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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Knochenmarködem oder doch Meniskusriss?
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BeitragVerfasst: 27.07.12, 22:49 
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Hallo, ich bin neu hier, aber mein Knie beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit.

Am Anfang des Jahres bin ich beim Snowboarden blöd gefallen und hab mir mein rechtes Knie ziemlich verdreht. Ich hatte noch 2 Tage danach extreme Schmerzen, besonders bei der Streckung des Knies und konnte kaum Auftreten, die Beweglichkeit ansich war aber nie ganz eingeschränkt. Im Krankenhaus wurde ein Kniegelenkserguss und Druckschmerz am medialen Kniegelenkspalt sowie Schmerzen bei Streckung und Außenrotation festgestellt. Die Röntgenaufnahme zeigte nichts außergewöhnliches, ich bekam einen Voltaren-Verband und sollte einen Orthopäden aufsuchen, wenn die Schmerzen nach einer Woche nicht verschwunden sind. Die Schmerzen sind zwar abgeklungen, aber richtig weg sind sie bis heute nicht, obwohl das Ganze bereits 7 Monate her ist.
Nachdem ich nach Wochen des Wartens endlich einen Orthopäden-Termin hatte, untersuchte er das Knie gründlich, stellte eindeutige Meniskuszeichen fest und gab mir eine Überweisung zum MRT mit V.a. Innenmeniskusriss des rechten Knies. Die MRT-Bilder zeigten ein Knochenmarködem im Tibiakopf aber weder Meniskus- noch Bandverletzungen. Der Orthopäde meinte lediglich, dass ich in absehbarer Zeit noch ein Kontroll-MRT machen lassen sollte, um zu gucken, ob das Knochenmarködem wieder zurück geht.
Bei einem weiteren Orthopäden-Besuch gab ich an, dass die Schmerzen sich nur wenig verändert hätten, ich nachts wegen starker Schmerzen aufwache, etc. Er untersuchte ein weiteres Mal, immer noch eindeutige Meniskuszeichen. Das zweite MRT zeigte allerdings wieder nur das unveränderte Knochenmarködem, keine Meniskusverletzung. Wegen des Knochenmarködems bekam ich Sportverbot bis Ende Juli (also jetzt), weil die Schmerzen bis dahin angeblich wieder weg sein würden. Sind sie allerdings nicht :(
Mein Orthopäde scheint auch nicht wirklich Bescheid zu wissen, meinte, dass so ein Knochenmarködem auch mal Schmerzen wie bei einem verletzten Meniskus machen würde und die Schmerzen die ich jetzt noch habe, würden daher kommen, dass mein Quadriceps angeblich atrophiert ist wegen der Sportpause, was ich nicht so sehe, denn ich habe dosiert belastet Kräftigungsübungen gemacht und bin Fahrrad gefahren (was ich auch von seiner Seite aus durfte).

Nun habe ich in meinem Bekanntenkreis einen Chirurgen, den ich mal um Rat gefragt habe. Er untersuchte mein Knie, stellte immer noch (oder schon wieder) einen Kniegelenkerguss fest (den ich auch spüre) und wieder eindeutige Meniskuszeichen. Er meinte, wenn das sein Knie wäre, hätte er da schon lange Mal reingucken lassen, da er das Knochenmarködem auf den MRT-Bildern zu klein findet, um solche Schmerzen auslösen zu können.
Außerdem sagte er, dass man so einen Meniskusriss nicht immer im MRT sehen würde, egal wieviele Aufnahmen man machen würde. Er hatte angeboten, mich zu operieren, allerdings stehe ich dem noch eher skeptisch gegenüber, denn ich komme mittlerweile so im Alltag ganz gut klar. Ich habe zwar leichte Schmerzen und nach sportlicher Betätigung (die ich jetzt in der letzten Woche mal ausprobiert habe) fühlt sich mein Knie immer wieder mal dick und gespannt an, aber ich möchte halt nicht operiert werden (auch wenn der Eingriff relativ klein ist) um dann evtl. die Feststellung zu haben, dass es doch nicht der Meniskus war.

Gibt es jemanden unter euch, der sich auch nur auf Verdacht hat operieren lassen? Mit welchem Ergebnis?
Oder gibt es jemanden, der ein Knochenmarködem mit ähnlicher Schmerzsymptomatik hat wie ich?
Und kann es wirklich sein, dass so ein Meniskusschaden auch beim zweiten MRT-Bild nicht sichtbar wird? Ich habe in 4 Wochen noch einen dritten MRT-Termin deswegen, aber ich gehe davon aus, dass auch dann nichts richtig sichtbar wird.

Für Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar! :)
Viele Grüße!


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BeitragVerfasst: 28.07.12, 17:36 
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Registriert: 13.08.05, 10:02
Beiträge: 404
Hallo
Wie wurdest du denn sonst behandelt? Nur Sportpause oder auch Entlastung und Physiotherapie?
Wenn nichts in der Richtung erfolgt ist würde ich das mal versuchen, ansonsten würde ich mir mal einen Kniespezialisten suchen und den um Rat fragen ...


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BeitragVerfasst: 28.07.12, 21:20 
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Registriert: 27.07.12, 21:37
Beiträge: 2
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Erstmal vielen Dank für deine Antwort!

Ich hatte sonst keine weitere Behandlung. Bei meinem letzten Termin hatte ich meinen Orthopäden mal darauf angesprochen ob Stützen wohl was bringen würden, weil ich im Internet oft gelesen habe, dass Leute mit Knochenmarködem wochen- bis monatelang mit den Dingern rumlaufen mussten, aber er meinte, das hätte man zu Beginn der Verletzung machen sollen, jetzt würde das keinen Unterschied mehr machen.
Da ich selbst (fast) Physiotherapeutin bin und die nötigen Geräte etc. alles zur Verfügung habe, habe ich mich quasi selbst therapiert, auch mit Elektrotherapie, aber hab leider keinen Unterschied feststellen können.


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BeitragVerfasst: 28.07.12, 22:39 
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Registriert: 13.08.05, 10:02
Beiträge: 404
Haben denn Kollegen mal das Knie behandelt? Man selber kann an so einem Knie ja nicht alles selber machen.
Andonsten mal zu einem Kniespezialisten gehen ...


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BeitragVerfasst: 02.02.17, 21:22 
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Registriert: 02.02.17, 21:07
Beiträge: 1
Hallo physio23,

habe gerade dein Bericht über dein Knie gelesen.
Ich habe genau die gleichen Symptome wie du beschrieben hast.
Bei mir ist bei drei MRT Aufnahmen auch immer ein Knochenmarksödem festgestellt worden jedoch sonst überhaupt nichts.
Habe jedoch ständig schmerzen!

Würde gerne wissen, wie sich dein Fall etwickelt hat und ob du dich schlussendlich operieren lassen hast.
Über eine Antwort wäre ich sehr froh!


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