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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ohrspeicheldrüse. K11.2
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 Betreff des Beitrags: Ohrspeicheldrüse. K11.2
BeitragVerfasst: 09.05.17, 20:06 
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Interessierter

Registriert: 14.04.07, 16:11
Beiträge: 18
Hallo liebe Experten,

heute bin ich in "eigener Sache" hier.

Am 07.06.2017 ist ein OP der linken Ohrspeicheldrüse geplant und ich bin mir nicht sicher ob es notwendig-sinnvoll ist!?
Deshalb wollte ich hier eine zusätzliche Meinung einholen.

Diagnose/Arztbrief vom26.04.2017:
V.a. infiziertes Zystadenolymphom Gl. parotis links K11.2

Anamnese: Der Patient berichtet von einer druckdolenten Schwellung im linken Kieferwinkel seit 2 Tagen ohne vorausgegangenen Infekt der oberen Atemwege.

Verlauf: Wir nahmen den Patienten zur i.v.-Antibiotika- Therapie stationär auf.(vom 24.04-26.04.2017) Es erfolgte eine sonographisch kontrollierte Feinnadelpunktion. Das histopathologische Ergebnis stand zum Zeitpunkt der Entlassung noch aus und wird nachgereicht. (Ergebis: da leider nur Blut bei der Punktion "gewonnen" werden konnte ergab es kein Ergebnis. ----) meine Worte!)

Therapie:
Cefuroxim 1,5g i.v. 3xtgl. (nach KH-Entlassung noch 2 Packungen des Medikametes in Tabl.-Form).

Klinischer Befund:
In der sonst weitgehend unauffälligen HNO-ärztlichen Untersuchung zeigte endonasal links basal im Bereich des Septums eine kleine Raumforderung sowie eine Septumdeviation. Im Bereich des linken Unterpols der GI. parotis befand sich eine Schwellung mit Rubor und Dolor.
In der Sonographie zeigte sich eine echoarme, homogene, scharf begrenzte Raumforderung von 10x15x15mm im Unterpol der linken GI parotis.


Das sind die wichtigsten Auszüge aus dem Arztbrief.

Zwischenzeitlich war ich noch 1x in der HNO-Ambulanz des KH.
Dort wurde mir mitgeteilt das die Punktion kein brauchbares "Material" hervorgebracht hat und nur eine OP klären kann ob "Es" sich um "Etwas" gutartiges oder bösartiges handelt!?
Daraufhin erhielt ich den oben erwähnten OP-Termin (29.05.2017 OP-Vorgerspräch und am 07.06.2017 OP-Termin.)


Seit dem hat sich der "Knubbel" deutlich zurückgebildet, ist aber noch deutlich ertastbar!
Allerdings kein Druckschmerz und NICHT heiss.

Vom 1. Arztkontakt (Hausarzt, dann Sofortüberweisung zum HNO-Arzt- von dort per Direkteinweisung zur Notaufnahme in's KH) haben sich diesen "Knubbel" und auch meine Nase von innen, ca. 5 HNO-Ärzt inkl. 2 Chefärzte angesehen und Alle kommen zu dem Ergebnis: OP!

Da der Knubbel jetzt bedeutend kleiner ist und nicht mehr schmerzt, ich mittlerweile um die "brisante" Stelle weiß, frage ich mich bzw. die Experten hier:

Muß diese OP wirklich sein?

Mir wurde mehrfach gesagt: "Nur eine OP kann klären ob es gutartig, oder bösartig, ist!"

Ist das wirklich so?

Ich habe, natürlich, in der Zwischenzeit vieles über die Ohrspeicheldrüse und der Nerven die in dem Bereich vorhanden sind, gelesen.
Ich trinke z.B. seit dem, jeden Morgen, 1/2 ausgepresste Zitrone um die Ohrspeicheldrüse anzuregen! (habe ich irgendwo gelesen!?)
Ist deshalb der "Knubbel" so klein geworden? (kaum sichtbar, aber ertastbar!)

Kann ich die OP absagen und mit diesem kleinen "Knubbel", ohne Probleme, weiterleben?

Oder ist eine OP, tatsächlich, der beste Weg!?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Herzliche Grüsse

wbr (Baujahr 1960)

PS.
Ich könnte, wenn gewünscht, das 1. Ultraschall-Bild hochladen!? Nur Das habe ich vorliegen! (das Sonographiebild vom Hausarzt, als es akut war!)
Obwohl gefühlte 20x eine Sonographie von div. Ärzten, mit den unterschiedlichsten und modernsten Geräten, gemacht wurde!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ohrspeicheldrüse. K11.2
BeitragVerfasst: 12.05.17, 13:50 
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Interessierter

Registriert: 14.04.07, 16:11
Beiträge: 18
UPDATE: 12.05.2017

Seit 2Tagen hat sich der "Gnubbel" wieder vergrößert, ist etwas warm und druckempfindlich.
Und strahlt in den Ohrbereich.


Was soll ich machen?

Wieder Notaufnahme, oder warten bis zum angesetzten OP-Termin?

Ich bin gerade ziemlich verunsichert!

BG
wbr


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 Betreff des Beitrags: Re: Ohrspeicheldrüse. K11.2
BeitragVerfasst: 12.05.17, 16:20 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10884
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
"Wieder Notaufnahme, oder warten bis zum angesetzten OP-Termin?"- warten bis zum OP-Termin sicher nicht optimal, aber einen Anruf bei Ihrem HNO-Arzt jetzt tätigen.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ohrspeicheldrüse. K11.2
BeitragVerfasst: 13.05.17, 22:49 
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Interessierter

Registriert: 14.04.07, 16:11
Beiträge: 18
Hallo Dr. Fischer,
herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Gestern habe ich in der HNO-Ambulanz, des KH in dem ich operiert werden soll, angerufen.
(Für einen Anruf bei meinem HNO-Arzt war es schon zu spät!)
Eigentlich wollte ich einen HNO-Arzt sprechen um eine Einschätzung zu erhalten.
Leider wurde ich nicht "durchgestellt". Die Dame, am Telefefon, sagte mir das es nicht üblich sei einen Arzt aus der Ambulanz telefonisch um Rat zu fragen. Ich könnte jedezeit in die Ambulanz kommen und dort würde mich ein HNO-Arzt untersuchen und g.g.F. weitere Schritte einleiten.

Ich war, mit der Aussage, nicht ganz zufrieden, aber doch etwas beruhigt!
Meine Sorge war das bevorstehende WE!
Da ich das KH relativ schnell, per Bus, erreichen kann (ca. 30 Minuten) habe ich mir das für den Fall "aufgehoben" falls eine weitere/erneute Verschlechterung eintreteten sollte.
Wie gesagt, ich war durch diese Option, wieder etwas ruhiger!

Ich habe abgewartet und es weiter beobachtet.

Heute Morgen hatte sich die "Situation" (der Knubbel) wieder beruhigt!?
Ist wieder etwas kleiner geworden und auch die Druckempfindlichkeit, wie auch die Wärme und das Ausstrahlen zum Ohr, sind fast weg!?

Der Knubbel ist zwar insgesammt etwas größer, aber hat sich insgesammt wieder "beruhigt".

Soviel zum aktuellen Zustand.

Ich werde, sofern "Es" so bleibt wie jetzt, morgen meine Eltern besuchen (Mutttertag) und überlegen wie ich weiter vorgehen soll/kann!?

Evtl. fahre ich Montag in die HNO-Ambulanz und schildere die letzten Tage!?
Vielleicht wird dann ja der OP-Termin vorverlegt!?

Ich habe Angst das wieder soetwas passiert wie die letzten Tage und das dadurch eine OP schwieriger wird, oder das das Antibiotikum nicht mehr wirkt!?

Meine Eingangsfrage/n, ob eine OP sein muß, hat sich durch die Ereignisse der letzten Tage, leider von selbst "beantwortet"! :cry:

Die lange Wartezeit macht mir Sorge. :roll:
Aber evtl. wird der angesetzte Termin ja jetzt, nach den letzten Ergeignissen, vorverlegt :?: :!:

Das kann ich nur herausfinden indem ich Montag in die Ambulanz fahre!

/////////////////////////////////////////////////////////////////////

Sehr geehrter Dr. Fischer,
nochmal ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort und Stellungnahme!



Ich wünsche Ihnen und den "Mitlesern" noch ein angenehmes WE!



Herzliche Grüße
wbr


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 Betreff des Beitrags: Re: Ohrspeicheldrüse. K11.2
BeitragVerfasst: 14.09.17, 15:29 
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Interessierter

Registriert: 14.04.07, 16:11
Beiträge: 18
Hallo Forum,

an Alle interessierten Mitleser: Sorry das ich mich erst jetzt melde!!!

UPDATE zu meinem Ohrspeicheldrüsen-Befund/Beitrag vom Mai 2017.

Nach einiger Zeit, in der ich auf den OP-Termin warten mußte, hat sich die Entzündung von selbst zurückgebildet und mußte NICHT operiert werden!

Gott sei Dank!!!

Viele Grüße und nochmals herzlichen Dank für die Hilfe hier im Forum!
wbr

PS.
ich trinke, seit damals, morgens täglich eine frisch gepresste Zitrone.
Das regt die Speichelproduktion der Ohrspeicheldrüse an.
Ob das zur Rückbildung geführt hat weiß ich nicht!?
Aber schaden kann es nicht!


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