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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Unterzucker oder Migräne Aura ?
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 Betreff des Beitrags: Unterzucker oder Migräne Aura ?
BeitragVerfasst: 18.10.10, 21:29 
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Registriert: 21.04.06, 13:15
Beiträge: 33
Hallo,

ich bin weiblich, 27 Jahre alt, normalgewichtig.

Vorletzten Freitag hatte ich kurz nach dem Aufstehen als ich am PC saß plötzlich Probleme mit den Augen bekommen, ich hab alles nur noch verschwommen gesehen, hatte auch Wahrnehmungsstörungen, dies wurde immer schlimmer. Ich hatte einen starken Druck in den Augen bekommen. Als ich dann aufstehen wollte hatte ich so wacklige Knie und extreme Schweissausbräuche dass ich auf der Stelle niedergesackt bin.

Kurze Zeit später wurde mein linker Arm incl. Hand taub und ich war nassgeschwitzt bis auf alle Knochen, hatte eiskalte Hände und am ganzen Körper gezittert! Ich hatte zuvor einen Espresso getrunken, den trink ich eigentlich täglich und hab ich auch bisher immer ohne Probleme vertragen!

Ich hatte glücklicherweise mein handy in der Hosentasche und konnte jemanden anrufen. Der hat mich dann zum Arzt gefahren, es wurde EKG, Blutdruck und alles untersucht. Auch ein CT wurde vom Kopf gemacht. Es war nichts auffällig. Der Arzt hatte eben Bedenken wegen Schlaganfall weil das die gleichen Symptome wären, ich hatte so etwas ja noch nie und bin dann natürlich auch in Panik geraten weil ich allein mit meinem Kleinkind zu Hause war.

Der Arzt beim CT meinte es könnte eventuell ein Migräneanfall gewesen sein, allerdings finde ich persönlich dass ich da ja richtig starke Kopfschmerzen hätte haben müssen, und ich hatte nur ein leichtes Ziehen in der rechten Kopfhälfte ! Hatte noch nie Migräne.

Nun hab ich natürlich Angst dass das wieder vorkommt und ich nicht weiss wie ich mich dann verhalten soll vor allem wenn man alleine zu Hause ist.

Ein Internet-Dok hat mir nun geschrieben dass es ich auch um Unterzucker handeln könnte und dieser eher eine Migräne mit Aura ausschließt.

Nun messe ich seit ein paar Tagen den Blutzucker und der war heute nüchtern bei 62. 2 STD nach dem Mittagessen war er bei 83.

Heute Abend um 19 Uhr war er bei 59!

Aber ich merk bei diesen Werten noch keine Symptome. Kann es sich wirklich bei dem Schwäche-Anfall um Unterzucker gehandelt haben? Mein Hausarzt sowie der Vertretungsarzt sind wieder anderer Meinung als der Inernet-Dok, die schließen Unterzucker aus weil das angeblich NUR ein Diabetiker bekommen kann.

Heute wurde ein großes Blutbild gemacht. Ich hoffe da wird dann der zuckerwert auch mit getestet wie mein Dok die Schilddrüse etc. mal checken will um eventuell trotzdem drauf zu kommen was ich hatte.

Kann es ei mir Unterzucker gewesen sein? Aber dann wäre ich von den Symptomen her kur vor einem Schock gestanden… aber wieso hat sich das dann von alleine wieder gegeben ohne Zuckerzufuhr?
Ich muss noch erwähnen dass ich vor 3 Jahren über 50 kg Gewicht abgenommen hab und nun normalgewichtig bin.

Über Anworten würde ich mich freuen.


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BeitragVerfasst: 19.10.10, 07:01 
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Registriert: 01.03.07, 18:35
Beiträge: 603
Fachoffiziell ist 50 die Grenze zu Unterzucker. Viele fühlen sich schon ab 60 nicht mehr so ganz wohl, aber wenn Du mit Unterzucker fühlen willst, was Du beschreibst, brauchst Du bei den Zahlen, die Du hier postest, dafür 40 oder weniger - und es hat nicht den Anschein, als ob Dein Blutzucker ohne Medis da hin käme.


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BeitragVerfasst: 23.10.10, 13:28 
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Registriert: 11.08.06, 11:16
Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo goldhosel,

es kann auch in seltenen Fällen bei Nichtdiabetikern zu einer Hypoglykämie (Definition: Blutglukose unter 50 mg/dl) und Unterzuckerungssymptomen ( zu wenig Glukose in den Zellen, z.B. im Gehirn) kommen.
Unwahrscheinlich bei den o.a. Testergebnissen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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