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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Sehnerv Atrophie mit unklarer Ursache
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BeitragVerfasst: 29.04.17, 11:09 
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Beiträge: 3
Guten Tag!


Ich (42) schreibe hier zum wiederholtem Male.
Wurde zunächst lange und wiederholt auf Netzhautdystrophien getestet wg
unklarem Visusverlust.
Die Diagnostik begann 2/2015.( damals FV 0.6)
Diverse Augenärzte, drei Kliniken.

Nach wdh. ERG und mfERG wurde Netzhauterkrankung bzw Dystrophien ausgeschlossen.
Es liegt aber ein auffälliger Sehnervbefund vor.
Ich wurde dann an einer Klinik und einer Uniklinik eingehender Glaukomdiagnostik
unterzogen mit V.a. Normaldruckglaukom.
Hat sich nicht bestätigt.

Der Sehnervschaden sei schon ausgeprägt aber nicht typ. glaukomatös.
Keine signifikanten GF Ausfälle, jedoch Visusverlust (0.5 statt ehemals 1.0)
Der Nahvisus dagen ist immer noch gut , bei 1.0.

Mein HA hat auf Borreliose getestet. Negativ.

MRT war unauffällig.
Kein Tumor, keine Opticusneuritis.

Lumbalpunktion wurde daraufhin nicht durchgeführt.

Ich wurde nach Familienerkrankungen in dem Bereich gefragt.
Haben in der Familie gefragt, herumtelefoniert.
Nichts....nur eine verstorbene Großtante mit Makuladegeneration.

Wurde nach Medikamenten befragt.Kortison o.ä.
Fehlanzeige.
Trage allerdings seit über 10 Jahren die Hormonspirale.

Der letzte Oberarzt, mit dem ich nun sprach, empfahl,
diese in meinem Falle lieber entfernen zu lassen.
Werde dies bald in die Wege leiten.

Ich werde zudem erneut einen Neurologen aufsuchen.

Was könnte Seltenes bei mir vorliegen,
worauf könnte ich noch untersuchen lassen?

Solange nicht klar ist, was die Sehnervschäden bedingt,
möchte ich die Hoffnung nicht aufgeben, das es womöglich etwas gibt,
das den Prozess stoppt oder zumindest verlangsamt.

Die Uniklinik hat mir auch ohne Glaukom geraten, zu tropfen.
Um den normalen Augeninnendruck noch niedriger zu halten ( zuletzt bei 13/13) und die
Durchblutung zu fördern.
Tropfe seit Sommer 2016.
( Wirkstoff mittlerweile aus der Gruppe der Prostglandine)

Bin über weitere Hinweise, Anregungen sehr froh!


AnnaC


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BeitragVerfasst: 29.04.17, 12:44 
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Registriert: 04.02.05, 00:03
Beiträge: 2258
Ich denke nicht, dass man hier wirklich anhand einer reinen Schilderung von Symptomen und Befunden mehr Ideen haben wird als die behandelnden Ärzte. Gerade bei komplexen Sachen ist das ein Ding der Unmöglichkeit.
Ich persönlich würde mir eine Uni-Augenklinik suchen, die sich mit neuroophthalmologischen und genetisch bedingten Krankheitsbildern auskennt...

Und dennoch kann es sein, dass man die Ursache einfach nicht findet oder dass man zwar eine Ursache findet, aber es schlichtweg keine Therapie gibt. Gerade deshalb rate ich Betroffenen durchaus auch dazu, sich psychologische Hilfe zu suchen. Denn das Verarbeiten einer unklaren oder nicht behandelbaren Erkrankung schafft man alleine nicht.


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