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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Tinea inguinalis Pilzinfektion durch Antibiotika Doxycyclin
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BeitragVerfasst: 06.10.17, 02:44 
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Interessierter

Registriert: 15.10.16, 00:17
BeitrÀge: 5
Hallo,

ich habe durch ein Antibiotikum Doxycyclin das ich Montag einnahm recht schnell einen Pilz im Intimbereich entwickelt, das klinische Bild nennt sich wohl Tinea inguinalis. Das Antibiotiukum nahm ich wegen einer Bronchitis. Wegen dem Feiertag ist es ein Ding der Unmöglickeit zu FachÀrzten zu gelangen, ich habe mir daher auf Verdacht und weil ich sowas vor 10 Jahren schon einmal hatte nach Antibiotika ein Antimykotika Clotrimazol besorgt jedoch merke ich nach 3 Tagen noch keine Besserung. Deshalb habe ich mir vom Hausarzt ein Antimykotika in Tablettenform aufschreiben lassen.

Der Pilz ist eine Verdachtsdiagnose da er direkt nach dem Antibiotika auftrat. Ist das soweit in sich logisch ? Eine bakterielle Infektion sollte ein Antibiotium ja gerde nicht auslösen denke ich mal und eine allergische Reaktion sollte sich anders zeigen.

Micha


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BeitragVerfasst: 06.10.17, 08:19 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
BeitrÀge: 11115
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
". Ist das soweit in sich logisch ? Eine bakterielle Infektion sollte ein Antibiotium ja gerde nicht auslösen denke ich mal "- der Zusammenhang zwischen Antibiotikaeinnahme und Pilzentstehung ist logisch, das weitere aber nicht, denn plötzlich schreiben Sie von einer bakteriellen Erkrankung.
Das wÀre nicht logisch, denn eine Tinea inguinalis ist ja eine Mykose und keine bakterielle Infektion.
Anders herum: eine Antibiotikaeinnahme kann ihrerseits aber die Entstehung einer Mykose begĂŒnstigen. Man sieht das sehr oft bei Frauen, die Antibiotika nehmen mĂŒssen und kurze Zeit darauf einen Scheidenpilz entwickeln.

_________________
GrĂŒĂŸe Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung fĂŒr Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 06.10.17, 20:32 
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Interessierter

Registriert: 15.10.16, 00:17
BeitrÀge: 5
Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Anders herum: eine Antibiotikaeinnahme kann ihrerseits aber die Entstehung einer Mykose begĂŒnstigen. Man sieht das sehr oft bei Frauen, die Antibiotika nehmen mĂŒssen und kurze Zeit darauf einen Scheidenpilz entwickeln.


So in etwa meinte ich es ja das es bei mir abgelaufen ist.

Mitlerweile nehme ich oral Fluconazol und die Salbe Clotrimazol, die Wunde habe ich mit sterilen 10x10cm Mullkompressen abgedeckt, so ist es ertrÀglich, ich hoffe das sich die Wunde nicht zusÀtzlich noch infiziert.

Micha


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