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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Unerklärlicher Zuckerabfall
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 Betreff des Beitrags: Unerklärlicher Zuckerabfall
BeitragVerfasst: 21.11.10, 15:48 
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Folgendes ist passiert: Nüchternzucker 128, Vorm Frühstück gespritzt wie immer, mittags vorm Essen 90, gespritzt 5 Einheiten statt socht 11 Einheien. Dann bin ich wie immer mittags mit meinem Hund spazirengegangen. Allerdings kürzer wie sonst, nur ca. 30 Minuten. Auf der Rückfahrt war mir schon komisch, und zu Hause habe ich direkt gemessen und hatte nur noch 40. Kann es sein, das meine Bauchspeichldrüse zeitweise wieder funktioniert? Ich bin seit ca 20 Jahren Typ II Diabetiker. Ich spritze seit 11 Jahren. Vielleicht kann mir jemand im Forum weiterhelfen.


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BeitragVerfasst: 21.11.10, 18:40 
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Und jetzt sollen wir in unseren Glaskugeln sehen, was bei Dir wie lange nach welchem Essen 40 statt 70 gemacht hat?

Bei 70mg/dl hättest Du wahrscheinlich keine Unterzuckerung gefühlt, aber wäre das um die Zeit Dein normaler BZ gewesen?

Um wie viele mg/dl steigt Dein BZ zum Mittag mit 1 BE?

Hast Du tatsächlich genau so viele Kohlenhydrate (Kartoffeln oder Nudeln oder Reis oder Brot) wie sonst immer zum Mittag gegessen?

Bist Du genauso früh oder spät nach dem Essen wie sonst mit dem Hund gegangen?

Welches Insulin spritzt Du überhaupt? Wie viele Einheiten pro BE? Und wie schnell wirkt es bei Dir zum Mittag und wie lange?


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BeitragVerfasst: 22.11.10, 16:56 
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Hallo Fred Feuerstein,

aus den wenigen Angaben kann man nicht ableiten, was nun ursächlich für den krassen Blutzuckerabfall gewesen sein mag. Die ungewöhnliche Aktivität der B-Zellen nach 11 Jahren Diabetesdauer + Latenzzeit ist dabei die letzte Möglichkeit.
An erster Stelle stehen bei solchen Irritationen Testfehler, Insulinabgabefehler, falsche Einschätzung der Nahrung und außergewöhnliche physische oder psychische Belastungen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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BeitragVerfasst: 22.11.10, 17:28 
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Wohnort: Meckenheim
Hans Reuter hat geschrieben:
Hallo Fred Feuerstein,

aus den wenigen Angaben kann man nicht ableiten, was nun ursächlich für den krassen Blutzuckerabfall gewesen sein mag. Die ungewöhnliche Aktivität der B-Zellen nach 11 Jahren Diabetesdauer + Latenzzeit ist dabei die letzte Möglichkeit.
An erster Stelle stehen bei solchen Irritationen Testfehler, Insulinabgabefehler, falsche Einschätzung der Nahrung und außergewöhnliche physische oder psychische Belastungen.


Vielen Dank für die Antwort
Ich bin inzwischen dahintergekommen was es wahrscheinlich war. Ich habe meiner Frau wie jedes Jahr beim Plätzchenbacken geholfen. Seit einiger Zeit spritze ich zu meinem Insulin zusätzlich Lantus und meine Werte haben sich dadurch sehr verbessert. Ich habe einen sehr geregelten Tagesablauf und muss aber sehr aufpassen, das ich nicht unterzuckere.


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BeitragVerfasst: 22.11.10, 20:57 
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Beiträge: 603
Zitat:
Ich bin inzwischen dahintergekommen was es wahrscheinlich war. Ich habe meiner Frau wie jedes Jahr beim Plätzchenbacken geholfen.

würde eher dafür sprechen, dass Du auch das eine oder andere davon gegessen hättest und dass damit dann Dein BZ höher angestiegen wäre. Aber Du schreibst doch, dass er unerklärlich niedrig verlaufen ist. Wie sollte das zusammen passen?


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BeitragVerfasst: 27.11.10, 18:21 
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Beiträge: 2
Ich habe selbst meine Diabetes sehr gut im Griff aber solche 'unerklärlichen' Werte kommen immer wieder mal vor, wenn auch sehr selten (bei mir zumindest). Ich persönlich mache mir da nicht weiter Sorgen, warum soll Ich grübeln, es passiert ja sehr selten und Ich merke es eigentlich immer wenn Ich unterzuckere...


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BeitragVerfasst: 27.11.10, 18:28 
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Wohnort: Meckenheim
Zur Zeit haben sich die Werte wieder normalisiert. Früher habe ich ab knapp unter 60 gemerkt, das der Zucker abfällt, jetzt merke ich es erst ab knapp 45. Solche Abfälle hatte ich früher nicht. Ich vermute immer noch, das von Zeit zu Zeit meine Bauchspeicheldrüse wieder etwas arbeitet. Und ich denke das es nicht das Plätzchenbacken war, denn das hatte ich die Jahre vorher ja auch gemacht, sondern meine Bauchspeicheldrüse.


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BeitragVerfasst: 27.11.10, 20:07 
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Beiträge: 288
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Ich kenne solche Vorkommnisse auch. Obwohl ich ein sehr geregeltes Leben führe und auch an meinen Essensgewohnheiten wenig ändere, kann es vorkommen, daß ich plötzlich in den Unterzucker komme. Manchmal geht das ganz plötzlich. Ich habe auch nächtliche Unterzuckerungen. Ich wache auf, kann nicht mehr einschlafen und bis mein müdes Gehirn reagiert und ich BZ messe, dann ist er meist auch bei 40 oder 30.
Es gibt auch längere Zeiträume, wo ich einfach keine vernünftigen Werte zustande bringe, morgens mit Werten an die 200 aufwache und den ganzen Tag nicht wirklich davon runterkomme und dann plötzlich, von einem Tag auf den anderen, läuft wieder reibungslos, ich wache mit Werten zwischen 90 und 100 auf und der Tag ist ok.
Mein Diabetologe und ich rätseln schon lange herum, was das sein kann. Es kann aber nur die BSD sein, eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
Mit irgendwelchen Rechnereíen von wegen, so viel Einheiten gespritzt und soviel gegessen, also müßte der BZ so und so sein, komme ich nicht weiter, das bringt absolut nichts.
Obwohl meine BSD laut Befund atrophiert ist, scheint sie doch sporadisch und ziemlich unvermittelt Insulin zu produzieren. Damit muß man wohl leben.


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