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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Erstmalig Insulin glargin spritzen
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BeitragVerfasst: 19.10.14, 23:48 
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Registriert: 05.12.08, 20:34
Beiträge: 728
Hallo,
wenn ich das lese, kann ich nur den Rat geben ein Diabetologen aufzusuchen. Ich würde das nicht über ein Hausarzt behandeln lassen, der es nicht mal wichtig findet das der BZ regelmäßig gemessen wird. Sorry, nettere Worte habe ich dazu nicht.

Gruß
Jessy


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BeitragVerfasst: 20.10.14, 07:23 
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Interessierter

Registriert: 17.05.14, 12:52
Beiträge: 11
@Brigitte Goretzky
@Jessy-81

Brigitte Goretzky hat geschrieben:
AlbertBe hat geschrieben:
messe ich nicht, nur alle 3 Monate den HBA1c Wert


:shock:
Sie werden auf Insulin eingestellt und haben nicht den blassesten Schimmer, wie ihr Blutzucker ist?


natürlich habe ich von dem Tag der Blutabname zur regemäßgen Feststellung des HBA1c Werts für mein Dibetes Progr. bei der DAK einen Blutzuckerwert,
ich wollte damit nur sagen das ich den BLZ Wert selber nicht messe und darum auf Ihre Frage nur so antworten konnte

Bei der nächsten HBAc 1 Ermittlung
wird vom Arzt auch die Einstellung mit der erst einmal sehr geringen Dosis Insulin mit 8 Einheiten zusätzlich zur Tabl. Einnahme überprüft und gegebenfalls verändert.


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BeitragVerfasst: 20.10.14, 11:20 
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DMF-Moderator

Registriert: 26.08.06, 20:00
Beiträge: 3230
Wohnort: Friesland
Wenn Sie Insulin spritzen, muessen Sie ihren Blutzucker bestimmen. Wie wissen Sie denn sonst, ob Sie ausreichend, zuviel oder zuwenig spritzen? Der Langzeitwert ist nicht geeignet, um eine Insulintherapie zu ueberwachen.

Um ehrlich zu sein, bin ich entsetzt, dass Ihr Arzt das so macht; in meinen Augen ist das unverantwortlich.

_________________
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...


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BeitragVerfasst: 20.10.14, 11:24 
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Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Albert,

es mag auch zum gewünschten Ziel führen, lediglich an Hand einer Quartalsmessung des HbA1c die Insulindosis und den Spritzzeitpunkt zu bestimmen.

Eine professionelle, zeitnahe und optimale Einstellung - Dosierung: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich - sollte jedoch zumindest für einen bestimmten Zeitraum- auf Grund aktueller Blutglukosetests erfolgen.

Bei der Kombinationstherapie könnte auch eine Anpassung der Metformindosierung sinnvoll sein. Aber, dass sollte der Diabetologe beurteilen und entscheiden. Und dafür benötigt er mehr als den Langzeitwert, am Besten mehrere Blutzucker-Tagesprofile.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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BeitragVerfasst: 20.10.14, 16:50 
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Registriert: 11.07.10, 09:35
Beiträge: 45
Guten Tag :)

Hier ist aber viel los ;)

Nun puzzeln wir mal weiter (kam ja wieder etwas Input)...

Wir haben nun 67 jahre, seit 1994 DM Typ-2, bisher Metformin 3*1000 mg, HBA1C eiert langsam aus dem Normbereich, nun zusätzlich Lantus 8.I.E. je Tag.
Therapiehoheit derzeit beim Hausarzt (der wohl öfter gewechselt hat in der Vergangenheit) und ein Chronikerprogramm der kranken Kasse ist auch im Spiel.

plus eine offensichtliche Abmachung/Therapievereinbarung:

>Bei der nächsten HBAc 1 Ermittlung
>wird vom Arzt auch die Einstellung mit der erst einmal sehr geringen Dosis Insulin mit 8 Einheiten zusätzlich zur Tabl. Einnahme überprüft und gegebenfalls verändert.

In der Summe also deutlich mehr als bei der Eingangsfrage "Muss/soll ich Insulin spritzen".
---------------------------

Das geht in der Summe erstmal. Für einige evtl. ungewöhnlich...aber vertretbar!

Halten wir uns mal an die Vereinbarung (also schön brav weiter Metformin) und möglichst zum gleichen Tageszeitpunkt die 8.I.E. Lantus.

Jetzt kommt der Teil, den ich zu Beginn mit "Lernen" umschrieb.

Frag vor Deinem nächsten Druidentermin an, ob eine Diabetesfachkraft verfügbar oder (per Überweisung) zugänglich ist (alternativ ein Pharmareferent vom Hersteller...jaja, die können sowas auch) oder, ob der Druide sich selber mal herablässt, um mit dem Hilfebedürftigen zu arbeiten.

Es geht um Kenntnisvermittlung. In die Birne muss zwingend rein, was und warum ich zu welchem Zeitpunkt mit dem Insulin mache. Ebenso, was falsch laufen kann (Über-/Unterdosierung).

Der Wissenserwerb ist deutlich wichtiger als die Suche nach dem "vermeintlich" richtigen Druiden. Die haben das Wissen, vermitteln es allerdings je nach Güte unterschiedlich.

Für den behandelnden Druiden wird es beim Arzthopping aber immer schwerer, da er selten von den Kollegen mal ein Feedback bekommt, aber in allem erstmal entscheiden und beraten soll.

Der Schritt vom aktiven Patient/Kunden zum versauten Patienten/Kunden ist manchmal sehr klein.

Ich rate, den Weg zum aktiven Patienten zu gehen und zu versuchen, den schmalen Pfad nicht zu verlassen. Bisher liegt ein Behandlungsweg vor sowie ausreichend (und sinnvolle) Medikation. Beim Thema Wissen besteht Nachholbedarf und hieran anschliessend kommt der Kleckerkram.

Ich wünsche alles Gute und weiterhin viel Erfolg!
Von 1994 bis heute hat es ja nun schon geklappt :)
mfG
Dingo1


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BeitragVerfasst: 20.10.14, 17:19 
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Registriert: 01.03.07, 18:35
Beiträge: 603
Dann auch noch meine 2 Cents:

Ok, ich war erstaunt, dass die bisherige Behandlung völlig ohne Selbermessen ausgekommen ist und dass Du, Albert, anscheinend auch keinen Wert darauf legst, Deinen alltäglichen Blutzucker-Verlauf zu kennen und ggf. auch selbst ein bisschen zu steuern.

Aber das bisherige Behandlungs-Ergebnis im Rahmen einer guten Einstellung zeigt doch, dass die Geschichte in diesem Fall mit Behandeltem und Behandler, mit Dir und Deinem Dok, in der bisherigen Art super funktioniert. Und wenn der Arzt die Medikation jetzt vorsichtig mit Langzeitinsulin aufdosiert und sich der Ergebnisstand auf diese Weise über die nächsten 20 Jahre halten lässt, besteht überhaupt keine objektive Notwendigkeit dafür, dass Du dich in Zukunft anders verhältst oder gar völlig neu orientierst :)

Daumendrück, Jürgen

….....................................................................................................................
Dank an die Medizin, die ihr Wissen längst demokratisch mit uns allen teilt ;)


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BeitragVerfasst: 20.10.14, 17:35 
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Interessierter

Registriert: 17.05.14, 12:52
Beiträge: 11
@dingo1

ein Arzthopping fand nicht statt,

jedoch ein Arztwechsel bedingt durch Umzüge,

der neue Arzt bekam Berichte der Werte und Behandlung vom alten Arzt.


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