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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Augenfarbe. Tatsächlich der sicherste Vaterschaftstest?
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BeitragVerfasst: 25.09.13, 17:31 
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Hallo - ich habe eine Frage, warscheinlich denken jetzt alle "Oh das kann man doch googlen"
Tatsächlich habe ich keine klare Antwort auf "diese" Farbkombinationen gefunden.
Ich weiß das Eltern mit blauen Augen keine Kinder mit braunen Augen bekommen können, da blau/grau/grün rezesiv ist und braun dominant ist. Andersrum ist es möglich (Eltern braune Augen, Kind blaue Augen). Leider konnte ich nicht genau heraus finden, ob es möglich ist, dass die Mutter blau-grüne Augen hat, der Vater blaue Augen und das Kind hellbraune (ein ganz bisschen grün, je nach Licht) Augen? Wo kommt das braune in den Augen des Kindes her? Ist das möglich? Ich hoffe hier ist ein Genetiker der sich damit genau auskennt ;-) Und hoffe auf eine Antwort. Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: 25.09.13, 18:28 
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die Vererbung kann auch über die Großeltern gehen.


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BeitragVerfasst: 25.09.13, 18:47 
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Ja, aber laut etlichen Einträgen die ich gefunden habe, aber eben nur, wenn die Eltern z.B braune Augen haben, die Großeltern blaue, kann das Kind auch blaue Augen bekommen. Anders herum soll es angeblich nicht gehen. Die Großeltern braune Augen, die Eltern blaue und das Kind die braunen Augen der Großeltern... das ist angeblich unmöglich... was stimmt denn nu?
Denn wenn braun dominant ist, muss ja mindestens ein Elternteil braune Augen haben, wenn das Kind braune Augen hat...???


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BeitragVerfasst: 25.09.13, 21:01 
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Nein, es ist viel komplexer. Es gibt Gene aber die entscheiden nicht alleine -> Phaenotypen.
Die einzigen sicheren Vaterschaftstest ist ein DNA Test.


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BeitragVerfasst: 26.09.13, 07:47 
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Hallo,

ich finde das eine interessante Fragestellung
Muppet hat geschrieben:
Die einzigen sicheren Vaterschaftstest ist ein DNA Test.
Ja, das ist klar.
Unklar ist mir trotzdem, ob und was an dieser Geschichte mit den blauen oder braunen Augen dran ist. Hier schließe ich mich Salea an.
Das Konzept mit dominant oder rezessiv erbenden Eigenschaften habe ich nach meiner Erinnerung mal als "Mendelsche Gesetze" gelernt. Vielleicht sind dieselben längst widerlegt?

Ich drösele die Einzelheiten mal auf:
Behauptet wird,
- Braunäugigkeit erbt dominant. Stimmt das?
- Daraus folgt: Wenn jemand die (Erb-)Anlagen für braune Augen in sich trägt, so bekommt er selbst auch braune. Stimmt das?
- Daraus wiederum folgt, dass Leute mit blauen/grünen/grauen Augen keine Erbanlagen/Gene etc. für braune Augen besitzen, denn sonst hätten sie selbst auch braune Augen. Stimmt das oder nicht?
- Sollte das alles stimmen, so könnten blau/grau/grünäugige Eltern keine Kinder mit braunen Augen bekommen. Ist das richtig oder nicht?

Auch wenn das alles richtig sein sollte, so frage ich mich: gilt das für jedes "braun". Es gibt ganz dunkelbraune oder eher hellbraune Augen, solche mit braunen Einsprengseln und und und...

Weiß da jemand etwas Genaueres?

Vielen Dank sagt Alba


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BeitragVerfasst: 26.09.13, 09:05 
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Danke Alba, du sprichst mir aus der Seele. Es geht nicht wirklich um einen Vaterschaftstest, es geht mir um die Frage ob es MÖGLICH ist, dass ein Elternpaar mit blau und blau-grünen Augen ein (hell)braunäugiges Kind haben kann!
Laut Mendel (Danke Alba, mir fiel der Name nicht mehr ein) geht es nämlich nicht:

Quelle Wikipedia:

Rezessiv bedeutet in der Genetik „zurücktretend“ oder „nicht in Erscheinung tretend“. Der Begriff bezieht sich dabei auf ein Merkmal eines Lebewesens, dessen Ausprägung durch ein anderes Merkmal überdeckt werden kann.
Autosomal rezessiver Erbgang

In der Genetik gibt es dominante und rezessive Erbfaktoren, die in verschiedenen Allelen vorliegen können. Ein dominanter Erbfaktor setzt sich in der Merkmalsausprägung gegenüber dem rezessiven durch. Damit das rezessive Merkmal in Erscheinung tritt, muss es reinerbig vorliegen, das heißt die Erbanlage muss z. B. beim Menschen in beiden Elternteilen vorkommen. Ein dominantes Merkmal auf dem gleichen Genort darf nicht vorhanden sein.

...
Ist hier ein Genetiker der das bestätigen kann?


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BeitragVerfasst: 02.01.14, 14:50 
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Hallo,

mein Sohn hat ein braunes u. ein blaues Auge. Wir (leiblichen) Eltern haben braune Augen (Vater aber helles braun). Meine Eltern haben beide auch braune Augen, die Mutter meines Mannes hat sehr blaue Augen, der Vater aber auch braun. Das komische ist, um so älter er geworden ist, desto dunkler wurde das blau, aber es wurde nicht braun. Also denke ich, hat er es von den Großeltern väterlicher Seite.

Gruß
romy01


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BeitragVerfasst: 02.01.14, 16:13 
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Mendel'sche Vererbungstheorie wird komplexen Phaenotypen, die durch eine Mehrzahl von Genen bestimmt wird, nicht gerecht. Fuer die Augenfarbe gibt es vermutlich drei Gene, die die Farbe bestimmen.

Aber selbst, wenn wir unterstellen, es gaebe nur ein Gen, so koennen dennoch braunaeugige Eltern ein blauaeugiges Kind haben. Wieso? Weil Menschen in ihren Koerperzellen Chromosomenpaare haben, jedes Gen gibt es daher zweimal, sogennante Allele.
Ausserdem behalten wir im Hinterkopf, dass die Dominanz der Gene von Braun ueber Gruen nach Blau abnimmt.

Ich nenne jetzt die Gene einfach mal BrA fuer braune Augen und GrA fuer gruene und BlA fuer blaue. Dann ergaeben sich fuer jedes Elternteil mit braunen Augen die folgenden genetischen Moeglichkeiten:
BrA BrA
BrA GrA
BrA BlA
Waehrend der Spermiogenese und Oogenese trennen sich diese Chromosomen, so dass es in Spermie oder Eizelle jeweils nur ein Chromosom gibt. Je nachdem, welche Kombination nun genau vorgelegen hat, kann nun jedes der drei Gene in der Zelle sein: BrAV, GrAV oder BlAV in den Spermien und BrAM, GrAM oder BlAM in den Eizellen (mit V fuer Vater und M fuer Mutter, um die Uebersicht nicht voellig zu verlieren).

Als sei dies nicht schon genug Zufall, ist die Befruchtung natuerlich auch wieder vom Zufall bestimmt. Die moeglichen Kombinationen waeren dabei:
BrAV BrAM = Braune Augen
BrAV GrAM = Braune Augen
BrAV BlAM = Braune Augen

GrAV BrAM = Braune Augen
GrAV GrAM = Gruene Augen
GrAV BlAM = Gruene Augen

BlAV BrAM = Braune Augen
BlAV GrAM = Gruene Augen
BlAV BlAM = Blaue Augen

Sie sehen also, dass selbst bei einer einfachen Vererbung (ein Merkmal, ein Gen) ihre Vorstellung nur auf die Faelle beschraenkt, in denen wenigstens ein Elternteil fuer das Merkmal reinerbig ist, in meinem Beispiel also BrA BrA. Dann haben die Kinder immer mindestens ein BrA und somit braune Augen. Wenn die Eltern selbst genetische Hybriden sind, werden die Kinderaugen bunt.
Hinzu kommt noch, wie oben bereits erwaehnt, dass es mehr als ein Gen gibt, welches die Augenfarbe bestimmt. Vorhersagen lassen sich da selbst mit DNA-Test kaum noch treffen.

Ach so, die Frage ob Eltern mit blau/gruen/blaugruenen Augen Kinder mit (hell-)braunen Augen bekommen koennen? Ja, denn wie ich ganz oben gesagt habe, gilt Mendel nur fuer einfache Vererbung von einem Merkmal mit einem Gen. Bei den mindesten drei bekannten Genen fuer Augenfarbe gilt das oben gesagte nicht mehr, denn jedes Gen wird so vererbt, und dann kommt immer noch das Zusammenspiel der verschiedenen Gene hinzu. Waere die Vererbung eine einfache nach Mendelschen Regeln, duerfte es unter den Kaukasiern gar nicht so viele blau- und gruenaeugige Menschen geben, wie es tatsaechlich sind.

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BeitragVerfasst: 02.01.14, 17:47 
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Sehr geehrte Frau Goretzky,

haben Sie vielen Dank für Ihre Erklärungen.
Das hier
Brigitte Goretzky hat geschrieben:
duerfte es unter den Kaukasiern gar nicht so viele blau- und gruenaeugige Menschen geben, wie es tatsaechlich sind.
war durch die Mendelschen Gesetze auch schon gedeckt, wenn ich es denn richtig verstanden habe.
Danach konnten zwei Eltern mit braunen Augen ohne weiteres ein blauäugiges Kind bekommen, denn sie konnten selbst Träger der Erbanlagen für blaue Augen sein. Sie hatten selbst keine blauen Augen, weil sie zugleich (vielleicht vom anderen Elterteil) die Anlagen für braune Augen hatten und da diese "dominant erbten", tatsächlich selbst braune Augen bekamen.
Vererben konnten sie sowohl das eine als das andere.

Das Umgekehrte wäre das Problem und kommt so manchmal in Filmen und Erzählungen vor. Da erkennt etwa der Vater seinen Nichtvaterschaft daran, dass er selbst und die Mutter blauäugig, das Kind aber dunkeläugig ist.
Das Gen/die Gene für dunkle Augen könnte dem Kind aber nur jemand vererben, der selbst Träger der entsprechenden Anlagen ist und wenn er das ist, so habe er auf jeden Fall selbst dunkle Augen.

Ist das völliger Unsinn? Und gibt es "rezessiv" oder "dominant" erbende Eigenschaften oder ist das auch Unfug?

Vielen Dank sagt Alba


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BeitragVerfasst: 02.01.14, 19:57 
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Ich zitiere mich einfach einmal selbst:

Zitat:
Ach so, die Frage ob Eltern mit blau/gruen/blaugruenen Augen Kinder mit (hell-)braunen Augen bekommen koennen? Ja, denn wie ich ganz oben gesagt habe, gilt Mendel nur fuer einfache Vererbung von einem Merkmal mit einem Gen. Bei den mindesten drei bekannten Genen fuer Augenfarbe gilt das oben gesagte nicht mehr, denn jedes Gen wird so vererbt, und dann kommt immer noch das Zusammenspiel der verschiedenen Gene hinzu.


Es muesste fuer alle Gene gelten, dass Braun dominant ist und das im Zusammenspiel aller drei Gene. Das klappt aber nicht. Fuer Polygenie gilt:
Wikipedia hat geschrieben:
Es handelt sich hierbei also um eine Abweichung von den mendelschen Regeln der Art, dass zwar jedes einzelne Gen nach den Vererbungsregeln weitergegeben wird, es aber bei der Merkmalsausprägung zu einer Vermischung der Genwirkungen kommt, sodass kein klarer Mendelscher Erbgang mehr erkennbar ist.

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BeitragVerfasst: 03.01.14, 10:20 
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Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: 20.01.14, 21:26 
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Interessante Fragestellung!
Ich dachte immer, dass die Augenfarbe bei einem Kind auch stark von dem Lichteinfall bei der Geburt abhängt. Irgendwie habe ich das wohl mal falsch aufgeschnappt ...
Für mich stellt sich noch die Frage, wie es sein kann, dass auch wenn ein Kind z.B. die blauen Augen der Eltern vererbt bekommen hat, die Augenfarbe sich aber trotzdem nicht mit dem eines Elternteils gleicht. Gibt es dadür auch eine genetische Erklärung?

Viele Grüße,
Nóra

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Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.


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BeitragVerfasst: 30.07.14, 08:00 
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Beiträge: 1
Hallo ihr Lieben,

Es gibt tatsächlich eine wissenschaftliche Erklärung für das Auftreten braunäugiger Kinder
Aus einer rein blauäugigen Elternschaft oder Blau/grünen Grün/grünen...

Der Grund hierfür liegt darin, dass die normale Mendelsche Vererbungslehre bei der
Vererbung der Augenfarbe nicht greift.

Es handelt sich vielmehr um eine Kettenreaktion, die zur Ausprägung einer Farbe im Phänotyp führt:

Kurz zur Erklärung: je dunkler die Augen, desto mehr Melanin lagert in der Regenbogenhaut.

Braun= viel Melanin
Grün = wenig Melanin
Blau = kein Melanin.

Um Melanin aber zu produzieren, muss folgende Reaktion stattfinden KÖNNEN:

Stoff A zu Stoff B, Stoff B zu Melanin.

Klappt dieser Vorgang reibungslos, entstehen braune Augen.
Bei Menschen mit blauen / grünen Augen ist dieser Vorgang entweder ganz oder zum Teil gestört.

Das können folgende Möglichkeiten sein:

Stoff A lässt sich zu Stoff B umwandeln, aber B nicht zu Melanin
Oder
Stoff A lässt sich nicht zu Stoff B umwandeln, B aber zu Melanin
Oder
Weder eine Umwandlung von A zu B, noch B zu Melanin.

Und hier liegt nun die Lösung unseres Falles:

Beide Elternteile mit blauen oder grünen Augen müssen eine Störung des Melaninbildungsprozesses
haben, jedoch ist nicht gesagt, dass es genau die GLEICHE sein muss!

Denn, vererbt der VATER zb. A zu B, aber nicht B zu Melanin,
Und die MUTTER A nicht zu B, ABER B zu Melanin -

Kann das Kind von beiden Elternteilen den jeweils funktionstüchtigen Teil der Kettenreaktion erben.

Damit ist seine Möglichkeit zur Melaninbildung gegeben, und das Kind hat braune Augen.

Dieser Fall ist, bedingt dadurch, dass es unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten bezüglich der Melaninbildungsstörung gibt, recht selten.
Aber die Möglichkeit besteht, und das alles völlig ohne kuckuckskinder ;)

Ich bin selbst so ein "braunling" von einer "grünen" Mama und einem "blauen" Papa,
Und unsere Verwandtschaftsverhältnisse sind zweifelsfrei nachgewiesen :)

Ich hoffe, ich konnte helfen :)

Lg eure Lannylein


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