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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Endokrine Insuffizienz?
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 Betreff des Beitrags: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 11.01.12, 14:16 
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Hallo,

ich habe eine Frage..
Zu meiner Vorgeschichte, ich habe eine chronische Pankreatitis mit exokriner Pankreasinsuffizienz. Das Ganze wurde ausgelöst durch jahrelang nicht entdeckte Gallensteine. Alkohol habe ich nie getrunken. Mein Körper "produziert" aber auch ohne Gallenblase, weiter Gallengries.
Während eines Schubes sind die Blutzuckerwerte erhöht, kurz danach wieder normal - logisch. Anfang November hatte ich den letzten Schub.
Ich bin 38 Jahre alt, weiblich, 1,78m groß und zZ. 64 kg schwer. Ich nehme folgende Medis: Ursodesoxycholsäure 400 (3x1), Tramadol 100 (2x1), Pankreatin 40.000 und 20.000 je nach Essen.

Eher durch Zufall habe ich vor zwei einhalb Wochen begonnen, morgens meinen Nüchtern Blutzucker zu messen. Ich schreibe Euch mal die letzten Werte (alle nach mindestens 8 Stunden nüchtern, mit gewaschenen Fingern, mit einem Gerät, dass laut Testlösung nicht spinnt):
120, 137, 105, 136, 123, 163, 115, 155, 125, 92, 91, 129, 137, 113, 104, 93

Ich verstehe die Werte nicht. Kann mir jemand dieses auf und ab erklären?

Ich dachte immer, wenn die Bauchspeicheldrüse immer mehr geschädigt wird, dann werden die Werte allmählich immer etwas höher, bis der Diabetes da ist.

Bisher war ich nicht beim Arzt. Muss ich doch erst, wenn alle Werte immer zu hoch sind, oder? In diesem Wechselspiel zwischen hoch - niedrig kann man doch eh noch nix machen.. Oder?

Danke schon mal fürs Lesen! Ich hoffe, ich habe an alle wichtigen Vorab-Infos gedacht..

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 11.01.12, 16:01 
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Beiträge: 964
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Hallo Maria,

Deine“Frage“ zeichnet eine sehr interessante aber leicht nachvollziehbare Krankengeschichte einer chronischen Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung). Oft bringen Laien die Krankheit in Verbindung mit einem Alkoholabusus. Wie wir sehen, muss dies aber nicht der Fall sein.

Es ist nun so, dass Pankreasenzyme, die vor allem zur Verdauung unabdingbar sind, bereits ersetzt werden. Langfristig kann durch die Pankreatitis auch eine permanente Substitution von Insulin nötig werden. Dies wird man wohl dann tun, wenn sich eine diabetische Stoffwechsellage manifestiert. Nicht alle Werte müssen dazu „überhöht“ sein. Ich rate unbedingt, einen Diabetologen zu konsultieren und den Aspekt des Diabetes mit seinen potenziellen Komplikationen zu erörtern.

Die Testergebnisse unserer Blutzuckerselbstkontrolle (Fehlertoleranz ca. 15%) sind zu ungenau, um definitiv den Diabetes mellitus diagnostizieren zu können. Sie sind eigentlich zur Blutzuckerkontrolle bei Diabetes gedacht, um die richtigen Therapiekonsequenzen zu ziehen bzw. ein Insulinregime zu führen.

Die Blutglukose ist kein statischer Wert. Schwankungen bei der Nüchternglukose sind „normal“, alldieweil diese von mehreren Parametern beeinflusst werden.
Die postprandiale Blutglukose hat einen aufsteigenden und einen abfallenden Ast.
Der Verlauf ist stark von der Zusammensetzung der Nahrung und der individuellen Insulineffizienz geprägt.

Ich wünsche eine "glückliche Hand" bei Patientin und Arzt, damit der richtige Zeitpunkt erkannt wird mit einer probaten Therapie zu beginnen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 13.01.12, 12:52 
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Beiträge: 11
Hallo Herr Reuter,

vielen lieben Dank für Ihre Antwort!
Ich war nun heute bei meiner Hausärztin (Internistin) und sie möchte einen Glukosetoleranztest und beim nächsten Blutbild den HbA1c bestimmen lassen. Zu dem oGTT sagte sie, dass wir den aber erst machen können, wenn meine Bauchspeicheldrüse sich völlig beruhigt hat. Hmm, kann denn eine solche Zuckerbelastung (ähnlich wie eine sehr fettige Mahlzeit) einen Entzündungsschub auslösen?
Ich fühle mich bei meiner Hausärztin sehr gut aufgehoben. Ich war in der Vergangeheit schon mal bei einem Diabetologen, der aber sagte, dass wir erst gegensteuern müssen, wenn ich immer Werte von 500 habe.. Daher mag ich dort noch nicht wieder hin gehen.

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 16.01.12, 09:38 
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Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Maria,

die Vorgehensweise der Hausärztin halte ich für vollkommen richtig.
Eine Intervention zur Kompensation der Hyperglykämie
erst ab 500 mg/dl Blutglukose dagegen für suboptimal.

Allgemein gilt, je früher mit einer Insulintherapie bei einer diabetischen Stoffwechsellage begonnen wird, um so besser können die Betazellen der Bauchspeicheldrüse geschont werden und um so länger dem Patienten von Nutzen sein. Vielleicht ist auch nur eine vorübergehende Therapie
erforderlich?

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 17.01.12, 22:59 
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Beiträge: 185
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Hallo Maria,

wahrscheinlich hat deine Ärztin recht, dass du den oGTT erst machen solltest, wenn deine BSD sich beruhigt hat.

Du kannst aber einfach mal deinen BZ in 1 und in 2 Stunden nach einer KH-haltigen Mahlzeit, am besten nach dem Frühstück, messen. Die Belastung für die BZ-Automatik ist dann nicht ganz so groß wie mit den 75g Traubenzucker beim oGTT. Aus den Werten kannst du trotzdem schon viel ersehen. Interessant ist, wie hoch der BZ nach 1 Stunde ansteigt und wie weit er nach 2 Stunden wieder abgesunken ist. Aus diesen Werten kannst du viel mehr ersehen, als nur aus dem Nüchtern-BZ. Mache das einfach mal und nenne uns die Werte. Den Wert vor dem Essen schreib bitte auch dazu.

LG Rainer

_________________
Typ2-Diabetiker, Diagnose 2002
HbA1c~6,0 mit LCHF-Ernährung


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 19.01.12, 05:45 
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Hallo,

vielen Dank Herr Reuter und Rainer für Eure Antworten!

Herr Reuter, Ihre Antwort hat mir gefallen, weil ich den Gedanken, mein Pankrinchen (habe eine Pankreasatrophie) zu schonen, sehr, sehr mag. Und weil ich immer dachte: Einmal Insulin = Immer Insulin!

Rainer, ja, ich messe mal nach dem Frühstück.
Bisher mache ich nur die Nüchternwerte, weil ich mich immer noch vor dem Thema (dem drohenden Diabetes Typ 3c) fürchte. Ich taste mich also langsam vor. Grade "lerne" ich den Zusammenhang zwischen Kohlenhydraten am Abend und Nüchternwert morgens.
Ich habe in den vergangenen Tagen die Kohlenhydrate sehr reduziert und schaffe jetzt (bei Gemüse+etwas Fleisch, aber ohne Nudeln oder ähnlichem) Nüchternwerte zwischen 95-110. Toll, nee? Bin stolz drauf!
Wenn ich aber Brot & Co. vor dem Schlafen essen, sinds morgens miese 115-137.

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 19.01.12, 11:06 
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Gratulation zur normnahen (euglykämischen)Nüchternglukose !
Maria hat geschrieben:
Wenn ich aber Brot & Co. vor dem Schlafen essen, sinds morgens miese 115-137.
Das gehört zum Krankheitsbild und können viele Betroffene bestätigen.
Aber, fett- und proteinreiche Kost am Abend kann auch den morgendlichen Nüchternwert nach oben beeinflussen.
Diese Nährstoffe benötigen auch Insulin zur Verstoffwechslung, nur deutlich weniger und viel später als die Kohlenhydrate.

ALLZEIT GUTE WERTE

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 03.02.12, 10:38 
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Hallihallo,

ich war gerade bei meiner Internistin, weil meine Nüchtern-Blutzuckerwerte wieder etwas zu hoch sind (so zwischen 120-160 mg/dl). Sie fand auch meine 90 - 115 mg/dl Werte "nicht gesund". Erklärte, laut Internet wäre das zwar normal, aber im Grunde sagen auch Werten über 90 mg/dl, dass da irgendetwas nicht stimmt.
Sie wollte mir also Metformin verschreiben. Alles war schon klar, wann, wieviele usw.. Dann schaute sie in ihren Computer, wegen evt. Wechselwirkungen. Und wurde zögerlich: "Eigentlich wird das Metformin nur bei Typ 2 gegeben.." Überlegte noch eine ganze Weile hin und her und entschied sich dann dagegen. Schade, ich mochte die Tabletten-und-dann-ist-alles-gut-Idee.
Ich soll nun vier Wochen lang normal essen (mit so vielen Kohlenhydrate, wie ich will) dann will sie den HbA1c bestimmen lassen. Aha. O.k., mach ich! Coole vier Wochen.. Freu mich drauf!

Meine Frage:
Warum wollte sie mir erst das Metformin verschreiben und dann auf einmal doch nicht mehr. Das hat sie mir leider nicht erklärt und dann auch leider keine Zeit mehr.

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 03.02.12, 16:43 
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Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo,

Metformin ist bei Typ2 der Wirkstoff der Wahl.
Aber das Biguanin ist nicht angezeigt bei Typ 3 c (Beachtung der Nebenwirkungen).
Es sei denn, die erhöhte morgendliche Blutglukose ist wie in der Regel beim Typ2 insbesondere auf eine vermehrte Zuckerausschüttung der Leber am frühen Morgen zurückzuführen.

Die weitere Vorgehensweise scheint in die richtige Richtung zu gehen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 08.02.12, 09:32 
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Registriert: 10.01.12, 17:33
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Hallo,

danke, Herr Reuter für Ihre Erklärung! Habe inzwischen auch entsprechende Stellen dazu im Netz gefunden.

Ich fühle mich in meinem Kohlenhydrate-Schlemmerland irgendwie nicht wohl. Einerseits schmecken die Sachen richtig lecker. Aber im Hinterkopf habe ich immer, dass ich mir eigentlich damit schade. Wenn ich dann wieder KH-reduziert esse, habe ich ein schlechtes Gewissen, denn ich soll sie ja zu mir nehmen. Komme mir so vor, als ob ich künstlich meinen BZ pusche. Denn die KH-reduzierte Ernährung mag ich grade sehr.
Meine Internistin sagte, dass sie mich gerne zu einem Diabetiologen überweist, meinte aber, dass der auch nichts anderes macht (untersucht) wie sie. Stimmt das so?

Gestern nacht hatte ich nach Milchreis Zucker im Urin. Hmm, ansonsten hatte ich mal wieder drei Tage meine "Schlafkrankheit". Nenne das so, weil ich dann extrem müde bin, Tag und Nacht schlafe und dennoch auf der Arbeit einschlafe. Das hält immer 2-4 Tage an. Ich esse dann relativ wenig, habe aber dennoch hohe Nüchternwerte. Abendbrot, das sonst 95 mg/dl macht, verursacht dann locker 165 mg/dl. Hmm, ich denke grade, dass da evt. ein Zusammenhang besteht.
Bin grade aber meine Schlafkrankheit los und genieße das sehr! :0)

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 08.02.12, 16:28 
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Maria G. hat geschrieben:
Ich soll nun vier Wochen lang normal essen (mit so vielen Kohlenhydrate, wie ich will) .... Coole vier Wochen.. Freu mich drauf!

Hallo Maria,

ich hatte mich schon über den Satz gewundert, dass du dich auf die vielen KH freust. Schön, dass du das jetzt auch ein bisschen kritischer siehst.

Ich würde an deiner Stelle doch zu einem Diabetologen gehen. Kann sein, dass der nichts anderes untersucht als deine Internistin, aber er hat sicher mehr Erfahrung, wie er dir zu einem gesünderen BZ-Verlauf verhelfen kann. Er wird wahrscheinlich auch nicht so lange wie deine Internistin zögern, dir Insulin zu verschreiben, wahrscheinlich zur Unterstützung deiner BSD erst einmal ein Langzeitinsulin für die basalen Versorgung.

LG Rainer

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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 09.02.12, 08:45 
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Maria hat geschrieben:
Ich fühle mich in meinem Kohlenhydrate-Schlemmerland irgendwie nicht wohl.

Kann ich verstehen. Die Vorgehensweise ist gewissermaßen ein "Langzeit oGTT".
Die Gefahr besteht, dass unnötig viel Zeit verlorengeht bis zum Start einer zielführenden Therapie.

Maria hat geschrieben:
Meine Internistin sagte, dass sie mich gerne zu einem Diabetiologen überweist, meinte aber, dass der auch nichts anderes macht (untersucht) wie sie. Stimmt das so?

Die Untersuchungen mögen die gleichen sein.
Diabetologen können in der Tat auf Grund ihres reichen Erfahrungsschatzes die optimale Behandlung ohne zu zögern beginnen. Sie können ebenfalls besser beurteilen, welches Regime nun für dich genau das richtige ist. Beispielsweise, nur Bolus- (SIT) oder ausschließlich basale Unterstützung (BOT) oder beides(CT, ICT).

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 13.02.12, 20:25 
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Jippi-jahhu,

ich habe einen Diabetologen-Termin!
Am 29.02., vielen lieben Dank Rainer und Herr Reuter! Ohne Euch hätte ich mich nicht getraut..
Bin voll happy, denn nun kann ich essen was ich will, ohne dieses ewige schlechte Gewissen. Denn Brot & Co. mag ich immer noch nicht. Jetzt genieße ich meine Obst- und Gemüse-Zeit wieder. Hmm, lecker!

Ich habe mal nach dem Essen BZ gemessen. Davor: 120 mg/dl, dann Pfannkuchen, dann nach 1h: 118 mg/dl, zwei Stunden 120 mg/dl. Also alles gut! Hab auch schon 3x mitten am Tag gemessen, immer wars so um die 120mg/dl. Mein Problem sind echt nur Nüchternwerte, z.Z. sind die niedrigen Werte so um die 110 mg/dl und zwischendrin gibts dann mal wieder (z.B. heute) 150 mg/dl. Irgendwie gewöhnt man sich daran, zu Anfang war ich immer geschockt, bei diesen über 126-er Zahlen, jetzt denke ich nur: Aha. Und vergesse es wieder.

Ich bin auch froh, jetzt zu nem Diabetologen zu gehen, weil ich nicht mehr ewig über dieses Thema nachdenken und mich morgens stechen will. Ich denke, ich gehe da hin, die machen ihre Untersuchungen, stellen ne Glukosetoleranzstörung fest, sagen: Essen sie keine Süßigkeiten und kommen in einem Jahr wieder. Das ist grade mein Traum.. Und da meine Tagswerte ja o.k. sind, können hohe Nüchternwerte auch nicht so schlimm/krankhaft sein. Denke, irgendwann krieg ich vielleicht diesen Diabetes Typ 3c (der besonders schwierig sein soll, weil auch das Glukagon fehlt), aber noch ist es nicht soweit. Freu..

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 15.02.12, 08:45 
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Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Super,

dann mal toi, toi bis zum "Schalttag". :)

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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 Betreff des Beitrags: Re: Endokrine Insuffizienz?
BeitragVerfasst: 20.02.12, 16:58 
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Registriert: 16.07.07, 14:12
Beiträge: 264
Maria G. hat geschrieben:
Ich soll nun vier Wochen lang normal essen (mit so vielen Kohlenhydrate, wie ich will) dann will sie den HbA1c bestimmen lassen. Aha. O.k., mach ich!




Habe ich das richtig verstanden? - Deine Ärztin stellte einen zu hohen BZ-Spiegel fest, fordert Dich daraufhin auf, "normal" zu essen, wodurch der BZS noch weiter in die Höhe geht, der Organismus noch mehr belastet wird, anstatt Dir zu einer angemessenen Diät zu raten? - Meine riet mir dringend zu einer sofortigen Ernährungsumstellung - hat mich in die Praxis bestellt, extra um mir die Werte mitzuteilen und dafür zu sorgen, die Werte in den Normbereich zu bekommen, anstatt sie noch weiter zu verschlechtern. Also, ich finde das Verhalten meiner Ärztin vernünftiger - ist meine Meinung. Mir geht es auch besser mit wenig Zucker und KH, und viel Rohkost, anstatt meinen Organismus weiter mit zu viel Zucker und KH zu überlasten.


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