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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Hormone Wechseljahre
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 Betreff des Beitrags: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 05:17 
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Interessierter

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Wohnort: Emmerich am Rhein
Hallo
wie in einem vorherigen Beitrag bekannt hatte ich vor einiger Zeit eine TLH mit Entfernung der Eierstöcke.
Da meine Eierstöcke schon vor der TLH nicht mehr richtig Funktionierten meinte mein Hausarzt er sehe für mich
keinen Anlass für Hormonbehandlung zumal das Nutzen/ Risiko für Brustkrebs höher wäre.
Mir geht es einigermaßen gut nur habe ich seit einiger Zeit immer wieder
Schweißausbrüche (was aber schon vor der TLH bestand nur nicht so arg wie jetzt) die mich extrem Belasten,
Stimmungschwankungen, Schlafstörungen (könnte man mit eventuell Hömopathischen Mittel behandeln)
und eine leichte einseitige rechte Brustentzündung wahrscheinlich des Milchgangs mit 2 kleinen Zysten die ich nochmal in 4 Monaten
kontrollieren lassen soll weitere Behandlung wäre vorübergehend nicht nötig.
Die Hormone wurden aber seit der TLH nicht mehr überprüft.
Das letzte mal war dies Anfang 2016 der Fall.
Da lag mein Hormonspiegel bei:
Estradiol E2 bei 8,1 pg/ml - Testosteron bei 0,07 ng/ml - DHEA-S bei 0,94µg/dl - OH Progesteron 0,41 ng/ml - LH 1,28 mlU/mL
Wie gesagt wie es jetzt seit Entfernung der Eierstöcke ist weis ich leider nicht. (was Geschlechtsverkehr betrifft habe ich keine probleme)
Welcher Arzt ist da für mich eher zuständig? Der/ Die Gynäkologe/in oder der/die Endokrinologe/in?
Und sollte man die überhaupt noch überprüfen da ich ja wohl schon länger im Klimakterium bin?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 06:57 
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DMF-Moderator

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Hallo,
" Die Gynäkologe/in oder "- der Gynäkologe, jeder sollte gewisse Grundkenntnisse in diesem Bereich haben, die man sich selbst aneignen muß. Endokrinologen sind meist Internisten mit Zusatzbezeichnung, die weniger Erfahrung mit der gynäkologischen Endokrinologie haben.
Lassen Sie einen aktuellen Hormonstatus machen, jedoch besteht zweifelsfrei ein Hormonmangel, der bei entsprechender Symptomatik behandelt werden sollte/ müßte, jedoch auch dann, wenn keine Beschwerden bestünden. In meinen Augen ist es fast eine Unterlassung, Patientin mit Hormonmangel nicht zu therapieren!

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 07:18 
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Interessierter

Registriert: 28.07.17, 06:37
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Hallo Hr. Dr. Fischer,
Danke schön.
Kann an der rechten Brust die Entzündung doch von den Hormonen kommen oder gäbe es noch an Erkrankungen die das auslösen könnten?
Eine Mammografie wurde vor 6 Monaten ohne Befund gemacht und Ultraschall vor 2 Monaten wo die Zysten entdeckt wurden auch hat es auf der rechten Mamille (nicht am Brustwarzenhof) einen stecknadel großen weißen punkt (nicht flüssig) aber im Röntgeninstitut und auch der überweisende Arzt sagten mir jetzt nicht ob sich um eine Talgdrüse oder was von den Milchgängen her handelt und vielleicht Hormonell bedingt sein kann.
Dann werde ich mal gleich die kommende Woche zur Frauenärztin gehen und hoffen das sie eine Hormonuntersuchung bei mir macht


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 08:30 
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DMF-Moderator

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Hallo,
eine Brustentzündung- wenn es zweifelsfrei eine ist ( Schmerzen, Rötung)- wird nie durch Hormone verursacht, sondern es sind Bakterien als Ursache.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 08:58 
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Danke


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 15:41 
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Interessierter

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Eine Frage hätte ich noch. Habe gesehen das es auch eine nicht bakterielle Entzündung noch gibt. Wäre das etwas anderes?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 17:01 
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Hallo,
ich weiß nicht, wie Sie das meinen. Eine echte Brustentzündung ( Mastitis) ist immer bakteriell bedingt und muß meist -je nach Schweregrad- mit einem Antibiotikum behandelt werden, damit sich kein Abszeß bildet.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 29.07.17, 18:11 
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Interessierter

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Hallo
Ich meinte die Nicht-bakterielle Mastitis non-puerperalis.
Nur habe ich keine rötung und die schmerzen sind im unteren rechten aussenbereich wo die Zysten sein sollen.
Antibiotika hatte ich keins bekommen nur gesagt ich soll wenn etwas ist zu meinem Hausarzt gehen und in paar monaten wieder mit überweisung kontrollieren lassen.
Gut ich werde auf jeden Fall schauen bei meiner Ärztin einen Termin zu bekommen falls sie nicht im Urlaub ist. Nicht das sich noch ein Abzess bildet falls es diese Entzündung sein sollte und ich dann noch mehr Probleme bekomme. Und vielleicht kann sie mir dann auch endlich mal sagen ob das auf der Brustwarze eine Talgdrüse oder vom Milchgang her kommt denn das hatte ich zuerst und danach fingen erst die schmerzen an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 12.08.17, 17:30 
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Hallo Hr. Dr. med. H. Fischer
ich war mittlerweile bei meiner Ärztin die einen Ultraschall von der rechten Brust machte und meinte ich soll in einem Monat
nochmal eine Mammo machen es würde zusätzlich zu den Zysten nach einem DCIS ausehen.
Deshalb würde es vorläufig keine HET und kein Antibiotika geben bis eine Diagnose gesichert wäre.
Kann das sein das dies ein paar Monate vorher bei der Mammo und Ultraschall nicht gesehen wurde oder erst in dieser Zeit dann
entstanden ist?
Und seit 3 Tagen ist die besagte rechte Brust um ganze 4 cm "geschrumpft".


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 12.08.17, 17:36 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo,
ich weiß nicht, wie Sie das meinen. Eine echte Brustentzündung ( Mastitis) ist immer bakteriell bedingt und muß meist -je nach Schweregrad- mit einem Antibiotikum behandelt werden, damit sich kein Abszeß bildet.

Hallo Hr. Dr. med. H. Fischer
ich war mittlerweile bei meiner Ärztin die einen Ultraschall von der rechten Brust machte und meinte ich soll in einem Monat
nochmal eine Mammo machen es würde zusätzlich zu den Zysten nach einem DCIS ausehen.
Deshalb würde es vorläufig keine HET und kein Antibiotika geben bis eine Diagnose gesichert wäre.
Kann das sein das dies ein paar Monate vorher bei der Mammo und Ultraschall nicht gesehen wurde oder erst in dieser Zeit dann
entstanden ist?
Und seit 3 Tagen ist die besagte rechte Brust um ganze 4 cm "geschrumpft".
MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 13.08.17, 07:38 
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DMF-Moderator

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Hallo,
"Kann das sein das dies ein paar Monate vorher bei der Mammo und Ultraschall nicht gesehen wurde oder erst in dieser Zeit dann entstanden ist"- nein, Brustkrebs wächst normalerweise sehr langsam.
Ein DCIS im Ultraschall zu diagnostizieren, wenn auch gleichzeitig Zysten vorliegen und eine mögliche Mastitis, das erscheint mir fast unmöglich. Wann und wie will sie die Diagnose sichern? Das geht z.B. nur über eine Stanzbiopsie.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 13.08.17, 10:23 
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Interessierter

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Hallo.
Also ich soll nochmal eine Mammo machen und
dann eventuell ein MRT.
Eine Mastitis wäre es auf keinen Fall
da die Symptome nicht passen würden.
Und was das auf der Brustwarze ist
weiß ich leider auch nicht sie sagte nur
das geht wieder weg. Doch ich habe es
schon einige Zeit und es stört mich allein
schon Optisch.
MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 13.08.17, 10:32 
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DMF-Moderator

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Hallo,
eine nochmalige Mammographie ist doch sowieso in einem Monat vorgesehen, daher muß jetzt nicht sofort eine erfolgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 22.08.17, 07:31 
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Hallo Herr Dr. Fischer,
in den letzten Tagen hat sich etwas mit meiner Brust ergeben das mir keine Ruhe lässt.
Denn die besagte Brust ist auf einmal einiges kleiner geworden mehr als ich beim letzten mal schrieb ich würde sagen gute 2 körbchengrössen von d auf ca b.
Da ich im Urlaub bei einer Freundin bin brachte sie mich in ein Brustzentrum und dort wurde ein Ultraschall gemacht und gesagt das wäre "normal" nach einer Gewichtsabnahme obwohl diese schon 2 Monate zurück liegt und ich in den vergangen 2 Monaten auch wieder 3 Kilo zugenommen hatte.
Da der Gewichtsverlust aber in einem kurzen Zeitraum von knapp 1 1/2 Monaten gewesen wäre (10Kg) könnte es passieren das nur eine Seite der Brust schrumpft auch wenn ich vorher an der Brust schon die Probleme hatte.
Bösartiges wäre zum Glück nichts was mich aufatmen ließ doch es belastet mich die gewaltige Assymetrie nun da man es auch sieht.
Es hätte sich durch das abnehmen Fett zurück gebildet was den Zustand der "leeren" (so fühlt es sich an) und nun sehr lasch hängenden Brust rechtfertigen würde was auch mit den Wechseljahren zu tun hätte da wäre es auch normal.
Mein Einwand das ich nach meiner letzten Schwangerschaft auch massiv Gewichtsverlust hatte insgesamt 24 kg innerhalb kurzer zeit und da gab es auch keine Veränderungen hieß es nur ich wäre ja jetzt auch älter-
An der linken Brust wo ich auch keine Probleme hatte gibt es keinerlei Veränderungen.
Das weiße was ich da auf der Brustwarze hätte sagte man mir nicht was es genau wäre sondern nur das ist halt so und ist nichts schlimmes kann man so lassen oder ausdrücken lassen. Ein Papillom wäre es nicht denn dies wäre immer nur innen nicht außen sichtbar.
Kann dies wirklich sein das innerhalb von ein paar Tagen meine besagte Brust so massiv sich verändert durch Gewichtsverlust oder kann das doch etwas mit den Hormonen zu tun haben oder mit den Beschwerden vorher?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hormone Wechseljahre
BeitragVerfasst: 22.08.17, 07:44 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10899
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
bei diesem starken Gewichtsverlust wird bei jeder Frau die Brust um mindestens eine Körbchengröße kleiner, ferner wird sie dadurch auch bei etwas älteren Frauen schlaffer und hängt etwas durch. Aber diese Veränderungen sind eigentlich immer auf beiden Seiten dann vorhanden.

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