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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Glaskörperabhebung...
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 Betreff des Beitrags: Glaskörperabhebung...
BeitragVerfasst: 21.09.17, 08:45 
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Registriert: 04.06.13, 11:38
Beiträge: 810
..hat man bei mir gestern diagnostiziert. Trat ganz plötzlich am Wochenende auf, dass sich wabernde Wasserflecken mit Radnetzspinnen vor meinem Auge ein Stelldichein gaben. Visusabfall auf 0,8, Druck 17 bzw. 18 mmHg
Das mit den Sehstörungen hat sich nicht mehr gelegt (wie erhofft), deshalb hab ich gestern morgen einen Termin erbeten und für 16 Uhr bekommen.

Das Sehen ist für mich als Oppicker extrem störend, denn ich kann nun kaum noch ein dreckiges Brillenglas von einem sauberen unterscheiden. Habe Tropfen erhalten, von denen ich mir nicht viel erwarte. Ich solle mich körperlich und nervlich nicht zu sehr belasten und sofort kommen, wenn sich eine Verschlechterung ergäbe.
Am Status quo ist wohl nichts zu verbessern, oder? So wie es jetzt ist, ist es echt schlecht für meine Arbeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskörperabhebung...
BeitragVerfasst: 21.09.17, 15:22 
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Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4736
HGA (Ablösung des hinteren Glaskörpers) ist ein physiologischer Alterungsprozess. Löst sich der GK ab, ohne an der Netzhaut zu ziehen, ist die Sache recht glimpflich, wenn auch lästig. Die zunehmende GK-Verflüssigung lässt das Problem der Floater (Glaskörperflocken, die stören) im Alter geringer werden, aber weg geht es selten ganz. Größere Floater können gelasert werden oder mit Feinnadel abgesaugt werden, der gesamte Glaskörper kann auch entfernt werden. All diese Eingriffe haben aber Risiken, insbesondere die Netzhautablösung, und sollten deshalb gut überlegt werden.

_________________
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskörperabhebung...
BeitragVerfasst: 20.10.17, 03:59 
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Registriert: 16.10.14, 18:32
Beiträge: 44
Wohnort: Bayern
....na da sag ich mal "herzlich willkommen im Club", same procedure on my side!

Vorgestern, nach einer genussvollen Dusche, öffne ich nach dem Abtrocknen die Augen und da war es, rechtsseitig und deutlich zu sehen: Eine Art "Klumpen" (gem. Dr. Neuhann der Weiss-Ring, der die ehemalige Anhaftstelle des GK an der Papille markiert) rechts oberhalb der anvisierten Stelle, bei jeder Augenbewegung sanft floatend und mehr als deutlich störend wahrnehmbar.

Ich muß hinzuschicken, das ich vor 4 Wochen den Nachstar R gelasert bekam. Die hochgelobte EnVista MX60 (die ja quasi "Nachstarsicherheit" bewirken sollte) hats dann auch nur knapp 2 Jahre ohne erkennbaren Nachstar gestemmt. Ob Dies in irgendeiner Weise relevant für die HGA war, kann niemand sagen.

Ja, schade, das waren nun tatsächlich 4 Wochen voller Farben und Kontraste, der (teil-) abgelöste GK bewirkt neben dem Ring-floater nun auch wieder eine leichte Nebligkeit sowie einige "faltenartige" Lichtverwerfungen am linken unteren Rand des Sehbereichs. Dr. Neuhann konnte zwar nicht genau sehen, ob der GK auch an der Makula schon weg ist, vermutete Dies aber sehr. Somit hab ich zumindest Schwein gehabt, was den Zug im Bereich der Makula angeht, er ging wohl spontan und sauber ab.

Dr. Neuhann meinte nur, wir sollten jetzt erstmal einige Monate warten, wie es sich weiterentwickelt. Den Ring könnte er, falls zu sehr störend, wohl per Vitreolyse so zerkleinern, das er keine Sehstörungen mehr verursacht. Dies sollte aber erst nach angemessener Wartezeit von ca. 3 Monaten angedacht werden....

Es bleibt also spannend, anstrengend, ungewiss, frustrierend, interessant.......viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenden, Barnie! 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskörperabhebung...
BeitragVerfasst: 26.10.17, 09:25 
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Registriert: 26.02.07, 14:44
Beiträge: 66
Wohnort: Niederrhein
Hallo zusammen,

bin gerade auf diesen Beitrag gestoßen, weil ich eigentlich eine ähnliche Frage stellen wollte..-)
Bei mir wurde am Montag auf dem rechten Auge auch eine Glaskörperabhebung festgestellt, links habe ich die schon länger.
War die Woche vorher im Urlaub in Österreich und bin da notfallmäßig zum Augenarzt gegangen, als die Mücken etc. plötzlich aus dem Nichts auftraten.
Muss dazu sagen, dass ich mega kurzsichtig bin (- 16 und -14) und Vorderkammerlinsen habe..-)

Ich habe zum Glück keine Löcher in der Netzhaut! Ich frage mich nur, was ich jetzt tun kann, damit es möglichst auch nicht dazu kommt.
Meine Augenärztin meinte, ich solle nicht mehr fliegen, nicht in grosse Höhen, kein Sport, der Druck auf den Kopf ausübt etc.
Ist das wirklich so dramatisch? Ich bin 50 Jahre alt und die Sache macht mir wirklich Angst.
Gibt es irgendwelche sonstigen Verhaltensregeln oder sollte ich einfach versuchen, die Sache mit dem Glaskörper zu ignorieren??

Danke schon mal vorab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskörperabhebung...
BeitragVerfasst: 26.10.17, 18:03 
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Registriert: 04.02.05, 00:03
Beiträge: 2258
Kein Loch gefunden, nur Glaskörperabhebung? Keine Blutung? Normale Augenlinse noch drin?
Gut, bis das ganze durchgestanden ist, könnte man über sportliche Betätigung, die Erschütterungen verursacht (Joggen etc.) reden, auch wenn da in der Regel nichts passiert. Bei vorhandenen und gelaserten Löchern sollte man in der ersten Zeit auch mit dem Lesen vorsichtig sein, weil man dabei sehr ruckartige Augenbewegungen macht.
Aber warum keine großen Höhen? Warum nicht fliegen?

Was Sie ansonsten tun können? Einfach nur abwarten. Solange sich keine Anzeichen für eine Lochbildung oder eine Netzhautabhebung zeigen (Lichtblitze, Rußregen, Schatten o.ä.), können Sie einfach normal weiterleben.
Ja, sicher, stark Kurzsichtige haben durchaus ein etwas höheres Risiko, dass der Glaskörper ein Loch in die Netzhaut reißt. Aber zum einen ist das auch erstmal kein Drama, das kann man reparieren und zum anderen wird man das durch nichts in der Welt verhindern können. Also ein bisschen aufmerksam sein und gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Glaskörperabhebung...
BeitragVerfasst: 26.10.17, 18:19 
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DMF-Mitglied

Registriert: 26.02.07, 14:44
Beiträge: 66
Wohnort: Niederrhein
Danke für die Antwort! Also die Gründe, warum nicht fliegen etc. Hat die Augenärztin nicht genannt, habe es auch nicht hinterfragt, da ich sowieso nicht gerne fliege..:))
Ich habe mich nur gefragt, wieso sie diese ganzen Einschränkungen jetzt nennt, ich gehe ja regelmäßig zur Kontrolle. Man muss nur diesen Wirrwarr vor den Augen lernen zu ignorieren...


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