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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Cushing Syndrom
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 Betreff des Beitrags: Cushing Syndrom
BeitragVerfasst: 31.08.17, 20:52 
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Registriert: 31.08.17, 20:49
Beiträge: 3
Hallo,
ich bin 32 Jahren weiblich und muss wegen einer Systemische Autoimmunerkrankung schon seit sehr langer Zeit recht hoch Prednisolon nehmen. Die meiste Zeit in den letzten 2 Jahren musste ich zwischen 20-35mg einnehmen. Aktuell bei 25mg.
Nur leider ist das alles nicht NW frei.
Vom Internisten Bereicht bin ich zum Glück recht frei von Folgen. Kein Übergewicht, Bluthochdruck oder Insulinresistenz.
Aber ich denke das im Hormonellen Bereich schon davon einiges durcheinander ist.
Ich habe leichte Zyklus Unregelmäßigkeiten, vermehrte Behaarung, tlw. Übersensibel aber auch reagiere ich ehr Aggressiv und aufbrausend, wenn ich das Prednison hoch nehme. Es ist alles viel besser gewesen, als ich mal nur noch 10mg nehmen musste. Und merkte eben jetzt wieder den Unterscheid, wo ich mehr nehme.
Daher Interessiert es mich, ob man dagegen was machen kann, wegen den folgen der Hormonellen Störungen, durch das Corison.
Ob es überhaupt Sinn machen würde, deshalb zum Gyn oder Endokrinologen zu gehen.
Nur um festzustellen, was durcheinander ist,aber man dann nichts machen kann, finde ich ein Termines sinnlos.
Mir ist bewusst das die beste variante wäre, mit dem Prednison runter zu kommen. Aber das ist ja von der Grunderkrankung anhängig. Und nicht unbedingt machbar. Auch wenn ich hoffe das es bald machbar ist. ich hatte aber erst ein schweren Schub gehabt und kann schlecht voraussagen wie es in naher Zukunft kommt.

Mfg
CVID


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing Syndrom
BeitragVerfasst: 01.09.17, 08:20 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11106
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
betreiben Sie eine hormonelle Verhütung mittels der Pille? Wenn nicht, könnte man ein fertiges Präparat nehmen, das Ethinylestradiol und Cyproteronacetat enthält. Ist man in gynäkologischer Endokrinologie bewandert (gefragt ist also kein internistischer Endokrinologe ), kann man so ein Medikament auch individuell zusammen stellen- macht aber kaum jemand, leider.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing Syndrom
BeitragVerfasst: 02.09.17, 01:17 
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noch neu hier

Registriert: 31.08.17, 20:49
Beiträge: 3
Erstmal, vielen Dank. Ich hatte vorher schon in anderen Foren versuch eine Antwort auf meine Frage zu bekommen und nie eine Konkrete/Kontraktive Antwort bekommen.
Vll. war meine Frage woanders zu schwierig, keine Ahnung.
Mir hilft es schon sehr weiter, zu wissen das es Möglichkeiten gibt und auch dann evtl. konkret danach Fragen dann kann.

Nein, ich verhüte nicht Hormonell. Ich würde schon am liebsten es auch vermeiden, noch mehr an Medikamente usw. einzunehmen.
Ich wollte mir auch jetzt, noch einmal die Chance geben, hoffentlich das Prednisolon auszuschleichen bzw. unter Cushing Schwelle zu kommen. Hoffentlich klappt es dieses mal und die Basismedikamente wirken so gut, das es geht. Aber wenn es wieder scheitert und mir eben wieder ne längere Zeit mit den hohen Prednisolon ansteht, werde ich den weg wohl mit den Ethinylestradiol und Cyproteronacetat gehen.

Wäre das dann auch wie bei der Verhüttung eine 21 Tägige Einnahme, mit dann den 7 Tage Pause?
Wäre auch eine Option, erstmal dann weniger zu nehmen? Eine halbe zu nehmen? Teilen darf man die aber wahrscheinlich wohl ehr nicht.
Mir kommt nur die Idee , weil ein Bedarf an Verhüttung nicht besteht. Daher geringer Dosiert versuchen.
Und ich habe ein wenig bedenken, wegen dem Erhöhten Thrombose Risiko.
Ich sehe auch ehr Schwarz, ein Gynäkologe zu finde, das es individuell hergestellt wird.
Ich habe so, kein erhöhtes Risiko mit Thrombose. Ich habe sogar eine recht aufwendige Gerinnungsdiagnostik hinter mir, die Unauffällig war (z.b kein Faktor V Mangel oder Antiphospholipidsyndrom usw. Rauche auch nicht.
Aber das habe ich ja nicht erwähnt, ich bekomme alle 3 Wochen Immunglobulin G 20g Infusionen wegen Angeboren Immundefekt. Und das soll ja das Thrombose Risiko ein wenig erhöhen. Cortison ja auch.
Auch bin ich tlw. bei schweren Schüben für einige Tage fast bettlägerig.
Würde damit schon ausfallen, mit dem Ethinylestradiol und Cyproteronacetat?
Oder sonst Wechselwirkung mit den anderen Medikamenten die ich nehme? Ist bei mir sonst noch Azathioprin und Rituximab.

MFG
CVID


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing Syndrom
BeitragVerfasst: 02.09.17, 07:28 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11106
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
diese Pille gibt es seit langem, ist allerdings bzgl. des Östrogens hoch dosiert. Daher habe ich sie für meine Patientinnen öfters modifiziert, da es beide Wirkstoffe auch einzeln gibt. Man kann-wenn keine Verhütung nötig ist- sie noch mehr abschwächen, indem man statt des Ethinylestradiols das Estradiol nimmt ( 1- 2 mg) und dann zu den letzten 12 Tbl. das Cyproteron dazu gibt. Da gibt es -kennt man sich aus- diverse Möglichkeiten-je nach erwünschtem Effekt auf die Haare. Leider ist auch mit dieser schwachen Kombination das Thromboserisiko etwas erhöht, die Östrogendosis entspricht den Präparaten der Wechseljahre.
"Würde damit schon ausfallen, mit dem Ethinylestradiol und Cyproteronacetat?"- mit dem Estradiol nicht unbedingt, mit Ethinylestradiol ist das Risiko höher. Keine anderen Wechselwirkungen bekannt.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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