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medizin-forum.de • Thema anzeigen - PAP IIId Ursachen
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 Betreff des Beitrags: PAP IIId Ursachen
BeitragVerfasst: 28.07.16, 16:40 
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Registriert: 28.07.16, 15:52
Beiträge: 2
Hallo,
bei mir wurde vor kurzem PAP IIId diagnostiziert. Mein Gynäkologe hat mich leider nicht aufgeklärt und informierte mich nur, dass dieser Befund sehr häufig sei und ich mich nicht sorgen müsse. Allerdings mache ich mir trotzdem große Sorgen. Ich war im letzten halben Jahr extrem stark eingespannt und übermäßig strak belastet. Dadurch war mein Immunsystem bestimmt geschwächt. Eine Blutuntersuchung ergab einen hohen Leukozytenwert, ich habe innerhalb kurzer Zeit 7 Kilo zugenommen, einen Bauch (als sei ich schwanger) bekommen, obwohl ich weiterhin normal gegessen habe, mich bewegt und ich nehme für gewöhnlich bei Stress ab und nie zu! Bei einer Kontrolluntersuchung wurde nun PAPIIID diagnostiziert. Bereits vor 5 1/ 2 Jahren hatte ich schon mals einen auffälligen Befund PAP II k. Zu dieser Zeit war ich noch Jungfrau, hatte also keine sexuellen Kontakte. Ich hatte vor ein paar Jahren meinen ersten Freund und mit ihm meinen ersten Geschlechtsverkehr, immer Kondome verwendete. Mein ehemaliger Freund hatte, wenn er mich oral befriedigte keine Schuztzmaßnahmen getroffen, umgekehrt aber immer nur mit Kondom. Ich habe ihm vertraut, wir waren uns sehr nah, verwendeten hin und wieder die gleiche Zahnbürste, küssten viel. Gegen Ende unserer Beziehung hatte ich (je nachdem wie tief er eindrang) Schmerzen und später leichte Blutung. Ich weiß nicht inwieweit das imZusammenhang steht. Zu meiner Familie: meine Mutter wuchs in einem Heim auf, auf Vorsorge und Aufklärung legte sie wenig wert. Mein Vater war sexuell anscheined sehr liberal (Bordellbesuch, Affären, ect.). Ein paar Monate nach meiner Geburt hatte meine Mutter Gebärmutterhalskrebs (zu dieser Zeit konnte man glaube ich noch keine HPV Infektion nachweisen), es könnte also sein, dass meine Mutter den HPV in sich trug und das nicht einmal wusste. Sie hatte auch Ausschabungen und ein Myom. Leider kann ich die Krankheitsgeschichten mütterlicherseits eben nicht nachvollziehen, da meine Mutter ihre Eltern nie kennegelernt hat. Meine Frage: welche Ursachen kann PAP IIId Befund haben? Da ich bislang nur mit einem Mann geschlafen habe, könnte ich mich nur bei ihm angesteckt haben? Oder trug ich dieses Visrus in mir? Danke für Antworten! Viele liebe Grüße, Louisa-Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: PAP IIId Ursachen
BeitragVerfasst: 30.07.16, 09:57 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11106
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
Pap IIID ( lesen Sie meine früheren Berichte) bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie HPV in sich tragen. Zwar kann bei bestimmten Zellveränderungen ein guter vZytologe schon einen entsprechenden HInweis geben, ist aber nicht garantiert. Sicher wäre nur eine Abstrichentnahme und dementsprechende Laboruntersuchung auf HPV. Sorgen müssen Sie sich auf keinen Fall, derartige Abstriche werden zunächst einmal 2-3 mal in gewissen Abständen kontrolliert und bei Persistenz wird eine Konisation durchgeführt- ein kleiner Eingriff.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: PAP IIId Ursachen
BeitragVerfasst: 02.08.16, 18:15 
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Registriert: 28.07.16, 15:52
Beiträge: 2
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort! Leider habe ich nun den aktuellen Befund erhalten nach nochmaliger Untersuchung: PAP IIId 1, positiver HPV hr-Befund. Die Entzündung wurde durch HPV verursacht. Mich würde interessieren wie lange man das Virus in sich tragen kann udn wann bzw. warum es irgendwann ausbricht. Ich müsste mich ja eigentlich bei meinem Ex Freund angesteckt haben? Dass meine Mutter dieses Virus auf mich übertragen hat ist doch eigenlich zu lange her (also über 20 Jahre?). Allerdings müsste sie ebenfalls mit HPV infiziert worden sein, da sie Gebärmutterhalskrebs hatte. Ich vermute damals wurde dies nicht so untersucht? Freue mich auf Rückmeldung.


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 Betreff des Beitrags: Re: PAP IIId Ursachen
BeitragVerfasst: 03.08.16, 07:34 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11106
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
HPV kann jahrelang in einem Körper sein, ohne auszubrechen. Bei Immunschwäche, kräftezehrenden Ereignissen usw. kann er dann auftreten. Übertragung von der Mutter vor 20 Jahren ist extremst unwahrscheinlich. Gebärmutterhalskrebs ist zwar sehr häufig mit HPV assoziiert, aber ist nicht immer die Ursache. Zellen wandeln sich täglich um, und da kann eine Veränderung im Sinne einer entstehenden Krebszelle durchaus vorkommen. Allerdings hat man schon vor 20 Jahren HPV gekannt und Zytologen und Histologen hatten damals schon mikroskopische Hinweismöglichkeiten, ob HPV vorliegt.
Ganz ober im Forum habe ich zwei Beiträge verfasst über das Thema-dann sind Sie etwas informiert.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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