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medizin-forum.de • Thema anzeigen - ActiFit und drittes Kreuzband aufgelöst?
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BeitragVerfasst: 11.06.17, 09:47 
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Hallo, vielleicht gibt es ja jemanden der eine ähnliche Geschichte hinter sich hat und Mir ein wenig Mut geben kann, denn so langsam hab ich auf die ganze Sch... keine Lust mehr!

2013 hab ich mir mein erstes VKB gerissen, Diagnose war relativ fix klar und die OP stand.
Alles verlief glatt und auch die Reha verlief glatt. Ein gutes Jahr später, zack war es wieder durch. Also wieder zum Operateur und die OP stand. Ich wache auf und der Doc kommt und erklärt mir, er hätte nichts gemacht da es nur eine Teilruptur sei und alles wäre halb so schlimm. Ein wenig Physio und dann geht es schon wieder.
Natürlich ging nichts, das Instabilitätsgefühl wurde schlimmer und nach einer weiteren blöden Bewegung ging dann nichts mehr,weder Beugung noch Streckung. Also suchte ich nach einem anderem Arzt da ich zu meinem Ersten kein Vertrauen mehr hatte.
Erneute MRT und ein ausführliches Arztgespräch später war ich total fertig. Das Kreuzband war hin, die Bohrkanäle seien zu groß und der Winkel nicht korrekt gebohrt. Er kann mir nichts versprechen, wird aber versuchen eine neue Plastik einzusetzen. Falls das nicht möglich ist, muss er die Kanäle mit Knochenspan auffüllen und OP 4 wäre dann in c.a. 3-4 Monaten.
Nach der OP kam mein Doc und ich ahnte schon das es nicht alt so positiv gelaufen ist. Tatsächlich!!!
Die Bohrlöcher musste er auffüllen (Spenderknochen, da ich nicht noch mehr schmerzen haben wollte) aber dass eigentliche Problem war, dass mein IM komplett kaputt war und sich im Knie gefaltet hat sodass es kein Wunder war das die Bewegungen nicht gingen. Dazu ein dicker Knorpelschaden und ein Riss im AM. Sprich, alles Schrott und noch eine OP sowie einen künstlichen Meniskus. Zur Wahl stand der ActiFit oder der CMI. Nach einem langem und guten Gespräch entschied ich mich für den ActiFit.

OP 4 kam. Nach knapp 3 Stunden OP war es vollbracht, die Schmerzen waren die Hölle und mein Bein spürte ich auch nicht mehr. Mein Arzt kam und erzählte mir das die OP sehr gut gelaufen sei und das ich nichts fühle ist ganz normal da die Blutsperre doch Recht lange am Bein lag. Das Gefühl kam wieder und nach Kampf mit den Kassen bekam ich auch eine Reha. Die Nachbehandlung lief glatt und das Gefühl im Knie war ok. Leider traten nach 3/4 Monaten wieder schmerzen auf. Schmerzen beim gehen, nach längerem sitzen, eigentlich immer außer in Ruhe. Also erneutes MRT. Es stellte sich raus das ich ein Knochenmarksödem entwickelt habe aber nach den ganzen eingriffen auch kein Wunder. Medis bekommen, Sport reduzieren und abwarten hieß es. Hauptsache die Plastik und der Meniskus waren in Ordnung. Nach 3 Monaten wieder zum Doc, nichts war besser und mittlerweile mochte ich auch nicht mehr. Also diesmal nur CT, das Ödem hatte sich nicht verkleinert. Dazu ein Röntgen um zu schauen wie die Beinachse ist. Natürlich stellte sich raus das ich nun auch eine Achsfehlstellung hatte, aufgrund der OP's sowie des Muskeldefizits. Also eine spezielle Schiene bekommen sowie Einlagen um die Achse zu begradigen, um den Druck vom Knochen zu nehmen. Und weiter Physio. Und in 3 Monaten Wiedervorstellung. Und langsam ging es bergauf, die Schmerzen wurden besser und nach knapp einem Jahr war ich endlich weitestgehend schmerzfrei. Das war im September 2016
Im November merkte ich dann das mein Knie “komisch“ ist. Ich musste mich beim Treppe runter laufen konzentrieren weil ich mich unsicher fühlte. Aber ja auch kein Wunder, die Muskeln waren noch längst nicht auf dem Niveau wie früher. Nach Rücksprache steigerte ich mein Training wieder. Zwar kein Kontaktsport mehr weil ich zu große Angst hatte das es wieder auf's Knie geht aber Fitness ist kein Problem. Da ich selber Physio bin, kenne ich meine Übungen und wie es läuft.
Ich wusste gar nicht wie sehr man sich über 500m joggen freuen kann. Der Aufbau lief gut aber das Gefühl blieb. Da ich zu viel Panik vor einem erneuten Arztbesuch hatte, redete ich mir ein das es “normal“ sei.
Und nun war ich Freitag doch zum MRT weil ich mittlerweile nicht mal mehr 45min spazieren gehen konnte ohne schmerzen zu bekommen. Da ich den Radiologen kenne, schauten wir uns die Bilder sofort an. Die letzten Bilder als Vergleich auf dem anderen Monitor. Und was erklärt er mir????
Du, sag mal hast du im letzten Jahr nochmal ein Trauma gehabt, Nein hatte ich nicht. Ähm aber dein Vkb ist nicht mehr vorhanden und von deinem ActiFit ist auch nichts merkte da. Sorry, bitte was??? Bist du dir sicher? Nochmal richtig geschaut, die Bilder vergrößert und nichts außer fortgeschrittene Arthrose, die Löcher von den Vkb ersätzen und Flüssigkeit.
Nach dem ich raus bin, ging erstmal der Tränenkanal auf und ich lies der Wut, Angst, Enttäuschung freien lauf.
Nun habe ich nächste Woche mal wieder einen Termin beim Arzt. Und ich habe Tausend Fragen im Kopf. Muss ich es wirklich machen lassen? Kann ich nicht auch so? Warum ist die Plastik nicht mehr da, warum der ActiFit weg? Auf wie viele OP's muss ich mich einstellen, geht das überhaupt noch? Fragen, Fragen, Fragen...
Ist zufällig jemand dabei, der eine ähnliche Geschichte teilt?


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