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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Diabetes Typ 2 - seit heute festgestellt - brauche Rat
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BeitragVerfasst: 24.05.12, 10:21 
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Beiträge: 3
Hallo,
habe heute meine Blutwerte bekommen. Im Rahmen der Schilddrüsenkontrolle wurde der Blutzucker mituntersucht und der lag bei 121, woraufhin der Arzt den Langzeitwert bestimmen ließ. Mein HbA1c-Wert liegt bei 6,7 und der HbA1c n. IFFCC Stand. Wert bei 49,7.
Mein Arzt meinte, dass ich aufgrund meines massiven Übergwichts unbedingt abnehmen muss, was ich schon seit 2 Jahren tue, aber aufgrund einer Unterfunktion der Schilddrüse das nicht so einfach ist. Er hat mir Metformin 1000 verschrieben, wovon ich abend ne Halbe nehmen soll.
Bitte kann mir jemand helfen. Kann ich das durchs Abnehmen selbst heilen? Muss ich bei dem Wert unbedingt Tabletten nehmen, kann ich damit noch 3 Monate warten, bis zur nächsten Blutuntersuchung? Was kann mit so einem Wert denn alles passieren?

Ich brauch einfach Hilfe, fühle mich total hilflos :cry: , weil ich Angst vor den Nebenwirkungen dieser Medis habe. Gegen erhöhten Blutdruck soll ich ab heute auch noch Tabletten nehmen (Valsargamma 80mg).

Freu mich auf eure Hilfe


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BeitragVerfasst: 24.05.12, 11:42 
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Beiträge: 7270
Wohnort: Bad Nauheim
Hallo Smunzelmaus,

zunächst muss mal eine gute Stoffwechseleinstellung der SD erfolgen. Sie haben wohl ein sog. Metabolisches Syndrom, was ein erhöhtes Risiko für Diabetes-Entwicklung und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Das Sartan ist ein prognostisch gutes Medikament für Sie.
Wichtiger als Diabetes-Medikamente sind zu diesem Zeitpunkt aber wohl eine dauerhafte Gewichtsnormalisierung durch
- mehr Bewegung/Sport
- Umstellung von Ernährungsgewohnheiten

Alles Gute!

_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
www.medizin-forum.de


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BeitragVerfasst: 24.05.12, 23:17 
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Beiträge: 45
servus :)

Zitat:
Mein Arzt meinte, dass ich aufgrund meines massiven Übergwichts unbedingt abnehmen muss, was ich schon seit 2 Jahren tue, aber aufgrund einer Unterfunktion der Schilddrüse das nicht so einfach ist.


der schluessel lautet in 99,9% der faelle mehr bewegung, also verhaltensaenderung. einfach beschrieben, sehr komplex in der durchfuehrbarkeit!

Zitat:
Bitte kann mir jemand helfen. Kann ich das durchs Abnehmen selbst heilen?


von was heilen?

wenn eine diabetesdiagnose felsenfest zementiert ist, hat man die bis zum lebensende (medizinisch gesehen).
das obige sieht aber bisher noch gut aus :)

mit reduktion auf normalgewicht (keine radikaldiaet, siehe eher oben "bewegung"), kann man fuer herz/kreislauf und stoffwechsel sehr viel an lebenszeit und qualitaet rausholen.

Zitat:
Muss ich bei dem Wert unbedingt Tabletten nehmen, kann ich damit noch 3 Monate warten, bis zur nächsten Blutuntersuchung?


muessen muss man wenig in diesem staat! bei obigen werten wuerde aber auch ich metformin nehmen!

Zitat:
Was kann mit so einem Wert denn alles passieren?


alles und nichts. es ist ja nichtmal eine diagnose da!

ich rate vorsorglich zu einem augenarzt wegen einer retinopathie-untersuchung (die tut nicht weh, kostet nur zeit).
weiterhin wuerde ich mal zu einer messung vom c-peptid anfragen!
augenarzt geht sofort, c-peptid macht eigentlich erst sinn, wenn der SD kaspar mal eingestellt ist.

und fuer das abnehmen gilt auf diesem planeten noch immer die energiebilanz bzw. die thermodynamik physik 9. klasse (wie das nach neuem lehrstoff aussieht, keine ahnung...da heisst das wohl ey alter voll krass und guggst du).

in der summe also fuer deine fragen nach dem geposteten hier:

- metformin ja und mit erhoehung der dosis rechnen (eingeschraenkt, da nur auf die geposteten werte bezogen)
- blutdrucksenker ja und ebenfalls mit erhoehung bzw zusatzmedikation rechnen
- augenarztbesuch ja, und moeglichst bald !!! und zwar volldalli!!!
- die druese im kropf einregeln lassen (aber keine gewichtswunder erwarten!)
- einen kardiologen brauchen wir wohl vorerst nicht, da keinerlei beschwerden erkennbar sind

alles gute und bleib uns im forum erhalten :)

mfG
dingo1


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BeitragVerfasst: 25.05.12, 12:40 
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Beiträge: 185
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Schmunzelmaus hat geschrieben:
Ich brauch einfach Hilfe, fühle mich total hilflos :cry: , weil ich Angst vor den Nebenwirkungen dieser Medis habe.

Hallo Schmunzelmaus,

das geht wahrscheinlich jedem erst einmal so, dass er von der Diagnose Diabetes total geschockt ist. Manche erholen sich monatelang und jahrelang nicht von dem Schock, andere rappeln sich schnell wieder auf und unternehmen was. Das ist auch sehr wichtig, da man gerade am Anfang bei einer zeitigen Diagnose noch sehr viel verbessern kann. Das heißt leider nicht, dass du den Diabetes wieder los wirst, aber wenn du jetzt das richtige tust, dann wirst du dein Leben lang besser mit ihm umgehen können.

Anhand deiner Werte schätze ich ein, dass der Diabetes bei dir zeitig entdeckt wurde. Es ist wahrscheinlich alles noch in einem Bereich, in dem du sehr gut mit ihm umgehen kannst. Häufig sind die Werte bei der Diagnose sogar noch höher und lassen sich durch die richtigen Aktivitäten am Anfang erheblich senken. Ein ähnlicher Fall, auch mit einer ähnlichen Frage ist hier aufgetreten. Lies den mal durch, vielleicht kannst du aus den Antworten auch schon was lernen.

Vor dem Metformin brauchst du dich nicht zu fürchten. Das ist ein sehr sicheres Medikament, das schon seit Jahrzehnten von vielen Diabetikern eingenommen wird und deshalb praxiserprobt ist. Außer den offensichtlichen Nebenwirkungen, den Magen- und Darmproblemen, brauchst du keine weiteren schlimmen Nebenwirkungen zu befürchten. Metformin muss unbedingt langsam eingeschlichen werden, du hast ja auch erst eine kleine Anfangsdosis. Bei den meisten verschwinden die Anfangsprobleme nach einer Weile und dann wird das Medikament gut vertragen. Ich drück dir die Daumen, dass die Probleme bei dir nur kurz andauern und du es dann auch gut verträgst. Wenn deine Werte sich stark verbessern, dann kannst du ja in einem halben Jahr mit deinem Arzt mal über einen Versuch reden, es wieder wegzulassen. Aber jetzt am Anfang würde ich die Unterstützung durch Metformin auf jeden Fall belassen.

Deine anderen Baustellen: Schilddrüse und Blutdruck musst du auch in Ordnung bringen. Beim Blutdruck ist es durchaus möglich, das du mit der richtigen Ernährung und ausreichend Bewegung - dem Geheimrezept auch für deinen Diabetes - irgendwann mal wieder ohne Tabletten auskommen kannst. Bei der Schilddrüse wird das nicht passieren, die muss unbedingt medikamentös richtig eingestellt werden.

Du wirst bestimmt sehr viele weitere Fragen auf dem Herzen haben. Stelle die hier oder auch als PN, was ich beantworten kann, werde ich gerne beantworten.

LG Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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BeitragVerfasst: 25.05.12, 13:08 
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dingo1 hat geschrieben:
und fuer das abnehmen gilt auf diesem planeten noch immer die energiebilanz bzw. die thermodynamik physik 9. klasse (wie das nach neuem lehrstoff aussieht, keine ahnung...da heisst das wohl ey alter voll krass und guggst du).

Das gilt aber nur für diejenigen, die in der 9. Klasse nicht richtig aufgepasst haben. Von den Medizinern und Ernährungswissenschaftlern scheinen die meisten leider bei der Behandlung des Themas gerade gefehlt zu haben. Der Energieerhaltungssatz bzw. der 1. Hauptsatz der Thermodynamik gilt nämlich nur in geschlossenen Systemen.

Oder die Leute haben doch richtig aufgepasst, sie haben nur noch nicht gemerkt, dass Menschen und Tiere durchaus in der Lage sind, über die Haut massenhaft Energie in Form von Wärme abzugeben. Und genau das passiert auch normalerweise bei den Stoffwechselgesunden: wenn sie sich mal überfressen, dann wird die überschüssige Energie einfach nach außen abgegeben und vernichtet. Übergewicht ist nichts anderes als eine Stoffwechselstörung, bei der die Vernichtung der überschüssigen Energie nicht mehr funktioniert und diese, egal ob sie aus Fett, Eiweiß oder KH stammt, als Fett eingelagert wird.

Soviel erst mal als Grundkurs zur Auffrischung Physik 9. Klasse, 1. Hauptsatz der Thermodynamik und zu den offensichtlich beobachtbaren Vorgängen im Menschen bei der Verwertung von Nahrung.

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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BeitragVerfasst: 25.05.12, 20:19 
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moin :)

Zitat:
Das gilt aber nur für diejenigen, die in der 9. Klasse nicht richtig aufgepasst haben. Von den Medizinern und Ernährungswissenschaftlern scheinen die meisten leider bei der Behandlung des Themas gerade gefehlt zu haben. Der Energieerhaltungssatz bzw. der 1. Hauptsatz der Thermodynamik gilt nämlich nur in geschlossenen Systemen.



ja und nein :)

es gibt menschen, die sind problemorientiert...und menschen, die sind loesungsorientiert!

wir koennen nun ueber geschlossene und offene systeme debattieren, bringt aber nichts.

es verschwindet nichts so einfach in diesem univerum. loesungsorientiert ist der gedankengang, dass man den output mittels muskelmassevermehrung hochschraubt, was seit 50 jahren in vergessenheit geraten ist (lifestyle).

problemorientiert ist das rumgekasper an der ernaehrung. da reicht ein basiswissen!
die unterscheidung gut und schlecht halte ich fuer durchaus ausreichend (ergaenzt um die erfahrung, wie wenig von allem beliebigen man wirklich essen kann...OHNE hunger zu verspueren).

das wanstproblem ist mehrheitlich ein kopfproblem und sache fuer psychologen, da etwas anders gemacht werden soll/muss als seit 30 oder mehr jahren!

das haben wir schon immer so gemacht ist ein totschlagargument. man kann seine sache auch ein leben lang falsch gemacht haben!
mfG
dingo1
ps: fuer obigen fall halte ich SH einregeln und DM sowie bluthochdruck per medikamente ausbremsen momentan fuer am kluegsten


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BeitragVerfasst: 29.05.12, 09:52 
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Hallo Dingo,

danke für deine wortreiche Antwort. Leider habe ich immer noch nicht verstanden, was du damit sagen willst. Ist es
A. „Der menschliche Körper ist energetisch doch ein geschlossenes System.“ oder
B. „Der menschliche Körper ist zwar kein geschlossenes System, aber trotzdem gilt für ihn der 1. Hauptsatz der Thermodynamik.“ oder
C. „A. und B. sind zwar falsch, aber trotzdem sind die Tatsachen richtig, die damit hergeleitet und bewiesen wurden – das weiß ja schließlich jeder und außerdem kann das jeder sehen.“
Beweise a la C. erinnern mich sehr stark an unsere gute Erde, die ja, wie jeder mal wusste und jeder sehen konnte, auf jeden Fall eine Scheibe ist.

Dieser, wie ich beobachten konnte, falsche Ansatz, dass die Übergewichtigen nur weniger essen und sich mehr bewegen müssen, um an Gewicht zu verlieren, hat natürlich für Wissenschaftler und Ärzte einen ungeheuren Vorteil. Wenn jemand nicht genug abnehmen konnte, dann braucht man nur zu sagen, dass er zu gefräßig und zu faul gewesen ist und schon kann die Theorie gerettet werden. Falls du jetzt vermutest, dass ich nur meine eigene Gefräßigkeit und Faulheit verteidigen will, dann kann ich dich beruhigen. Ich gehöre mit einem BMI von 21 zu denjenigen, die sich ohne weiteren Nachweis als mäßig und fleißig bezeichnen dürfen. Ich habe aber durch meinen Typ2-Diabetes viele Übergewichtige kennen gelernt, die auch mit extremer Kalorienreduzierung und sehr viel Sport ihr Gewicht nicht dauerhaft reduzieren konnten. Die müssen sich von ihren Ärzten oder Ernährungsberatern noch anhören, dass sie bestimmt heimlich mehr gefressen haben, als im Ernährungsprotokoll steht. Das wäre ja auch auf der Grundlage der von dir so hochgehaltenen Theorie, dass man nur weniger essen und sich mehr bewegen muss, die einzig mögliche Erklärung.

Dabei gibt es genügend andere gute Ansätze, die aber wegen den allseits bekannten, offensichtlichen und (siehe C.) eindeutig bewiesenen Tatsachen nicht weiter verfolgt und geprüft werden. Ich verweise hier beispielhaft auf Dr. Nicolai Worm mit LOGI in Deutschland, auf Dr. Annika Dahlqvist mit LCHF in Schweden oder auf Gary Taubes und viele andere in den USA. Deren Erkenntnisse werden meist ohne genauere Kenntnis der Empfehlungen als „extreme Diäten“ abgetan und die Erfolge, selbst die durch Studien bewiesenen, nicht zur Kenntnis genommen.

Für uns Typ2-Diabetiker ist an den oben genannten Ansätzen besonders interessant, dass mit der besonderen Beachtung der Art und Qualität der KH der BZ mit einfachen Mitteln viel glatter und niedriger geführt werden kann. Hier ist dazu eine gute Studie, die von Prof. Heilmeyer an der Rehaklinik Überruh in Isny mit übergewichtigen Diabetikern durchgeführt wurde. Aber auch die Nichtdiabetiker profitieren von einer solchen Ernährungsumstellung, weil dadurch die Insulinschwankungen stark verringert werden und damit Insulinresistenz und dem sich daraus entwickelnden Übergewicht sowie Diabetes wirksam vorgebeugt werden kann.

Wenn du tatsächlich etwas problemorientiert lösen willst, dann musst du in einem ersten Schritt sorgfältig beobachten, ob die gängigen Rezepte tatsächlich für alle funktionieren und dann nach Alternativen Ausschau halten. Ich habe das getan und kann anderen Typ2-Diabetikern, auch denen mit Übergewicht, Lösungen anbieten, mit denen sie Ihren BZ mit weniger Medis relativ einfach und entspannt sehr viel gesünder führen können. Ich empfehle dir, das auch zu tun oder wenigsten das (nach C. bewiesene) Geschwätz vom verfressenen und faulen Diabetiker sein zu lassen.

Beste Grüße, Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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BeitragVerfasst: 30.05.12, 01:52 
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moin :)

bei deinen auswahlmoeglichkeiten ist B das am wenigsten falsche!

Zitat:
Dieser, wie ich beobachten konnte, falsche Ansatz, dass die Übergewichtigen nur weniger essen und sich mehr bewegen müssen, um an Gewicht zu verlieren, hat natürlich für Wissenschaftler und Ärzte einen ungeheuren Vorteil


ja, naemlich den, dass er millionenfach bewiesen und wissenschaftlich abgesichert ist!

Zitat:
Wenn jemand nicht genug abnehmen konnte, dann braucht man nur zu sagen, dass er zu gefräßig und zu faul gewesen ist und schon kann die Theorie gerettet werden


da gibt es millionenfache praxisbeispiele, die bestaetigen das alle!

Zitat:
Die müssen sich von ihren Ärzten oder Ernährungsberatern noch anhören, dass sie bestimmt heimlich mehr gefressen haben, als im Ernährungsprotokoll steht.


nach protokoll essen kann nichtmal ich!

Zitat:
so hochgehaltenen Theorie


nein, millionenfach bewiesene praxis mit wissenschaftlicher untermauerung!

Zitat:
Dr. Nicolai Worm mit LOGI in Deutschland,


das ist der mit dem wanstansatz, gelle ;)

Zitat:
Für uns Typ2-Diabetiker ist an den oben genannten Ansätzen besonders interessant, dass mit der besonderen Beachtung der Art und Qualität der KH der BZ mit einfachen Mitteln viel glatter und niedriger geführt werden kann.


siehe mal oben...es gibt problemorientierte menschen und loesungsorientierte menschen

Zitat:
weil dadurch die Insulinschwankungen stark verringert werden


wo wurde das gemessen? die messen doch immer nur den blutzucker!

Zitat:
Wenn du tatsächlich etwas problemorientiert lösen willst, dann musst du in einem ersten Schritt sorgfältig beobachten,


will ich ja nicht. der mist ist trotz genetischer disposition deutlich laenger aufschiebbar und derzeit besser therapierbar als die druiden hinbekommen!

Zitat:
mit denen sie Ihren BZ mit weniger Medis relativ einfach und entspannt sehr viel gesünder führen können.


das ist leider nur ein kleines mosaikstueck beim typ-2!

mfG
dingo1


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BeitragVerfasst: 30.05.12, 13:06 
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Hallo Schmunzelmaus,

es handelt sich, wie Dr.Jäckel bereits erwähnt hat, neben einer Schilddrüsenerkrankung offenbar um ein Metabolisches Syndrom. Diabetes oder seine Vorstufe gehören zu dem "tödlichen Quartett" dieses Syndroms, nämlich Übergewicht, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte.

Schilddrüse und Bluthochdruck sollten medikamentös behandelt werden, der Prädiabetes
und das Übergewicht in erster Linie mit ausgewogener Ernährung und körperlichen Aktivitäten.
Energetisch sollte der Input niemals größer als der Output sein.

Bei Misserfolg und Überschreiten der Grenzwerte für Diabetes ist der Wirkstoff Metformin, ein Antidiabetikum, das Medikament der Wahl und unterstützt nebenbei auch noch das Abnehmen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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BeitragVerfasst: 02.06.12, 22:19 
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dingo1 hat geschrieben:

Zitat:
Dr. Nicolai Worm mit LOGI in Deutschland,


das ist der mit dem wanstansatz, gelle ;)

Nein, ist er nicht. Das ist vermutlich Udo Pollmer. Ein Zeichen, dass du keine Ahnung hast, worum es geht.

Zitat:
weil dadurch die Insulinschwankungen stark verringert werden


wo wurde das gemessen? die messen doch immer nur den blutzucker!

Nein, entsprechende Fachärzte messen auch den Insulinspiegel.



Wo genau liegt eigentlich deine Fachkompetenz zu dem Thema?

Ich weiß ja, dass die DGE seit Ewigkeiten immer sagt, "mind. 50-60% KH am Tag und max. 30% Fett". Und auch, wenn es die meisten Ärzte noch immer erzählen (sie lernen ja auch so gut wie nichts darüber) und die Kassen die Kurse bezahlen: Es gibt NULL wissenschaftlichen Nachweis für diese Aussage.

Für KH-arm und mehr Fett und Eiweiß hingegen bei Diabetes gibt es diverse.

Und wenn deine Aussagen "millionenfach bewiesen und wissenschaftlich abgesichert wären" warum funktioniert es nicht? Weil fast alle Menschen "Versager" sind?

_________________
Viele Grüße, bluemoon

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles Nichts."


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BeitragVerfasst: 07.06.12, 14:41 
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servus :)

Zitat:
es handelt sich, wie Dr.Jäckel bereits erwähnt hat, neben einer Schilddrüsenerkrankung offenbar um ein Metabolisches Syndrom. Diabetes oder seine Vorstufe gehören zu dem "tödlichen Quartett" dieses Syndroms, nämlich Übergewicht, Bluthochdruck und schlechte Blutfettwerte.


genau das wollen wir mal festhalten!

Zitat:
Und wenn deine Aussagen "millionenfach bewiesen und wissenschaftlich abgesichert wären" warum funktioniert es nicht? Weil fast alle Menschen "Versager" sind?


da sollte man die beleibteren fragen, die nach 20 jahren ratschlaegen und mehrjaehriger betroffenheit noch immer lieber heftchen vollmalen!

versager ist das falsche wort. unwillens oder irgendein begriff aus der psychologie trifft es vermutlich besser!
dass sich betroffene nach einer gewissen zeit aber nicht mehr dafuer interessieren und beratungsressistent werden ist ungeschriebenes gesetz!

mir ist es persoenlich egal, ob man lieber 2 steaks und salat oder ein steak plus kartoffel und salat zu sich nimmt.
dem koerper ist das energetisch gesehen auch erstmal wurstegal.

nur, wenn man jahrzehntelang mehr reingestopft als verbraucht hat, geht es unmoeglich ohne bewegung.

dass man mit eiweiss den blutzucker flacher halten kann als mit kh, weiss jeder 1-er.
fuer das gewicht zaehlt leider der output deutlich mehr!

fitness kann man sich nicht anfuttern (egal mit welcher diaet).
und fitness ist sehr risikoarm mit bewegung zu erreichen und erfreut die druiden der herzzunft!

die fitness bzw. die fehlende bewegung des koerpers duerfte einer der hauptgruende sein.
muskeln neigen zur rueckbildung bei nichtbeanspruchung, koennen aber durchaus wieder trainiert werden!

nicht am input rumwursteln...zumindest nicht so stark ;)

der output ist der faktor, der dauerhaft beeinflussbarer ist (aber mit ner laengeren zeitschiene....20 jahre summs kann man nicht in 3 monaten geradebiegen!)

ausser von gezuckerten getraenken, traubenzucker oder haribo bzw. sonstigen hypohelfern halte ich in der normalen ernaehrung eines diabetespatienten alles fuer erlaubt.
wenn da jemand (ohne nierenschaden) lieber 400 gr steak und salat zu mittag ist, soll mir das recht sein. die person sollte nur keinen wanst haben bzw. fit genug sein!

und als letztes (zu eurer befriedigung) ja, man kann auch mit wanstansatz fit sein. bei meinen exkursionen damals war das aber niemand...und die bildung wurde schlechter seither!

mfG
dingo1
ps: hat alles aber dank rainer nix mehr mit oben zu schaffen...oben sollten erstmal pillen rein und die situation verstanden werden!


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