Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Diabetologe ist etwas ratlos ....
Aktuelle Zeit: 21.10.17, 16:50

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 5 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Diabetologe ist etwas ratlos ....
BeitragVerfasst: 05.12.12, 23:56 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 05.04.05, 13:44
Beiträge: 127
Hallo,
leider eine etwas längere Vorgeschichte, die ich versuche kurz zu halten.
Ich bin jetzt knapp 38, weiblich und Übergewichtig.
Erstmalig aufgefallen (aus heutiger Sicht) ist mein erhöhter morgendlicher nüchtern Wert , bei einem OGT während einer Schwangerschaft 2003.
Damals war mein nüchtern Wert 95, der Toleranz Wert lag aber noch bei 100 und somit war ich im "grünen Bereich". Das Kind kam pünktlich mit 55 cm und 3555 g.

2010 dann eine erneute Schwangerschaft, mein nüchtern Wert beim OGT war durch die runtergezogene Toleranzgrenze von 90, auffällig und lag bei 98.
Ich wurde zum Diabetologen geschickt, wurde nach div Tests, mit der Diagnose Gestations Diabetes bestückt und musste Insulin spritzen da die Ernährung an meinen morgendlichem nüchtern Wert nichts anrichtet.
Mein morgendlicher nüchtern Wert pendelte immer zwischen 95 und 120.

Ich spritze abends, jede Woche wurden die Einheiten erhöht und der nüchtern Wert blieb völlig unbeeindruckt.

In der 37 SSW wurde die Geburt eingeleitet, da ich massive Probleme mit der Hüfte, dem Ischias und dem Iliosakralgelenk hatte.
Das Kind wog 2880 g und war 50 cm lang, ihr Bz Wert war in Ordnung, meiner auch ( 85), das ist 23 monate her.

Vor einem halben Jahr, fiel mein Bz bei einer Blutentnahme auf. Morgens nüchtern abgenommen lag der wert bei 97.

Wieder zum Diabetologen, der lies mich auf Diabetes Typ 3 Modi untersuchen, da mein HBa1C Wert im absoluten Tob Bereich liegt (4,7) und auch während der Schwangerschaft nie erhöht war.
Mein Diabetologe war sich ziemlich sicher, das es sich bei mir um die angeborene vererbare Diabetes Form handelt, vor allem weil zwei meiner vier Kinder auch Anzeichen aufweisen. ( Übermässiger Durst, das 2004 Kind litt mit 2-5 Jahren gelegentlich an Unterzuckerung)
Er sagte, es würde absolut passen und deswegen veranlasste er die irre teure genetische Untersuchung.

Das Ergebnis überraschte. Ich habe keinen Typ 3. Ich habe keine Modi.

Typ 2 habe ich aber auch nicht wirklich, er geht bei mir aber von einer Insulin Resistenz aus und meinte, das es mein Übergewicht erklären würde. Das wäre auch ein Anzeichen auf einen späteren Typ 2, aber ihn irritiert mein Hba1c Wert.

Er sagte mir klar, das er mich nicht einzuordnen weiß.

Ich empfinde meinen Diabetologen als sehr kompetent und ehrlich.
Ich wüsste trotzdem gerne was andere darüber denken, ist das wirklich so ungewöhnlich?

Was ich am kuriosesten finde, als ich wegen der angeblichen Gestations Diabetes Insulin spritzen musste, habe ich in der Zeit knapp 20 kg, trotz Schwangerschaft. abgenommen... in gut 10 Wochen.
Die kamen trotz Beihaltung der neuen Essgewohnheiten, ziemlich fix wieder.


Ich muss nun alle 6 Monate zur Kontrolle, gelegentlich messe ich zwischendurch, ein paar Teststreifen habe ich noch.
Heute lag mein morgendlicher nüchtern Wert bei 110.

Mich verunsichert das irgendwie .....


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 09.12.12, 17:38 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Yvonne,

abgesehen von dem Gestationsdiabetes, der in der Regel nach der Schwangerschaft auch endet,
sind hier keine Nüchternwerte aufgeführt, die das Diagnosekriterium für Diabetes erfüllen.
Wie hoch ist denn der HbA1c-Wert?

O.a. Werte sind grenzwertig und können wie der Gestationsdiabetes auch ein Hinweis sein für
die Entwicklung eines späteren Typ 2 Diabetes. Insofern ist die regelmäßige Beobachtung der Blutglukosewerte angezeigt.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 11.12.12, 10:22 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 28.01.09, 09:40
Beiträge: 185
Wohnort: Nähe Dresden
Hallo Yvonne,

es ist gut, dass du sehr wachsam bist und eine Diabetesentwicklung zeitig mitbekommen willst. Ein SS-Diabetes spricht für ein hohes Risiko einer späteren Diabetesentwicklung.

Der NBZ von 97 mg/dl bei der letzten Blutentnahme ist normal und weist nicht auf Diabetes hin. Dein mit dem Handmessgerät ermittelten 110 mg/dl würden als Laborwert auf einen Prädiabetes hinweisen, aber du musst dabei unbedingt die Ungenauigkeit der Geräte berücksichtigen. Warte in Ruhe den nächsten Laborwert ab, so viel Zeit hast du.

Deine Abnahme mit Insulin während der SS ist nicht typisch und hatte wohl eher etwas mit der SS zu tun. Wenn du vermutest, dass du eine hohe Insulinresistenz entwickelt hast und deshalb nicht abnehmen kannst, dann kannst du deinen Doc mal um ein oGTT mit Insulinmessung bitten. Wenn der Test die IR bestätigt, dann kannst du sehr viel dagegen tun, indem du regelmäßig Sport treibst. Unterstützend dazu könnte allerdings Metformin hilfreich sein und die Abnahme ankurbeln.

LG Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 21.12.12, 15:17 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 05.04.05, 13:44
Beiträge: 127
Hallo,
ich komme leider erst heute zum Antworten.

Ich habe nach wie vor die gleichen Werte wie in der angeblichen Gestationsdiabetes.
Im Grunde hat sich nichts verändert, es ist alles gleich geblieben, bis auf diesen einen Wert nach der Entbindung.(85)

Bei der Kontrolle beim Diabetologen letzte Woche, war mein Nüchternwert 102 (Blutentnahme) und mein HBA1C lag bei 4.8.

Die Insulinresistenz wird vom Diabetologen vermutet.
Er sah sich meine Werte aus der angeblichen Gestations Diabetes an, und meinte dann das man anhand der ständig erhöhten Insulin Einheiten schon eine Insulin Resistenz erkennen kann.
Er geht übrigens davon aus, das ich doch keine Gestations Diabetes hatte, denn ich habe jetzt so ziemlich genau die gleichen Werte und bin definitiv nicht schwanger.
Er begreift nur nicht, warum mein morgendlicher Nüchtern Wert erhöht ist, es bestrifft auch NUR diesen.
Alles andere ist vorbildlich.
Ich muss alle 6 Monate zur Kontrolle.

Lg Yvonne


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
BeitragVerfasst: 22.12.12, 10:21 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Yvonne,

es sollte beachtet werden, dass die Grenzwerte bzw. Kriterien für einen Schwangerschaftsdiabetes
zum Schutz des Fötus niedriger definiert werden als allgemein für Diabetes mellitus.
Es kann also durchaus sein, dass ein SS-Diabetes vorlag, aber mit den gleichen Werten
von heute kein Diabetes diagnostiziert werden kann.

Bzgl. Insulinresistenz Arzt auf den Homatest ansprechen.

mehr

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 5 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!