gestern waren wieder 100 ml Blut im Beutel.

Ich kann mir bald beim besten Willen nicht vorstellen, dass nach so langer Zeit nach der OP es immer noch Nachblutungen gibt? :shock:

Die Ärzte meinten, dass man die Blutungsquelle sowieso nicht finden würde, wenn man nochmal aufmacht und es soll gewartet werden. Es wird dann immer Geduld,Geduld, Gesduld geprädigt, aber ehrlich gesagt, werde ich das Gefühl nicht los....das doch irgendwas nicht stimmt.

Täuscht mich da mein Gefühl?.....Was sagen Sie zu dem Ganzen?


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BeitragVerfasst: 18.04.17, 07:47 
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Guten Tag,
es ist sehr schwer, hierzu etwas zu sagen. Normalerweise aber wird bei kontinuierlichem Blutverlust nach Operationen durchaus eine Revision durchgeführt. Den Hb anzuheben ist zwar okay, löst aber das Problem nicht. Ich denke aber, dass die Urologen schon wissen, was in solchen Fällen zu tun ist. Die Niere als parenchymatöses Organ ist sehr gut durchblutet. Würde man eine erneute Laparoskopie durchführen, würde man möglicherweise überall kleine Sickerblutungen beobachten, aber nicht unbedingt eine exakte Quelle der Blutungen feststellen, da es oft an vielen kleinen Stellen zu dem Blutaustritt aus kleinen Gefäßen kommt. Ich habe so etwas nach einer Brustamputation erlebt, allerdings hatte die betagte Patientin einen niedrigen Quick, da half nur die nochmalige Öffnung der Nahr und dann hielt ich sehr lange heiße Kompressen auf die Wundfläche. Wie soll aber so etwas bei einer Niere machbar sein?

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BeitragVerfasst: 20.04.17, 07:58 
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Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

gestern habe ich die Ergebnisse der Rheumatologen bekommen. Es war alles unauffällig. ENA negativ, sowie dsDNA und Nukleosomen Ak negativ.Außerdem waren die Komplement C3 und C4 auch normal.

Folgende Werte waren außer der Norm:

Protein im Urin: 615 mg/g Kreatinin (Norm kleiner 149)
Ana-Titer: 1:160 (Norm kleiner 1:160)
Albuminfraktion: 55,1 % (Norm 55,8-66,1)
A2-Globulin i. Serum: 12,0% (Norm 7,1-11,8)
Beta-Globulin i.Serum: 14,0 % (Norm 8,4-13,1).

Was ich nicht versteht, dann gibt es bluttechnisch keinen Hinweis auf Lupus, außer den Ana-titer (den ich ja auch schon mit 1:640 oder 1:1280) hatte. Aber woher kommt die Proteinurie, wenn Sie denn weder von einer Kollagenose noch von der primären Autoimmunerkrankung der Niere allein (habe ja auch keine AK gg. Pla2R und THSD7A) kommt?

Dann habe ich folgendes im Internet gefunden, bin mir aber nicht sicher, ob man dem glauben darf:

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) mit bedingt sein können:


Atmungssystem (J00-J99)
Lungenödem – Ödem (Wasseransammlung) in der Lunge

Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben (P00-P96)
Neurologische Schäden beim Fetus (Ungeborene)

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)
Adipositas (Übergewicht)
Fetale/neonatale Struma
Hyperhomocysteinämie – erhöhte Konzentrationen von Homocystein (eine Aminosäure) im Blut Hyperprolaktinämie – pathologische (krankhafte) Erhöhung des Prolaktinspiegels (die meisten Patienten weisen einen normalen PRL-Wert auf) Hypertriglyzeridämie (Fettstoffwechselstörung; zu hoher Triglyceridspiegel im Blut)
Hyperurikämie (Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut) ohne Zeichen von entzündlicher Arthritis (Knochenentzündung) oder tophischer Gicht
Hyponatriämie (Natriummangel) Myxödem-Koma – durch Infektionen wie Pneumonie (Lungenentzündung) oder bestimmte Medikamente wie Sedativa (Beruhigungsmittel) oder Antidepressiva (Medikamente gegen Depressionen) ausgelöste Verschlechterung der Stoffwechsellage mit erhöhter Mortalität
Hypercholesterinämie – erhöhte Cholesterinwerte im Blut Lipoprotein (a)-Erhöhung
Struma – Schilddrüsenvolumen oberhalb des geschlechts- und alterspezifischen Normbereichs

Herzkreislaufsystem (I00-I99)
Atherosklerose (Arteriosklerose; Gefäßverkalkung) – mit den Folgen wie Myokardinfarkt (Herzinfarkt; +15 %) [4] oder Apoplex (Schlaganfall)
Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
Hypertonie (Bluthochdruck; 20-30 % der Patienten) (+13 %) [4]
Koronare Herzkrankheit (KHK; Herzkranzgefäßerkrankung)
Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankungen)

Muskel-Skelett-System (M00-M99)

Chondrokalzinose (Pseudogicht) – gichtähnliche Erkrankung der Gelenke, die durch Ablagerung von Calciumpyrophosphat im Knorpel und anderen Geweben entsteht; führt u. a. zu Gelenkdegeneration (häufig des Kniegelenks); Symptomatik ähnelt einem akuten Gichtanfall
Gicht (Arthritis urica/harnsäurebedingte Gelenkentzündung oder tophische Gicht)

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

Kolorektale Karzinome (Darmkrebs) – unbehandelte Hypothyreose geht mit einem erhöhten Krebsrisiko (adjustierte Odds Ratio (OR) von 1,16) einher [1]

Ohren – Warzenfortsatz (H60-H95)

Hypakusis (Hörverlust)

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
Delir – akuter Verwirrtheitszustand
Depression
Karpaltunnelsyndrom (KTS) – Kompressionssyndrom (Engpasssyndrom) des Nervus medianus im Bereich des Handwurzelkanals
Kindliche Retardierung (falls die Mutter während der Schwangerschaft keine Hormonsubstitution erhält) Leichte kognitive Beeinträchtigung (LKB; mild cognitive impairment, MCI; Altersvergesslichkeit; AAMT; age-associated memory impairment (AAMI); altersassoziierte Gedächtnisstörung
Libidostörungen des Mannes/der Frau
Morbus Alzheimer
Schizophrenie – Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft freie T3- und T4-Spiegel unterhalb der zehnten Perzentile hatten (Odds Ratio = 1,75, p = 0,002) [3]

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (O00-O99)

Abort (Fehlgeburt)
Früh- und Todgeburt
Niedriges Geburtsgewicht
Präeklampsie – in der Schwangerschaft neu aufgetretene Hypertonie (Bluthochdruck) mit einer Proteinurie (Ausscheidung von Eiweiß mit dem Urin; > 300 mg/24 h) nach der 20. Schwangerschaftswoche

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

Bradykardie – Pulsverlangsamung (< 60 Schläge/Minute)
Gedeihstörung / Verzögerung des Wachstums und der Knochenreifung (manifeste, nicht behandelte, konnatale oder erworbene Hypothyreose im Kindes- und Jugendalter)
Hypothermie (erniedrigte Körpertemperatur)
Obstipation (Verstopfung)
Ödeme (Wassereinlagerungen)
Wundheilung verlangsamt

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

Amenorrhoe – keine Menstruationsblutung seit> 90 Tage bei bereits etabliertem Zyklus (sekundäre Amenorrhoe)
Hypermenorrhoe – die Blutung ist zu stark (> 80 ml); in der Regel verbraucht die Betroffene mehr als fünf Vorlagen/ Tampons pro Tag
Menorrhagie – die Blutung ist verlängert (> 6 Tage) und verstärkt
Oligomenorrhoe – Menstruationsblutung: Intervall zwischen den Blutungen ist > 35 Tage und ≤ 90 Tage
Nephrotisches Syndrom – Sammelbegriff für Symptome, die bei verschiedenen Erkrankungen des Glomerulums (Nierenkörperchen) auftreten; Symptome sind: Proteinurie (erhöhte Ausscheidung von Eiweiß mit dem Urin) mit einem Proteinverlust von mehr als 1 g/m²/Körperoberfläche pro Tag; Hypoproteinämie, periphere Ödeme (Wassereinlagerungen) durch eine Hypalbuminämie von < 2,5 g/dl im Serum, Hyperlipoproteinämie (Fettstoffwechselstörung) mit LDL-Erhöhung
Sterilität der Frau/Fertilitätsstörung des Mannes

Weiteres

Gesteigerte Insulinsensitivität (bei Diabetikern sinkt damit der tägliche Insulinbedarf!)

Prognosefaktoren

Bei Hämodialyse-pflichtigen Patienten ist eine Hypothyreose, aber auch TSH-Werte im oberen Normbereich, mit einer erhöhten Mortalitätsrate (Sterberate) assoziiert (HR 1,47, 95 %-Vertrauensbereich 1,34 - 1,61; p < 0,001) [2].
_______________________________________________________________________________________________
Wenn ich mir das so ansehe, wäre das wiederum ein Hinweis auf die Schilddrüse.Vielleicht ist die Nierensache dann doch ein Symptome der Schilddrüse? Aber kann man so einem Artikel aus dem Netz glauben? Gibt es denn sowas in einem medizinischen Fachbuch beschrieben?

Meine Schilddrüsenwerte waren ja wie folgt:

Tsh: 3,2 mIU/l (Norm 0,27-4,2)
ft3: 6,0 pmol/l (Norm 3,13-6,76)
ft4: 16,0 pmol/l (Norm 10,6-22,7).

Aber warum hat es mit dem Eutyhrox nicht geklappt? Ich hatte am 05. April Euthyrox 25 genommen. Da ging es mir noch gut. Am 06. April habe ich wieder Euthyrox 25 genommen. Da bekam ich 2 Stunden später Unruhe, Schweisausbrüche und noch eine Weile später Herzflattern. Am 07.April nahm ich dann 12,5 eutyhrox. Da bekam ich 2 Stunden nach Einnahme leichte Übelkeit, Unruhe, bin kreidebleich anglaufen,Schwindel und bin fast umgekippt. So habe ich ab Samstag den 08. April nichts mehr genommen. Trotzsdem ist mein Zustand nun weiterhin schlecht. Ich bin absolut schlapp, kann mich kaum bewegen und komme nicht mal 400 m in ein Geschäft um Lebensmittel zu holen. Mein Gesicht ist aufgedunsen und mir ist ständig schwindelig. Die Beine sind ganz wackelig.

Ich habe nochmal einen Urinstreifentest gemacht. Dieser zeigt nun nur noch eine Mikroalbuminurie an.

Für mich ist es jetzt schwierig. Habe ich die Euthyrox nicht vertragen, weil es eine allergische Reaktion war...habe ja Urtikaria und schon oft auf was reagiert? Kommt mein Zustand doch von den Nieren....aber was ist die Ursache dafür? Oder sollte ich doch nochmal einen Versuch mit LT starten...vielleicht mit einem anderen Hersteller? Ich bin nun langsam überfragt und mir geht es absolut nicht gut...und das schlimme ist, dass die Ärzte auch überfragt sind, habe ich den Eindruck.

Frage ich nach der Schilddrüse, wird zwar gesagt, dass sie zu klein ist...und es wurde was von inhomogen gesagt. Aber ich hatte noch nie Antikörper und die echoarmen Areale fehlen, so ist es kein Hashimoto...das haben nun schon 5 verschiedene Ärzte so gesagt.

Was halten Sie von der ganzen Sache: doch Schilddrüse? Ich weiß echt nicht mehr weiter...aber gibt es das wirklich, dass man wegen einer SD-Unterfunktion eine GN bekommen kann? Ich hatte in der Uni-Endokrinologie gefragt. Die meinten es wäre nur Hashimoto beschrieben in der Literatur, die in sehr seltenen Fällen eine membran. GN machen könnte, ABER ICH HÄTTE KEIN HASHIMOTO. ja, fragt sich nur, was habe ich dann?


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BeitragVerfasst: 20.04.17, 08:35 
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Guten Tag,
die Vielzahl an möglichen Erkrankungen auf Grund einer SD-Erkrankung-in diesen Fällen eine Hypothyreose- trifft durchaus zu, allerdings treten die meisten dieser Erkrankungen nur bei langanhaltender, unentdeckter und somit nicht behandelter Hypothyreose auf. Dabei spielt es oftmals überhaupt keine Rolle, ob es eine Autoimmunthyreoiditis vom Hashimototyp ist, was ja die häufigste Hypothyreoseform ist. Leider bin ich jetzt ebenso überfragt wie die Kollegen.
Bei dieser geringen LT-Dosierung sind mir Ihre Beschwerden absolut unerklärlich.

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