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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Interpretation der Leberwerte
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 Betreff des Beitrags: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 09.10.14, 13:56 
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Interessierter

Registriert: 09.10.14, 13:50
Beiträge: 6
Hallo zusammen,

eine Frage zu den Leberwerten: Meine Leberwerte wurden bestimmt (GOT = 72 (<50), GGT = 24 (<60), GPT = 162 (<50)). Nach 6 Wochen (fast kein Alkohol, Mariendistel, Chicoree und Artischocken gegessen) sind die Werte schon wesentlich besser (GOT = 48 (<50), GGT = 31 (<60), GPT = 99 (<50)). Die Richtung stimmt also.

Symptome, die ich damit in Verbindung bringe sind Hautjucken, schlechter Schlaf und schlechtes Sehen. Jetzt habe ich dazu zwei Fragen:

1.) Mir ist die Ursache nicht wirklich klar. Das Muster, dass GGT ok und GPT deutlich grösser als GOT ist, ist ja eher untypisch. Weiss jemand wie das zu interpretieren ist?

2.) Wenn die Entwicklung so weitergeht, dann ist der einzige noch auffällige Wert vermutlich bald auch wieder ok. Hat jemand Erfahrung wie lange es dann noch dauern kann bis die Symptome verschwinden?

Herzlichen Dank für Eure Antworten.

August


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 11.10.14, 21:29 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:41
Beiträge: 14354
Wohnort: Raum Düsseldorf
Hallo,

GPT größer als GOT und GGT ist möglich und spricht aus meiner Sicht zunächst für eine Reaktion der Leberzellen auf einen Zustand / eine Erkrankung.

Die Besserung der Werte lässt keine Schlüsse zu, wann bzw. wie schnell oder ob überhaupt eine Normalisierung möglich ist.

_________________
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Facharzt für Allgemeinmedizin
http://www.praxis-tillenburg.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 27.10.14, 17:09 
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Interessierter

Registriert: 09.10.14, 13:50
Beiträge: 6
Hallo zusammen,

so, es gibt neue Blutwerte. Leider haben sich die Werte nicht verbessert. Sie sind unwesentlich schlechter geworden. Hepatitis wurde durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen.

Meine Fragen:

1.) Kann man anhand der geposteten Werte eine Fettleber ausschliessen?

2.) Kann eine "Borresliose", die anhand des "roten Ringes" vor ca. 5 Monaten diagnostiziert wurde, die Ursache sein. Ich habe damals 3 Wochen Antibiotika genommen. Im darauf folgenden Bluttest wurde jedoch kein Hinweis auf entsprechende Viren beziehungsweise Antikörper gefunden. Aus diesem Grund meint mein Arzt, dass es keinen Zusammenhang gibt.

3.) Welche anderen Infekte kommen in Frage?

Herzlichen Dank für Eure Antworten.

August


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 25.11.14, 13:56 
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Interessierter

Registriert: 09.10.14, 13:50
Beiträge: 6
Hallo zusammen,

so, inzwischen gab es weitere Untersuchungen:

Eine Ultraschalluntersuchung ergab nichts auffälliges.

Die Kupferkrankheit wurde mittels Augenuntersuchung und Sammelurinuntersuchung auch ausgeschlossen.

Der Internist meint nun ich solle in einem Jahr wieder kommen. Die Leberwerte seien nicht so schlimm, dass man sofort weiter aktiv werden müsste. Beobachten sei das richtige Vorgehen.

Wie sehn das die Fachleute hier im Forum, hat jemand einen alternativen Vorschlag?

Herzlichen Dank!

August


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 27.11.14, 11:11 
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DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 20.01.14, 18:41
Beiträge: 180
Hallo,

Leberwerte können auch durch fettiges Essen oder Medikamente in die Höhe steigen. Wenn ich heute Abend nen Sahneschnitzel esse und dabei noch nen Glas Alkohol trinke, kann ich Brief und Siegel darauf geben, dass meine Werte morgen erhöht sind.

Meine Leberwerte waren selber Jahrelang leicht erhöht ohne jeglichen Krankheitswert.

Juckreiz, schlecht sehen etc. kann auch durch 10 andere Ursachen erklärt werden. Welche Medikamente nehmen sie ansonsten? Welche anderen Begleiterkrankungen haben Sie? Schlecht sehen = Nackenverspannungen? etc. etc.


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 09.12.14, 09:19 
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Registriert: 09.12.14, 09:13
Beiträge: 3
Leider habe ich ein ähnliches Problem, seit über einem Jahr.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 20.12.14, 17:24 
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Beiträge: 3
Hat jemand etwas gefunden?


____________________


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 23.12.14, 13:44 
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Interessierter

Registriert: 09.10.14, 13:50
Beiträge: 6
Hallo Richti007,

wie gesagt, wir warten jetzt erst mal 1 Jahr.

Es könnte aber sein, dass ein gutes altes Hausmittelchen etwas damit zu tun hat. Ich habe über einen längeren Zeitraum regelmässig Johanniskrauttee getrunken. Der ist ja wohl nicht so harmlos wie man zunächst meint. Den lass ich jetzt mal weg und schaue was passiert.

Liebe Grüsse,

August


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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 29.12.14, 08:48 
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Registriert: 09.12.14, 09:13
Beiträge: 3
faugust hat geschrieben:
Hallo Richti007,

wie gesagt, wir warten jetzt erst mal 1 Jahr.

Es könnte aber sein, dass ein gutes altes Hausmittelchen etwas damit zu tun hat. Ich habe über einen längeren Zeitraum regelmässig Johanniskrauttee getrunken. Der ist ja wohl nicht so harmlos wie man zunächst meint. Den lass ich jetzt mal weg und schaue was passiert.

Liebe Grüsse,

August


Ok. Vielen Dank.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Interpretation der Leberwerte
BeitragVerfasst: 26.01.15, 14:41 
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Interessierter

Registriert: 09.10.14, 13:50
Beiträge: 6
Hallo Richti007,

es gibt neue Leberwerte: Es ist nur noch der GPT erhöht (GPT=68 (<50)). Das ist eine deutliche Verbesserung und nun schon fast unkritisch. Es sieht so aus, als ob ich mir die Erhöhung tatsächlich mit Johanniskraut und anderen Kräutertees, die ich sehr häufig getrunken habe, eingehandelt habe.

Ich schreibe das hier, weil ich nie gedacht hätte, dass in der Apotheke freiverkäufliche Tees so eine Wirkung haben können, wenn man viel davon trinkt. Wer auf Ursachensuche ist sollte auch mal an zunächst eher unverdächtige Gewohnheiten denken.

Liebe Grüsse,

August


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