Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Und noch ein "Problemchen"
Aktuelle Zeit: 15.12.17, 17:48

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 11 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 02.03.13, 12:55 
Offline
noch neu hier

Registriert: 02.03.13, 12:42
Beiträge: 4
Hallo erst einmal! Ich bin neu hier und habe wie viele andere auch Diabetes Probleme. Hier erst einmal paar Daten und Fakten: Bin 50 Jahre alt, übergewichtig (25 Kg zu viel!), seit 12 Jahren spritze ich Insulin. Man soll ja hier keine Produkt- oder Medikamentennamen nennen ... versuchen wir es mal so. Schnelles Rapid Insulin: 10-8-8-0 und Langzeitinsulin zur Nacht 8 IE. S... 1000 1-0-1-0. J... 100mg 0-1-0-0. Wegen Bluthochdruck nehme ich R... 10mg 1-0-0-0, L... 20mg 1-0-0-0 und N...l 5mg 1-0-0-0. Magensäureblocker 40mg 1-0-0-0 wegen Magenproblemen. Seit gut vier Monaten habe ich Arthrose mit Gelenkentzündung im Fuß und Verkalkung in der Schulter, wo ich (wen es zu schmerzhaft wird) gelegentlich I.. 600 oder Nova... 500mg nehme. Seit gut drei Monaten steigen meine Zuckerwerte extrem an. Morgens 240 mg/dl, mittags 140 - 360 mg/dl und abends 180 mg/dl. Der Langzeitzucker liegt bei 7,6 mmol/l. Ich versuche gegen die hohen Werte „anzuspritzen“. Novorapid: 40-24-18-0. Manchmal habe ich das Gefühl, als ob das Insulin überhaupt nicht wirkt (Spritzstelle mehrfach gewechselt). Zusätzlich mache ich seit einem Monat eine Diät auf ca. 1500 kcal täglich. Durch die hohen Zuckerwerte nehme ich wahrscheinlich auch nicht viel ab. Es artet in Stress aus. Mein Diabetologe meinte nur: „Sie sind Diabetiker und sind nun mal krank! Nehmen Sie Gewicht ab!“ Ich glaube, unsere Wege werden sich wohl bald trennen (viele Diabetologen gibt es in meiner Nähe nicht)! Ich nehme kaum Kohlehydrate zu mir. In neun Tagen habe ich ca. 85 BE zu mir genommen und fast 500 IE Insulin gespritzt. Schmerzen sollen die Zuckerwerte auch ansteigen lassen, aber so stark? Insulinresistenz? Hatte das schon mal jemand? Hatte schon mal jemand diese Symptome wie ich und was macht man da? Schon einmal vielen Dank für eine Antwort.
Gruß Jürgen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 02.03.13, 14:37 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 01.10.09, 08:16
Beiträge: 125
Wegen Diabetes nimmt man nicht zu, sondern ab ( wenn man das isoliert betrachtet) !
Hohe Zuckerwerte im Blut oder gar im Urin bedeuten ja, dass ein Teil der
Nahrung nicht im Köper ankommt, sondern rausgespült wird !!!

Insulin in großen Mengen hingegen wirkt wie ein Masthormon !!!
Ergänzend zu Insulin gibt es Tabletten, die die Insulinresistenz verringern und
gleichzeitig die Gewichtsabnahme fördern.

Diät ist NICHT sinnvoll, sondern diabetesgerecht umgestellte abwechslungsreiche
und ausgewogene Ernährung.
Diese ganzen "Diäten" sind imho Schwachsinn; sie fördern zumeist nur einen
jojo-Effekt.
Kohlenhydrate sollte man sehr wohl nehmen, allerdings solche mit einem niedrigen
glykämischen Index.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 02.03.13, 16:39 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 01.03.07, 18:35
Beiträge: 603
Moin Jürgen,

schreiben wir für den Forumsfrieden schnelles Analog-Insulin :)

Dein Spritzschema sagt mir, dass Du eben nach Schema und nicht nach BZ spritzt. So etwas hab ich bislang auf die Dauer immer ähnlich nicht funktionieren sehen, wie bei Dir. Ganz einfach, weil man für z.B. 1 BE bei 200 schon 50-100% mehr Insulin brauchen kann, als bei 100. Und wenn's an die 300 geht, kann der Bedarf pro BE geradezu uferlos steigen. Es gibt reichlich Erklärungsversuche dafür, aber alle kommen auf ein Ergebnis raus: Wenn wir uns son Quatsch angespritzt haben, müssen wir gezielt und systematisch mehr Insulin einsetzen und den BZ und damit auch unseren Insulinbedarf wieder auf ein normales Maß verringern.

Machen wir mal schrittweise:
Nach Deinem Schema spritzt Du 8 Einheiten von welchem Langzeit-Insulin zur Nacht? NPH, Detemir oder Glargin?

Bis neugierig, Jürgen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 03.03.13, 11:29 
Offline
noch neu hier

Registriert: 02.03.13, 12:42
Beiträge: 4
Aber hallo! So schnell habe ich mit Antworten nicht gerechnet! Danke!

McNelly hat geschrieben:
Diät ist NICHT sinnvoll, sondern diabetesgerecht umgestellte abwechslungsreiche
und ausgewogene Ernährung.
Diese ganzen "Diäten" sind imho Schwachsinn; sie fördern zumeist nur einen
jojo-Effekt.
Kohlenhydrate sollte man sehr wohl nehmen, allerdings solche mit einem niedrigen
glykämischen Index.


Ja, man hat nicht umsonst früher Kälbern Insulin in Massen gespritzt! Auf der Kur (vor einem Jahr) habe ich gut 8 Kg abgenommen. Jetzt habe ich zwei Kilo wieder drauf. Mit nur ausgewogener Kost nimmt man aber nicht ab! Ausgewogen und Kalorienreduziert müsste es doch gehen. Der Glyx Index ist in den meisten Fällen mit den Kohlehydraten identisch (fast).

hjt hat geschrieben:
Machen wir mal schrittweise:
Nach Deinem Schema spritzt Du 8 Einheiten von welchem Langzeit-Insulin zur Nacht? NPH, Detemir oder Glargin?


Das war mal bis vor vier Monaten so. Jetzt spritze ich 24 IE Protaphane. Ich spritze nicht nach Schema. Sind die Bz Werte höher spritze halt dagegen/höher (je 20 mg/dl 1 IE mehr). Oder gibt es hier eine andere Faustregel? Ich kann leider nicht erkennen, warum der Bz so steigt obwohl ich kaum BE zu mir nehme.
LG Jürgen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 03.03.13, 13:02 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 01.03.07, 18:35
Beiträge: 603
Moin Jürgen,

für's alltägliche gute Auskommen gilt: Wenn der BZ 2-3 Stunden nach dem Essen, bei höheren Dosen auch 4-6, wieder auf der Höhe ankommt, auf der er vor dem Essen gestartet ist, hat DIE Dosis zu DEM Essen gepasst. Dafür muss man natürlich nicht hoffen, dass der BZ zur nächsten Mahlzeit wieder im Zielbereich ist, sondern dafür muss man nach dem Essen konkret messen, z.B. zu Anfang in Halbstunden-Schritten, und schauen, wie er sich bewegt. Also wie er ansteigt und danach wieder sinkt. Wenn er zu sinken aufhört, hat auch die zugehörige Insulinwirkung aufgehört. Wenn das Sinken über dem BZ vor dem Essen aufhört, war's zu wenig Insulin, wenn unter dem BZ vor dem Essen, war's zu viel.

Wenn man weniger KHs isst, fällt der Insulinbedarf von Fett und Eiweiß merkbarer ins Gewicht. Auch dafür muss ggf. passend (s.o.) gespritzt werden.
Und dann fällt bei der BZ Nachverfolgung nach dem Essen in den Ersten Wochen und Monaten praktisch immer auf, dass man sich in der BE-Menge super verschätzen kann und dass manches, was man an Futter nicht berücksichtigt hat, doch offenbar auch ne Menge KHs enthalten haben muss :(

Und zumindest bei KH-reduziert gilt, dass etwa die Hälfte vom täglichen Gesamtverbrauch an Insulin als Basal benötigt wird.
Damit meine Basal-Versorgung einigermaßen gleichmäßig verläuft, spritze ich morgens und abends ein Langzeit-Analog. Wenn ich zwischendurch mal NPH wie Du nehme, teile ich meinen Tagesbedarf statt auf 2 alle 12 auf 3 gleiche Dosen alle 8 Stunden auf.

Anfangen würde ich an Deiner Stelle z.B. mit 3x15 IE NPH. Und nach der nächten Mahlzeit den BZ-Verlauf beobachten.

Daumendrück, Jürgen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 04.03.13, 17:41 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 966
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Jürgen McNelly,

zur hiesigen "Forumsordnung" sei erwähnt, dass die Wirkstoffe der Medikamente(auch Insulin, wie @hjt es auch beispielsweise getan hat), ohne weiteres benannt werden dürfen, nur halt ohne Handelsnamen.

Zum Glykämischen Index(GI) muss ich @creole zustimmen. Damit der Blutzucker langsam ansteigt, soll man KH bevorzugen, die einen niedrigen GI haben. Deshalb auch der Verzicht auf gesüßte Getränke. Sie "strömen" so zu sagen ins Blut. Besser, sie würden nur "fließen"oder "tropfen".

Abnehmen tut man in der Regel nur, wenn der Input der Energie kleiner ist als der Output,
d.h. nicht mehr Kalorien zuführen als benötigt werden, z.B. bei körperlichen Aktivitäten oder Bewegungsarmut.
Ich halte mich an die Devise: Nicht zu viel, nicht zu süß und nicht zu fett.

Mit dem Insulin verhält es sich so: Je höher der Insulinspiegel umso schwerer
ist das Abnehmen, da das Hormon den Fettabbau hemmt.
Bei jeder Insulinbehandlung sollte immer der Grundsatz gelten: Soviel wie nötig, jedoch so wenig wie möglich. Es ist auch so, dass der Insulinbedarf bei einem niedrigeren Blutzuckerspiegel
insgesamt sinkt um einen bestimmten Zielwert zu erreichen.

Wie wäre es denn mit einer Diabetikerschulung für die Basis/Bolus-Therapie.
Eine sogenannte ICT = Intensivierte Insulintherapie?

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 06.03.13, 17:02 
Offline
noch neu hier

Registriert: 02.03.13, 12:42
Beiträge: 4
hjt hat geschrieben:
Und zumindest bei KH-reduziert gilt, dass etwa die Hälfte vom täglichen Gesamtverbrauch an Insulin als Basal benötigt wird.
Damit meine Basal-Versorgung einigermaßen gleichmäßig verläuft, spritze ich morgens und abends ein Langzeit-Analog. Wenn ich zwischendurch mal NPH wie Du nehme, teile ich meinen Tagesbedarf statt auf 2 alle 12 auf 3 gleiche Dosen alle 8 Stunden auf.

Anfangen würde ich an Deiner Stelle z.B. mit 3x15 IE NPH. Und nach der nächten Mahlzeit den BZ-Verlauf beobachten.


Okay, dass kann ich mal versuchen.

Hans Reuter hat geschrieben:
Deshalb auch der Verzicht auf gesüßte Getränke. Sie "strömen" so zu sagen ins Blut. Besser, sie würden nur "fließen"oder "tropfen".

Na ist klar, zuckerhaltige Getränke gibt es nicht bei mir! Süßes mag ich auch nicht so sehr. Aber wie kommt es, dass man für eine BE fast 12 IE Novorapid spritzen muss!? Bis vor paar Monaten hatte ich morgens einen vierfachen Faktor. Also 1 BE = 4 IE. Heute 1 BE = 12 IE.

Langfristig möchte ich mein Körpergewicht reduzieren. Mit dem hohen Insulinmengen funktioniert es nicht. Nehme ich in kauf, dass der BZ hoch ist (um 200 mg/dl) und versuche mit weniger Insulin abzunehmen?!

Danke nochmal! Gruß Jürgen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 06.03.13, 19:15 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 28.01.09, 09:40
Beiträge: 185
Wohnort: Nähe Dresden
McNelly hat geschrieben:
Langfristig möchte ich mein Körpergewicht reduzieren. Mit dem hohen Insulinmengen funktioniert es nicht. Nehme ich in kauf, dass der BZ hoch ist (um 200 mg/dl) und versuche mit weniger Insulin abzunehmen?!

Nein, das wäre nun wirklich der falsche Weg. :(

Du sagst, dass du fast keine KH mehr isst und gibst dann an, dass du pro Tag ungefähr auf 10 BE, also auf 120g KH kommst. Um von der hohen Insulindosen runterzukommen solltest du die KH noch mehr einschränken. Ich würde vorschlagen, dass du für eine Weile unter 50g KH bzw. unter 4 BE bleibst. Am Anfang musst du dann mit viel Insulin den BZ soweit senken, bis er in vernünftige Regionen kommt. Wenn du dort bist, dann wirst du weniger Insulin benötigen. Mit weniger Insulin und weniger KH wirst du auch nicht mehr weiter zunehmen.

Falls du dich fragst, was du überhaupt noch essen darfst, dann kann ich dir Eiweiß und Fett empfehlen. Wenn du dafür Unterstützung und Rezeptvorschläge suchst, dann sieh einfach mal in das LOGI-Forum rein. Dort kannst du dir auch die Erfahrungsberichte von anderen durchlesen und wirst sehen, dass man mit dieser Ernährung langfristig sogar abnehmen kann, auch wenn man dabei mehr Eiweiß und Fett zu sich nimmt.

Viel Erfolg, Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 07.03.13, 09:09 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 966
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Rainer hat geschrieben:
Nein, das wäre nun wirklich der falsche Weg.

In der Tat, hier gilt es den optimalen Mittelweg zu finden.

@Jürgen
Beim Austausch von KH sollte in Deinem Fall auch auf eine moderate Fettzufuhr geachtet werden,
obwohl bei Deiner wohl familiär bedingten primären Hypertriglyzeridämie die enorme Höhe der Triglyzeridwerte mit der Ernährung wenig beeinflusst werden kann. Wohl mit einer guten Blutzuckerführung.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 08.03.13, 15:56 
Offline
noch neu hier

Registriert: 02.03.13, 12:42
Beiträge: 4
McNelly hat geschrieben:
Wenn du dafür Unterstützung und Rezeptvorschläge suchst, dann sieh einfach mal in das LOGI-Forum rein.


Wo bitte geht es zum LOGI - Forum?

Vielen herzlichen Dank für die vielen Tips!

LG Jürgen


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Und noch ein "Problemchen"
BeitragVerfasst: 08.03.13, 16:24 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 28.01.09, 09:40
Beiträge: 185
Wohnort: Nähe Dresden
Hallo Jürgen,

du brauchst einfach nur nach "LOGI Forum" zu googeln.

An die Rezepte kommst du erst ran, wenn du dich angemeldet hast. Aber das dürfte kein Problem sein, oder?

LG Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 11 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!