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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Metformin ohne Wirkung?
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 Betreff des Beitrags: Re: Metformin ohne Wirkung?
BeitragVerfasst: 16.01.14, 14:40 
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Beiträge: 603
Ohne solche Messreihen wirst Du NIIIIIEEE herausfinden, wie welches Essen in welcher Menge und welche Mengen an Insulin bei Dir wirken. Bei mir fängt schnelles Analog-Insulin wie Apidra morgens zum Frühstück erst 40-50 Minuten nach dem Spritzen an zu wirken und wirkt dann mit dem Kuchen-Wirkverlauf.

Früher spritzte man erst die Korrektur und wartete, bis der BZ im normalen Zielbereich z.B. zwischen 100 und 140 war. Und dann durfte man spritzen, ggf. einen Spritz-Ess-Abstand einhalten und dann Essen. Und dann hat der BZ eine schöne hohe Kurve wie in meinem Beispiel beschrieben und ist schließlich wieder im Zielbereich gelandet, wenn das Insulin gepasst hat.

Im Zielbereich ist allerdings egal, ob man vorher alle Abstände eingehalten oder Korrektur und Bolus auf einmal gespritzt hat. Wenn's gepasst hat, dann Landung im Zielbereich. Mit dem Auseinanderziehen und dem Spritz-Ess-Abstand kann man nur dafür sorgen, dass die Spitze vom Essen nicht gaaanz so hoch ansteigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Metformin ohne Wirkung?
BeitragVerfasst: 19.01.14, 13:45 
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Registriert: 13.02.07, 09:29
Beiträge: 132
pOtH hat geschrieben:
BZ 80-120 morgens 4IE, mittags 3IE u. abends 4IE.
BZ 121-160 morgens 5IE, mittags 4IE u. abends 5IE.
BZ 161-200 morgens 6IE, mittags 5IE u. abends 6IE.
...
Korrekturfaktor also 40/1IE.


Die ersten Tage hab ich, auch wenns etwas verwirrend war, schonmal ohne Unterzuckerung überlebt. ^^
Da ich unregelmäßig esse (Also nicht wie im "Spritzplan" (morgens, mittags, abends) vermerkt) bin ich dazu übergegangen die "BZ-Spitze" nach dem Essen abzuwarten, zu messen u. nach der 40/1IE-Regel "runter zu spritzen" - Ich habe also morgens, nicht wie im "Spritzplan" vermerkt, bei einem BZ von z.B. 159 5IE gespritzt, sondern nur 1IE (5IE - 4IE).

Beispiel.:
17.01., 8:30, BZ 148, nix gegessen u. 1IE gespritzt.
Um 9:40 BZ 125 u. um 10:30 BZ 133.
Mit einer IE ist der BZ also um 23 gesunken.

18.01., 8:20, BZ 164, nix gegessen u. nur 1IE gespritzt (anstatt 2IE; da ich mit nem Bekannten Holz aus dem Wald holen wollte...).
Um 9:17 BZ 150
Mit einer IE ist der BZ also um 14 gesunken.

//Edit// Mittags gespritztes Insulin scheint erst nach 2 - 2 1/2 Stunden zu wirken - Der Spritz-Ess-Abstand wäre also dementsprechend höher. //Editend//

Nach 2 Tagen (u. gefühlten 200 Messungen) behaupte ich jedoch das der Korrekturfaktor bei mir morgens 20/1IE, mittags 30/1IE/ u. abends 20/1IE ist. Mitte der Woche werd ich mich noch mal bei der Diabetesberaterin melden u. von meinen "Erkenntnissen" berichten. Ich denke das sie dann den Korrekturfaktor auf die von mir ermittelnden Werte korrigiert.

Werde mir die Tage ne Waage u. weitere BE-Tabellen besorgen, testen um wieviel mein BZ steigt wenn ich X BE zu mir nehme u. dementsprechend noch den BE-Faktor ermitteln - Der nächste Termin bei der Diabetesberaterin/Diabetologin ist zwar schon anfang Februar u. ich denke es ist (für mich) von Vorteil wenn ich diese Zeit schon sinnvoll nutze u. den Korrektur- u. BE-fakor ermittel.

Ps.: Was mich nur irritiert, ist die Tatsache das die Inselzellen wohl in den 8 Monaten (01/2013 bis 09/2013) soweit untergegangen sind das der C-Peptid-Wert Ende 09/2013 noch bei 1,34ng/ml (Referenzwert 0,8-4,2ng/ml) lag u. nun das gespritzte Insulin "so gut" (bzw. bei einem Korrekturfaktor von 20/1IE eher "schlecht") wirkt - Die Insulinressistenz vielleicht schon durchbrochen ist, die Bauchspeicheldrüse aber noch weiter schlapp gemacht haben könnte u. der C-Peptid-Wert jetzt ganz anders (schlechter) aussehen könnte.
Ich weiß das es nervig erscheinen mag, aber ich will halt nicht nur wissen wie die geeignete Therapie aussieht. Ich will auch verstehen was mit meinem Körper geschieht bzw. was dafür gesorgt hat das ich mich auf die geeignete therapie konzentrieren muss.
//Edit2// Die Schilddrüse schein nun (wieso auch immer) auch in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein, zum. habe ich, aufgrund der Blutwerte, nun auch noch eine Überweisung zum Nuklearmediziner bezügl. Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) bekommen.//Editend//
//Edit3//Autoimmunreaktion auf die Schilddrüse ist aber negativ - MAK/TPO (Thy. Perox.AK) ist mit 18IU/ml (Referrenzwert <34.0IU/ml) aber negativ!//Editend//


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 Betreff des Beitrags: Re: Metformin ohne Wirkung?
BeitragVerfasst: 19.01.14, 15:07 
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Registriert: 01.03.07, 18:35
Beiträge: 603
Mal etwas zu Deinen Zeitverständnis im Zusammenhang mit der Entwicklung von Defekten, die den Typ2 ausmachen:

Typ2-Schwergewichten verkleinert man seit gut 10 Jahren mit erstaunlichem Erfolg per bariatrischer Operation den Futterspeicher auf die Größenordnung von um 150ml=kl Joghurttöpchen. Und dann dauert es bei vielen bis den meisten keine Woche, bis sich deren Insulin-Glukose-Verhältnis nahezu bis völlig normalisiert. Also unauffälliger HOMA-Wert.

Seit nem parallelen Gruppenversuch von nem englischen Prof in 2005 wissen wir, dass die geringe initiale Futtermenge von 600-800kcal/Tag die ganze Herxerei hinter dieser Normalisierung ist, also nix weniger Gewicht und nix weniger Zellwiderstand gegen Glukose(weniger Insulinresistenz), sondern einfach nur Normalisierung der Regelfunktion von Leber, Pankreas und Hypothalamus in dem Maße, in dem die als erste vom Abbau von Speicherfett profitieren.

Das ist dann zwar noch immer nicht der ganze Typ2, aber damit kommen viele Betroffene in den Bereich, in dem sie mit mehr oder weniger LowCarb ihren BZ ohne Medis im gesunden Bereich halten können. Und ich hab damit meinen Basal-Insulin-Bedarf glatt vierteln können, wie Du mit Hilfe von Google und den Stichworten "Insuliner-Erfahrungen z.B. mit besonders kleinem Schmalhans..." nachlesen kannst.


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