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medizin-forum.de • Thema anzeigen - leihmutterschaft und Folgen
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 Betreff des Beitrags: leihmutterschaft und Folgen
BeitragVerfasst: 26.06.17, 15:59 
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Registriert: 26.06.17, 15:03
Beiträge: 10
Hallo ihr Lieben! Ich will eine Diskussion öffnen. Dieses Thema regt mich letzte Zeit auf. Ich habe vor einer Woche ein TV Programm geschaut. Also kurz zum Inhalt: Die 55-jahrige Frau und ihr 50-jahrige Mann sind seit 17 Jahren verheiratet. Genauso lange wünschen sie sich schon ein gemeinsames Kind. Nachdem sie in der Vergangenheit vergebens auf eine Schwangerschaft hoffte, startete sie mit Hormonbehandlungen. Anschließend begann sie mit einer ICSI-Behandlung. 6 Versuche brachte sie hinter sich - alles ohne Erfolg. Nach Jahren voller Rückschlage und Enttauschungen probierten die beiden es auch mit einer Adoption. Doch obwohl sie einem Kind alles bieten konnen - Liebe, Fürsorge und finanzielle Sicherheit - kamen sie als Adoptiveltern nicht infrage. Bereits mit Anfang 40 galten sie als zu alt. Langst haben sie alle Moglichkeiten ausgeschopft. Nun sehen sie nur noch einen Ausweg, um ihr lang ersehntes Wunschkind zu bekommen: die Leihmutterschaft. Die ist in Deutschland allerdings verboten. Deshalb suchen sie über eine Agentur den Kontakt zu einer ukrainischen Leihmutter. Trotz der schwierigen politischen Situation des Landes halt das Paar an seinem Vorhaben fest. Nun kommt alles auf die Leihmutter an. Diese Leihmutter hat sogar Zwillinge gebracht und das Paar ist sehr glücklich. Später entschieden sie sich diese Leihmutter in der Ukraine zu besuchen. Und bei diesem Besuch hat die Frau verstanden, dass alles nicht so schön während der Ss bei Leihmutter war… sie war geschockt. Gleichzeitig sagte diese Leihmutter, dass sie niemals mehr als Leihmutter arbeiten wird…. Also was haltet ihr dazu?
Meiner Meinung nach ist es egal, ob sie es aus finanzieller Not tut oder aus Nächstenliebe - eine Leihmutter ist als erwachsener Mensch selbst befähigt zu wissen, was gut für sie ist. Es ist nur wichtig, wie es dem Kind geht, wenn es gleich nach der Geburt von der Leihmutter getrennt wird. Ist das ja oder nein ein vorsätzlich herbeigeführtes Trauma? Ich denke ja. Keiner wird sich je anmaßen können genau zu wissen, was während und nach der Geburt in einem neugeborenen Kind vorgeht, egal ob es Spätfolgen gibt oder nicht. Und Aufgrund dieser Unwissenheit bin ich Befürworterin eines strikten Verbots der Leihmutterschaft. Dabei wäre auch ich bereit viel auf mich zu nehmen um ein eigenes Kind zu bekommen, wenn ich es nicht könnte. Aber hier ist für mich die Grenze sehr klar. Mit Eizellen, Samen oder auch Stammzellen kann viel geschehen, aber nicht mit einem lebenden Neugeborenen.


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 Betreff des Beitrags: Re: leihmutterschaft und Folgen
BeitragVerfasst: 28.07.17, 11:00 
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Registriert: 28.07.17, 10:39
Beiträge: 2
Guten Tag.
Insbesondere in Deutschland ist jede Form der Leihmutterschaft illegal und gesetzlich verboten. so schlecht,dass für deutsche Paare gibt es demnach keine Chance, ein Kind über eine Leihmutter in Deutschland zu bekommen.Ja,natürlich, die Leihmutterschaft scheint eines der wenigen Themen zu sein, in dem in Deutschland politische Einigkeit herrscht.Die Leihmutterschaft ist eine weitere Möglichkeit der Reproduktionsmedizin, die mit einer Vielfalt von Erfahrungen einhergeht. Es gibt sowohl unterschiedliche Formen von Leihmutterschaft – mit oder ohne Eizellenspende.Einige Länder in Europa erlauben die Leihmutterschaft als Hilfe für kinderlose Paare. Jetzt gibt es viele positive Bewertungen über die ukrainische Klinik der Reproduktionsmedizin. Die Liste des Leistungspakets gibt es auf der Internetseite. Die leistungen der modernen Medizin ermöglichen den Menschen mit der verletzten reproduktiven Funktion die Kinder zu haben.
In der Ukraine hat ein günstiger Preis, hinter dem aber auch neun Monate Arbeit, viele medizinische Untersuchungen und das Regeln vieler juristischer Formalitäten gehören. z.B: In den USA kostet das Komplettpaket Kind rund 100.000 Dollar, - teuer.
Seit 2002 ist die Leihmutterschaft sowie die Leihmutterschaft in Kombination mit Ei- und/oder Samenspende in der Ukraine legal.Die ukrainischen Gesetzgeber haben einen besseren und selbstverständlicheren Weg eingeschlagen, als die meisten europäischen Parlamentarier.


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 Betreff des Beitrags: Re: leihmutterschaft und Folgen
BeitragVerfasst: 24.08.17, 13:56 
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Registriert: 24.08.17, 13:37
Beiträge: 1
Hallo ihr lieben. Meine Freundin hat an Leihmutterschaftsprogramm in der Ukraine teilgenommen (2015). http:/ Link entfernt, da es eine im Forum nicht erwünschte Art von Werbung ist ( Dr. Fischer)
Sie konnte selbst das Kind leide nicht austragen, deswegen musste sie sich dafür entscheiden. Natürlich man will sich ein eigenes Kind auf natürlichem Weg zu haben, aber wenn es nicht möglich ist, dann sind alle anderen Wege auch die Option. Sie blieb mit der Behandlung auch zufrieden. Viele Frauen haben in den Foren geschrieben , dass es dort bei ihnen geklappt hat. Ich hab auch dann über diese Klinik weitere Informationen gelesen, dass diese Klinik eine sehr gute Erfolgsquote hat und eine Garantie für erfolgsreiche Resultat gibt. Sehr wichtig,diie Klinik ist ganz neu und modern ausgestattet. Auch die Altersgrenze in dieser Klinik ist wahrscheinlich höher als in übrigen Kliniken, so du musst dich nicht aufregen.
In vielen Fällen können medizinische Techniken eingesetzt werden, um die Chancen auf eine Schwangerschaft beträchtlich zu erhöhen. Auch dort das Personal ist sehr freundlich, die Ärzte sind hochqualifiziert.


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 Betreff des Beitrags: Re: leihmutterschaft und Folgen
BeitragVerfasst: 31.08.17, 20:16 
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Registriert: 31.08.17, 19:56
Beiträge: 1
Hallo. Die gesetzlichen Regelungen sind in Deutschland sehr strikt, aber auch in vielen anderen europäischen Staaten ist das Austragen eines Kindes durch eine Leihmutter verboten. Ausnahmen sind Belgien, Großbritannien, die Niederlande und die Ukraine. In anderen europäischen Ländern wie Schweden ist die Rechtssituation nicht eindeutig.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Position von Ländern gestärkt, in denen eine Leihmutterschaft verboten ist. Viele kinderlose Paare nutzen die Möglichkeit, ihre Wunschkinder im Ausland austragen zu lassen.
Die betroffene Patientin kann - sofern ihre Eierstöcke funktionieren, eigene Eizellen produzieren. Nach einer hormonellen Stimulation werden diese Follikel punktiert und im Labor mit dem Samen des Partners befruchtet. Die Embryonen werden anschließend an die drei- bis fünftägige Laborphase dann der Leihmutter in deren Gebärmutter transferiert. Diese trägt das Baby neun Monate aus und erlebt auch die Geburt.
z.B: Link entfernt! Ich habe doch deutlich im obigen Beitrag erwähnt, dass Werbung im Forum nicht gestattet ist! Dr. Fischer, Moderator


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