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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Diabetes : Backround : Warnzeichen
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 Betreff des Beitrags: Diabetes : Backround : Warnzeichen
BeitragVerfasst: 05.12.11, 15:45 
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Wohnort: Nörvenich
Liebe Forenfreunde,

... wie macht sich eigentlich DIABETES im Anfangsstadium bemerkbar ?! Ich habe den
Eindruck, dass es hier auch klare Vorzeichen gibt die als Warnzeichen verstanden werden
können. Ich bitte mir diese einmal klar zu benennen ... ?!

b) welche Auswirkungen hat DIABETES auf die körperliche Fitness ?!


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BeitragVerfasst: 05.12.11, 19:06 
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DMF-Moderator

Registriert: 26.08.06, 20:00
Beiträge: 3236
Wohnort: Friesland
Es gibt hunderte von Webseiten, die sich speziell mit Diabetes befassen, von Krankenkassen, Diabetikern und verschiedenen Verbaenden. Ausserdem gibt es bergeweise Literatur im gutsortierten Buchhandel (und in Buchabteilungen diverser Kaufhaeuser und Supermaerkte). Sehen sie sich dort einfach einmal um.

_________________
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...


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BeitragVerfasst: 06.12.11, 09:20 
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Beiträge: 603
Moin Helmes,

der Diabetes ist diagnosemäßig über den Blutzucker definiert: zu verschiedenen Zeiten an aufeinander folgenden Tagen über 200mg/dl ist neben dem HBA1c-Wert vo 6,5 die jüngste Definition.
Gesund wird mit maximal 85mg/dl aufgewacht, 1 Stunde nach dem Einfüllen von viiiiel Zucker für ein paar Minuten maximal 140 gemessen und ne Stunde später schon wieder deutlich unter 100.

Wenn der Blutzucker langsam immer häufiger immer höher über diese gesunde Kurvenhöhe Richtung Diagnose-Grenzwerte ansteigt und die irgendwann zügig überschreitet, kann man das mit keinem unserer 5 Sinne wahrnehmen, sondern ausschließlich messen.
ALLE für den Diabetes beschriebenen Symptome treten deutlich fühlbar erst weit jenseits der Diagnose-Grenzwerte auf und damit erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium des Diabetes.

Bisdann, Jürgen


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BeitragVerfasst: 09.12.11, 10:44 
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Beiträge: 965
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Helmes,

die häufigste Diabetesform, nämlich der Typ2-Diabetes (früher oft Altersdiabetes genannt) beginnt mit einem mitunter sehr langen latenten Stadium, in dem sich die Stoffwechselerkrankung kaum bemerkbar macht. Es gibt lediglich Zeichen eines erhöhten Risikos für die spätere Manifestation. Diese finden sich im Metabolischen Syndrom.

Der Typ1- Diabetes (Autoimmunkrankheit) kann dramatisch beginnen, d.h.
der Insulinmangel führt mitunter sehr schnell zu einer diabetischen Stoffwechselentgleisung ohne besondere Vorwarnungen.

Diabetes mit einer euglykämischen Blutzuckerführung braucht die körperliche Fitness
kaum zu beeinträchtigen. Belegt wird dies immer wieder durch gute sportliche Leistungen vieler Betroffener. Unbehandelter oder schlecht geführter Diabetes mit vielen akuten oder chronischen Komplikationen kann die allgemeine Fitness dagegen sehr negativ beeinflussen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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BeitragVerfasst: 09.12.11, 11:20 
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Beiträge: 603
Moin Hans,

Typ1 geht zwar schneller, aber beginnt erst dramatisch, wenn etwa 80% der Insulin produzierenden Beta Zellen hin sind. Und dieses Hinscheiden macht sich ebenso wie beim Typ2 die längste Zeit in überhaupt keiner wahrnehmbaren Weise bemerkbar.

Bisdann, Jürgen


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BeitragVerfasst: 09.12.11, 15:41 
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Registriert: 01.10.09, 08:16
Beiträge: 125
Ich glaube nicht, dass Helmes auf solche Spitzfindigkeiten scharf war.
Wahrscheinlich war eher so etwas gemeint

http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Dia ... -7079.html


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BeitragVerfasst: 09.12.11, 16:30 
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Beiträge: 603
Moin Creo,

dann fang in der Liste doch mal mit dem ersten Punkt an: Häufiges Wasserlassen (Polyurie) und nächtliches Wasserlassen (Nykturie). Den gibt es nicht ohne den zweiten: Vermehrter Durst (Polydipsie). Denn wo vermehrt Wasser gelassen wird, muss ganz logisch auch vermehrt nachgefüllt werden.

Der Grund für diesen vermehrten Wasser-Umsatz ist einfach. Im Filterprozess in den Nieren gibt es 2 Stufen. In der ersten wird praktisch alles Nichtblut aus dem Blut als Primärharn ausgefiltert, und in der zweiten wird aus diesem Primärharn alles wieder in den Blutkreislauf zurück gefiltert, was der Organismus braucht. Alles, was er nicht braucht, wird mit etwas Wasser in die Blase entsorgt - und alles, was die Nieren nicht zurück filtern können. Blutzucker bis etwa 180mg/dl können sie zurückfiltern, was darüber hinaus geht, nicht. Das wird dann in die Blase ausgeschieden und nimmt dabei pro Gramm Zucker wenigstens 5 Gramm Wasser mit.

Das heißt, bis 180mg/dl tut sich überhaupt nix in Sachen Wasserlassen und Durst. Das kann da erst unmerklich beginnen und erreicht eine merkbare Größenordnung erst mit den meisten von 24 Stunden deutlich über 200mg/dl und einem HBA1c ab etwa 8. Und Du willst doch nun nicht sagen, dass das dann ein Anzeichen für beginnenden Diabetes sei, oder?

Also noch mal ganz ausdrücklich: Alle Punkte in dieser Liste betreffen weit fortgeschrittenen Diabetes, wenn sie vom Diabetes kommen.

Bisdann, Jürgen


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BeitragVerfasst: 09.12.11, 17:29 
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Beiträge: 125
Ich habe Deinen Kommentar nicht bestritten; ich glaube einfach,
danach hat er nicht gefragt.:)
Wenn ich Dich nach der Wettervorhersage für Morgen frage, kannst
Du natürlich erläutern, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings im
Amazonasgebiet ursächlich sein kann für einen Orkan in Oelde.

NUR...ist mir mit dieser Antwort gedient ? :kopfstreichel:


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BeitragVerfasst: 09.12.11, 18:19 
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Beiträge: 603
Er hat nach Warnzeichen gefragt, also nach irgendwas, wo dran man bemerken kann, dass der Diabetes am Entstehen ist, bevor er da ist, und das gibt es halt nicht. Dafür taugen alle diese Symptomlisten nicht, weil der Diabetes dann schon voll da ist, wenn er anfängt, solche Symptome zu machen, und andere macht er halt nicht :-(


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