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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schilddrüse wird kleiner aber kein Hashimoto?
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BeitragVerfasst: 08.02.18, 17:07 
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Sehr geehrter Dr. Fischer,

danke für die Antwort. Danke,dass ich auch hier immer dieses Thema zur Diskussion stellen konnte, so bin ich an die entsprechende Abteilung der Uniklinik gekommen.

Jetzt muss nur noch das Schilddrüsenthema erledigt werden...Es ist ja nun noch nicht richtig klar, ob es eine seronegative Autoimmunthyreoiditis ist.

Der eine Arzt sieht eine echoarme inhomogene Schilddrüse, mehrere andere nur eine inhomogene. 2012 sah die SD bei einer Ärztin genauso aus wie 2017: hätte sie dann nicht schon echoarm oder kleiner sein müssen in dieser Zeit? Der eine sagt dass es seronegativ ist, der andere sagt, das es das nicht gibt. Das geht hin und her und die fatique Symptomatik ist nicht geklärt. Die Proteinurie ist im Spontanurin heute 1 g gewesen. es waren heute auch Ketone im Urin, was heißt das?

Ich hoffe Dienstag kann ich mit der Endokrinologin sprechen, was nun weiter passiert.


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BeitragVerfasst: 20.02.18, 11:46 
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Beiträge: 185
Sehr geehrter Dr. Fischer,

nun habe ich von der Gynäkologie der Uni vorgeschlagen bekommen:

eine gestagenhaltige Spirale,
außerdem visanne
Oder GnRH-Analogon (Enantone gyn einmonatsdepot).

Mittlerweile geht es mir so schlecht (Wasser in Gesicht und Beine, Schwindel, Schwäche, bluthochdruck, Eiweiß von 1 g im Urin -gestern fast umgekippt), dass ich der Gynäkologin mitteilen werde, vorerst auf sämtliche Hormone zu verzichten. Bin über meinem Zustand so entsetzt, dass ich mir keinen anderen Rat dazu weiß und schon bitterlich geheult habe, dass ich momentan im Körper einer 80 jährigen stecke und das mit 36.

Ausserdem habe ich nachgesehen, dass visanne dienogest ist. Das werde ich mit Sicherheit nicht nehmen, das war damals schon in der valette drin, und nach noch nicht mal 3 Wochen Einnahme hatte ich dann ein nephrotisches Syndrom mit membranöser Glomerulonephritis.

Ich werde sehen,wie sich die Menstruationsschmerzen entwickeln... Mehr werde ich jetzt nicht tun.


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BeitragVerfasst: 20.02.18, 16:50 
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Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
"dass ich der Gynäkologin mitteilen werde, vorerst auf sämtliche Hormone zu verzichten"-das ist sehr vernünftig, denn Gestagene verursachen ebenfalls Thrombosen und andere Nebenwirkungen. Ganz schlecht ist die Option gestagenhaltige Spirale, kostet viel und wenn dann Nebenwirkungen auftreten, hat sich alles nicht gelohnt. Enantone blockiert derart den hormonellen Regelkreis, dass es bei Ihrem aktuellen Zustand auch nicht empfehlenswert ist. Wenn es sich hauptsächlich um die Menstruationsbeschwerden handelt und die Verhütung sekundär ist, wären Medikamente aus der NSAR-Reihe geeignet ( Ibuprofen, besser noch Naproxen).

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 21.02.18, 13:28 
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Registriert: 13.07.13, 07:26
Beiträge: 185
Sehr geehrter Dr. Fischer,

ich habe mal eine Frage bezüglich eines beidseitigen Nierenzellkarzinoms eines Verwandten. Dieser wurde vor ca. 1,5 Jahren operiert. D.h. an beiden Nieren wurde der Tumor abgetragen. Nun ist an der einen Niere an der selben Stelle der Tumor zurück. Wie muss man das jetzt sehen: kann man das jetzt so sehen, dass der Tumor in der OP nicht richtig beseitigt wurde, so dass er gleich wieder da ist. Oder muss man das eher so sehen, dass der Tumor aggressiv ist, so dass er schon wieder da ist?

Muss man nun damit rechnen, dass die komplette Niere entfernt werden muss? Dann noch eine Frage zum operierenden Krankenhaus. Muss man immer in das Krankenhaus gehen, wo der Urologe alle hinschickt? Kann man auch sagen "Nein, ich möchte in die Uniklinik"! Man hat doch freie Arztwahl oder, das beinhaltet für mich, dass ich auch selbst sagen kann, wo ich mich operieren lassen möchte oder nicht?

Ich selbst finde das zuletzt ausführende Krankenhaus nämlich zweifelhaft. Alle, die dort im OP gelandet sind, sind mit Fieber wieder herausgekommen und mussten Antibiotika nehmen. Da frage ich mich, ob da ein Krankenhauskeim reihe um geht. Außerdem das es nach der OP ständig zu Nachblutungen gekommen ist, so dass der Hämoglobinwert in den Keller gefahren ist, finde ich auch nicht so prickelnd. Also kann man doch alles in allem sagen, man möchte es vielleicht doch woanders probieren? Das reicht für mich, für eine andere Klinik zu plädieren?????


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BeitragVerfasst: 21.02.18, 13:36 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11365
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
so etwas nennt man ein Lokalrezidiv und kommt bei Krebs durchaus vor. Man hat sicher nichts zurück gelassen, evtl. waren Mikrometastasen vorhanden. Auch bei großen Brustkrebsoperationen gibt es leider lokale Rückfälle.
Sie können natürlich Ihren Arzt bitten, die Pat. in ein anderes Krankenhaus zu überweisen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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