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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Clomifen, ES und Blutwerte
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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.03.17, 16:37 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

ich wundere mich immer noch über diesen Zyklus...die Temperatur ist tatsächlich 8 Tage nach dem Auslösen (ab 24. ZT) gestiegen und seit dem konstant oben.
Am 23.ZT wurde ein US gemacht (zur Vorbereitung auf die noch anstehende Bauchspiegelung) und hier war der Follikel schon nicht mehr zu sehen.
Dh ich denke der ES hat stattgefunden, allerdings erst viel später als vermutet, weshalb es dann auch für diesen Zyklus nichts mehr werden konnte.:( Warum springen Eier nicht trotz Hormonspritze? Sie sagten, evtl nicht reif genug...hätte man hier dann eine höhere Dosis geben müssen? Würde Clomifen (falls EL frei sind) doch wieder Sinn machen?

Ich habe auch eine Frage zu Zysten: der operierende Arzt zeigte mir ringförmig angeordnete Zysten in den Eierstöcken und sagte, er hätte jetzt ohne den Befund meiner FA (POCS) eigentlich nichts gemacht. Mit dem Befund überlegt er, die Zysten zu sticheln (?). Sind eine gewisse Anzahl an Zysten normal? Ist die Anwendung von Clomifen dann auch sinnvoll bzw. reagieren Zysten auch auf die Hormone?

Ich habe letzte Woche noch meinen TSh-Wert bestimmen lassen, da die Levothyrox-Dosis verringert wurde letztes Jahr, er beträgt 1,7.
Meine Hausärztin sagte, er sei so in Ordnung, ich hatte aber von einem Zielwert von etwa 1,0 gelesen. Wie sehen Sie das?

So, das waren doch wieder einige Fragen, ich bedanke mich vorab für Ihre Zeit und wünsche ein schönes Wochenende!


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 04.03.17, 07:43 
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DMF-Moderator

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Hallo,
"Warum springen Eier nicht trotz Hormonspritze"- nur reife Follikel lassen sicch auslösen, da hilft auch keine höhere Dosis. 10.000 IE ist das Maximum hierfür. Clomifen fördert das Wachstum und hat den Vorteil, dass man ein besseres Timing erreicht.
PCO-Zysten- wenn es welche sind- kann man bei der Laparokopie sehr leicht mit der Elektronadel sticheln und manchmal -nicht immer und kann nicht garantiert werden- reguliert sich der Hormonhaushalt, da die Androgene vermindert werden. Auch bei PCO und gerade dann kann man gut mit Clomifen stimulieren. TSH mit 1,7 ist schon okay, aber es stimmt, ein noch etwas niedrigerer Wert wäre optimal. Vor einigen Tagen habe ich beschrieben in irgendeiner Anfrage, welche Voraussetzungen bei der TSH-Bestimmung zu beachten sind ( vorher keine Tbl. einnahme)

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 20.05.17, 16:02 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

ich habe gerade entdeckt, dass meine letzte Antwort an Sie (vor ca 2 Monaten) gar nicht gesendet oder gespeichert wurde.
Entschuldigen Sie bitte! Ich hatte mich bedankt für die Hilfe. Denn ich habe natürlich die anderen Beiträge zum Thema Schilddrüse gelesen und mich dann auch daran gehalten. :) Auch die Temperatur messe ich auf Ihr Anraten hin weiterhin und es hilft mir sehr sowohl ES als auch Periode besser bestimmen/ vorhersagen zu können.

Wir haben die Dosis inzwischen um 12,5 erhöht und nun liegt er bei 1,58, was meine Endokrinologin als sehr gut befand.
Inzwischen habe ich auch eine Bauchspiegelung hinter mir, bei der die Zysten gestichelt wurden und gleichzeitig Endomitriose (die nur leicht vorlag) entfernt wurde.

Jetzt habe ich noch zwei Fragen:
- Mein Testosteronwert war ja vor einigen Monaten erhöht, so dass die Frauenärztin auf PCO tippte. Nun ist der Wert vollkommen im Normbereich. Ist denn dann der PCO-Befund nicht hinfällig?

-Gleichzeitig ist nun der Prolaktinwert erhöht. Was bedeutet das? Wenn ich mich richtig informiert habe, kann er immer mal aufgrund von z.B. Stress schwanken. Er lag bei 30,46.

Vielen Dank im Voraus und ein schönes Wochenende.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 20.05.17, 16:27 
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DMF-Moderator

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Hallo,
Damit ein PCO vorliegt, müssen gewisse Voraussetzungen bzgl. der Hormone und der Ovarien vorliegen. Die Diagnose PCO wird nicht nur auf Grund erhöhter Androgene gestellt. Ich habe selbst sehr viele Stichelungen durchgeführt, dadurch werden Teile dieser androgenbildenden Zysten zerstört und somit sinkt auch die Androgenbildung in diesen zerstörten Follikeln. Dennoch darf man deshalb nicht sagen, dass man jetzt kein PCO mehr hat. Prolaktin ist tatsächlich auch ein Stresshormon, ist bei vielen Erkrankungen erhöht, Ihre Erhöhung ist nur geringfügig, störende Einflüsse auch bei Hypothyreose und bei falschem Blutentnahmezeitpunkt. Die muß früh erfolgen und man darf an diesem Morgen keine Berührungen der Brust vornehmen( Cremen, Waschen etc.)

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 20.05.17, 17:06 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihre Einschätzung. Der Prolaktinwert soll noch mal überprüft werden, vermutlich wissen wir dann mehr.
Ich habe an dem Morgen ganz normal geduscht und mich eingecremt, evtl. ist ja der Wert tatsächlich nur deshalb höher gewesen.
Die Bauchspiegelung war erst nachdem der Testosteronwert bestimmt wurde, dh. er ist "einfach so" gesunken.
Ich hatte nur die 2 Gründe für die Diagnose PCO genannt bekommen, Zysten (nur einige, nicht viele) und erhöhter Testosteronwert. Wenn jetzt einer wegfällt, nach was sucht man dann noch?
Mein Gefühlt sagt mir, dass meine Werte und Befunde alle gar nicht so schlimm sind, als dass sie eine Schwangerschaft verhindern würden.

Eine Frage noch zu Endomitriose. Ich habe gelesen, dass häufig in gewissen Abständen Bauchspiegelung zur Entfernung erneut aufgetretener Endomitriose gemacht werden. Mein Arzt sagte, es wäre bei mir zukünftig nicht mehr nötig. Heißt das, man kann aus bestimmt Gründen ausschliessen, dass sie bei einem Patienten wiederkehrt? Ich habe so viel widersprüchliches hierzu gehört und gelesen.

Vielen Dank noch mal!
Beste Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 20.05.17, 17:26 
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Hallo,
man sollte dem Patienten schon sagen, wie man sich vor einer Bestimmung des Prolaktin zu verhalten hat. Lesen Sie die Definition des PCO und/oder meine Beiträge hierzu.
Dass der Androgenspiegel von allein abfällt ist zwar seltsam, kommt aber vor. Deshalb neigen viele-vor allem jüngere-Ärzte dazu, sich heutzutage sehr an den Laborwerten zu orientieren. Das kann manchmal in die Irre führen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 22.05.17, 10:32 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

Danke für die Hinweise und Ihre Einschätzung. Leider wurde ich auch für die 2. Blutuntersuchung die zu Anfang des nächsten Zyklus stattfinden soll, auf nichts hingewiesen. Aber jetzt weiß ich ja Bescheid.:)

Nachdem ich weitere Beiträge zu PCO gelesen habe, habe ich weiterhin Zweifel an dieser Diagnose und werde meine Ärztinf einfach noch mal darauf ansprechen.

Könnten Sie mir bitte sagen, ob Ihrer Ansicht nach, diesen Zyklus verhütet werden muss, also ca 9 Tage nach der Bauchspiegelung (mit Stichelung)? Wenn nicht, würde ich den Zyklus gerne nutzen. Blutung hat schon nach drei Tagen aufgehört und Schmerzen habe ich ebenfalls nur drei Tage gehabt. Möchte nur kein Risiko eingehen, falls es doch mit Befruchtung und Einnistung klappen sollte.
Besten Dank im Voraus und viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 22.05.17, 12:51 
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Hallo,
"Wenn nicht, würde ich den Zyklus gerne nutzen"- das können Sie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 17.06.17, 12:09 
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Lieber Herr Dr. Fischer,

vielen Dank dafür. Sie haben uns sehr beruhigt. :)
Inzwischen merke ich gar nichts mehr und wir warten einfach ab und üben uns in Geduld.
Vielen Dank für Ihre Geduld und die vielen hilfreichen Antworten, die Sie hier im Forum geben - nicht nur mir, sondern auch die anderen Antworten helfen!

Ein schönes Wochenende und viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 02.08.17, 17:23 
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Lieber Herr Dr. Fischer,

wie es aussieht hatten wir nach der Bauchspiegelung Glück!!
Ich bin jetzt 7+2 und der Embryo entwickelt sich bislang normal.

Ich bin jetzt doch etwas verunsichert, da ich gestern eine mittelstarke bräunliche Schmierblutung hatte. Zum Glück konnte ich gleich einen Termin bei meiner FA bekommen. Dem Kleinen geht es gut, das Herz schlägt, allerdings ist ein Hämatom zu sehen (etwa 3mm x 10mm). Wo es genau sitzt habe ich vor lauter Nervosität vergessen zu fragen. Und auch woher es kommen kann. Nehme nun Famenita, 2x 100 am Abend (vaginal).

Ich kenne nur eine Bekannte, die ein Hämatom hatte und es ging nicht gut aus. Ich schone mich nun, verzichte auf Sport und schwer tragen und bin erst mal krank geschrieben. Nächste Woche soll ich wiederkommen.
Kann ein Hämatom einfach wieder verschwinden? Woher kann es kommen? Muss ich damit rechnen, mich möglicherweise die ganze SS über schonen zu müssen? Hänge das Bild mal an.

Eine zweite Frage habe ich gleich auch noch. SSL gestern war 10.38, Länge der Fruchthöhle 32,15. Ist sie nicht ziemlich groß für 7.1?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung! :)
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.08.17, 06:37 
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Guten Morgen,
Gratulation! Die meisten Hämatome liegen retroplazentar, sind kleine Gefäßeinrisse und bluten nach aussen. Ein Abort muß nicht zwangsläufig die Folge sein, oftmals verschließen sich die kleinen Gefäße und die SS läuft normal weiter. Es wäre natürlich jetzt extrem wichtig gewesen, die genaue Lokalisation zu wissen, ändert aber natürlich bzgl. der Therapie nichts. Leider bleibt nur Abwarten übrig. Auf dem US-BIld ist die untere Hälfte der Fruchtblase nicht dargestellt, daher kann ich das Bild auch nur bzgl. der SSL beurteilen. Sie ist exakt der 7+2 SSW, geringe Abweichungen +/- 1-2 Tage liegen im Normbereich. Die Fruchthöhle wäre tatsächlich etwa entsprechend 8+2. ist aber in ihrer Form gar nicht auswertbar. FB sind eigentlich rund und man misst einen Längs-und Querdurchmesser. Vielleicht wurde mit der Vaginalsonde etwas zu starker Druck ausgeübt, sodaß sich die FB jetzt während der Aufnahme länglich darstellt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.08.17, 11:38 
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Lieber Herr Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihre schnelle und hilfreiche Antwort.
Ich hänge das 2. Bild an, wo die Fruchthöhle ganz zu sehen ist. Die Form ist hier wieder länglich/oval und dann vermutlich auch nicht auswertbar für Sie. Ich werde beim nächsten Termin mal nachfragen, ob die Form tatsächlich so ist, oder ob das am Winkel oder möglichem Druck liegen kann.

Was die Lokalisation der Hämatoms angeht, habe ich es so verstanden, dass es die dunkle Stelle direkt rechts neben der Fruchthöhle ist, werde aber hier noch mal genau fragen nächste Woche.

Retroplazentar bedeutet dann zwischen der Plazenta und der Gebärmutterwand? Kann man die Plazenta denn jetzt schon im US erkennen? Wie groß ist denn die Plazenta normalerweise in der 8. Woche? Und wann übernimmt sie ihre Funktion und löst den Dottersack ab?
Kann ein solches Hämatom dazu führen, dass die Plazenta nicht richtig angewachsen ist oder nicht richtig arbeitet?

Sind leichte Schmerzen ähnlich wie bei einer Menstruation (also mehr Druck und Unwohlsein als Krämpfe) normal als Begleiterscheinung eines Hämatoms?

Entschuldigen Sie die vielen Fragen. Jetzt hat es endlich geklappt und nun mache ich mir solche Sorgen.
Danke noch mal und einen schönen Tag.

Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.08.17, 12:42 
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Hallo,
retroplazentar bedeutet, dass der Bluterguß hinter der Plazenta, also zwischen Plazentarückwand und Gebärmutter Muskulatur liegt- so scheint es auf dem Bild auch auszusehen. Plazenta kann man eindeutig erkennen, Größenangaben gibt es für diese Wochen nicht ( auch nicht für spätere). Da ich aber viele Abgänge gesehen habe ( über 1000 ! ) weiß ich, dass sie etwa 3x4 cm Durchmesser besitzt. Er hätte den Farbdoppler einschalten können, dann hätte man die Durchblutung der Plazenta und des Feten gesehen und somit deutlich mehr Informationen erhalten-gerade auch bzgl. Ihrer Frage nach fetalem Wohlergehen. Sie hat jetzt in dieser SSW schon eine wichtige Funktion und während der kommenden 2 Wochen verliert der Dottersack völlig an Bedeutung. Leichte Schmerzen können z.B. auch die Wachstumsschmerzen sein ( ist das häufigste). Hämatome verursachen keine Schmerzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.08.17, 13:34 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihre Einschätzung und die Erklärungen! Bezüglich der leichten Schmerzen bin ich erst mal beruhigt, nur die Blutung macht mir natürlich weiter Sorgen.
Wo befindet sich denn auf dem Bild die Plazenta? Unten/rechts von der Fruchthöhle? Es fällt mir als Laie unheimlich schwer auf den Ultraschallbildern etwas zu erkennen. Und wo wäre der Muttermund?

Wenn Sie so viele Abgänge gesehen haben, wie schätzen Sie denn die Chancen ein, wenn Sie dieses Bild sehen?

Die Frage nach der Durchblutung habe ich auch notiert für den nächsten Termin. :) Es ist wirklich hilfreich zu wissen, was man fragen sollte, ich bin damit immer etwas überfordert und hinterher fallen mir immer mehr Fragen ein...

Vielen lieben Dank.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.08.17, 15:18 
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DMF-Moderator

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Hallo,
ja unten, der MM ist nicht dargestellt auf dem Bild. Eine Einschätzung wage ich trotz der enormen Erfahrung bzgl. Aborte dennoch nicht.

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