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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Endokrine Insuffizienz?
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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 02.03.12, 23:32 
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Interessierter

Registriert: 10.01.12, 17:33
Beiträge: 11
Hallo zusammen,

ich war am Mittwoch beim Diabetologen. Super wars! Die Ärztin ist sehr, sehr nett. Sie kannte sich auch richtig gut mit der chronischen Pankreatitis aus, wow.. Und fand meine Vorgeschichte sehr extrem. Aber mein Gewicht, Ernährungsumstellung, meine regelmäßige Bewegung (mit Hund + Hundesport) ist sehr gut.
Sie hat mir die ganzen verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten erklärt. Ich fühle mich gut aufgehoben und bin automatisch beruhigter. Sie sprach so locker davon, dass ich denke, ja, wenns soweit ist, dann kriege ich das schon irgendwie hin.
Sie meinte, wenn ich jetzt schon Probleme mit leicht erhöhten Werten habe, dann bekomme ich sicher irgendwann diesen Diabetes. Aber ich dürfte damit weiter in der Nacht arbeiten, freu - das war eine große Sorge..
Nun wollen wir mal sehen, wie weit mein Pankrinchen nun ist. Nächste Woche wird Blut abgenommen und der HbA1c Wert, dann noch ein Peptit (oder so ähnlich) Wert, Schilddrüse und Blutfette. Wenn das alles o.k. ist, dann sparen wir uns den Ogtt (habe davor Angst, Schubauslöser?).
Auf alle Fälle fühle ich mich jetzt besser, messe keinen Blutzucker mehr und gehe davon aus, dass die Blutwerte in Ordnung sind. Kann sein, dass ich mich mit meinem Optimismus selbst belüge, denn ihr spracht ja von evt. Insulin-Therapie und das auch Werte über 90mg/dl sagen, dass da irgendetwas nicht stimmt. Hmm..
Aber die Grunderkrankung ist an sich schon soooo mistig, dass ich einfach jeden Tag genieße, wenn es mir gut geht!

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 07.03.12, 21:58 
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Interessierter

Registriert: 30.09.05, 05:46
Beiträge: 10
na prima, da wurde mal wieder erfolgreich das vertrauen in die hausärztin zerstört. und du glaubst wirklich anonymen ratschlägen im internet (dazu teilweise noch falsch) mehr als der hausärztin. :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 08.03.12, 03:04 
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Interessierter

Registriert: 10.01.12, 17:33
Beiträge: 11
Hä?
Wieso soll ich nun angeblich kein Vertrauen mehr zu meiner super Hausärztin haben? Grübel, verstehe ich nicht..
Die Überweisung zum Diabetologen war doch ursprünglich ihre Idee und Rainer/Hans Reuter haben mich nur darin bestärkt. Ich bin auch genau zu der gegangen, die mir meine Hausärztin vorgeschlagen hat und ich schätze sie sehr, nach wie vor.
Hmm, oder meinste meine Kohlenhydrat reduzierte Ernährung, mit der ich mich so wohl fühle? Die Infos dazu habe ich nicht hier aus dem Forum, sondern hatte sie mir im Vorfeld selbst zusammengesucht.
Welche Forums-Ratschläge habe ich denn dann umgesetzt, die mir (oder anderen?) geschadet haben? Denk, denk..
Bisher finde ich dieses Forum sehr hilfreich für mich.
Aber Deine Antwort klingt so, als ob Du Dich auch mit dem Thema auskennst. Super, ich bin für jede Hilfe dankbar. Was weißt Du denn dazu?

Viele Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 08.03.12, 15:48 
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Registriert: 28.01.09, 09:40
Beiträge: 185
Wohnort: Nähe Dresden
Hallo Maria,

der Bericht über deinen Diabetologen klingt gut. Es scheint ein kompetenter Spezialist zu sein, bei dem du sehr gut aufgehoben bist.

Vergiss den Schrott den Mozart von sich gegeben hat. Er kann ja so denken, aber er soll nicht die gleiche schräge Denke von uns verlangen.
Mein Motto lautet (das habe ich von der bekannten Diabetesbloggerin Jenny Ruhl übernommen):
"Mein Arzt und ich wir sind bei der Behandlung meines Diabetes ein Team - der Chef von dem Team bin ich."

Du und deine Hausärztin ihr scheint ein gutes Team zu sein und mit deinem Diabetologen klappt das anscheinend auch sehr gut. Ich wünsche dir im Interesse deiner Gesundheit weiter erfolgreiche Teamarbeit und den einen oder anderen guten Ratschlag hier aus dem Forum.

LG Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 05.04.12, 22:47 
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Interessierter

Registriert: 10.01.12, 17:33
Beiträge: 11
Hallo,

ich hab riesigen Mist gebaut, glaub ich.. Deswegen melde ich mich erst jetzt.
Muss für die Situation ne Lösung finden. Daher eine Frage an Euch, die Ihr mehr Ahnung habt als ich. Und mich nicht wirklich kennt und mir nur virtuell ne Ohrfeige geben könnt.
Ist der C-Peptid-Wert bei der Blutabnahme erhöht, wenn man nicht (so gar überhaupt null, nicht) nüchtern war?
Oder hat Frühstücken 1h vor der Blutabnahme keinen Einfluss auf diesen Wert?
Ich weiß, dass ich das nicht durfte, aber ich bekam in der Nacht Schmerzen und kann meine Medis nicht auf nüchternden Magen nehmen. Ich habe gedacht, dass dadurch nur der Nüchtern-Wert erhöht ist und hätte dann meinen Fehler gestanden. Darauf war ich vorbereitet. Aber der aktuelle BZ-Wert wurde bei der Blutabnahme gar nicht ermittelt. Sodass ich dachte, puh, mein Fehler hat nix gemacht. Aber der Peptit-Wert ist leicht erhöht gewesen. Nun frage ich mich halt, ob ich es verbockt habe und mich bei ihr entschuldigen soll, bzw. aufklären soll, dass ich nicht nüchtern war. Oder ob mein Frühstück die Werte eh nicht verändert hat.
Habe echt ein riesiges schlechtes Gewissen. Weiß grad nicht was ich tun soll. Schwanke zwischen Böse auf mich sein, nach dem Motto: "Ich hatte meine Chance - ich habs versaut, dann muss ich halt mit den erhöhten Nüchternwerten leben." oder "Große Freude, ich bin gesund, dass ganze Blutzucker messen taugt nichts, alle meine Geräte spinnen."

Liebe, sehr kleinlaute Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 06.04.12, 11:54 
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Registriert: 04.11.06, 11:35
Beiträge: 676
hallo maria g,

c-peptid wird mit blutabnahme nach 12 stündiger nüchternphase ermittelt.
auch speziell nach dreitägigem fasten oder durch glukagon injektion.
der c-peptidtest zeigt an, wieviel eigenes insulin noch gebildet wird.
bei nichteinhaltung der 12-std. nüchternphase wird das ergebis ungenau.
hat die ärztin nicht darauf hingewiesen, dass eine genaue messung nur
bei nüchternheit möglich ist??
man kann später immer noch eine messung vornehmen, würde ihr das
einfach gestehen, sie wird es sicher verstehen.

gruss rudi


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 07.04.12, 11:50 
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Registriert: 11.07.10, 09:35
Beiträge: 45
moin maria :)

der c-peptidspiegel wird im allgemeinen gemessen, um zu entscheiden, ob externes insulin angezeigt ist.
wenn man vorher was futtert -> siehe rudi. mit einem leicht erhoehten c-peptid nach nahrungsaufnahme kann man nicht wirklich viel anfangen.

man kann aber immerhin sagen, dass da von heute auf morgen nichts anbrennt. ist halt verschwendete zeit...aber nicht lebensbedrohlich.
nuechtern fuer c-peptid heisst aber (anders fuer ultraschalldruiden), dass zuckerfreie fluessigkeit in beliebe erlaubt ist.

solange man nicht zu sich nimmt, was verstoffwechselt werden soll, kommt da auch kein insulin bzw. das spaltprodukt c-peptid in abnormaler hoehe.

ich rate zum wiederholten testen (nachdem du den druiden gesagt hast, dass es kein nuechternwert war).
es kann aber auch sein, dass die druiden so abschaetzen koennen (mit der kenntnis, dass es kein nuechternwert war), ob man da nun was anders therapiert.

12 stunden nuechtern scheint mir hingegen eher fuer laborratten geeignet...20 uhr ne normale letzte mahlzeit...21 uhr geht auch und danach nur zuckerfreie getraenke.
das passt dann schon.

mfG
dingo1


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 11.04.12, 11:03 
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Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo dingo,

welch Wunder mal wieder ein Lebenszeichen und wie gewohnt eine kluge Antwort vom alten "Wildhund" zu lesen.
Dafür noch an Ostern ein :weihnachten:

@Maria

Das Vorhandensein von C-Peptid im Blut gibt Auskunft über den Stand der körpereigenen Insulinproduktion. Die C-Peptid-Menge ist direkt proportional zum ausgeschütteten Insulin.
Diese schwankt natürlich zwischen Nüchternzustand und postprandialer Zeit nach Kohlenhydrataufnahme. Um ein klares Bild zu erhalten, muss der Arzt schon wissen, ob Blut im Nüchternzustand oder postprandial gezapft wurde.

Um die Insulinbedürftigkeit eines Diabetikers zu bestimmen, kann man das Verhältnis von C-Peptid zum Nüchtern-Blutzucker ermitteln. Niedrige Quotienten sprechen für ein Sekundärversagen und die Notwendigkeit der Insulingabe. Der C-Peptidwert kann auch begrenzt zur Typbestimmung eines Diabetes herangezogen werden.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 19.04.12, 08:20 
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Interessierter

Registriert: 10.01.12, 17:33
Beiträge: 11
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten!! Ich werde zu meiner Hausärztin gehen, die ja Internistin ist und somit auch wissen wird, dass ein C-Peptid Wert nur nüchtern was bringt. Ich lasse sie entscheiden, ob wir ihn noch nachträglich bestimmen wollen. Die Diabetologin hat mich eh schon vergessen und wird wahrscheinlich ärgerlicher als meine Hausärztin reagieren.
Liebe Grüße
Maria


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