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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schwangerschaftschancen bei Untergewicht und Femoston 1/10
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BeitragVerfasst: 15.05.17, 09:54 
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Hallo Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre Antwort! Ok, dann gehe ich auch mal davon aus, dass das hier nun meine Periode ist und hoffe, dass sich die Schleimhaut danach zügig wieder aufbaut. Sie ist bei mir ja leider eh sehr langsam im Wachstum und nur gering aufgebaut - ich hoffe, dass sie bis zum Eisprung dann noch ein bisschen aufholt.

Dennoch beruhigen mich Ihre Worte ein bisschen.

Vielen Dank und liebe, sonnige Grüße!


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BeitragVerfasst: 19.05.17, 16:33 
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Lieber Herr Fischer,

leider hat der erste Ultraschall gestern - nachdem ich 6 Tage lang jeweils eine Ampulle Menogon gespritzt habe - ergeben, dass mein größtes Follikel nur 2 mm gewachsen ist, also innerhalb von fünf Tagen nur von 5 mm auf nun 7 mm gewachsen ist.... Das ist wohl alles andere als erfreulich. Die Schleimhaut war bei meinem neuen Rekordtief: Nur 2 mm dick/dünn...

Der Arzt und ich vermuten nun, dass die Blutung vor einigen Tagen tatsächlich meine richtige Periode war und ich somit schon vor der Periode mit dem Menog...-Spritzen angefangen habe. Somit befände ich mich nun erst innerhalb der ersten Zyklustage, was zumindest eine Erklärung für das geringe Follikelwachstum und die geringe Schleimhaut war.

Der Arzt hat mir nun empfohlen, die Spritz-Dosis zu verdoppeln um das beste Follikel (das mit 7mm war am besten, größten und rundesten) noch ordentlich zu pushen.
Ich soll am Montag zum nächsten Ultraschall kommen. Das wäre dann der 10. Stimulationstag und - wenn es neulich meine Periode war - ca. der 8 Zyklustag.
Ich habe Angst, dass das Follikel einfach im Wachstum stehen bleibt, bzw. regulär viel zu langsam wächst...

1. Wie groß sollte das Follikel bis dahin mindestens sein unter der jetzigen Dosis (2 Ampullen Menog...) täglich?
2. Wirkt sich die doppelte Spritzdosis auch auf die Wachstumsgeschwindigkeit aus oder lediglich auf die Qualität?

Meine Qualität war bisher immer sehr gut, ich mache mir hauptsächilch Sorgen, dass es ausgerechnet dieses Mal, wo die Insemination geplant ist, einen Wachstumsstillstand gibt und/oder die Insemination nächste Woche nicht stattfinden kann. Ich hatte mich an den früheren Zyklen orientiert und mir extra für nächste Woche Urlaub genommen.

3. Sehen Sie Chancen, dass es in der nächsten Woche noch klappt mit dem Eisprung auslösen und der Insemination?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!


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BeitragVerfasst: 20.05.17, 08:03 
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Guten Tag,
". Wie groß sollte das Follikel bis dahin mindestens sein unter der jetzigen Dosis (2 Ampullen Menog...) täglich? "- er sollte tgl. um zwei mm wachen.
2. Wirkt sich die doppelte Spritzdosis auch auf die Wachstumsgeschwindigkeit aus oder lediglich auf die Qualität"- auf die Qualität hat FSH keinen Einfluß, es beeinflusst das Wachstum der Follikel insofern, als üblicherweise dann mehrere Follikel heranreifen. Das kann -aber nicht bei Ihnen- bis zu dem gefürchteten Überstimulationssyndrom führen, da sieht man in jedem Ovar zahlreiche große und kleine Follikel.
" Sehen Sie Chancen, dass es in der nächsten Woche noch klappt mit dem Eisprung auslösen und der Insemination?"- nicht so schlecht, Montag ist der richtige Zeitpunkt für die US-Kontrolle.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 20.05.17, 13:29 
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Lieber Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort (wie immer :-)).

Wenn die doppelte Dosis nun keine bessere Qualität erzielt und auch kein schnelleres Wachstum - können Sie sich dann erklären, warum ich die Dosis verdoppeln sollte?
Es wird ja für die Insemintation lediglich ein einziges Follikel benötigt. Wenn von diesem Follikel weder Qualität noch Geschwindigkeit durch doppeltes FSH und LH verbessert werden kann - warum dann die doppelte Dosis?

Ich habe theoretisch nichts gegen 2 Spritzen einzuwenden, allerdings ist es ja auch eine Geldfrage, ob ich 19 Euro pro Tag spritze oder 39 Euro.... Ich würde das natürlich tun, wenn es Sinn ergibt und dadurch Qualität oder Geschwindigkeit beeinflusst werden können.
Wenn der Effekt aber für das eine Follikell am Ende derselbe bleibt, frage ich mich natürlich, ob ich nicht genauso gut wieder auf 1 Spritze zurückschrauben kann - wenn wie gesagt das Follikel sowieso kaum mehr beeinflusst werden kann.

Haben Sie eine Erklärung?


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BeitragVerfasst: 20.05.17, 13:35 
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Anmerkung noch:

Es waren im letzten Ultraschall auch insgesamt 8 Follikel zu sehen, neben dem 7mm Follikel auch 2 mit 6 mm. Selbst wenn also für eine insemination 2 Follikel gut wären, so wäre dafür kein doppeltes FSH notwendig: Es waren ja schon genug Follikel da und die Züchtung weiterer Follikel somit völlig überflüssig.

Deshalb verstehe ich überhaupt nicht, was die doppelte FHS und LH-Dosis bringen soll, wenn wie gesagt der größte Follikel dadurch nicht mehr beeinflusst wird, also durch eine einzige Ampulle Menog...


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BeitragVerfasst: 20.05.17, 16:19 
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Hallo,
es werden eigentlich nur mehr Follikel als sonst gebildet.Aber ich muß es präziser ausdrücken, da ein Missverständnis auftreten könnte. Die Follikel zeigen weiterhin wie auch im Spontanzyklus ein lineares Wachstum, das aber im allgemeinen allerdings gegenüber einem Spontanzyklus beschleunigt aubläuft. Daher erreichen die mit FSH ( HMG) stimulierten Follikel meist nicht die normale sprungreife Größe des dominanten Follikels mit etwa 20 mm Durchmesser, sondern der mittlere Durchmesser des praeovulatorisch dominanten Follikels liegt bei 18 mm.
Vielleicht will man mit der Erhöhung die Schleimhauthöhe beeinflussen? Ferner ist es bei Untergewichtigkeit und ovarieller Insuffizienz sowieso eigentlich üblich, mit zwei Ampullen zu beginnen, insofern ist die momentane Erhöhung schon sinnvoll und angebracht.

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Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 20.05.17, 17:09 
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Lieber Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre erneute Erklärung. Langsam wird mir der Follikelwachstumsprozess ein bisschen verständlicher.

In Bezug auf die Schleimhaut war die geringe Höhe zwar natürlich Thema, allerdings sprach der Arzt diesbezüglich als einzige Möglichkeit für eine höhere GMSH das Östrogenpräparat Progyn.. an. Das wollte er mir ab einer Follikelgröße von 15 mm für die Schleimhaut geben. Er meinte aber, dass es erstmal wichtig wäre, das Follikel überhaupt weiter wachsen zu lassen und das das wohl nur mit einer höheren HMG-Menge möglich sei.

Für mich klingt das nun so logischer und verständlicher, nachdem Sie erklärt haben, dass unter HMG die Follikel generell schneller wachsen. Ebenso wäre es dann ja auch durchaus nachvollziehbar, dass ich mit meinem Untergewicht und einer eingeschränkten FSH-/LH-Produktion größere Mengen von außen zuführen muss, um überhaupt ein annähernd normales Wachstum der Follikel zu erzielen.

Mich verunsichterte ein bisschen, dass ich bei der Stimulation mit HMG im ersten Zyklus nur 1 Ampulle pro Tag benötigte und die Follikel damit damals rasant auf eine gute Größe gewachsen sind: 10 Stimulationstage mit 1 Ampulle HMG damals mit dem Ergebnis von 3 reifen Follikeln (20 mm, 18 mm und 17 mm).

Jetzt habe ich hingegen bereits 7 Tage lang (vom 12.05. bis zum 18.05.) mit 1 Ampulle HMG stimuliert und mein größtes Follikel ist in dieser Zeit lediglich von 5 auf 7 mm gewachsen... Das finde ich nun sehr beunruhigend. Nicht, dass meine Eierstöcke nun auch noch den Geist aufgeben... Vielleicht lag es wie geasgt aber daran, dass der Periodenbeginn falsch eingeordet wurde und somit die ersten Spritztage "ins Leere" gelaufen sind.

Dann hoffe ich jetzt einfach mal, dass der 7 mm- Follikel mit den nun 2 Ampullen seit Donnerstag bis zum US am Montag auf mindestens 10 mm wächst. Ansonsten brauche ich mir wohl keine großen Hoffnungen mehr für diesen Zyklus machen. Aber ich versuche, erstmal abzuwarten...

Vielen Dank Ihnen, Herr Fischer, für Ihre kontinuierliche und zuverlässige Hilfestellung und Beratung!


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BeitragVerfasst: 20.05.17, 17:23 
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Hallo,
der 7 mm Follikel könnte am Montag etwa 15 mm haben. Bzgl. der Schleimhaut sehe ich das völlig anders. Gibt man Estradiol erst bei einer Follikelgröße von 15 mm, hat man nur noch etwa 7 Tage Zeit, bis es zur Implantation kommt-nämlich etwa 2 Tage bis zur Insemination und dann 5 Tage bis zur Implantation. Auf jeden Fall drücke ich Ihnen beide Daumen.

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 20.05.17, 19:57 
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Sie sind ein Engel :weihnachten: , Herr Fischer

Vielen Dank! Sie haben mich nun echt beruhigt. Ich dachte wirklich, dass der 7 mm-Follikel kaum noch eine Chance hat nach seinem massiven Startproblem. Es wäre grandios, wenn er tatsächlich noch die Kurve bekäme und nun doch noch einen kleinen Wachstumsmarathon hinläge - selbst mit 12 mm am Montag wäre ich schon absolut glücklich.

Ich werde auf jeden Fall berichten!

Hinsichtlich der Schleimhaut haben Sie Recht: Ich wäre auch dafür, dass Östrogenpräparat schon früher zu nehmen. Der Arzt ist jedoch der festen Überzeugung, dass das Wachstum dadurch beeinträchtigt wird wenn der Follikel noch nicht eine gewisse Größe erreicht hat.
Ich werde mal schauen, was der Ultraschall am Montag ergibt und ggf. dann schon eigenmächtig mit dem Östrogen anfangen.

Auf jeden Fall haben Sie mein Wochenende gerettet.

Vielen Dank und Ihnen noch einen schönen Abend, bzw. morgen einen sonnigen Sonntag!


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BeitragVerfasst: 22.05.17, 14:11 
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Lieber Herr Fischer,

ich war heute zum Ultraschall und Blutabnehmen. Leider nun mit erneuten Schwierigkeiten.

Das letzten Donnerstag gesichtete 7mm-Follikel tut sich weiterhin schwer mit seinem Wachstum. Trotz der doppelten Dosis (2 Ampullen HMG) ist es auf nun innerhalb von 4 Tagen lediglich auf 10 mm gewachsen, also nur 3 mm größer geworden. Dieses Mal liegt das langsame Wachstum evtl. darin begründet, dass sich die doppelte HMG-Dosis offenbar auf mehrere, nun konkurrierende Follikel verteilt hat :-(. Dementsprechend haben zwei weitere Follikel (in dem eigentlich eher weniger aktiven Eierstock) deutlich aufgeholt und sind nun ebenfalls 10 mm groß.

Ich habe nun also 3 Follikel mit jeweils 10 mm, sowie drei oder vier etwas kleinere mit 7 und 8 mm....
Meine Schleimhaut liegt dafür (für meine Verhältnisse gar nicht so schlecht) bei 4 mm.

E2-Wert: 349
LH: 0,3

Mit 3 Follikeln wäre eine Insemination noch möglich, sagte der Arzt - wenn die anderen, kleinen Follikel nun aber auch noch aufholen, dann müssen wir wohl abbrechen.

Ich soll nun die HMG-Dosis wieder zurückschrauben und tageweise im Wechsel spritzen: an einem Tag 1 Ampulle, am nächsten 2 Ampullen, dann wieder 1 Ampulle usw.
Ist es möglich, dadurch die Anzahl der weiterwachsenden Follikel zu beeinflussen? Die großen sollen ja weiterwachsen, nur die kleinen nicht... Oder macht es evtl. Sinn, jeden Tag nur 1 Ampulle zu spritzen, um die kleinen Follikel möglichst gar nicht mehr weiter anzuregen?

Was würden Sie empfehlen? Nun wieder auf jeden Tag 1 Ampulle reduzieren oder wie vom Arzt vorgeschlagen 1 und 2 Ampullen im Wechsel?

Der nächste Ultraschall ist erst Freitag und ich zittere, dass bis dahin nicht zu viel gewachsen ist. Das Wachstum scheint mir ziemlch unkontrolliert zu verlaufen - sowohl von der Geschindigkeit als auch von der Menge der Follikel... Ich möchte auf keinen Fall risikieren, dass am Freitag zu viele Follikel groß geworden sind. Der Arzt meinte, dass sich bis Freitag nicht viel tun wird - ich bin da allerdings nicht so sicher, denn die 2 neu hinzugekommenen Follikel, die am Donnerstag noch ganz klein waren und nun plötzlich 10 mm groß sind, scheinen ja ein ordentliches Wachstumstempo drauf zu haben.

Über einen Rat wäre ich dankbar!


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BeitragVerfasst: 22.05.17, 17:04 
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Hallo,
dieses geringe Wachstum hätte ich nicht erwartet und ist ganz untypisch.
"begründet, dass sich die doppelte HMG-Dosis offenbar auf mehrere, nun konkurrierende Follikel verteilt hat "- zwar wachsen dann bei erhöhter Dosis auch die kleineren relativ zügig, aber dennoch wächst normalerweise der bisher größte Follikel linear weiter.
"Ist es möglich, dadurch die Anzahl der weiterwachsenden Follikel zu beeinflussen"- ja, die neu dazugekommenen Follikel werden nicht mehr so rasch wachsen-eigentlich!
Mir ist die Endometriumhöhe mit 4 mm deutlich zu gering!! Auch die Estradioldosis sollte eigentlich bei dieser Anzahl von Follikeln deutlich höher sein, da ja jeder dieser Follikel Östrogen produziert.
"Das Wachstum scheint mir ziemlch unkontrolliert zu verlaufen"- ja, dieses Verhalten ist schon etwas ungewöhnlich.
"dass sich bis Freitag nicht viel tun wird - ich bin da allerdings nicht so sicher"- das sehe ich genauso und denke, dass sich bis Freitag eine Menge tun wird. :)

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BeitragVerfasst: 22.05.17, 17:24 
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Hallo Herr Fischer,

vielen Dank für Ihre Antwort und Einschätzung.

Ja, mir kommt das Follikel-Verhalten in der Tat auch etwas seltsam vor... Den Östrogenwert kann ich natürlich nicht fachmännisch beurteilen. Ich weiß nur, dass in den vorangegangenen Zyklen mit Stimulation auch immer pro 10-mm-Follikel ungefähr ein Östrogenwert von 90 produziert wurde. Deshalb "passte" der Wert für mich zunächst ins Bild.

Für die Schleimhaut darf ich nun ab Mittwoch Progynov... einnehmen. Vielleicht bewirkt das ja noch etwas. Hinzu kommt, dass ich ja vermutlich noch ein bisschen länger stimulieren werden muss - wenn sich meine Schleimhaut nun entsprechend der vermutlich weiter steigenden Östrogenwerte in den nächsten 4 Tagen nun noch einmal potenziert schneller aufbaut (so dachte ich), wäre das Endergebnis der Schleimhaut bis zum ES vermutlich 8mm o.ä. und das wäre dann ok.

Wie wäre denn Ihre Empfehlung hinsichtlich der Spritzdosis? Riskiere ich, die vorhandenen Follikel mit den geringen Östrogenwerten zu "zerstören" (also zu wenig FSH-Futter zu geben und verkümmern zu lassen), wenn ich nun nur noch 1 Ampulle pro Tag spritze? Das wäre natürlich ganz ärgerlich, weil dann ja die Insemination nicht stattfinden könnte.

In dem Fall wäre ja die vorgeschlagene Variante des Arztes besser (also 1 und 2 Ampullen im Wechsel). Nur habe ich bei dieser Variante (mit mehr FSH-Futter) die große Sorge, dass bis Freitag auf einmal zu viele, zu große Follikel gewachsen sind - und dann die ganze Insemination abgebrochen werden muss (weil einfach zu viele Follikel in ähnlicher Größe sichtbar sind). Oder sehen Sie dieses Risiko als unbegründet an, weil die Follikel wohl auch weiterhin so langsam wachsen?

Also welche Variante ist am risikoärmsten (1 Ampulle pro Tag und Risiko der Follikelzerstörung oder aber 1 und 2 Ampullen im Wechsel und Risiko des Follikel-Wachstumsüberschusses) um einen Abbruch der Inseminatin zu verhindern?


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BeitragVerfasst: 22.05.17, 17:28 
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Hallo,
"In dem Fall wäre ja die vorgeschlagene Variante des Arztes besser (also 1 und 2 Ampullen im Wechsel). "- diese Variante ist nicht schlecht, bei Ihnen sind aber Prognosen so gut wie unmöglich bzgl. des Follikelwachstums. Ein eventueller Überschuss- möglich, aber wie gesagt- bei Ihnen ist der Verlauf nicht zu prognostizieren.

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BeitragVerfasst: 22.05.17, 17:36 
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Übrigens hatten meine Follikel (wenn sie bei 10 mm einen Östrogenwert von 90 produziert haben), in den vorangengangen Zyklen dann zum Zeitpunkt des Auslösen für den ES einen Östrogenwert von jeweils 700-900. Das ist doch eigentlich ok, oder?

Ich rechne also damit, dass ich - sofern alle 3 Follikel weiterwachsen - beim ES einen Gesamtöstrogenwert von ca. 2400 haben müsste.

In Bezug auf das unkontrollierte Wachstum, also keine Bildung eines Leitfollikels:

Vielleicht hat das etwas mit meinen extrem heruntergeschraubten LH- und FSH-Werten zu tun? Meine Hypophyse scheint ja bei der Stimulation genauso zu reagieren, wie es eine gesunde Hypophyse bei Downregulation tun würde. So könnte sich ggf. erklären, weshalb alle Follikel reifen und keines wirklich dominant wird?
Für eine Insemination wäre das aber natürlich nicht so toll, wenn es nun weiter in dem unkontrollierten Wachstumsschub und unabsehbarer Follikelzahl weiter voranschreitet.


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BeitragVerfasst: 22.05.17, 20:34 
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Lieber Herr Fischer,

ich habe gerade gesehen, dass Sie schon geantwortet hatten, als ich meinen zweiten, ergänzenden Beitrag verfasst habe.

Ok, es scheint einfach überhaupt nicht vorhersehbar zu sein. Ich werde jetzt einfach die vom Arzt empfohlene Wechseldosis spritzen und die Natur den Rest machen lassen. Das konkrete Wachstum scheint wohl einfach nicht steuerbar zu sein und ich werde mich damit abfinden müssen, hier ein Stück meiner Kontrolle abzugeben. Mal sehen, mit welcher Wundertüte mich meine Ovarien am Freitag überraschen.

Ich berichte dann wieder :-)

Ihnen noch einmal ein großes Dankeschön und einen schönen Abend!


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