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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Mutter, 86 Jahre, Ärztin, medikamentiert sich selber
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BeitragVerfasst: 08.07.14, 13:33 
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Liebes Forum,

ich weiss nicht, ob ich hier auf diesem Portal überhaupt richtig bin.......
Folgender Sachverhalt:
meine Mutter ist selber Ärztin und mit ihren 86 Jahren selbstverständlich nicht mehr berufstätig.

Sie hat Diabetes, Panikattacken, Angstzustände, ist immer öfter depressiv und kann aufgrund eines kaputten Knies, das nicht operiert wurde und das sie auch nicht mehr operieren lässt, nahezu nicht mehr laufen. Dazu kommt Arthrose in den Händen. Dies ist nur ein Ausschnitt ihrer körperlichen und seelischen Probleme.
Sie hat zwar einen Hausarzt, medikamentiert sich aber im wesentlichen selber. z.B. mit Psychopharmaka und das seit mehreren Jahren. Ich bin der Überzeugung, dass sie seit längerer Zeit tablettenabhängig ist.

Sie und mein Vater, der inzwischen fast erblindet ist, ansonsten körperlich aber sehr fit, leben im eigenen Haus mit Garten weitestgehend autonom, sind aber auf häusliche Pflege angewiesen ( meine Mutter leugnet das für sich selber) Die Situation wird aufgrund ihrer Aggressivität gegen das Pflegepersonal aber untragbar, sodass wir Probleme haben für die Zukunft Pflegepersonal zu finden. Dies stellt unsere Familie vor ein Riesenproblem ganz abgesehen davon dass mein Vater auf Hilfe angewiesen ist und nicht ins Seniorenheim will. Er würde dort eingehen.

Frage 1: dürfen Hausärzte Angehörigen Auskunft über die Eltern geben? Sodass wir zumindest wüssten z.B. ob die Medikamente gegen die Diabetes vom Hausarzt eingestellt werden oder ob sie das auch in Eigenregie macht. Eine falsche Einstellung der Medikamente könnte ja auch dazu führen, dass sie abwechselnd so aggressiv/depressiv ist (?)
Frage 2: kann jemand einen Rat geben? Müssen wir zusehen, wie meine Mutter so weiter macht, sich selber Medikamente verschreibt, zusehends unansprechbarer wird? Mit ihr selber kann man über all das nicht sprechen ohne dass sie aus dem Zimmer läuft.....
Meine Mutter ist leider vollkommen unempfänglich fuer das Thema psychologische Beratung etc.

Herzlichen Dank vorab
Selkie


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BeitragVerfasst: 08.07.14, 15:38 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3413
hallo,

solange sie noch geistig klar ist kann man keine Betreuung veranlassen und so lange darf der behandelnde Arzt auch keine Auskuft geben.
Dies sollte dich aber nicht daran hindern ihn trotzdem auf deinen Verdacht anzusprechen.


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BeitragVerfasst: 08.07.14, 15:55 
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Beiträge: 2
Vielen Dank für die Antwort!


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BeitragVerfasst: 08.07.14, 16:42 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

schwierige Situation.
"Depressive" Phasen könnten durch einen niedrigen Blutzuckerspiegel kommen - wobei das dann eher als physiologische Reaktion zu werten wäre. Gerade bei insulinpflichtigem Diabetes kann es aber auch lebensgefährlich werden, wenn die Medikation nicht richtig eingestellt ist.
Hat sie sich die Psychopharmaka denn selbst "verordnet" oder war das ein behandelnder Arzt? Werden die Medikamente regelmäßig eingenommen? Werden ggf. Spiegel im Blut kontrolliert um die Dosierung anzupassen? Auch da wäre eine mögliche Ursache für ausgeprägte Stimmungsschwankungen zu suchen.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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