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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ständige Unterzuckerung
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 Betreff des Beitrags: Ständige Unterzuckerung
BeitragVerfasst: 29.03.13, 23:36 
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Beiträge: 1
Hallo,

seit mehr als 5 Monaten leide ich unter ständigem Unterzucker. Wenn ich nüchtern messe, dann liegt der Wert bei 50. Wenn ich was gegessen hab, ist es okay. Doch sobald das Essen eine Weile vorbei ist, geht der WErt wieder in den Keller.

Ich bin Hauptberuflich Schauspielerin – und wenn man ständig auf der Bühne umkippt, dann hat man irgendwann richtige Probleme.

Gerade Abends und Morgens ist es am Schlimmsten.

Ich war schon bei allen möglichen Medizinern – dann wird gemessen, dann wird Traubenzucker geraten – aber elfen tut nix.

Kennt hier vielleicht jemand einen Rat?

Danke
Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: Ständige Unterzuckerung
BeitragVerfasst: 30.03.13, 09:57 
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Hallo Lena,

warst du schon bei einem guten Endokrinologen? Wurdest du schon auf ein Insulinom untersucht? Wenn nicht, dann wären das meine Vorschläge.

Traubenzucker kann wirklich nicht die Dauerlösung sein. Wenn alles nichts hilft, dann würde ich persönlich noch eine Möglichkeit darin sehen, dass du dich für eine begrenzte Zeit ketogen ernährst. Du wirst dadurch nicht deinen niedrigen BZ los, aber die Mangelerscheinungen treten dann wahrscheinlich weniger stark in Erscheinung. Dein Gehirn lernt dabei wieder, sich nicht nur mit Glukose, sondern auch mit Ketonkörpern zu ernähren. Der Glukosebedarf des Gehirns sinkt dann auf 20% und es kann Phasen mit niedrigem BZ viel besser überstehen. Du wirst damit wahrscheinlich nicht mehr so schnell umkippen, einen Versuch wäre es wert. Vielleicht kannst du aus diesem Artikel etwas dazu herauslesen.

LG Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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 Betreff des Beitrags: Re: Ständige Unterzuckerung
BeitragVerfasst: 30.03.13, 10:48 
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Beiträge: 964
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Hallo Lena,

vor die Therapie haben die Götter klugerweise die Diagnose gestellt. Die Konsultation eines Endokrinologen ist hier sicherlich zu empfehlen.
Um die Unterzuckerungssymptome zu behandeln, müssen organische Erkrankungen wie z.B. das selten vorkommende Insulinom ausgeschlossen werden.

Es handelt sich bei den dargestellten Beschwerden häufig um eine alimentäre oder reaktive Hypoglykämie, die diätetisch behandelt werden kann. In der akuten Situation ist Traubenzucker das Mittel der Wahl. Zur Langzeittherapie wird von der Medizin überwiegend eine ausgewogene, regelmäßige Ernährung (Mischkost aus KH, Fett, Eiweiß) empfohlen, wobei langkettige KH, die nur langsam ins Blut fließen, zu bevorzugen sind.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Ständige Unterzuckerung
BeitragVerfasst: 30.03.13, 13:13 
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Wohnort: Nähe Dresden
Eine alimemtäre Hypoglykämie ist auch nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Die tritt gewöhnlich im Zusammenhang mit den Mahlzeiten auf und würde den niedrigen NBZ von 50 mg/dl nicht erklären.

Mit der von Hans Reuter empfohlenen ausgewogene Ernährung wirst du den Nüchtern-Wert kaum beeinflussen können. Vielleicht hilft sie ja zu den anderen Zeiten - probiere es einfach mal aus.

LG Rainer

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 Betreff des Beitrags: Re: Ständige Unterzuckerung
BeitragVerfasst: 01.04.13, 09:42 
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Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Lena,

ich möchte bei der ausgewogenen Mischkost nochmals auf die Regelmäßigkeit der Nahrungsaufnahme hinweisen.

Als mögliche Ursache einer Hypoglykämie wird in der Medizin auch eine benigne(gutartige) Autonomie einzelner B-Zellen des Pankreas diskutiert, die zum falschen Zeitpunkt Insulin produzieren.
Der Endokrinologe weiß sicher mehr.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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