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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Feststellung Diabetes
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 Betreff des Beitrags: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 24.11.12, 01:37 
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Beiträge: 12
Hallo,
nach einer normalen Blutuntersuchung,
teilete mir mein Hausrzt mit ich hätte Diabetes,
der Zuckerwert lag oder liegt bei 100 bis 120,
er gab mir Metformin 500 mit,
bin mir aber nicht sicher ob ich wirklich diabetes habe,
wie verhalte ich mich
gruß
Inge


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 24.11.12, 10:16 
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Registriert: 03.12.06, 12:00
Beiträge: 288
Wohnort: München
Inge01 hat geschrieben:
Hallo,
nach einer normalen Blutuntersuchung,
teilete mir mein Hausrzt mit ich hätte Diabetes,
der Zuckerwert lag oder liegt bei 100 bis 120,
er gab mir Metformin 500 mit,
bin mir aber nicht sicher ob ich wirklich diabetes habe,
wie verhalte ich mich
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Inge


Such einen Diabetologen auf und laß einen Glucose-Belastungstest machen.
Es gibt keinen "Zuckerwert" an sich, der ändert sich im Laufe des Tages, daher ist der Zeitpunkt, an dem Blut genommen wurde, sehr wichtig. Aus einem einzelnen Wert kann man keine vernünftigen Schlüsse ziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 25.11.12, 17:51 
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Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Inge,

Diabetes mellitus wird definiert mit erhöhtem Nüchternzuckerwert oder
Werten nach den Mahlzeiten, die insbesondere Kohlenhydrate enthalten.

Die o.a. Werte sind allemal grenzwertig, d.h. eventuell besteht Prädiabetes.
Im Zweifelsfall: oraler Glukosetoleranztest(oGTT) beim Arzt bringt Sicherheit.

Auch bei einem Prädiabetes kann das o.a. Medikament bei guter Verträglichkeit und ohne eventuelle Kontraindikationen nützlich sein.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 26.11.12, 21:20 
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Beiträge: 1427
Inge01 hat geschrieben:
Hallo,
nach einer normalen Blutuntersuchung,
teilete mir mein Hausrzt mit ich hätte Diabetes,
der Zuckerwert lag oder liegt bei 100 bis 120,
er gab mir Metformin 500 mit,
bin mir aber nicht sicher ob ich wirklich diabetes habe,
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Inge


Hallo Inge,

welche Werte hat der Arzt denn noch bestimmt - schreib doch mal alles ab und hier rein (mit den Einheiten und Referenzbereichen).

Der normale Glucosewert ist sicherlich nur bedingt aussagekräftig. Der bereits erwähnte OGTT ist sinnvoll, bevor man Medikamente nimmt - und ggf. sogar der Langzeitzuckerwert (HbA1c). Wurde der zufällig auch bestimmt? Wenn nicht, auch danach fragen. Der gibt ab, wie dein Blutzucker in den vergangenen 8-12 Wochen war.

Wie sieht denn deine Ernährung aus - was und wie viel wovon? Und dein Gewicht? Was ist mit Bewegung/Sport?
Sonstige Krankheiten, Unverträglichkeiten etc.?

_________________
Viele Grüße, bluemoon

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles Nichts."


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 26.11.12, 21:40 
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Interessierter

Registriert: 14.11.12, 22:26
Beiträge: 12
Hallo,
danke für diese Antwort, ich habe keine Werte die müßte ich von meinem Arzt holen,
ich wiege 58 kg, bin 65 Jahre normale Ernährung
habe zwei Op an der Halsschlagader und Schlüsselbeinatterie, Blutdruck
im Durchschnitt 200 nehme aber Tabletten
mein Arzt sagte mir zwischen 80 und Hundert wäre alles normal,
und nur weil ich einmal 120 hatte das andere Mal 100, bin ich doch kein Diabetiker
kann mich ja auch irren, die Werte besorge ich mir
l.G.
Inge


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 27.11.12, 09:28 
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Registriert: 28.01.09, 09:40
Beiträge: 185
Wohnort: Nähe Dresden
Hallo Inge,

bei dem Gedanken, dass alle Diabetiker faul und verfressen wären, handelt es sich um ein Vorurteil, das leider von vielen Seiten heftig geschürt wird. Das Vorurteil ist aber nicht wahr, man kann durchaus auch als schlanker Mensch mit genügend Bewegung Diabetes bekommen.

Wenn dein Arzt nicht noch andere BZ-Werte (HbA1c, oGTT-2h-Wert) von dir ermittelt hat, dann hast du wirklich noch keinen Diabetes, sondern Prädiabetes bzw. gestörte Nüchternglukose (IFG). Die ist für einen NBZ zwischen 100 und 125 mg/dl festgelegt. Dabei reicht es in der Tat, wenn ein hoher Nüchternwert einmal aufgetreten ist*). Bei einem Stoffwechselgesunden gleicht die BZ-Automatik hohe Glukosewerte perfekt aus. Wenn sie das manchmal nicht mehr kann, dass besteht ein diabetischer Defekt.

Wenn deine bisherige Lebensweise zu diesem Defekt geführt hat, dann wird ein "weiter so" dich mit hoher Wahrscheinlichkeit in ein paar Jahren zum Diabetes führen. Eine Möglichkeit der Änderung hat dir dein Arzt mit dem Metformin angeboten. Das ist klug und dafür kannst du ihm dankbar sein. Eine andere wäre, dass du deine Ernährung und deinen Lebensstil diabetesgerecht umstellst, dann kannst du dir das Metformin vielleicht sparen. Diabetes ist eine Störung im Glukose-Stoffwechsel, deshalb solltest du bei deiner Ernährung besonders auf die Menge und die Qualität der KH achten. Eine Ernährung, die das beachtet und außerdem sehr schmackhaft ist, ist LOGI. Sieh dich mal im Forum http://forum.logi-methode.de/ um und entscheide, ob das eventuell für dich gut passt. Außerdem solltest du dich so viel wie möglich bewegen bzw. Sport treiben. Mit Metformin oder mit diesen Änderungen kann du es vielleicht schaffen, die Diabetesentwicklung zu verlangsamen und die Diagnose Diabetes für viele Jahre hinauszuschieben.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, Rainer

*) Du warst doch hoffentlich bei der Blutentnahme nüchtern. Falls du kurz vorher gefrühstückt hast, dann könnte es tatsächlich sein, dass du keine diabetische Störung hast.

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 06.12.12, 15:45 
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Interessierter

Registriert: 06.12.12, 15:36
Beiträge: 14
Wie kann man eigentlich Diabetes feststellen und welche Symptome bekommt man, wenn man Diabetes hat?? Und was führt eigentlich dazu? Ist es etwa zu viel Süßes essen, oder sind das Stoffwechsel-Störungen oder ist es eher genetisch veranlagt? danke und glg


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 11:01 
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Hallo,

klassische Symptome des Diabetes können u.a. Polyurie (erhöhtes Harnvolumen, häufiges Wasserlassen), Polydipsie (gesteigertes Durstempfinden) und sonst nicht zu erklärender Gewichtsverlust und allgemeine Abgeschlagenheit sein. Diese Symptome treten jedoch im latenten Stadium kaum auf, meistens erst bei sehr hohen Blutglukosewerten.

Das Diagnosekriterium für Diabetes mellitus ist eine im Labor festgestellte erhöhte Blutglukose im Plasma oder im kapillären Vollblut.
Grenzwerte sind z.B. 126 mg/dl Nüchternglukose, 200 mg/dl postprandiale Werte (nach dem Essen). Eine differenzierte Diagnose liefert der orale Glukosetoleranztest(oGTT).

Ursache für die Entstehung eines Diabetes mellitus ist bei den einzelnen Typen unterschiedlich. Der Typ2-Diabetes (ca. 90 Prozent) zeichnet sich beispielsweise aus durch ein multifaktorielles Geschehen. Die genetische Disposition und eine ungünstige Lebensführung (z.B. falsche Ernährung, mangelnde körperliche Aktivitäten) sind mögliche Faktoren.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 13:56 
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ZItat:
"...eine ungünstige Lebensführung (z.B. falsche Ernährung, mangelnde körperliche Aktivitäten) sind mögliche Faktoren."
Zitat Ende

Ich frage mich, wann die Verbreitung dieser unsinnigen Behauptung endlich mal ein Ende finden wird. Aber da das ja in allen Medien breitgetreten wird und selbst Ärzte diesen Unsinn glauben, wird es wohl noch lange dauern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 14:58 
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Birdie hat geschrieben:
ZItat:
"...eine ungünstige Lebensführung (z.B. falsche Ernährung, mangelnde körperliche Aktivitäten) sind mögliche Faktoren."
Zitat Ende

Ich frage mich, wann die Verbreitung dieser unsinnigen Behauptung endlich mal ein Ende finden wird. Aber da das ja in allen Medien breitgetreten wird und selbst Ärzte diesen Unsinn glauben, wird es wohl noch lange dauern.



Ah ja, und was sind für Sie die Gründe für die Entstehung von Diabetes??? (Typ 2 wohlgemerkt)

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Viele Grüße, bluemoon

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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 16:02 
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bluemoon64 hat geschrieben:
Birdie hat geschrieben:
ZItat:
"...eine ungünstige Lebensführung (z.B. falsche Ernährung, mangelnde körperliche Aktivitäten) sind mögliche Faktoren."
Zitat Ende

Ich frage mich, wann die Verbreitung dieser unsinnigen Behauptung endlich mal ein Ende finden wird. Aber da das ja in allen Medien breitgetreten wird und selbst Ärzte diesen Unsinn glauben, wird es wohl noch lange dauern.



Ah ja, und was sind für Sie die Gründe für die Entstehung von Diabetes??? (Typ 2 wohlgemerkt)


Nach den Gründen wird noch geforscht. Die Krankheitsursachen sind vielfältig und komplex. Mit der Lebensführung hat es jedenfalls nichts zu tun, die sog. Lifestylediabetes gibt es nicht. Die ist eine Erfindung von Abzockern, die die Menschen für dumm verkaufen wollen.

Sie sollten sich mal aus seriösen Quellen informieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 16:47 
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Selbstverständlich gibt es eine familiäre und somit genetische Disposition, aber nicht jeder, der diese hat, muss notwendigerweise Diabetes bekommen. Dem entgegenzuwirken - dafür ist dann doch der Lebensstil verantwortlich:

Zitat:
Dennoch ist die Erkrankung an einem Diabetes mellitus Typ 2 nicht schicksalhaft durch die Gene bestimmt, sondern es müssen zusätzlich weitere Umstände zum Tragen kommen. Hier sind insbesondere eine ungesunde, zu reichliche Ernährung sowie Übergewicht und Bewegungsarmut zu nennen. Man hat festgestellt, dass eine Gewichtszunahme von 8 bis 10 kg das Risiko zur Entstehung von Diabetes um das 3-fache, eine Zunahme von 11 bis 20 Kg sogar um das 5-fache erhöht.


Und ...

Zitat:
Seit Neuestem wird eine hormonelle Ursache mitverantwortlich gemacht für die Entstehung der Insulinresistenz und damit des Diabetes Typ 2. Das Hormon Resistin wird vom Fettgewebe abgesondert, insbesondere von den Fettzellen des Bauchfetts. Es wurde erst im Jahre 2001 entdeckt und sorgt seitdem für neue Ansätze in der Diabetesforschung. Im Organismus ist Resistin verantwortlich dafür, dass die Körperzellen nicht mehr so empfindlich auf das Insulin reagieren. Gleichzeitig fördert es Speicherung von Fett in den Fettzellen.


Und da kommt dann doch das eigene Verhalten hinzu: Bauchfett reduzieren, gesünder und kalorienangepasst ernähren, mehr bewegen.

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Viele Grüße, bluemoon

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles Nichts."


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 17:12 
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bluemoon64 hat geschrieben:
Selbstverständlich gibt es eine familiäre und somit genetische Disposition, aber nicht jeder, der diese hat, muss notwendigerweise Diabetes bekommen. Dem entgegenzuwirken - dafür ist dann doch der Lebensstil verantwortlich:

Zitat:
Dennoch ist die Erkrankung an einem Diabetes mellitus Typ 2 nicht schicksalhaft durch die Gene bestimmt, sondern es müssen zusätzlich weitere Umstände zum Tragen kommen. Hier sind insbesondere eine ungesunde, zu reichliche Ernährung sowie Übergewicht und Bewegungsarmut zu nennen. Man hat festgestellt, dass eine Gewichtszunahme von 8 bis 10 kg das Risiko zur Entstehung von Diabetes um das 3-fache, eine Zunahme von 11 bis 20 Kg sogar um das 5-fache erhöht.


Und ...

Zitat:
Seit Neuestem wird eine hormonelle Ursache mitverantwortlich gemacht für die Entstehung der Insulinresistenz und damit des Diabetes Typ 2. Das Hormon Resistin wird vom Fettgewebe abgesondert, insbesondere von den Fettzellen des Bauchfetts. Es wurde erst im Jahre 2001 entdeckt und sorgt seitdem für neue Ansätze in der Diabetesforschung. Im Organismus ist Resistin verantwortlich dafür, dass die Körperzellen nicht mehr so empfindlich auf das Insulin reagieren. Gleichzeitig fördert es Speicherung von Fett in den Fettzellen.


Und da kommt dann doch das eigene Verhalten hinzu: Bauchfett reduzieren, gesünder und kalorienangepasst ernähren, mehr bewegen.


Ich wüßte gerne woher die Zitate stammen, ohne die Quelle zu kennen kann man nicht viel dazu sagen.

Das Bauchfett ist übrigens typisch für Typ2 Diabetiker und ist eine Folge der Insulinresistenz die der Manifestation des Diabetes vorausgeht.

Ich habe übrigens "meinen" Diabetes mit Anfang 30 bekommen, damals hatte ich einen BMI von etwa 20. Soviel zur reichlichen und ungesunden Ernährung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 18:12 
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Zitat:
Ich wüßte gerne woher die Zitate stammen, ohne die Quelle zu kennen kann man nicht viel dazu sagen.


http://www.medizinfo.de/diabetes/krankh ... etes.shtml

Zitat:
Das Bauchfett ist übrigens typisch für Typ2 Diabetiker und ist eine Folge der Insulinresistenz die der Manifestation des Diabetes vorausgeht.

Ich habe übrigens "meinen" Diabetes mit Anfang 30 bekommen, damals hatte ich einen BMI von etwa 20. Soviel zur reichlichen und ungesunden Ernährung.


Nun, ich kenne auch zahlreiche Personen mit "reichlich Bauchfett", die keinen Diabetes haben -und ich kenne Schlanke mit Diabetes. Manchmal sind die Gene halt schlechter, als es die "Durchschnittswerte" zeigen.

Meine Oma wurde z.B. auch 100 - und hat bis 96 geraucht - und starb nicht an Lungenkrebs. :wink:

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Viele Grüße, bluemoon

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles Nichts."


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 Betreff des Beitrags: Re: Feststellung Diabetes
BeitragVerfasst: 07.12.12, 19:38 
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bluemoon64 hat geschrieben:
Zitat:
Ich wüßte gerne woher die Zitate stammen, ohne die Quelle zu kennen kann man nicht viel dazu sagen.


http://www.medizinfo.de/diabetes/krankh ... etes.shtml

Zitat:
Das Bauchfett ist übrigens typisch für Typ2 Diabetiker und ist eine Folge der Insulinresistenz die der Manifestation des Diabetes vorausgeht.

Ich habe übrigens "meinen" Diabetes mit Anfang 30 bekommen, damals hatte ich einen BMI von etwa 20. Soviel zur reichlichen und ungesunden Ernährung.


Nun, ich kenne auch zahlreiche Personen mit "reichlich Bauchfett", die keinen Diabetes haben -und ich kenne Schlanke mit Diabetes. Manchmal sind die Gene halt schlechter, als es die "Durchschnittswerte" zeigen.

Meine Oma wurde z.B. auch 100 - und hat bis 96 geraucht - und starb nicht an Lungenkrebs. :wink:


Eben, es gibt viele dicke bis sehr dicke Menschen, die keinen Diabetes haben. Da kann doch logischerweise nicht das Übergewicht die Ursache für Diabetes sein.

Dieses Bauchfett, das Diabetiker haben, zeigt sich eben nur am Bauch. Gliedmaßen sind normal und auch der Hüftumfang. Deswegen ist die Forderung, dieses Fett abzubauen auch völlig sinnlos. Es ist ein Folge des Diabetes, nicht seine Ursache.
Aber natürlich gibt es auch richtig dicke Diabetiker, bloß hat das nichts mit dem Diabetes zu tun.

Auf der Seite, die du als Quelle anführst, findet man das übliche Gerede, das von keinerlei Sachwissen getrübt ist und als Information über Diabetes oder andere Krankheiten taugt sie soviel wie diverse Frauenzeitschriften oder TV-Sendungen.


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