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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Clomifen, ES und Blutwerte
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 Betreff des Beitrags: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 01.02.17, 15:36 
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DMF-Mitglied

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Hallo,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen, bzw. hat evtl. ähnliche Erfahrungen gemacht.

Meine FA hat mir Clomifen verschrieben, da mein Testosteronwert zu hoch ist. Im 1. Clomizyklus habe ich nur eine halbe Tablette genommen, also jeweils 25 mg von ZT 5 bis 9. An ZT 12 hatte ich einen 25mm großen Follikel und es wurde gleich mit Predalon ausgelöst. Am gleichen Tag und Folgetag mit meinem Mann geschlafen und soweit an ZT 12 also auch ZT 20 Blutwerte bestimmt (ES vermutlich an ZT 13):

ZT 20: Progesteron: 22,6
Oestradiol 240

ZT12: LH: 11.6
Oestradiol: 834)

Meine FA sagt, wir lassen Clomifen erst mal weg, da der Follikel so groß war.

Meine Fragen: Ist das schlimm, wenn ein Follikel so schnell wächst? Beeinträchtigt das die Qualität des Eis? Ich habe keine Infos dazu finden können, was das bedeutet.

Ist Clomifen nicht weiterhin sinnvoll, wenn Testosteron erhöht ist (wenn auch nur leicht) und ich leichtes PCO habe?

Und kann man aus den Blutwerten von ZT 20 etwas ablesen? Ich finde dazu nichts, scheint alles im Normbereich zu sein. Aber sieht man, ob ich eine GK-Schwäche habe oder eine Befruchtung stattgefunden hat?

Wäre für Hinweise dankbar.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 01.02.17, 17:16 
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DMF-Moderator

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Hallo,
über Clomifen habe ich enorm viele Beiträge geschrieben- bitte lesen.
"Meine FA sagt, wir lassen Clomifen erst mal weg, da der Follikel so groß war."- vielleicht sieht er nachträglich, dass eine Stimulation nicht nötig gewesen wäre. 25 mm bei nur 25 mg Clomifen ist schon viel, besagt aber rein gar nichts über die Qualität des Follikels.
Nebenbei: mit Clomifen fördere ich ja lediglich die Reifung der Follikel bzw. deren Bildung überhaupt. Es muß also für die Stimulation einen anderen Grund noch gegeben haben, sicherlich nicht aber die Testosteronhöhe. Wann man Clomifen geben sollte, ist klar festgelegt. Hat man unter PCO dennoch Eisprünge, ist es nicht angebracht, mit Clomifen zu stimulieren.Eine leichte Testosteronerhöhung, die den Zyklus nicht negativ beeinflußt, ist kein Grund für Clomifengabe.
Die BLutwerte sind völlig okay, es fand ein ES statt. Würde man auch an der Temperaturkurve ( und noch viel mehr) erkennen. Ob eine Befruchtung stattfand, sieht man nur durch eine Blutentnahme oder einen Urinschwangerschaftstest- der aber erst 12 Tage nach dem ES.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 01.02.17, 21:25 
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DMF-Mitglied

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Hallo Herr Dr. Fischer,

besten Dank für Ihre ausführliche Antwort.
Habe ich Sie richtig verstanden, dass ein 25mm-Follikel an sich kein Problem ist?
Ich war verwirrt, weil meine FA etwas erschrocken zu sein schien und habe recherchiert, ob große Follikel evtl. problematisch sind. Habe aber nicht wirklich etwas gefunden, außer dass scheinbar größere Follikel öfters mal zu Zysten werden.
Ja, scheinbar ist die Stimulation nicht notwendig. Sie hatte mir vorab erklärt, dass sie im US so viele kleine Bläschen gesehen hatte, weshalb sie in Kombination mit schlechter Haut, dem nicht schwanger werden und einem erhöhten Testosteronwert eben auf PCO tippt (wenn auch nicht sehr ausgeprägt).

Jetzt soll die nächsten Zyklen einfach "nur" überwacht werden, ohne Stimulation. Ich bin eigentlich guter Dinge, da ja scheinbar doch alles soweit in Ordnung zu sein scheint. Da wir aber seit inzwischen fast einem Jahr versuchen ein Kind zu zeugen, bin ich langsam deprimiert. Ich werde dieses Jahr 35 und habe Angst, dass es nicht mehr klappt.
Was würden Sie empfehlen? Erst einmal ein paar weitere Zyklen monitoren? Die Eileiter auf Durchlässigkeit prüfen?

Ich habe übrigens aufgrund der vielen Beiträge, die ich kürzlich von Ihnen gelesen habe, angefangen, die Temperatur zu messen, was ich auch weiterhin machen werde. Bin gespannt, was es mir über den nächsten Zyklus verrät.

Danke für Ihre Zeit und einen schönen Abend noch.

VG


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 01.02.17, 21:27 
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Ach und eine kleine Frage hatte ich noch vergessen: ich habe immer nur auf einer Seite den Mittelschmerz. Deutet das darauf hin, dass ich nur auf dieser auch einen Eisprung habe, bzw. ein Leitfollikel heranreift?

Dankeschön. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 02.02.17, 07:47 
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Guten Morgen,
"Was würden Sie empfehlen? Erst einmal ein paar weitere Zyklen monitoren? Die Eileiter auf Durchlässigkeit prüfen"- ja, Monitoring reicht völlig aus. Eileiterüberprüfung steht an letzter Stelle. Viel wichtiger ist die Erstellung eines Spermiogrammes.
" 25 mm großer Follikel"- eigentlich springt er ja früher, evtl. war es auch schon eine Gelbkörperzyste, das kann ich natürlich aus der Ferne nicht beurteilen, kann man aber im US mit etwas Erfahrung gut unterscheiden. Viele kleine Follikel im US sind nicht automatisch Anzeichen eines PCO, dazu gehören noch andere Kriterien. "Deutet das darauf hin, dass ich nur auf dieser auch einen Eisprung habe, bzw. ein Leitfollikel heranreift?"- das wäre möglich.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 02.02.17, 20:35 
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Beiträge: 20
Hallo Herr Dr. Fischer,

Danke vielmals für Ihre schnelle Antwort.
Wo Sie das Spermigramm ansprechen...ich habe heute die Auswertung des 2. im Briefkasten gehabt.
Konzentration 63.8x1.000.000
Motilität: WHO a 5%
WHO b 48%
Morphologie: 7% normal geformt
Vitalität: 74%

Also wenn ich richtig recherchiert habe, ist es ganz OK, Morphologie nicht ideal, durch hohe Konzentration aber in Ordnung hoffe ich?
Das 1. SG würde vor über einem Jahr gemacht und war sehr lh mich, die Morphologie lag allerdings bei mir 4%. Gibt es etwas, das mein mann hier tun kann zur Verbesserung?

Ihre Andeutung bzgl der Gelbkörperzyste verwirrt mich etwas. Die hätte dann vom davorigen Zyklus übrig sein müssen, oder? Wenn die Blutwerte des letzten Zyklus aber aussagen, dass ein Eisprung stattgefunden hat, wie kann das dann sein? Ich hoffe, die Frage ist verständlich. Ich frage mich einfach schon die ganze Zeit, warum der Follikel nicht von selbst gesprungen ist bei der Größe.

Herzlichen Dank und einen entspannten Abend wünsche ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 03.02.17, 08:55 
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Hallo,
in den letzten 20 Jahren wurden die Kriterien bzgl. der Morphologie deutlich herabgesetzt-zum Teil auch auf Grund der IVF-Erfahrungen, der Wert ist also durchaus okay nach den neuesten WHO-Kriterien. Vitamin E könnte man geben, NIkotin einstellen, falls geraucht wird. Gelbkörperzysten sind ja Umbauten von gesprungenen Follikelzysten und können noch längere Zeit persistieren.
Sie haben ja ein Progesteron von 22, 6 , also fand ein ES statt
"Follikel nicht von selbst gesprungen ist bei der Größe"- er ist gesprungen und wäre vermutlich auch ohne Auslösung gesprungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 06.02.17, 10:15 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihre Einschätzung. Wir versuchen es mal mit Vitamin E, er raucht zum Glück nicht, trinkt nicht viel und macht regelmäßig Sport. Ich wüsste also nicht, was wir noch tun könnten, um seine Werte zu verbessern.

Was mich angeht, sind diese Woche weitere Bluttests zwecks Monitoring geplant. Als nächstes sagt meine FA würde sie in jedem Fall zu einer Eileiterdurchlässigkeitsprüfung raten, insbesondere, da ja immer nur rechts etwas passiert.
Sollte der rechte EL dann nicht durchlässig sein, hätte ich ein wirkliches Problem, sagt sie. Ich werde diesen Zyklus auf jeden Fall noch abwarten, fleißig Tempi messen und dann weitersehen.

Woran könnte es denn liegen, nur auf einer Seite einen ES zu haben? Das läge ja dann auch nicht am EL, oder?

Vielen Dank und einen schönen Tag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 06.02.17, 12:34 
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Hallo,
den Ovarien ist es egal- mal salopp und simpel ausgedrückt- ob ein Eileiter verschlossen ist, das können und wissen die Ovarien nicht. Da gibt es keinen Rückkopplungsmechanismus. Wenn ein Follikel nur auf einer einzigen Seite springt, ist das noch lange kein Hinweis auf einen verschlossenen Eileiter."Das läge ja dann auch nicht am EL" - so ist es in der Tat. Es liegt nur an den Ovarien. Ursachen? -keine Ahnung aus der Ferne und ohne US-Kontrollen, ob dies wirklich so ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 08.02.17, 15:02 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

danke für Ihre Einschätzung.
Wie kann man denn Gründe feststellen für einen nicht aktiven Eierstock? Per Ultraschall sah man nichts.

Und was ist Ihre Empfehlung für die Eileiterdurchgängigkeitsprüfung? Ich habe gelesen, dass es per Ultraschall vorkommen kann, dass man nicht immer alles sehen kann, was auf Probleme hindeuten kann. Eine Bauchspiegelung scheint hier sicherer zu sein und die Möglichkeit zu bieten, ggf. gleich operativ z.B. Endometriose zu entfernen oder die EL wieder "frei" zu machen. Jedoch sagte meine FA, ich müsse mir am besten einige Tage freinehmen, da man wohl mit Schmerzen und Bewegungseingeschränktheit rechnen muss. Jetzt frage ich mich, was hier der sinnvollere Weg ist und tendiere eigentlich zur BS.

Danke vielmals und einen schönen Tag noch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 08.02.17, 17:49 
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Hallo,
"Wie kann man denn Gründe feststellen für einen nicht aktiven Eierstock? Per Ultraschall sah man nichts."- das kann man eben leider nicht, in manchen Fällen kann aber ein versierter Ultraschaller an Hand der Durchblutung mit dem Farbdoppler ( hat heute jedes US-Gerät integriert) zumindest feststellen, ob die Ovarien ausreichend durchblutet werden und auch die zuführenden Arterien ( Arteria uterina) ebenfalls gut durchblutet sind, denn diese versorgen die Ovarien mit Blut.
Ob Eileiter durchgängig sind, kann man im US nicht feststellen-außer mit Injektion von Kontrastmittel. Aber eine Bauchspiegelung gibt da bessere Informationen und dauert nur 20 Minuten.
"einige Tage freinehmen, da man wohl mit Schmerzen und Bewegungseingeschränktheit rechnen muss"- das ist nicht so bzgl. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Ich habe hunderte von diesen Operationen durchgeführt ( ambulant). Problematisch wird es nur dann, wenn tatsächlich ein Eileiter verschlossen sein sollte, dann wird die OP natürlich größer-ist aber alles abhängig vom Sitz des Verschlusses.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 15.02.17, 15:03 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

Vielen Dank für Ihre abermals hilfreiche Antwort. Das Thema 2. Eierstock hat sich inzwischen geklärt, dieses Mal haben wir am 10.ZT 2 Follikel im anderen Eierstock entdeckt.:) leider waren sie nur 10 und 12 mm groß.
Blutwerte an dem Tag waren wie folgt:

LH 8,8
Östradiol 34,7

Gestern am 14. ZT:
LH 6,3
Östradiol 122

Das heißt doch, dass etwas nicht stimmt oder? Also dass die Follikel nicht weiter wachsen oder sich zurückgebildet haben? Gibt es sonst noch Erklärungen für den Abfall des LH-Wertes?
Ovutests bislang alle negativ (normalerweise ab 15. ZT positiv) und Temperatur weiterhin tief.
Ich mache mir jetzt Sorgen, kann meine FA wieder nicht erreichen und befürchte, dass ich diesen Zyklus wieder abschreiben kann.

Vielen Dank im Voraus und viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 15.02.17, 16:37 
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Hallo,
ja, da stimmt etwas nicht. Estradiol ist für den 10.ZT sehr niedrig, ebenso Estradiol für den 14.ZT. Näheres könnte man nur erfahren, wenn man am 14. ZT die Follikel geschallt hätte. Aber immerhin ist ein geringer Estradiolanstieg vorhanden. Am LH darf man sich nicht so sklavisch orientieren. Für mich Estradiol wichtiger.
"und befürchte, dass ich diesen Zyklus wieder abschreiben kann"- das sehe ich anders, es kann gut sein, dass der ES-wenn auch spät- noch stattfindet. Vielleicht macht Ihr FA noch einen US an dem Tag, wo der Ovulationstest zu reagieren anfängt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 20.02.17, 09:11 
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Hallo Herr Dr. Fischer,

vielen Dank für Ihren Rat wieder ein mal. Ich habe ihn befolgt und meine FA gebeten, nach der Blutabnahme am ZT 16 noch einen US zu machen.
Die Blutwerte waren wie folgt: LH: 7,3 E2: 218
Warum steigt mein LH-Wert bloß nicht an? Die Ovulationstests waren alle negativ, in den Vormonaten um den 14.-16. ZT bereits positiv. Der E2-Anstieg ist in Ordnung so, oder?

Die gute Nachricht war, dass der Follikel weiter gewachsen war und 19mm groß war. Es wurde also ausgelöst (mit Predalon) und ich hoffe, dass es vielleicht doch geklappt haben könnte (GV am 13., 15. und 17. ZT).

Was mich nun wundert, ist dass meine Temperatur weiter unten bleibt - bis heute.
Nach Auslösen des ES müsste doch nach nun 3 Tagen die Temperatur ansteigen, oder? Kann man hieraus irgendetwas schließen? Beeinflusst Predalon evtl. die Temperaturkurve?

Vielen Dank abermals und einen schönen Tag für Sie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Clomifen, ES und Blutwerte
BeitragVerfasst: 20.02.17, 14:18 
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DMF-Moderator

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Hallo,
"Nach Auslösen des ES müsste doch nach nun 3 Tagen die Temperatur ansteigen, oder? Kann man hieraus irgendetwas schließen? Beeinflusst Predalon evtl. die Temperaturkurve?"- nach HCG steigt die Temperatur natürlich nur dann, wenn HCG auch einen Eisprung bewirkt. Das ist aber nicht zwangsläufig so. Haben Sie also keinen Temperaturanstieg, fand kein ES statt.
LH hätte bei einem sprungreifen bzw. auslösbaren Follikel eigentlich auch reagieren müssen, war wohl aber nicht so-nehme ich an. Der Zeitpunkt war schon korrekt zur Auslösung bei 19 mm, aber vielleicht war er trotz dieser Größe einfach noch nicht sprungbereit-auch unter HCG. Jetzt kann man nur abwarten und hoffen, dass der ES doch noch stattfindet.

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