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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Blutzuckerwert OK?
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 Betreff des Beitrags: Blutzuckerwert OK?
BeitragVerfasst: 29.10.08, 09:05 
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Registriert: 23.07.08, 13:35
Beiträge: 80
Hallo,
bin neu hier, deswegen entschuldigt die vielleicht naiven Fragen...

Ich trinke schon seit Jahren ca. 2,5 bis 3 Liter am Tag, und schon seit Jahren habe ich immer wieder Phasen, wo ich nachts aufwache, mir ist heiß, ich habe Herzklopfen, und schrecklichen Durst, nachdem ich dann 1-2 Gläser Wasser getrunken habe, ist wieder alles OK.

Seit ca. 3 Wochen hat sich mein Zustand jedoch spürbar verschärft. Ich muss pro Tag ca. 4 Liter trinken, um mich nicht völlig schlecht und ausgedörrt zu fühlen und bin außerdem ständig müde und schlapp und habe jeden Tag Herzrhythmusstörungen.

Deswegen habe ich heute morgen - nüchtern - um 8.30 meinen Blutzucker bestimmen lassen, der war 70mg/dl.

Dann nochmal, ca. anderthalb Stunden nach dem Frühstück (Müsli, Kaffee, ca. 20 g Schokolade). Ergebnis: 72 mg/dl.

Beidesmal wurde der Finger allerdings mit Alkohol desinfiziert - habe jetzt gelesen, dass dies den BZ-Wert verfälschen kann.

Auf dem Kärtchen, das ich von der Apotheke bekam, waren die Normalwerte mit 70 - 110mg/dl angegeben.

Mein Wert liegt somit an der unteren Grenze.

Ist das wirklich OK?
Kann ich ausschließen, dass meine Symptome von einer Diabetes verursacht sind?
Habe ich also auf keinen Fall Diabetes?
Reichen diese beiden Apothekentests wirklich aus, oder sollte ich besser einen Diabetologen aufsuchen?

Im Voraus herzlichen Dank für eine Antwort

Lila


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BeitragVerfasst: 29.10.08, 17:31 
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Beiträge: 202
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hallo lila,
alles in bester ordnung, von deinen werten träumen millionen diabetiker. übrigens schokolade treibt nicht wesentlich den blutzucker , brötchen ist schlimmer.
wegen der anderen beschwerden solltest du trotzdem mal einen fa aufsuchen , ev mal nen kardiologen.
mal 24h blutdruck kontrolle ? ekg belastungsekg ?
das sind alles sachen die nicht weh tun, aber dem doc bei der diagnose helfen.
mfg. klaus


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BeitragVerfasst: 29.10.08, 19:56 
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Registriert: 23.07.08, 13:35
Beiträge: 80
Hallo Klaus,
danke für deine Antwort, die mich erstmal beruhigt. Und ja, ich werde auf jeden Fall einen Kardiologen aufsuchen, den Termin hab ich schon.
Herzlichen Gruß
Lila


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BeitragVerfasst: 26.11.08, 21:48 
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Registriert: 26.11.08, 14:44
Beiträge: 43
Hallo,
Du brauchst dir zumindest über das Diabetes keine Sorgen machen. Hatte morgens schon mal nen Wert von unter 60, mein Arzt empfahl mir Traubenzucker. Aber mit Diabetes hat das nichts zu tun, Gefährlich wird es nur wenn dein Wert zu Hoch ist und das sogar anfangs sehr deutlich. Diabetes ist wenn die Bauchspeicheldrüse das Insolin nicht mehr/oder nicht mehr richtig herstellen kann. Das Insulin bewirkt zB nach der Nahrungsaufnahme eine Senkung des Blutzuckers.


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BeitragVerfasst: 29.11.08, 12:02 
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Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 965
Wohnort: Rhld.-Pfalz
@lila

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besteht kein Diabetes mellitus.
Weitere internistische Untersuchungen aufgrund deiner Symptome sind jedoch angebracht.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.12.08, 23:22 
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Registriert: 29.04.05, 09:58
Beiträge: 2009
Wohnort: Dortmund
Ice1983 hat geschrieben:
Diabetes ist wenn die Bauchspeicheldrüse das Insolin nicht mehr/oder nicht mehr richtig herstellen kann.
Das gilt m.W. nur beim Typ 1. Beim Typ 2 ist Insulin m.W. normal vorhanden, aber die Zellen reagieren auf ihn nicht so richtig.

_________________
Im Schlechten Gutes finden


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BeitragVerfasst: 16.12.08, 15:55 
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Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 965
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Typ2-Diabetes
ist gekennzeichnet durch eine hepatische und/oder periphäre Insulinresistenz * und/oder einer Sekretionsstörung der Betazellen mit relativem Insulinmangel.
In der Praxis weist jeder Typ2 eine individuelle Gemengelage von Insulinresistenz und Sekretionsstörungen der Betazellen auf.

* periphär: Es besteht eine Insulinunempfindlichkeit der Zielzellen im Fett- und Muskelgewebe.
* hepatisch: Infolge einer Insulinunempfindlichkeit der Leberzellen entsteht eine Störung der Zuckerausschüttung.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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