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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lähmungserscheinungen
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 Betreff des Beitrags: Lähmungserscheinungen
BeitragVerfasst: 03.06.09, 17:10 
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DMF-Mitglied

Registriert: 31.10.08, 13:20
Beiträge: 55
Guten Tag,

ich habe mal eine Frage.

Meine Großmutter ist 84 J alt und kann seit Jahren kaum noch laufen. Auch der letzte einzige Schritt, den sie noch gehen konnte, geht jetzt nicht mehr.

Dazu kommen tageweise Lähmungen an den Armen, die dann wieder verschwinden.

Der Hausarzt sieht keine größeren Untersuchungen vor, er sagt, das ist bei alten Leuten eben so.

Was kann das sein?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.06.09, 20:40 
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DMF-Moderator

Registriert: 29.09.04, 14:41
Beiträge: 1079
Wohnort: Hannover
Hallo!

Wieso ist ihre Großmutter in der Beweglichkeit eingeschränkt? Hat sie Schmerzen bei den Bewegungen? Hat sie Übergewicht? Kann man mit ihr noch kommunizieren? Versteht sie noch alles? Ist sie als dement eingestuft? Welchen Grund nannte denn der Hausarzt direkt noch?

Das sind viele Fragen auf einmal, aber von dieser Entfernung müsste man da arg spekulieren :wink:

_________________
Liebe Grüße

Annette Koch
---------------------
DMF-Moderatorin
Geriatrie/Gerontologie
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.06.09, 21:01 
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Interessierter

Registriert: 16.05.09, 23:54
Beiträge: 13
Hallo,

ob man das wirklich so sagen kann , das es bei alten Menschen so ist , bezweifel ich ein wenig ! Kenne mehrere Menschen im hohen Alter die durch aus noch sehr beweglich sind ! Verstehe die Aussage des HA nicht und das er keine weiteren Untersuchungen macht :x das hört sich so an , als , ja sagen wir mal , sie ist alt , da lohnt es sich nicht :-( , sorry , aber so was darf nicht sein oder ?
Möchte hier jetzt nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren oder beleidigen , aber ehrlich was soll man zu der Aussage sagen ?

So , könnte es vieleicht auch mit der Bandscheibe zusammenhängen , weil die Lähmungen ja wieder weggehen !?
Dieses ist meine Vermutung , aber ich bin auch keine Fachkraft ,war nur so mein erster Gedanke !

Die Fragen , die Frau Koch Ihnen stellt , würden mich auch intressieren !

Gute Besserung für Ihre Großmutter und hoffentlich wird die Ursache bald geklärt werden !

Mit freundlichem Gruß
Sonnenkind


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 Betreff des Beitrags: also
BeitragVerfasst: 04.06.09, 06:17 
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DMF-Mitglied

Registriert: 31.10.08, 13:20
Beiträge: 55
erstmal vielen Dank für die Antworten

Meine Oma ist im Kopf total fit, mit ihr redet man ganz normal so wie ich mit jedem reden würde.

Sie hat starkes Übergewicht, geschätzte gute 100 kg bei ca. 1,55 Körpergröße. Sie ißt allerdings kaum, nimmt aber trotzdem nix ab.

Sie hat Diabetes und schon ganz lange Schmerzen in den Beinen, und sie nimmt bestimmt schon 25 Jahre Diclofenac.

Dazu kommt zeitweise starker Durchfall und daß sie nix schlucken kann weil es nicht mehr runter rutscht in der Speiseröhre. Dazu sagt der HA, was haben wir davon wenn wir es wissen, was wollen wir dann (in dem Alter) noch tun??

Den HA würde meine Oma nie wechseln, denn das wäre ihr peinlich. Genauso wie es ihr peinlich war, in eine Pflegestufe eingestuft zu werden. Ich glaube, sie hat die mittlere, bekommt aber wohl jetzt die höchste.

Also das einzige was funktioniert, war bisher der Kopf und die Arme/Hände.

Als ich sie gestern besucht habe, saß sie unbeweglich in ihren Sessel, die Hände geschwollen und konnte nichts mehr bewegen. Auf einmal schloß sie die Augen und sagte, es dreht sich alles, wird schwarz und ihr ist schlecht. Der HA sagt es liegt am Wetter.

Das schlimmste für sie sind jetzt die Zeitweisen Lähmungen. Vor einem Jahr hatte sie einen Haarriss im Becken, seitdem geht es erst richtig bergab.

Ich hoffe, Sie können mir helfen.

Ins KH zur Abklärung wird sie nicht gehen. Da weigert sie sich.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.06.09, 14:57 
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DMF-Moderator

Registriert: 29.09.04, 14:41
Beiträge: 1079
Wohnort: Hannover
Hallo Schnitte 78!


Schnitte78 hat geschrieben:
Meine Oma ist im Kopf total fit, mit ihr redet man ganz normal so wie ich mit jedem reden würde..


Ein schöner Ansatzpunkt! Führt sie denn gerne Gespräche, oder hört sie lieber den Gesprächspartnern zu und lässt sich unterhalten? So wie ich das verstanden habe hält sie sich alleine zu Hause auf? Hat sie denn Gesprächspartner?

Viele alte Leute lieben die Unterhaltung und das bringt sie oft auf andere Gedanken.
Wie beschäftigt sich denn ihre Oma? Sieht sie gerne Fern? Liest sie? Hört sie gerne Musik? Bekommt sie öfters Besuch?

Das sind erstmal alles Punkte die die Lebensqualität erstmal erhöhen und wenn es nur das Anschauen eines Fotoalbums aus alten Zeiten ist. Versuchen sie etwas Freude in ihr Leben zu bringen, denn ist erstmal diese Ebene erreicht lässt sie sich vielleicht mehr Hilfe zukommen lassen als jetzt. Das wäre erstmal ein Ansatz um zu sehen ob sich wieder etwas Lebensfreude bei ihr finden lässt!
Seien sie geduldig, denn den Willen ihrer Oma jetzt zu brechen wäre jetzt der falsche Weg. Führt denn der Hausarzt Hausbesuche durch? Wenn ja könnte man ja gemeinsame Überlegungen anstellen um die einschränkenden gesundheitlichen Beschwerden zu lindern.

Ich hoffe, ich konnte wenigstens einen kleinen Ansatz finden um sie für die Situation etwas zu stärken. Ich würde mich freuen, wenn sie weiter hier berichten , welche Änderungen sich ergeben haben.

Alles Gute für ihre Oma :wink:

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Liebe Grüße

Annette Koch
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BeitragVerfasst: 04.06.09, 17:05 
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DMF-Mitglied

Registriert: 31.10.08, 13:20
Beiträge: 55
Liebe Frau Koch,

sie lebt im Haus meiner Eltern und ist nie allein.

Haben Sie eine Idee, woher die Lähmungserscheinungen kommen können?

Danke


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.06.09, 17:22 
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DMF-Moderator

Registriert: 29.09.04, 14:41
Beiträge: 1079
Wohnort: Hannover
Hallo Schnitte 78!

Schön, und für ihre Sicherheit von Vorteil, dass sie im Hause ihrer Eltern lebt.

Da sie ja einige Gesundheitsdefizite (wie z.b. Diabetes der u.a. auch Polyneuropathieen mit sich bringt) aufweist, erhöhen sich natürlich auch die Möglichkeiten und Gründe für die geschilderten Lähmungen. Da die Diagnose nur ihr Hausarzt bzw. auch ein Facharzt vor Ort stellen kann, kann und möchte ich mich hier nicht auf Spekulationen einlassen. Ich hoffe sie verstehen das! Am besten ihre Eltern setzen sich mit dem Hausarzt zusammen und klären das :wink: Was natürlich nicht außer acht gelassen werden sollte ist die Selbstbestimmung ihrer Oma! Wenn sie nicht als dement eingestuft ist, sollte man auch ihren Willen respektieren ! Besitzt ihre Oma denn eine Patientenverfügung? Für den Akutfall wäre es wichtig, denn das würde auch über weitere Maßnahmen entscheiden!

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Annette Koch
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