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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Grund für die BZ Schwankungen und was tun?
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BeitragVerfasst: 16.10.10, 20:37 
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Hallo,

Eine Bekannte (45 J, 167 cm, 82 kg) ist Diabetikerin und hat von ihrem Diabetologen LOGI empfohlen bekommen – also kam sie zu mir, da er sich damit nicht so auskennt - allerdings bin ich ja keine Diabetologin sondern LOGI-Trainerin. Aber ich würde ihr trotzdem gerne versuchen zu helfen. Seit ein paar Tagen hat sie LOGI schon „so ein bisschen“ probiert und versucht, viele KH wegzulassen. Ihr HbA1c war lange Zeit so bei 7,1 – mit Insulinpumpe. Aber in letzter Zeit ging er auf 7,9 hoch. Daher will sie jetzt dringend was tun. Ein detailliertes Ernährungsprotokoll bringt sie mir vorbei und danach treffen wir uns wieder. Aber sie beschrieb Folgendes:

Morgens nüchtern war ihr Zucker bei 140, bevor sie bei der Arbeit ihren Quark mit Beeren gegessen hat (gegen 9 Uhr) war er bei 180. Mittags – vor dem Essen – bei 299, dann gab es eine Frikadelle. Die machte sie so satt, dass der Salat wieder mit nach Hause genommen wurde. Nachmittags lag der Wert bei 190. Seitdem hatte sie nichts gegessen. Nachmittags bei mir war er bei 121.

Dass es zu wenig war vom Essen her und auch von den Lebensmitteln habe ich ihr schon gesagt, daher soll sie ja auch das Protokoll führen. Aber wie kommt dieser enorme Anstieg vor dem Essen und speziell nach dem Quark zustande? Und wie kann ich ihr helfen bzw. was raten?

Ich will ihr ja keine falschen Auskünfte geben, sondern, dass sie sich wieder besser fühlt. Sie sagt, sie ist auch immer so müde und kaputt.

Danke vorab.

_________________
Viele Grüße, bluemoon

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles Nichts."


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BeitragVerfasst: 16.10.10, 21:16 
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Moin Maren,

Deine Bekannte sollte dringend ihre Hausaufgaben machen. Unabhängig von dem, was sie isst, muss sie ihren Blutzucker in einem gesunden Rahmen steuern können. Wenn sie dann von mehr KHs auf Logi wechselt, darf sich das nicht in ihrem BZ äußern, sondern nur in ihrem geringeren Insulin-Verbrauch.

Wie Du's beschreibst, hat sie wenig Ahnung davon, was sie da mit ihrer Pumpe macht. Eine Pumpenschulung wäre wahrscheinlich hilfreich. Und wenn Du da mitgehen könntest, wär das sicher auch interessant für Dich :-)

Bisdann, Jürgen


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BeitragVerfasst: 17.10.10, 08:13 
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Beiträge: 125
45 J, 167 cm, 82 kg ?

-> männlich werden und 18 cm wachsen, dann kann das Gewicht so bleiben :wink:

Nee, hjt hat Recht, von mir krasser formuliert:
alles zurück auf Anfang und bei Null neu beginnen.

(kleines Detail: wenn ich so irrwitzig hoch liege und etwas esse,
dann nehme ich zuerst den Salat und schiebe bei Bedarf die
Frikadelle nach)
Anpassung der IE-Menge wäre blanker Schwachsinn !!!!

Zu low carb mal nicht der Protagonist, sondern Prof Scherbaum

http://www.diabetes-deutschland.de/vide ... rung4.html

Wenn man mit dem Ferrari mit 240 kmh durch die Gegend rast, sollte man das Zusammenspiel zwischen Gaspedal und Bremse kennen :lol:


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BeitragVerfasst: 17.10.10, 11:40 
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Beiträge: 603
Moin Creole,

das große Missverständnis der irrwitzigen Zucker-Raser: Sie denken, sie werden gefahren und raffen nicht, dass sie ganz allein in ihrer Kiste sitzen und niemand außer ihnen an Lenkrad und Pedale reichen könnte ;-(

Bisdann, Jürgen

Und Low-Carb meint eigentlich ausgewogen, denn genau das ist das Ergebnis, wenn man die Nahrungsanteile etwa drittelt. Was Scherbaum vertritt, ist High-Carb ;-)


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BeitragVerfasst: 17.10.10, 13:33 
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Beiträge: 125
So wie bei der "Erbsensuppe mit Maggi".

50% Erbsensuppe, 50 % Maggi;
das ist dann ausgewogen :lol:


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BeitragVerfasst: 23.10.10, 13:48 
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Beiträge: 964
Wohnort: Rhld.-Pfalz
Hallo Maren,

ich bin seit einigen Jahren Insulinpumpenträger. Die chaotischen Blutzuckerwerte
Deiner Bekannten sind nach meinen jahrelangen Erfahrungen auch im Austausch mit anderen "Leidensgenossen" absolute Seltenheit bei dieser Therapie, die jedoch nur dann zielführend angewandt werden kann, wenn der Patient die Zusammenhänge in der Nahrungszufuhr und der Insulinierung (Basis/Bolus)mental beherrscht. Insulinpumpen werden in der Regel auch nur verordnet, wenn der Anwender bereits eine Intensive Conventionelle Therapie längere Zeit durchgeführt hat.
Die Pumpentherapie kann bei jeder Ernährungsform, auch bei Außenseiterdiäten erfolgreich angewandt werden. Ihr Vorteil ist es gerade, in der Nahrungsaufnahme unabhängig zu sein und trotzdem gute Blutzuckerwerte zu erreichen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen
Hans Reuter


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