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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Verwirrungszustände und schwere Depressionen bei Überzucker
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BeitragVerfasst: 11.10.15, 21:27 
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Registriert: 15.02.14, 12:13
Beiträge: 146
Hi !
Ich habe Diabetes II und hab Insulin gespritzt ...vorher Metformin ohne Wirkung. Da ich noch Magenbypass habe ist das ganze heikel.
Hab Basisinsulin gespritzt namens Insulatard (morgens 15 Einheiten) und zum Essen entsprechend der Broteinheiten (hier wird das noch so berechnet) Apidra. Trotzdem schoss der Zucker nach dem Essen immer wie wild bis zu 400....
Ging kaum mehr runter..und wenn maximal bis 180..
Ich hab dann schwerste Depressionen bekommen ...lag fast nur mehr im Bett, total ohne Energie und der Zucker meistens bei 240....
Ich baute täglich ab und dachte....das Ende naht....das ist ja arg...
Eines Tages sass ich auf dem Sofa und wurde immmmmer müder....Zucker bei 300...ich bekam die Augen nicht mehr auf, konnte mich kaum bewegen und rief irgendwann 141 an....der Arzt am Telephon....mir wurde dann allerdings ein Notarzt geschickt ...nach 30 Minuten war das Zimmer volller Sanis und Ärzte..Ich hatte das Gefühl bewusstlos zu werden und war kaum ansprechbar.
Im Spital wurde mir noch 2 Medikamente dazugegeben, damit der Zucker unten bleibt...
am Morgen Diamicron und morgens und um 17 Uhr noch Velmetia.
Zuhause angekommen ....fuhr ich nächsten Tag zum Hausarzt, mir das Ding verschreiben zu lassen. Ich sass da und mir wurde soooo komisch. Die Umgebung verfinsterte sich total und alles ging immer weiter weg.....ich dachte, so jetzt wirst bewusstlos.
Ich trank vorsichtshalber im alllerletzten Moment noch Saft und schrie, ich fall um...
Die Helferin begleitete mich rein und ich kam grad noch um die Kurve...
Zucker 50....
Naja...Nächsten Tag liess ich nach Arztgespräch das 2. Velmetia und das Apidra weg und die Zuckerwerte sind derzeit eigentlich normal.
Das EIGENARTIGE kommt aber noch...
Ich stand 2 Tage danach am Morgen auf und dachte mir....ich bin ein neuer Mensch. Keine Depression, keine Erschöpfung mehr, keine Verwirrungszustände mehr.....
Man wollte mich schon ins Heim gehn, so krass war ich beinander...

WARUM UM HIMMELS WILLEN ?
KANN EIN SCHLECHT EINGESTELLTER DIABETES (Hba1c 8,7) solche Zustände verursachen....
Bitte ich würde gerne wissen, ob es im Netz irgendwo genaue Informationen und Hinweise gibt zum Thema ...Verhalten...also wenn man Diabetes hat.
In meinem Fall kamen die Ärzte nicht mal dahinter warum ich so wirr war und so angetrieben und erschöpft gleichzeitig....war NULL leistungsfähig.......konnte nicht mal mehr das Bett verlassen.

BITTE UM ZAHLREICHE HINWEISE BEMERKUNGEN ANMERKUNGEN UND LINKS WO MAN ÜBER DAS THEMA GENAU DARÜBER SPRICHT
ICH HAB BIS JETZT LEIDER NICHTS GEFUNDEN WAS MEINEN FALL ANNÄHERND BESCHREIBEN WÜRDE
JEDENFALLS AN DEM BESAGTEN MORGEN WACHTE ICH AUF UND IM KOPF MACHTE ES SO EIN KLICK GEFÜHL UND DER KOPF WAR WIE NEU
HAB VORHER SOGAR WEGEN SCHLAGANFALL VERDACHTE CT GEHABT OHNE BEFUND:
MAN DACHTE SCHON AN DEMENZ:::
SCHLIMM WAR DAS
BITTE UM VIELE ANTWORTEN
GANZ LIEBE GRÜSSE MANUELA N.


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BeitragVerfasst: 11.10.15, 22:26 
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Registriert: 28.01.09, 09:40
Beiträge: 185
Wohnort: Nähe Dresden
Hallo Manuela,

du solltest den Hauptgrund nicht nur in den Hyperglykämien sehen, sondern vielleicht auch als Folge der bariatrische OP betrachten. Auf jeden Fall würde das sehr gut mit den Aussagen dieses Artikels aus dem Ärzteblatt zusammen passen:
Deutsches Ärzteblatt hat geschrieben:
Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass die Suizidrate bis zu 4-fach höher ist als in der Allgemein­bevölkerung. Ein Grund ...
Es wird sogar vermutet, dass die hormonellen Verä­nderungen, die sich aus der funktionellen Darmverkürzung ergeben, Auswirkungen auf das psychische Befinden haben könnte.

Es freut mich, dass es dir bei normalem BZ wieder besser geht. Hast du denn eine Schulung mitgemacht, in der du gelernt hast, wie du deinen BZ mit dem Insulin ordentlich führen kannst? Wenn nicht, dann solltest du dich um so eine Schulung ganz stark bemühen. Wenn du es trotzdem alleine nicht in den Griff bekommst, dann suche dir das nächste Mal schneller Hilfe bei deinem Arzt. Wahrscheinlich ist es bei dir wegen der bariatrischen OP noch viel wichtiger als bei den anderen Diabetikern, dass du deinen BZ im Griff behältst.

Beste Grüße, Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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